Cuxhaven News: Schule

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Wintersturm „Elli“: Abschlussmeldung zur Verkehrslage – Schulen bleiben am Montag geschlossen

Landkreis Cuxhaven — Der Wintersturm „Elli“ hat am Freitag weite Teile des Landkreises massiv beeinträchtigt und zahlreiche Einsatzkräfte bis an ihre Grenzen gefordert. Schneeverwehungen von stellenweise über einem Meter, mehrere gesperrte Straßen sowie Sichtweiten von teils unter fünf Metern führten zu erheblichen Verkehrsproblemen. betroffen waren nicht nur Landes- und Kreisstraßen, sondern zeitweise auch Abschnitte der Bundesautobahn 27.

Trotz Dauereinsatz war ein Freihalten vieler Strecken am Freitag nicht mehr möglich. Erst in der Nacht zu Samstag entspannte sich die Lage mit abnehmendem Verkehrsaufkommen. Dennoch mussten auch am Samstag noch zahlreiche festgefahrene Fahrzeuge aus Schneeverwehungen geborgen werden.

Große Unterstützung kam hierbei von Feuerwehren, DLRG, THW, Räum- und Abschleppdiensten sowie vielen Landwirten und freiwilligen Helfern mit schwerem Gerät. Durch deren Hilfe konnten zahlreiche Verkehrsteilnehmer vor deutlich längeren Wartezeiten und möglichen Gesundheitsrisiken bewahrt werden.

Am Samstag und Sonntag kam es nur noch vereinzelt zu witterungsbedingten Unfällen. Nach aktuellem Stand wurden dabei keine Personen verletzt.

Für die kommenden Tage warnen Behörden jedoch vor neuen Gefahren: Am Sonntag wurden Temperaturen bis -15°C gemessen, ab Montagmorgen sollen diese in den Plusbereich steigen. Es wird mit Schnee- und später Regenfällen gerechnet. Da die Straßen noch stark ausgekühlt sind, besteht erhöhte Gefahr von überfrierender Nässe und extrem glatten Fahrbahnen.

Der Landkreis Cuxhaven hat deshalb angekündigt, dass am Montag, dem 12. Januar 2026, im gesamten Landkreis sowie der Stadt Cuxhaven an allen Schulen der Unterricht ausfällt bzw. per Homeschooling stattfindet.

http://bit.ly/bremerhavenshirts 
„Die leider sehr emotionale Situation bzgl. der Infektionen von Schulkindern in den sozialen Medien und über Whatsapp-Gruppen veranlasst mich heute, hierzu die anliegenden Gedanken zu veröffentlichen und darüber einen Denkanstoß zu liefern.“ Mit diesen Worten begegnet Landrat Kai-Uwe Bielefeld den aktuellen Diskussionen und wirbt um Vertrauen in die Arbeit aller Beteiligten.
Bundesweit sinken die Zahlen der Corona-Infizierten, in unserem Landkreis sind aktuell jedoch größere Familien betroffen, die unsere aktuellen Zahlen ansteigen lässt. Dass nun auch Kinder, die glücklicherweise zwar fast alle einen harmlosen bis symptomlosen Verlauf zeigen, betroffen sind, lässt uns alle und speziell Eltern von Schulkindern aufhorchen.
Dabei entstehen Unruhe und Sorge in der Elternschaft, Austausch über Whatsapp-Gruppen oder andere Medien verunsichern zusätzlich und lässt oftmals unnötige Ängste entstehen. Dieses mag daran liegen, dass die Kommentare von Laien, die fachlich leider nicht fundiert sind, deswegen zu Verwirrung führen, nicht aber für konstruktive Information und Unterstützung stehen.
Die Mitarbeitenden des Gesundheitsamtes arbeiten inzwischen seit Monaten akribisch und sorgfältig die einzelnen Corona-Patientinnen und Patienten ab. Sie telefonieren oftmals täglich mit Ihnen, ermitteln sehr genau die Kontaktpersonen, die unterschieden werden in engere und weiter gefasste Kontakte, und informieren anhand der aktuellen Richtlinien jede einzelne betroffene Person.
Die Eltern der übrigen Schulkinder, die vom Gesundheitsamt nicht kontaktiert werden, fallen nicht unter die Kontaktpersonenregelung, die bestimmte Maßnahmen umsetzen müssen, weil deren Kinder aber auch nicht in ausgewiesener Infektionsgefahr stehen bzw. standen.
Die Schulen haben in einem unglaublichen Aufwand Sicherheitsvorkehrungen getroffen, die sie mit größter Sorgfalt täglich umsetzen und die einer Ausbreitung der Corona-Infektion eindeutig entgegenwirken. Wozu wäre dieser ganze Aufwand nötig gewesen, wenn man bei einem einzelnen infizierten Kind schon an Schulschließung denkt. Jede und jeder von uns kann sich überall mit dem Corona-Virus infizieren, eine absolute Sicherheit gibt es nicht.
Die Sorge der Eltern ist grundsätzlich nachvollziehbar und berechtigt, aber Vorwürfe und falsche Anschuldigungen spiegeln eher die mangelnde Fachkenntnis wieder und hetzen unnötig auf. Das mangelnde Vertrauen in die Empfehlungen des Gesundheitsamtes, die Kritik an Schulen und den Landkreis allgemein nutzt niemandem, aber sie untergraben den unermüdlichen Einsatz aller beteiligter Personen, die sich seit Wochen und Monaten für den Schutz ihrer Kinder und zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger engagieren.
Bzgl. des Vorgehens des Gesundheitsamtes werden strikt die Richtlinien des Robert-Koch-Institutes (RKI) eingehalten, wobei jeder neu auftretende Fall immer dem gleichen Vorgehen unterliegt.
Sobald das Gesundheitsamt einen positiven Befund aus dem Labor erhält, wird unmittelbar zu der infizierten Person Kontakt aufgenommen und diese sofort im häuslichen Umfeld isoliert. Im zweiten Schritt werden sämtliche Kontaktpersonen akribisch ermittelt, genau die Art des Kontaktes festgelegt und entsprechend der Leitlinien eingeordnet. Dieses unterliegt in jedem Fall immer den Empfehlungen des RKI, und nur bei Bedarf erfolgt für diese Kontaktpersonen eine Quarantäneverordnung. In jedem Fall bekommen aber die betroffenen Personen genaue Anweisungen. Die Personen, die nicht informiert werden benötigen, diese nicht.
Auch bei Infektionen in Kindergärten und Schulen wird streng nach den Leitlinien des RKI verfahren. Zusätzlich wird in diesen Fällen Kontakt zu dem Kindergarten und der jeweiligen Schulleitung sowie der Landesschulbehörde aufgenommen und detailliert das vorherrschende Hygienekonzept hinterfragt, sowie die Umsetzung durch die Schülerinnen und Schüler, aber natürlich auch der anderen, nicht betroffenen Klassen, thematisiert.
Ob Schülerinnen und Schüler unter die Testkriterien fallen, unterliegt ebenfalls klaren Empfehlungen, wobei der Landkreis den besorgten Eltern auch grundsätzlich entgegen kommt, auch wenn sie „nur“ der Kategorie Kontaktperson 2 angehören und eigentlich keine Testung benötigen. Besteht auch nur ein gewisses Risiko für andere Kinder, würden diese oder die entsprechende Klasse nach Hause geschickt.
Eine Schulschließung ist immer die letzte Option, wenn es nach der gesundheitlichen Einschätzung notwendig ist.
Die Zusammenarbeit mit den Schulleitungen und der Landesschulbehörde hat sich als sehr konstruktiv und vertrauensvoll herausgestellt. Das gemeinsame Ziel ist immer die Gesundheit der Kinder, Eltern und aller Bürgerinnen Bürger unseres Landkreises. Jeder einzelne sollte durch Einhaltung der allgemeinen Hygienemaßnahmen ebenfalls dazu beitragen.
Für besorgte Eltern und jede(n) einzelne(n) Bürgerin und Bürger gilt weiterhin das Angebot eines persönlichen Gespräches mit Mitarbeitern des Gesundheitsamtes, außerdem steht das Gesundheitsamt per E-Mail unter gesundheitsamt@landkreis-cuxhaven.de zur Verfügung.
Die Verantwortung jeder und jedes Einzelnen sollte darin bestehen, zunächst aktiv die Weiterverbreitung des Virus durch eigene Einhaltung der Richtlinien zu unterstützen, dann aber doch auch, die Belastungen anderer Mitmenschen nicht unnötig zu verstärken.
Wer denkt zum Beispiel an die betroffenen Familien selbst? Es ist kaum vorstellbar, wie diese von der Gesellschaft wohlmöglich ausgegrenzt und gemobbt werden. Für sein eigenes Kind möchte sich keiner diese Situation vorstellen.
In diesem Sinne ist es unerlässlich nicht durch vorschnelle Äußerungen und Verdächtigungen Mitmenschen zu verunsichern und auch die engagierten Mitarbeitenden der Schulen und des Gesundheitsamtes nicht unnötig zu frustrieren und damit ihr Durchhaltevermögen in dieser für alle belastenden Zeit nicht zu schwächen. Letztendlich engagieren Sie sich bewusst zum Schutz ihrer Kinder und zum Wohle der gesamten Gesellschaft.
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Die Wiederaufnahme des Schulunterrichts erfolgt ab Montag, 27.04.2020 (schrittweise)
Die Niedersächsische Landesregierung hat entschieden, dass der Schulunterricht an den Schulen in Niedersachsen ab dem 27.04.2020 in verschiedenen Etappen wieder starten wird. Ein genauer Überblick gibt folgende Übersicht des Niedersächsischen Kultusministeriums:
Es wird ein umschichtiger Unterricht erfolgen und die Förderschulen werden analog zu den getroffenen Regelungen ebenfalls den Betrieb wieder aufnehmen. Weitere Informationen erfolgen in Kürze.
Autor/in: Presse- und InformationsDienst des Landkreises CuxhavenD
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Nach Informationen des Politikjournals Rundblick sollen die Schulen in Niedersachsen ab dem kommenden Montag geschlossen werden. Das habe ein Krisenstab der Landesregierung beschlossen. Das Kultusministerium in Hannover werde die Entscheidung in Kürze bekanntgeben.
Die Schließung soll zunächst bis zum 30. März dauern, dann beginnen in Niedersachsen die Osterferien, die bis zum 14. April gehen. Das bedeutet, dass die niedersächsischen Schüler frühestens am 15. April wieder zur Schule gehen können – sofern der Krisenstab der Landesregierung bis dann nicht entschieden haben wird, die Schulschließungen zu verlängern.
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Baum umgefallen durch den Sturm in Einswarden Foto:Tuba Karakaya-sucugil
Die Entscheidung, den Schulunterricht und die Schülerbeförderung ausfallen zu lassen, ist im Wesentlichen von den Straßenverhältnissen abhängig. Es wird beurteilt, ob ein gefahrloser Schulweg möglich erscheint. Weiterhin ist zu beurteilen, ob die Verkehrsunternehmen den öffentlichen Personennahverkehr aufrecht erhalten können. Bei der Größe des Landkreises Cuxhaven können Witterungsverhältnisse ebenso wie die Straßenverhältnisse sehr unterschiedlich sein. Ein Unterrichtsausfall wird jedoch immer für alle allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen im Gebiet des Landkreises Cuxhaven angeordnet. Wenn vom Landkreis ein Unterrichtsausfall angeordnet worden ist, haben die Schulen die Aufsichtspflicht für die Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten, die trotz des Unterrichtsausfalls zur Schule kommen.
Die Entscheidung über einen Schulausfall wird in der Regel gegen 5 Uhr am Morgen des jeweiligen Schultages getroffen.
Der Unterrichtsausfall wird an die Polizeidirektion Oldenburg gemeldet, die wiederum die Verbreitung der Nachricht über die Medien des Rundfunks und der Verkehrsmanagementzentrale Niedersachsen veranlasst. Unter http://www.vmz-niedersachsen.de/  (Rubrik „Tipps und Infos“, Stichwort „Schul- und Unterrichtsausfälle“) wird ausführlich informiert. Ebenso sind bei einem Unterrichtsausfall Infos auf der Internetseite des Landkreises Cuxhaven zu finden. Wird kein Unterrichtsausfall angeordnet, so wird dies nicht bekanntgegeben.
Sollte ein Unterrichtsausfall durch den Landkreis Cuxhaven nicht angeordnet werden, können die Eltern jedoch eigenverantwortlich über den Schulbesuch ihrer Kinder entscheiden. Sofern diese eine Gefährdung ihrer Kinder auf dem Schulweg durch extreme Witterungsverhältnisse befürchten, können sie ihre Kinder zu Hause behalten oder sie vorzeitig vom Unterricht abholen.
Aufgrund des für Norddeutschland angekündigten Sturmtiefs Sabine wird der Straßenzustand im Landkreis Cuxhaven auch während der kommenden Nacht permanent beobachtet.
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