Cuxhaven News: Hafen

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Cuxhaven. Am 23.08.2018, gegen 01.00 Uhr, wurde im Bereich des Cux-Ports-Geländes in Cuxhaven, Neufelder Schanze, ein sog. Ausschleicher festgestellt. Ein Wachmann einer Sicherheitsfirma entdeckte den Mann am Zaun des Geländes. Nach derzeitigem Ermittlungsstand rannte daraufhin der unangeleinte Hund des Wachmannes auf den 24-jährigen Albaner zu. Der Hund biss den 24-Jährigen und verletzte ihn hierbei so schwer, dass er in ein Krankenhaus untergebracht werden musste. Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Ausschleicher sind Menschen, die sich in Häfen als blinder Passagier auf Schiffen begeben, um die Bundesrepublik auf illegalem Weg zu verlassen. Beispielbild

Im Fährhafen Cuxhaven ist am heutigen Nachmittag gegen17 Uhr ein Schiff gesunken. Wie es zu dem Umglück kam und ob Personen zu Schaden gekommen sind können wir noch nicht sagen. Fotos:Lars Harms


Auf den Namen ANNELIESE KRAMER hat Schauspielerin Birge Schade am Samstag, 10. Juni 2017, in Cuxhaven den jüngsten Seenotrettungskreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) getauft. Damit würdigt die DGzRS eine verstorbene Förderin aus dem Binnenland, die die Seenotretter in ihrem Nachlass bedacht hat. Das moderne Spezialschiff ersetzt seinen Vorgänger HERMANN HELMS nach 32 Dienstjahren auf einer der einsatzreichsten Stationen an der stark befahrenen Elbmündung.
 Der Moment der Taufe: Birge Schade tauft den Seenotrettungskreuzer auf den Namen ANNELIESE KRAMER

28 Meter lang, 6,20 Meter breit, zwei Meter Tiefgang, fast 4.000 PS stark und 24 Knoten schnell – das sind nur einige technische Daten der ANNELIESE KRAMER. Zu ihrer Taufe begrüßten die Seenotretter mehrere hundert Gäste, Freunde und Förderer aus nah und fern im Cuxhavener Fährhafen. Einige ihrer Partner auf und über See präsentierten sich im Rahmenprogramm: die Marineflieger aus Nordholz, die Berufsfeuerwehr Cuxhaven, die Freiwillige Feuerwehr Cuxhaven-Duhnen und die Ortsgruppe Cuxhaven der Deutschen          Lebens-Rettungs-Gesellschaft.
Birge Schade wünschte dem neuen Seenotrettungskreuzer und seiner Besatzung „allzeit gute Fahrt und stets eine sichere Heimkehr“. „Der Klang der Schiffstyphone hat meine Kindheit in St. Pauli geprägt. Mein Vater hat als Maschinist auf großen Frachtern die Weltmeere befahren. Aus seinen Erzählungen habe ich schon als Kind ein Gefühl für die Gefahren der See bekommen“, sagte sie. Später sei auch der Respekt vor der Leistung der Seenotretter gewachsen: „Ich bewundere diejenigen, die sich diesen Gefahren mutig und selbstlos entgegenstellen, um andere zu retten.“

Begeisterte Taufpatinnen
Begeistert von den Seenotrettern ist auch die zwölfjährige Amelie Schleevoigt aus Göttingen. Ihr Vater engagiert sich ehrenamtlich für die Seenotretter. Besonders eng ist Amelies Kontakt zur Besatzung des Cuxhavener Seenotrettungskreuzers. Mit den gleichen Wünschen, die Birge Schade der ANNELIESE KRAMER mit auf den Weg gab, zog das Mädchen für das Tochterboot MATHIAS nach. Es trägt den Namen des Vaters der Förderin, der einst seine Liebe zur See an sie weitergegeben hatte.
Der stellvertretende Vorsitzer der Seenotretter, Michael Schroiff, betonte, die namhafte Erbschaft habe den überwiegenden Teil der Kosten des Neubaus gedeckt. „Dies ist ein großer Vertrauensbeweis, für den wir sehr dankbar sind.“ Der Rest wurde durch freiwillige Zuwendungen vieler Menschen aus dem ganzen Land finanziert. „Jeder unserer Förderer kann zu Recht von sich behaupten, seinen Teil dazu beigetragen zu haben. Ihnen allen danke ich sehr herzlich“, sagte Schroiff.
Viele Einzelpersonen haben ihre Verbundenheit durch außergewöhnliche Spenden zum Ausdruck gebracht. Ihre Namen fahren an Bord auf einer Danktafel bei jedem Einsatz mit.
Gebaut für Einsätze unter extremsten Bedingungen

Die ANNELIESE KRAMER ist der dritte 28-Meter-Seenotrettungskreuzer und der erste dieses Typs, der an der niedersächsischen Küste stationiert wird. Die jüngste und modernste Bootsklasse der Seenotretter ist im Zuge der turnusgemäßen Modernisierung der Rettungsflotte konzipiert als leistungsfähiger Nachfolgetyp der 27,5-Meter-Klasse, die zwischen 1985 und 1993 in Dienst gestellt wurde. Den Vorgänger HERMANN HELMS wird die DGzRS verkaufen.
Stationiert sind die neuen 28-Meter-Seenotrettungskreuzer an wichtigen Küstenpunkten. Ihr Einsatzgebiet wird das Küstenvorfeld ebenso wie die hohe See sein – bei jedem Wetter und auch unter extremsten Bedingungen. Wie alle Rettungseinheiten der DGzRS werden sie vollständig aus Aluminium im bewährten Netzspantensystem als Selbstaufrichter gebaut.
Die ANNELIESE KRAMER entstand auf der Fr.-Fassmer-Werft in Berne an der Unterweser. Sie wird ihren Dienst auf einer der einsatzreichsten Stationen der Seenotretter aufnehmen. 80 bis 100 Alarmierungen jährlich erreichen Vormann Holger Wolpers sowie seine acht fest angestellten und neun freiwilligen Seenotretter. Die ANNELIESE KRAMER wird von Cuxhaven aus in der Deutschen Bucht vor der niedersächsischen und schleswig-holsteinischen Küste im Einsatz sein.
Besonders anspruchsvolles Einsatzgebiet

Die Elbmündung gilt als eines der am stärksten frequentierten Schifffahrtsreviere der Welt mit rund 100.000 Schiffsbewegungen pro Jahr. In dem gezeitengeprägten, navigatorisch anspruchsvollen Seegebiet trifft sich der Verkehr nach Hamburg und zum Nord-Ostsee-Kanal. Das Einsatzspektrum der Cuxhavener Seenotretter ist breit gefächert: Es umfasst alle denkbaren Notfälle auf See – sowohl Ozeanriesen als auch Wattwanderer betreffend.
Zwei je 1.440 kW/1.958 PS starke Maschinen beschleunigen das 120 Tonnen verdrängende neue Spezialschiff auf bis zu 24 Knoten (ca. 46 km/h). Gefahren wird es von einer vier Mann starken Besatzung. Besondere Merkmale sind eine umfassende Ausrüstung zur medizinischen Erstversorgung an Bord, eine Feuerlöschpumpe mit ferngelenktem Monitor zur Bekämpfung von Bränden auf See und die Fähigkeit, sich im Falle des Durchkenterns innerhalb weniger Sekunden wieder aufzurichten. In der für Seenotrettungskreuzer typischen Heckwanne führen die 28-Meter-Einheiten jeweils ein gut acht Meter langes Tochterboot mit sich, das auf See unabhängig vom Mutterschiff agieren kann.
Fotos: Jonas Ginter, Eike Henning, Martin Stöver und Ingo Wagner 


 
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Seenotrettungskreuzer SK 37 bei einer Testfahrt vor Helgoland
Öffentliche Taufe des neuen Seenotrettungskreuzers SK 37
Der dritte Seenotrettungskreuzer mit Tochterboot der neuen 28-Meter-Klasse ist für die Station Cuxhaven an der Mündung der Elbe bestimmt.
Die Taufe findet am Fährhafen 27472 Cuxhaven statt.


Samstag, 10. Juni 2017, 11 bis 19 Uhr
  • Schauspielerin Birge Schade tauft den neuen Seenotrettungskreuzer (gegen 15 Uhr)
  • Musik (Damen-Shanty-Chor „DSC Seemöwen“ aus Cuxhaven und das Blechbläser-Quintett des Bundespolizeiorchesters Hannover)
  • Open-Ship
    - HERMANN HELMS (ca. 11 bis 14 Uhr)
    - SK 37 (frühestens ab 17.30 Uhr)
  • Neben den Seenotrettern stellen die Marineflieger aus Nordholz, die Feuerwehr Cuxhaven und die DLRG Cuxhaven ihre Arbeit vor.
  • Kinderkarussell
  • Essen und Getränke

Es ist zugleich die Gelegenheit, Abschied zu nehmen von einem der bekanntesten Seenotrettungskreuzer. Anschließend wird die HERMANN HELMS verkauft.

Sonntag, 11. Juni 2017, 12 bis 17 Uhr
  • Open-Ship
    - HERMANN HELMS (ab 12 Uhr)
    - SK 37 (ab 13.30 Uhr)
  • Neben den Seenotrettern stellen die Feuerwehr Cuxhaven und die DLRG Cuxhaven ihre Arbeit vor.
  • Kinderkarussell
  • Essen und Getränke
  •  Es ist zugleich die Gelegenheit, Abschied zu nehmen von einem der bekanntesten Seenotrettungskreuzer. Anschließend wird die HERMANN HELMS verkauft.
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Wichtige Info für die Imsumer und alle, die in den Hafen müssen: 

Bahndammsperrung in der übernächsten Woche. Bitte teilen, damit niemand überrascht vor verschlossener Straße steht.

Ab dem 23. November, 18:00 Uhr bis zum 25. November, 06:00 Uhr ist der Bahnübergang in Imsum am Barwarder Weg wegen Gleisbauarbeiten für den Verkehr gesperrt. Die Umleitung erfolgt über Sievern.
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Cuxhaven. Am Mittwochvormittag (02. November 2016) erlitt ein 58-jähriger Hafenarbeiter schwerste Verletzungen, als er in der Neufelder Straße beim Abladen der Fracht im Anlandebereich unter einen tonnenschweren Warenkorb geriet. Die Polizei hat ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen die 25-jährige Einweiserin und den 33-Kranführer eingeleitet und die Gewerbeaufsicht eingeschaltet. Nach ersten Erkenntnissen hätte sich der Arbeiter nicht in dem besagten Bereich aufhalten dürfen.
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Cuxhaven. In hilfloser Lage ließ ein Unbekannter Dienstagfrüh gegen 5 Uhr einen 60-jährigen alkoholisierten und körperlich beeinträchtigten Mann im Hafenbecken an der Hafenkaje in Cuxhaven zurück.

Der Mann konnte sich selbst erst nach etwa einer Stunde aus seiner misslichen Lage befreien. Rettungskräfte brachten das unterkühlte und verletzte Opfer in eine Klinik. Der Unbekannte soll den 60-Jährigen wegen einer Zigarette geschlagen haben. Daraufhin sei dieser ins Hafenbecken gestürzt. Zeugen werden gebeten, sich an die Polizei zu wenden.

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