März 2015 | Cuxhaven News

März 2015

Cuxhaven. Samstagmittag gegen 13:50 Uhr (28. März 2015) entwendete ein noch unbekannter Radfahrer im Vorbeifahren die Handtasche einer 93-jährigen Seniorin, die ebenfalls mit dem Rad unterwegs war. Anschließend flüchtete der jugendliche Radler von der Papenstraße in Richtung Mittelteil. Die resolute Cuxhavenerin nahm kurzerhand die Verfolgung des Täters auf, verlor ihn jedoch in Groden aus den Augen. "Nicht auszudenken, was für Verletzungen sich die Radlerin bei einem Sturz hätte zuziehen können", äußert die Polizeisprecherin. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Autobahn Loxstedt-Stotel LKW liegt auf der Straße
Aktuell sind die Beamten der Polizeiinspektion Cuxhaven stark wegen diverser Sturmunfälle gebunden. Hierbei handelt es sich insbesondere um umgewehte Anhänger oder Bäume auf der Fahrbahn. Überwiegend sei es bis zum frühen Nachmittag bei leichten Verletzungen und Sachschäden geblieben. Die Polizei bittet aufgrund des anhaltenden Sturms, folgende Hinweise zu beachten:
Tempo reduzieren:
Damit gewinnt man wertvolle Zeit, um eventuell erforderliche Lenkkorrekturen durchführen zu können und erreicht auch eine bessere Bodenhaftung des Fahrzeuges.
Abstand halten:
Nicht nur Autos mit Anhänger, sondern auch Lenker einspuriger Fahrzeuge geraten leicht ins Schwanken.
Überholmanöver vermeiden:
Bei unberechenbaren Böen sollten Überholmanöver vermieden werden. Besonders beim Überholen von Fahrzeugen mit großer Windangriffsfläche (z.B. LKWs, Vans oder Wohnmobile) gerät man nämlich erst in den Sog des Windschattens und wird anschließend beim Weiterfahren mit voller Wucht vom Seitenwind getroffen.
Auf den Straßenzustand achten:
Es besteht die Gefahr, dass Hindernisse wie Äste, Dachziegel oder gar ganze Bäume auf der Fahrbahn liegen. Öffnen Sie Ihre Türen vorsichtig und halten Sie sie gut fest. Unterbrechen Sie im Zweifel Ihre Fahrt und suchen Sie einen geschützten Bereich auf. Stellen Sie Ihr Auto aber nicht unter Bäumen oder unmittelbar unter Häusern ab. Benutzen Sie keine Unterführungen, um Rettungskräften freie Zugangswege zu den Einsatzorten zu gewähren.
"Planen Sie ausreichend Reisezeit ein und kommen Sie immer sicher ans Ziel", so eine Sprecherin der Polizei.

Am vergangenen Samstag, 28. März 2015, fielen einer Streifenbesatzung der Polizei Delmenhorst in den Vormittagsstunden an der Celler Straße im Wendehammer zwei abgestellte Betonmischer auf.
Bei der Überprüfung stellten sie fest, dass die Fahrzeuge in der Nacht von Donnerstag auf Freitag vom Geländes eines Betonmischwerkes in Nordholz, Kreis Cuxhaven, gestohlen wurden. Die Fahrzeuge wurden von den Tätern gewaltsam geöffnet und dann in der Celler Straße in Delmenhorst abgestellt.
Die Polizei sucht nun Zeugen der Tat. Wer hat auffällige Beobachtungen in der Zeit von Donnerstag, 26. März 2015 bis Samstag, 28. März 2015, im Bereich der Celler Straße gemacht? Wurden verdächtige Personen an den Betonmischern gesehen? Hinweise nimmt die Polizei Delmenhorst unter 04221-1559-115 oder die Polizei Cuxhaven unter 04721-573-0 entgegen.


Otterndorf. In der Nacht von Sonntag auf Montag (29./30. März 2015) beschädigten ein oder mehrere bislang unbekannte Personen in Otterndorf mindestens sechzehn Pkw durch Tritte. Überwiegend schlugen oder traten die Täter dabei die Spiegel ab. Der Schaden beträgt nach ersten Schätzungen mindestens 5.000 Euro. Tatorte: Wohngebiet unter dem Funkturm (Fasanenstraße), Müggendorfer Straße, Schillerstraße, Stephanstraße, Hermann-Allmers-Straße, Liebesweg. Die Polizeistation Otterndorf bittet um sachdienliche Hinweise unter Tel.: 04751 / 909380.


Am Freitag zwischen 20:00 - 20:15 Uhr wurde in der Lerchenstraße in Loxstedt - Stotel ein 62-jähriger Spaziergänger von 3 unbekannten Jugendlichen oder Heranwachsenden unter Vorhalt eines Messers zur Herausgabe von Bargeld aufgefordert. Das Opfer wurde dabei durch das Messer leicht am Bein verletzt. Zeugen melden sich bitte beim PK Schiffdorf unter der Tel.Nr : 04706-9480.

Am 28.03.2015 gegen 00.00 Uhr befuhr eine 35-jährige Bremerin mit ihrem Pkw die Bundesautobahn 27 in Fahrtrichtung Cuxhaven. An der Ausfahrt Überseehäfen wollte sie die BAB verlassen. Infolge überhöhter Geschwindigkeit kam sie jedoch von der Fahrbahn ab und und kollidierte mit mehreren Verkehrszeichen. Am Pkw entstand hoher Sach- bzw. Totalschaden. Personen wurden nicht verletzt.

 Am 27.03.2015 gegen 23.35 Uhr fiel einer Streifenwagenbesatzung zwischen den Ortschaften Krempel und Neuenwalde ein Pkw auf. Bei der anschließenden des 48-jährigen Autofahrers konnte eine übermässige Alkoholbeeinflussung festgestellt werden. Es wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet und durchgeführt. Der Führerschein wurde beschlagnahmt.


Cuxhaven. Ein bislang unbekannter Täter entnahm am Donnerstag
gegen 14:10 Uhr mehrere Jeanshosen von einem Gaderobenständer, der vor einem Bekleidungsgeschäft in der Nordersteinstraße steht, und ging davon. Eine Mitarbeiterin sprach den Unbekannten an, der sie daraufhin wegstieß. Der Täter flüchtete mit den Hosen in Richtung Citycenter. Bisherige Fahndungsmaßnahmen führten noch nicht zur Ergreifung des Gesuchten. Der Mann soll zwischen 35 und 40 Jahre alt und über 1,80 Meter groß sein. Die Frau blieb nach hiesiger Kenntnis unverletzt.


Cuxhaven.
Am Donnerstagabend gegen 19:30 Uhr ist es im Autobahnkreisel Cuxhaven zu einem Unfall zwischen einem grauen Volvo mit Kennzeichen aus Bremen (HB) und einem schwarzen VW Touran aus den Rhein-Sieg-Kreis (SU) gekommen. Der Volvofahrer (52 Jahre) wollte in Höhe der Kreiselausfahrt Papenstraße den Fahrstreifen nach links wechseln, um weiter in Richtung A 27 zu fahren, während der Touran-Fahrer (44 Jahre) vom linken Fahrstreifen in Richtung Papenstraße aus dem Kreisel herausfahren wollte. Dabei ist es zwischen den Fahrzeugen zu einem Zusammenstoß gekommen. Es entstand an beiden Pkw ein Sachschaden von insgesamt ca. 4.000 Euro. Die beiden Unfallbeteiligten schilderten den Unfallhergang unterschiedlich. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich bei dem Polizeikommissariat Langen unter der Telefonnummer 04743/9280 melden.


Im Bereich der Polizeiinspektion Cuxhaven sowie in den angrenzenden Landkreisen Stade, Bremervörde, Rotenburg (Wümme) und Osterholz kam es im vergangenen Jahr in rund 150 Fällen zu schweren Diebstählen aus bäuerlichen Betrieben und aus landwirtschaftlichen Warenhäusern. Auch die Region um Bremerhaven war mehrfach betroffen. Bevorzugte Beute: hochwertige Werkzeuge und Arbeitsgeräte. Der Schaden ist immens und wird auf mindestens 100.000 Euro geschätzt.
Zur Aufklärung dieser Straftatenserie richtete die Polizeiinspektion Cuxhaven unter Beteiligung des Polizeikommissariats Bremervörde und der Polizeiinspektion Stade im Dezember vergangenen Jahres eine Ermittlungsgruppe ein.
Die Ermittlungen richteten sich gegen insgesamt elf Tatverdächtige im Alter von 23- 43 Jahren, darunter drei Frauen. Der Bande werden derzeit über 30 Taten zur Last gelegt. Die Staatsanwaltschaft Stade erwirkte nach umfassenden polizeilichen Ermittlungen wegen Verdachts des schweren Bandendiebstahls beim Amtsgericht Stade Durchsuchungsbeschlüsse für mehrere Wohnungen in Burweg und Himmelpforten sowie Haftbefehle gegen die beiden Hauptbeschuldigten.
Etwa vierzig Polizeibeamte der Polizeiinspektionen Cuxhaven, Stade, Rotenburg und Verden vollstreckten die Durchsuchngsbeschlüsse und verhafteten die beiden Hauptbeschuldigten (28 und 38 J). Im Zuge dieser Maßnahmen beschlagnahmten die Beamten umfangreiches Diebesgut und weiteres Beweismaterial (u.a. über zwanzig Kettensägen sowie Betäubungsmittel). Der Großteil der gestohlenen Arbeitsgeräte konnte bereits zugeordent werden. Auch eine Tat aus dem Jahr 2011 konnte in diesem Zusammenhang aufgeklärt werden. Die Durchsuchungen und Festnahmen erfolgten bereits Mitte Februar, doch um die Folgeermittlungen gegen vermeintliche Hehler nicht zu gefährden, wurde der Ermittlungserfolg nicht sogleich veröffentlicht. Die beiden Männer befinden sich noch immer in Untersuchungshaft.


Cuxhaven. Im Zeitraum zwischen Freitagabend  und Mittwochvormittag
brach jemand in einen Lagerschuppen in der Straße "Hohe Lieth" ein und entwendete daraus diverses Werkzeug (Bandschleifer, Kompressor, Notstromaggregat u.a.). Wer Hinweise zur Tat oder zum Verbleib des Werkzeugs machen kann, wird gebeten, sich an die Polizei in Cuxhaven zu wenden.


Cuxhaven. Im Zeitraum zwischen Dienstagnachmittag und Mittwochmorgen brachen noch unbekannte Täter in ein Vermietungsbüro "Am Wattenweg" ein und entwenden vorgefundenes Bargeld sowie Briefmarken. Die Schadenhöhe ist noch nicht bekannt. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Cuxhaven zu melden.


 Cuxhaven. Die Polizei in Cuxhaven hatte im Vorfeld darauf hingewiesen, dass sie im März verstärkt Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer überprüfen wolle. Zum Frühjahr und Herbst werden jedes Jahr verstärkte Radfahrerkontrollen im Stadtgebiet und umzu durchgeführt, um die Verkehrssicherheit des Rades und die Fahrtüchtigkeit der Radlerinnen und Radler zu überprüfen. Nach Abschluss dieser Kontrollwoche zogen die Beamten ein insgesamt positives Fazit. Ein Großteil der Radfahrer war demnach mit verkehrssicheren Fahrrädern unterwegs und hat die Regeln beachtet. Aber es gab auch Ausnahmen: So passierte beispielsweise eine Radfahrerin, die gerade verwarnt wurde, weil sie die falsche Straßenseite befuhr, durch eine Personengruppe hindurch eine rote Ampel. Die Folge: Eine erneute Anzeige, diesmal ein Rotlichtverstoß mit Gefährdung von anderen. Bei vielen erzieherischen Gesprächen mit Kindern und Jugendlichen wurde den Beamten außerdem deutlich, dass in diesen Altersklassen das Bewusstsein für regelkonformes Verhalten und auch das Gefahrenbewusstsein keine vorrangige Bedeutung besitzt. Hier ist noch seitens der Eltern, aber auch mit Unterstützung von den Schulen und im Rahmen der Möglichkeiten von der Polizei viel zu tun. Besonders in der Fußgängerzone erhielten die Polzisten oftmals sehr positive Rückmeldungen. Der Wunsch vieler Bürger nach mehr Fahrradkontrollen, besonders in der Fußgängerzone, wurde häufig an die Beamten herangetragen. Die meisten schoben ihr Rad jedoch zum Zeitpunkt der Kontrollen durch die Fußgängerzone. Es wurden während der Kontrollwoche im Stadtgebiet Cuxhavens insgesamt 328 Fahrräder kontrolliert. Davon wurden 74 Räder beanstandet und 115 Verwarnungen ausgesprochen. Zudem klärten die Polizisten durch ihre Kontrollen drei Straftaten. In zwei Fällen wegen Diebstahls und in einem weiteren Fall wegen illegalen Drogenbesitzes.


Hemmoor. Am Dienstagnachmittag (24. März 2015) gegen 15:30 Uhr wurden zwei ältere Damen in Hemmoor Opfer skrupelloser Täter. Drei oder vier Männer mit dunklen Haaren und dunklem Teint gelangten unbemerkt in ein Wohnhaus im Börmweg. Eine Dame befand sich zur Tatzeit im Haus, wurde allerdings von den Tätern am Verlassen ihres Zimmers durch Zuhalten der Tür gehindert. Die Täter konnten mit Schmuck und Bargeld flüchten. Wer hat verdächtigte Personen bzw. Fahrzeuge festgestellt? Hinweise an die Polizei Hemmoor. Tel. 04771/ 6070.


Cuxhaven. Polizeirat Nils Wiebusch kündigte erst am Freitag im Rahmen der Vorstellung der Unfallbilanz der Polizeiinspektion Cuxhaven an, dass Verkehrsteilnehmer in und um Cuxhaven auch weiterhin mit Alkohol- und Drogenkontrollen rechnen müssten. Bei insgesamt 85 Unfällen, bei denen Verkehrsteilnehmer im vergangenen Jahr unter dem Einfluss von Alkohol und anderen Drogen am Straßenverkehr teilgenommen hatten, verloren vier Menschen - teils unverschuldet - ihr Leben. 90 weitere erlitten teils schwere Verletzungen, weil ein Verkehrsteilnehmer berauscht am Straßenverkehr teilgenommen hatte. Diese Daten aus der Verkehrsüberwachung belegen, dass Alkohol und andere Drogen noch immer eine Rolle im Straßenverkehr spielen. Am vergangenen Wochenende führte die Polizei in der Stadt Cuxhaven entsprechende Kontrollen durch. Im Zeitraum von Freitag bis Sonntag wurden insgesamt 130 Verkehrsteilnehmer kontrolliert, darunter 44 Fahrer, die der Risikogruppe der jungen Erwachsenen angehören. Insgesamt wurden fünf Verkehrsteilnehmer aus dem Verkehr gezogen, weil sie unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln standen. Zwei von ihnen waren aus der Altersgruppe der 18-25-Jährigen. Zudem beschlagnahmten die Beamten in zwei Fällen den Führerschein, weil der Fahrer bzw. die Fahrerin infolge Alkoholkonsums absolut fahruntüchtig am öffentlichen Straßenverkehr teilgenommen hatten. Darunter war eine 35-jährige Fahrzeugührerin mit über zwei Promille Atemalkoholkonzentration.


Cuxhaven. Montagmittag bespuckte ein Junge in einem "giftgrünen" Sweat-Shirt eine 83-jährige Frau, die mithilfe eines Rollators in der Brahmsstraße im Bereich der dortigen Ladenzeile unterwegs gewesen ist. Der etwa 12-jährige Junge, der ebenso wie seine beiden Begleiter einen Schulranzen trug, bespuckte die Seniorin von Kopf bis Fuß. Anschließend fuhr das Trio lachend mit Fahrrädern davon. "Das Verhalten der Kinder ist absolut asozial und nicht zu tolerieren. Mit einem Scherz hat solch schäbiges Verhalten nichts zu tun", verdeutlicht die Sprecherin der Polizei in Cuxhaven. Es ist davon auszugehen, dass die Kinder in der Nähe wohnen und ermittelt werden können. "Eine Entschuldigung wäre hier mehr als angebracht", rät die Hauptkommissarin.


Geestland. Am Freitag entwendete jemand im Zeitraum zwischen 8.30 Uhr und 20 Uhr vom Parkstreifen in der Raiffeisenstraße, in Höhe der Abzweigung nach Flögeln, einen abgestellten schwarz-silber-farbenen Motorroller. Zeugen, die Hinweise zur Verbringung des Fahrzeugs machen können, werden gebeten, sich an die Polizei in Bad Bederkesa zu wenden, Tel.: 04745-782980.


Samstagnacht gegen 2:30 Uhr wollte ein 18-jähriger Schiffdorfer seinen VW Golf in Neuenwalde wenden. Irgendwie klappte das aber nicht so flüssig. Als die Polizei zu Hilfe kam, stellten die Beamten fest, dass der junge Fahrer mit knapp zwei Promille am Straßenverkehr teilgenommen hatte. Das Üben von Wendemanövern muss deshalb auf unbestimmte Zeit verschoben werden.

Langen. In der Woche vom 16.03. bis 20.03.2015 kontrollierten Beamte des Polizeikommissariats Langen in Kooperation mit der Autobahnpolizei Ahlhorn verstärkt LKW auf der A 27. Ziel der Kontrollen war es, technische Mängel an Nutzfahrzeugen zu erkennen. Diese Art von Polizeikontrollen werden durch speziell ausgebildete und geschulte Kontrollbeamte durchgeführt. Diese Überprüfungen sind zeitintensiv und stellen höchste Ansprüche an die Kontrolleure, da bei festgestellten Mängeln die Fahrzeuge im Zusammenarbeit mit der zuständigen Zulassungsbehörde außer Betrieb gesetzt werden müssen, welches für die Spediteure nicht nur Zeitverlust bedeutet, sondern auch mit erheblichen Folgekosten verbunden ist. So müssen die Fahrzeuge entsprechend zeitnah wieder in einen verkehrssicheren Zustand gebracht werden und diese Reparaturen müssen entsprechend fachgerecht durchgeführt werden und ein unabhängiges Prüfunternehmen muss dies gegenüber der Polizei und der Zulassungsbehörde bestätigen. Jedes Fahrzeug, das am Straßenverkehr teilnimmt, muss verkehrssicher sein und dem Stand der Technik entsprechen. Doch die Ergebnisse der letzten Woche sprechen leider eine andere Sprache. So wurden insgesamt 20 Fahrzeuge kontrolliert, von denen kein einziges Fahrzeug mängelfrei war. Fünf Fahrzeugführer konnten jedoch ihre Reise fortsetzen und müssen lediglich zeitnah kleinere Reparaturen durchführen lassen. Die restlichen 15 Fahrzeuge waren jedoch in derart schlechtem Zustand, dass eine Weiterfahrt unmöglich war. In Zusammenarbeit mit unabhängigen Sachverständigen wurden die Fahrzeuge begutachtet und schlussendlich wurde der Betrieb dieser Fahrzeuge durch den Landkreis Cuxhaven als zuständige Behörde untersagt.
Besonders negativ fielen dabei osteuropäische Tanklastzüge auf, deren Zustand so schlecht war, dass selbst Experten von lokal ansässigen Reparatur-Fachfirmen eine Reparatur für ausgeschlossen hielten, da der Aufwand in keinem Verhältnis zum Restwert der Fahrzeuge stehen. Kontrolliert wurden dabei schwere Nutzfahrzeuge aus ganz Europa und sogar aus dem Iran.
Bedauerlicherweise setzen genau diese Fahrzeug oft die Ursache für schwere Verkehrsunfälle. Bei einem plötzlich auftretenden Stauende sind die Fahrzeuge nicht in der Lage, aus voller Fahrt rechtzeitig vor dem Stauende zum Stehen zu kommen. Insofern ist es die logische Konsequenz, genau eben diese Fahrzeuge außer Verkehr zu ziehen, um eben diese schlimmen Verkehrsunfälle zielgerichtet zu verhindern.
Neben der Reparatur, sofern überhaupt möglich, wurde gegen die jeweiligen deutschen Fahrzeughalter jeweils ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Die Betroffenen ausländischen Fahrzeughalter mussten eine angemessene Sicherheitsleistung erbringen.
Im Resümee muss bedauerlicherweise festgestellt werden, dass dieses Wochenergebnis aus Sicht der Polizei erschreckend ist. Die Schwere der Mängel, vom Rahmenbruch bis zum Versagen der Bremsen, zeigt deutlich, dass immer wieder Fahrzeuge angetroffen werden, die in diesem Zustand nicht am Straßenverkehr hätten teilnehmen dürfen. Diese Fahrzeuge stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Die Fahrzeugführer gefährden dabei nicht nur sich selbst, sondern oftmals vollkommen unbeteiligte Verkehrsteilnehmer, die im Zuge von Verkehrsunfällen in Mitleidenschaft gezogen werden. Somit wird das Polizeikommissariat Langen auch zukünftig verstärkt Nutzfahrzeuge auf Mängel kontrollieren, um auch weiterhin schwere Unfälle mit Nutzfahrzeugen zielgerichtet zu verhindern.

Am Samstag, dem 21.03.2015, gegen 20.16 Uhr, fuhr ein Notarztwagen unter Nutzung von Sonder- und Wegerechten bei Rotlicht zeigender Lichtzeichensignalanlage vorsichtig in die Kreuzung Westerwischweg/Süderwisch ein. Eine von links kommende 63-jährige Fahrzeugführerin fährt bei "Grünlicht" ebenfalls in die Kreuzung ein und kollidiert mit dem Notarztwagen. Beide Fahrzeugführer wurden leicht verletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Es entstand ein Sachschaden von geschätzt 14000 Euro.

In der Nacht vom 20. auf den 21.03.2015 brachen bislang unbekannte Täter in ein Gemeindehaus in der Straße Vorwerk ein. Diebesgut wurde offensichtlich nicht erlangt. Es entstand ein Sachschaden von etwa 600 Euro. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Cuxhaven, Telefonnummer 04721/5730, zu melden. 
Verkehrsunfall Cuxhaven. Am Samstag, dem 21.03.2015, gegen 20.16 Uhr, fuhr ein Notarztwagen unter Nutzung von Sonder- und Wegerechten bei Rotlicht zeigender Lichtzeichensignalanlage vorsichtig in die Kreuzung Westerwischweg/Süderwisch ein. Eine von links kommende 63-jährige Fahrzeugführerin fährt bei "Grünlicht" ebenfalls in die Kreuzung ein und kollidiert mit dem Notarztwagen. Beide Fahrzeugführer wurden leicht verletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Es entstand ein Sachschaden von geschätzt 14000 Euro.


 Am Samstag, den 21.03.2015, gegen 20.15 Uhr, hält ein 80-jähriger Fahrzeugführer seinen Pkw am
rechten Fahrbahnrand des Westerwischweges unmittelbar nach der Kreuzung Abendrothstraße an, da sich ein Rettungsfahrzeug näherte. Eine alkoholisierte 51-jährige Pkw-Führerin hatte das Rettungsfahrtzeug ebenfalls bemerkt, jedoch das Anhalten des zuvor genannten Pkw nicht erkannt. Sie fährt auf den haltenden Pkw auf. Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden in Höhe von geschätzt 2500 Euro.


Schiffdorf-Wehden. Am 21.03.2015, gegen 00.19 Uhr, brannte eine ca. 35x8 Quadratmeter große Scheune eines landwirtschaftlichen Gehöfts an der Hauptstraße. Die Scheune wurde genutzt als Stallung, Maschinenlager und Fahrzeugunterstand. In der Scheune waren keine Tiere untergebracht. Die Brandursache ist bislang unklar. Brandnest war der Standort eines Pkw. Nach bisherigem Ermittlungsstand könnte ein technischer Defekt an einem Pkw vorgelegen haben. Offenbar besteht kein Zusammenhang mit Bränden in der Gemeinde Hagen. Es entstand kein Personenschaden. Die Schadenshöhe wird geschätzt auf ca. 75000 Euro. Die Ortsdurchfahrt wurde kurzfristig für die Dauer der Löscharbeiten gesperrt.
Schiffdorf-Wehden. Am 21.03.2015, gegen 00.19 Uhr, brannte eine ca. 35x8 Quadratmeter große Scheune eines landwirtschaftlichen Gehöfts an der Hauptstraße. Die Scheune wurde genutzt als Stallung, Maschinenlager und Fahrzeugunterstand. In der Scheune waren keine Tiere untergebracht. Die Brandursache ist bislang unklar. Brandnest war der Standort eines Pkw. Nach bisherigem Ermittlungsstand könnte ein technischer Defekt an einem Pkw vorgelegen haben. Offenbar besteht kein Zusammenhang mit Bränden in der Gemeinde Hagen. Es entstand kein Personenschaden. Die Schadenshöhe wird geschätzt auf ca. 75000 Euro. Die Ortsdurchfahrt wurde kurzfristig für die Dauer der Löscharbeiten gesperrt.

Polizei leistet Beitrag zur Verkehrssicherheitsarbeit + Das Lernen im Straßenverkehr hört nie auf Cuxhaven. Der Leiter der Polizeiinspektion (PI) Cuxhaven, Polizeidirektor Holger Kliem, gab am heutigen Freitag (20. März) im Rahmen eines Pressegesprächs gemeinsam mit dem Leiter Einsatz, Polizeirat Nils Wiebusch, die Zahlen der Verkehrsunfallstatistik 2014 für den Zuständigkeitsbereich der Inspektion bekannt.
Das Hauptaugenmerk legt die Polizei im Cuxland auf Unfälle mit schweren und tödlichen Unfallfolgen. So stimmt es den Inspektionsleiter Kliem vorsichtig optimistisch, dass die Anzahl der getöteten Verkehrsteilnehmer von 19 im Jahr 2013 auf 16 im Jahr 2014 gesunken ist. Auch wenn es sich um den zweitniedrigsten Wert innerhalb der letzten zehn Jahre handelt, betonte der Polizeidirektor, dass jeder Tote ein Toter zu viel sei, und die Polizei sich als Optimum einen Straßenverkehr ohne Verkehrstote wünsche.
Kliem: "Verkehrssicherheitsarbeit muss umfassend gestaltet werden. Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten."
Die Gesamtzahl der in 2014 polizeilich aufgenommenen Verkehrsunfälle (VU) ist um 90 Unfälle gesunken und blieb damit in etwa auf einem gleichbleibenden Niveau (2014: 3.929; 2013: 4.019). Während die Anzahl der Unfälle mit 737 leicht verletzten Personen im Vergleich zu 2013 mit 738 annähernd identisch blieb, stieg die Anzahl der schwer verletzten Verkehrsteilnehmer von 114 auf insgesamt 183 an.
Jeder vierte Schwerverletzte im Jahr 2014 war laut Unfallanalyse ein Senior. Gerade unter dem Aspekt des demografischen Wandels und dem Anliegen der ländlichen Bevölkerung, Mobilität im Alter zu bewahren, bleibt diese Zielgruppe laut Polizeirat Wiebusch ein wichtiger Adressat in der polizeilichen Präventionsarbeit.
Mit Blick auf die Vielzahl der schwer verletzten Senioren betonte Wiebusch: "Das Lernen im Straßenverkehr hört nie auf." Es gehe darum, die Mobilität im Alter auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels zu erhalten. "Daran wollen wir auch mit unseren polizeilichen Präventionsbemühungen mitwirken", betonte Holger Kliem in dem Zusammenhang.
"Die Kombination junger Fahrer, Geschwindigkeit und Baum endet allzu oft tödlich", äußerte Wiebusch, der in diesem Zusammenhang das landesweite Modellprojekt zur Bekämpfung von Baumunfällen begrüßt, das mit Geschwindigkeitsreduzierungen auf den Landstraßen im Cuxland einhergeht.

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