Cuxhaven News: Seerettung

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Beim Anlegemanöver im Südhafen der Insel Helgoland ist am Silvester-Tag, Sonntag, 31. Dezember 2017, die Inselfähre „Helgoland“ mit einer Kaje, einem Steg und zwei Segelyachten zusammengestoßen. Nach ersten Informationen der Seenotretter sind alle 78 Menschen an Bord der „Helgoland“ unverletzt geblieben.
Tochterboot VERENA des Seenotrettungskreuzers HERMANN MARWEDE im Einsatz für die Fähre „Helgoland“
Gegen 12.50 Uhr sollte die „Helgoland“ planmäßig im Südhafen der Insel anlegen, dazu über die Backbordseite drehen und an der Westkaje festmachen. „Die Besatzung hatte die Leinen schon an Land gegeben, aber augenscheinlich gab es Probleme, das Schiff gegen den kräftigen Südostwind an die Kaje zu bringen“, berichtet Jörg Rabe, Vormann des auf Helgoland stationierten Seenotrettungskreuzers HERMANN MARWEDE der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS).
In Windeseile setzten die Seenotretter das Tochterboot VERENA aus, um der „Helgoland“ zu Hilfe zu eilen. Mit dem Südwestwind um sechs Beaufort (bis 49 km/h Windgeschwindigkeit) trieb die 83 Meter lange Fähre durch den Südhafen. Mit der ganzen Kraft ihrer beiden zusammen 560 PS starken Maschinen versuchte die VERENA, die Kollision der „Helgoland“ mit einem von der Nordkaje in den Südhafen ragenden Steg zu verhindern. „Um uns nicht selbst in Gefahr zu bringen, mussten wir diesen Versuch aber schon nach wenigen Augenblicken abbrechen“, berichtet Rabe.
Der Wind trieb die vor zwei Jahren in Dienst gestellte „Helgoland“ zwischen die Ostkaje und diesen Steg, wo das Schiff mit zwei dort vertäuten Segelyachten kollidierte. Schließlich gelang es, die Fähre an der Ostkaje festzumachen.
Die Wasserschutzpolizei hat die Ermittlungen zur Unglückursache aufgenommen. Nach ihren Angaben blieben die 74 Passagiere und vier Besatzungsmitglieder der „Helgoland“ unverletzt. Das Fährschiff soll aus eigener Kraft zurück nach Cuxhaven laufen.
Der Seenotrettungskreuzer ANNELIESE KRAMER hat den manvörierunfähigen Fischkutter „Maria“ kurz vor der Hafeneinfahrt von Cuxhaven längsseits in Schlepp genommen. Foto: Sören Makel
Cuxhaven. Nahezu zeitgleich waren die Cuxhavener Seenotretter für einen manövrierunfähigen Fischkutter im Einsatz. Die rund 24 Meter lange „Maria“ (Heimathafen Cuxhaven) hatte beim Großen Vogelsand Maschinenschaden erlitten.
Nachdem das in der Nähe fahrende Wasserschutzpolizeiboot „Bürgermeister Brauer“ zunächst stand-by beim Havaristen gemacht hatte, nahm der Seenotrettungskreuzer ANNELIESE KRAMER den Kutter mit zwei Fischern an Bord auf den Haken und brachte ihn sicher nach Cuxhaven.
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Die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) sind Sonntagnacht, 6. August 2017, vor Cuxhaven für einen schwer erkrankten Seemann im Einsatz gewesen. Der Mann befand sich an Bord eines Frachtschiffes und benötigte umgehend ärztliche Hilfe. Insgesamt war es für die Seenotretter an Nord- und Ostsee ein arbeitsreicher Sonntag: Bei mehr als 30 Einsätzen halfen sie 60 Menschen.
Im Einsatz für einen schwer erkrankten Seemann: der Seenotrettungskreuzer ANNELIESE KRAMER der DGzRS Archiv-Foto: DGzRS/Peter Neumann
Die Cuxhavener Seenotretter waren gerade für einen festgekommenen Katamaran auf der Elbe etwa in Höhe von Otterndorf im Einsatz, als der Kapitän des Frachtschiffes „Bonita“ (Flagge: Lettland) gegen 22.45 Uhr die Revierzentrale alarmierte. Ein ukrainischer Seemann war an Bord zusammengebrochen und benötigte schnellstens medizinische Hilfe.
Vormann Timo Wieck hatte den Funkspruch mitgehört und handelte sofort: Während zwei Besatzungsmitglieder mit dem Tochterboot MATHIAS vor Ort blieben, kehrte er gemeinsam mit einem Seenotretter und dem Seenotrettungskreuzer ANNELIESE KRAMER zurück nach Cuxhaven.
Reibungslose Zusammenarbeit
Dort nahmen sie einen Notarzt sowie einen Rettungsassistenten an Bord und liefen unverzüglich zum Frachter aus. Dieser lag etwa drei Seemeilen (rund 5,5 Kilometer) nordöstlich von Cuxhaven auf der Reede „Medem Reede“ vor Anker. „Dass wir so schnell reagieren konnten, verdanken wir auch der reibungslosen Zusammenarbeit mit dem Landrettungsdienst“, hob Vormann Timo Wieck hervor.
Vor Ort ging die ANNELIESE KRAMER beim etwa 64 Meter langen Frachter längsseits. Bei ruhiger See stiegen Notarzt und Rettungsassistent auf die „Bonita“ über. Dort stabilisierten sie zunächst den Ukrainer, bevor er auf der speziellen Bergungstrage der DGzRS liegend von den Seenotrettern übernommen werden konnte.
Auf der ANNELIESE KRAMER versorgten Notarzt und Rettungsassistent den schwer erkrankten Seemann weiter. In Cuxhaven übergaben die Seenotretter den Patienten an den Landrettungsdienst. Und auch das Tochterboot hatte seinen Einsatz mittlerweile erfolgreich abgeschlossen: Bei Hochwasser war es den Seenotrettern geglückt, den festgekommenen Katamaran freizuschleppen. Er setzte seine Fahrt alleine fort.
Bei den übrigen Einsätzen kamen die Besatzungen der DGzRS rund 60 Menschen zu Hilfe. Überwiegend waren es Wassersportler, die die Seenotretter wegen Mastbrüchen, Grundberührungen oder Maschinenschäden alarmiert hatten. Dank ihres schnellen Eingreifens verhinderten die Rettungsmänner und -frauen schwerere Schäden.Quelle:https://www.seenotretter.de
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  Gemeinsamer Einsatz von DLRG und DGzRS

Bei einem gemeinsamen Einsatz haben die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) der Station Cuxhaven und die DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft) Cuxhaven heute, Sonntag, den 9. Juli 2017, drei Erwachsene und vier Kinder im Alter von elf bis fünfzehn Jahren von einer Motoryacht vor Otterndorf gerettet.

 In Höhe der Tonne 44, etwa drei Kilometer nördlich von Otterndorf, war die etwa zehn Meter lange Motoryacht auf dem Weg von Neuhaus nach Cuxhaven auf einer Sandbank aufgelaufen. Dabei erlitten mehrere der neun Personen an Bord Verletzungen.
Die sofort alarmierten Seenotretter liefen mit dem Seenotrettungskreuzer ANNELIESE KRAMER von Cuxhaven aus. Ebenfalls alarmiert wurde die DLRG Cuxhaven, die mit einem RescueJet und dem Fast Rescue Boat „Hermann Schrader“ sowie drei Fahrzeugen an Land in den Einsatz ging.
Beim Eintreffen um kurz vor 17 Uhr war das Wasser bereits extrem niedrig. Der Havarist konnte von den Schiffen nicht mehr erreicht werden.
Zwei Männer verblieben an Bord des Havaristen. Heute Nacht bei auflaufendem Wasser wird die ANNELIESE KRAMER die Motoryacht beim Versuch freizukommen unterstützen.

Sowohl die Seenotretter der DGzRS wie auch die DLRG-Einsatzkräfte betonten die ausgezeichnete Zusammenarbeit bei dem Einsatz.

Die vier Kinder und drei Frauen wurden von zwei Strömungsrettern der DLRG mit dem RescueJet an der Sandbank aufgenommen und zum Tochterboot MATHIAS des Seenotrettungskreuzers gebracht. Die Seenotretter brachten sie mit dem Tochterboot auf den Seenotrettungskreuzer. Erst hier stellte sich heraus, dass sowohl die Erwachsenen als auch Kinder beim Auflaufen verletzt worden waren. Die Seenotretter alarmierten daraufhin Rettungswagen, die die Verletzten um 19.45 Uhr in Cuxhaven in Empfang nahmen.

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Am 01.07.2017 gegen 18:00 Uhr gerieten 4 Jugendliche einer Feriengruppe im Alter von 17 und 18 Jahren in der Elbe bei Otterndorf in Not, da sie die Gefahren des Flusses unterschätzten und sich zu weit vom Ufer ins Wasser und somit in die Strömung begaben.
 Ein Betreuer der Gruppe versuchte anfangs die 4 Jugendlichen durch lautes Zurufen auf die Gefahren aufmerksam zu machen, konnte die Personen aufgrund der Entfernung jedoch nicht erreichen. Er folgte den Personen und konnte zwei der vier Jugendlichen zu einer im Wasser befindlichen Pricke ziehen. Der Betreuer selbst und der vierte Jugendliche trieben weiter ab und wurden im weiteren Verlauf durch die Feuerwehr mit einem Rettungsboot aus dem Wasser geborgen. Alle 5 Personen wurden vorsorglich durch vor Ort anwesende Rettungswagen in das Krankenhaus Otterndorf verbracht. Ein alarmierter und vor Ort bereits eingetroffener Rettungshubschrauber musste nicht mehr eingesetzt werden. Das gilt auch für die Feuerwehr Neuhaus, die DLRG Ortsgruppe Cuxhaven und Tauchern aus Bremerhaven. .

Auf den Namen ANNELIESE KRAMER hat Schauspielerin Birge Schade am Samstag, 10. Juni 2017, in Cuxhaven den jüngsten Seenotrettungskreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) getauft. Damit würdigt die DGzRS eine verstorbene Förderin aus dem Binnenland, die die Seenotretter in ihrem Nachlass bedacht hat. Das moderne Spezialschiff ersetzt seinen Vorgänger HERMANN HELMS nach 32 Dienstjahren auf einer der einsatzreichsten Stationen an der stark befahrenen Elbmündung.
 Der Moment der Taufe: Birge Schade tauft den Seenotrettungskreuzer auf den Namen ANNELIESE KRAMER

28 Meter lang, 6,20 Meter breit, zwei Meter Tiefgang, fast 4.000 PS stark und 24 Knoten schnell – das sind nur einige technische Daten der ANNELIESE KRAMER. Zu ihrer Taufe begrüßten die Seenotretter mehrere hundert Gäste, Freunde und Förderer aus nah und fern im Cuxhavener Fährhafen. Einige ihrer Partner auf und über See präsentierten sich im Rahmenprogramm: die Marineflieger aus Nordholz, die Berufsfeuerwehr Cuxhaven, die Freiwillige Feuerwehr Cuxhaven-Duhnen und die Ortsgruppe Cuxhaven der Deutschen          Lebens-Rettungs-Gesellschaft.
Birge Schade wünschte dem neuen Seenotrettungskreuzer und seiner Besatzung „allzeit gute Fahrt und stets eine sichere Heimkehr“. „Der Klang der Schiffstyphone hat meine Kindheit in St. Pauli geprägt. Mein Vater hat als Maschinist auf großen Frachtern die Weltmeere befahren. Aus seinen Erzählungen habe ich schon als Kind ein Gefühl für die Gefahren der See bekommen“, sagte sie. Später sei auch der Respekt vor der Leistung der Seenotretter gewachsen: „Ich bewundere diejenigen, die sich diesen Gefahren mutig und selbstlos entgegenstellen, um andere zu retten.“

Begeisterte Taufpatinnen
Begeistert von den Seenotrettern ist auch die zwölfjährige Amelie Schleevoigt aus Göttingen. Ihr Vater engagiert sich ehrenamtlich für die Seenotretter. Besonders eng ist Amelies Kontakt zur Besatzung des Cuxhavener Seenotrettungskreuzers. Mit den gleichen Wünschen, die Birge Schade der ANNELIESE KRAMER mit auf den Weg gab, zog das Mädchen für das Tochterboot MATHIAS nach. Es trägt den Namen des Vaters der Förderin, der einst seine Liebe zur See an sie weitergegeben hatte.
Der stellvertretende Vorsitzer der Seenotretter, Michael Schroiff, betonte, die namhafte Erbschaft habe den überwiegenden Teil der Kosten des Neubaus gedeckt. „Dies ist ein großer Vertrauensbeweis, für den wir sehr dankbar sind.“ Der Rest wurde durch freiwillige Zuwendungen vieler Menschen aus dem ganzen Land finanziert. „Jeder unserer Förderer kann zu Recht von sich behaupten, seinen Teil dazu beigetragen zu haben. Ihnen allen danke ich sehr herzlich“, sagte Schroiff.
Viele Einzelpersonen haben ihre Verbundenheit durch außergewöhnliche Spenden zum Ausdruck gebracht. Ihre Namen fahren an Bord auf einer Danktafel bei jedem Einsatz mit.
Gebaut für Einsätze unter extremsten Bedingungen

Die ANNELIESE KRAMER ist der dritte 28-Meter-Seenotrettungskreuzer und der erste dieses Typs, der an der niedersächsischen Küste stationiert wird. Die jüngste und modernste Bootsklasse der Seenotretter ist im Zuge der turnusgemäßen Modernisierung der Rettungsflotte konzipiert als leistungsfähiger Nachfolgetyp der 27,5-Meter-Klasse, die zwischen 1985 und 1993 in Dienst gestellt wurde. Den Vorgänger HERMANN HELMS wird die DGzRS verkaufen.
Stationiert sind die neuen 28-Meter-Seenotrettungskreuzer an wichtigen Küstenpunkten. Ihr Einsatzgebiet wird das Küstenvorfeld ebenso wie die hohe See sein – bei jedem Wetter und auch unter extremsten Bedingungen. Wie alle Rettungseinheiten der DGzRS werden sie vollständig aus Aluminium im bewährten Netzspantensystem als Selbstaufrichter gebaut.
Die ANNELIESE KRAMER entstand auf der Fr.-Fassmer-Werft in Berne an der Unterweser. Sie wird ihren Dienst auf einer der einsatzreichsten Stationen der Seenotretter aufnehmen. 80 bis 100 Alarmierungen jährlich erreichen Vormann Holger Wolpers sowie seine acht fest angestellten und neun freiwilligen Seenotretter. Die ANNELIESE KRAMER wird von Cuxhaven aus in der Deutschen Bucht vor der niedersächsischen und schleswig-holsteinischen Küste im Einsatz sein.
Besonders anspruchsvolles Einsatzgebiet

Die Elbmündung gilt als eines der am stärksten frequentierten Schifffahrtsreviere der Welt mit rund 100.000 Schiffsbewegungen pro Jahr. In dem gezeitengeprägten, navigatorisch anspruchsvollen Seegebiet trifft sich der Verkehr nach Hamburg und zum Nord-Ostsee-Kanal. Das Einsatzspektrum der Cuxhavener Seenotretter ist breit gefächert: Es umfasst alle denkbaren Notfälle auf See – sowohl Ozeanriesen als auch Wattwanderer betreffend.
Zwei je 1.440 kW/1.958 PS starke Maschinen beschleunigen das 120 Tonnen verdrängende neue Spezialschiff auf bis zu 24 Knoten (ca. 46 km/h). Gefahren wird es von einer vier Mann starken Besatzung. Besondere Merkmale sind eine umfassende Ausrüstung zur medizinischen Erstversorgung an Bord, eine Feuerlöschpumpe mit ferngelenktem Monitor zur Bekämpfung von Bränden auf See und die Fähigkeit, sich im Falle des Durchkenterns innerhalb weniger Sekunden wieder aufzurichten. In der für Seenotrettungskreuzer typischen Heckwanne führen die 28-Meter-Einheiten jeweils ein gut acht Meter langes Tochterboot mit sich, das auf See unabhängig vom Mutterschiff agieren kann.
Fotos: Jonas Ginter, Eike Henning, Martin Stöver und Ingo Wagner 


 
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Seenotrettungskreuzer SK 37 bei einer Testfahrt vor Helgoland
Öffentliche Taufe des neuen Seenotrettungskreuzers SK 37
Der dritte Seenotrettungskreuzer mit Tochterboot der neuen 28-Meter-Klasse ist für die Station Cuxhaven an der Mündung der Elbe bestimmt.
Die Taufe findet am Fährhafen 27472 Cuxhaven statt.


Samstag, 10. Juni 2017, 11 bis 19 Uhr
  • Schauspielerin Birge Schade tauft den neuen Seenotrettungskreuzer (gegen 15 Uhr)
  • Musik (Damen-Shanty-Chor „DSC Seemöwen“ aus Cuxhaven und das Blechbläser-Quintett des Bundespolizeiorchesters Hannover)
  • Open-Ship
    - HERMANN HELMS (ca. 11 bis 14 Uhr)
    - SK 37 (frühestens ab 17.30 Uhr)
  • Neben den Seenotrettern stellen die Marineflieger aus Nordholz, die Feuerwehr Cuxhaven und die DLRG Cuxhaven ihre Arbeit vor.
  • Kinderkarussell
  • Essen und Getränke

Es ist zugleich die Gelegenheit, Abschied zu nehmen von einem der bekanntesten Seenotrettungskreuzer. Anschließend wird die HERMANN HELMS verkauft.

Sonntag, 11. Juni 2017, 12 bis 17 Uhr
  • Open-Ship
    - HERMANN HELMS (ab 12 Uhr)
    - SK 37 (ab 13.30 Uhr)
  • Neben den Seenotrettern stellen die Feuerwehr Cuxhaven und die DLRG Cuxhaven ihre Arbeit vor.
  • Kinderkarussell
  • Essen und Getränke
  •  Es ist zugleich die Gelegenheit, Abschied zu nehmen von einem der bekanntesten Seenotrettungskreuzer. Anschließend wird die HERMANN HELMS verkauft.
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Loxstedt-Stoteler See. Seit Sonntagnachmittag wird ein 67-jähriger Mann aus Cuxhaven am Stoteler See vermisst. Der Mann habe zusammen mit einem Bekannten den See durchschwimmen wollen. Auf dem See habe der Begleiter irgendwann den Sichtkontakt verloren und sei zum Ende des Sees weitergeschwommen. Nachdem der Vermisste am anderen Seeufer nicht ankam, und es auch sonst keine Hinweise auf seinen Verbleib gab, wurden schließlich die Rettungsdienste informiert.
Umfangreiche Suchmaßnahmen unter Beteiligung der Freiwilligen Feuerwehr Stotel, Suchhunden, der DLRG Stotel, Tauchern der Berufsfeuerwehr Cuxhaven und technischem Gerät führten bislang nicht zum Auffinden des Mannes.
Die Suche wurde daher um 18.00 Uhr eingestellt und wurde am heutigen Tage fortgesetzt.
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Cuxhaven. Montagmittag barg die Besatzung eines Seenotrettungskreuzers einen weiblichen Leichnam aus einem Hafenbecken, nachdem Passanten den leblosen Körper bemerkt und die Polizei alarmiert hatten. Die Polizeiinspektion Cuxhaven hat die Ermittlungen aufgenommen (wir berichteten). Bei der Verstorbenen handelt es sich um eine 54-jährige Frau, die aus gesundheitlichen Gründen in einem Pflegeheim lebte. Hinweise auf ein Fremdverschulden haben sich bisher nicht ergeben.

Cuxhaven.Am heutigen Montagmittag  barg die Besatzung eines Seenotrettungskreuzers den Leichnam einer erwachsenen Frau aus dem Cuxhavener Hafenbecken. Passanten hatten den leblosen Körper entdeckt und die Polizei alarmiert. Die Polizeiinspektion Cuxhaven hat die Ermittlungen zur Feststellung der Identität und zur Klärung der Todesumstände aufgenommen.
https://spenden.seenotretter.de/

 
Fünf Seemeilen (neun Kilometer) nördlich von Cuxhaven ist am 19. September 2015, am frühen Morgen der Kapitän eines Fischkutters auf See zusammengebrochen. Von Cuxhaven kam der Seenotrettungskreuzer HERMANN HELMS der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) zu Hilfe und brachte einen Notarzt und einen Seenotretter an Bord. Der Zustand des Kapitäns (43) war so kritisch, dass er nicht auf den Seenotrettungskreuzer übergeben werden konnte.
Seenotkreuzer im Einsatz
Seenotkreuzer HERMANN HELMS (Archivbild)
Da der Decksmann allein den Kutter nicht in den Hafen bringen konnte, stieg der diensthabende Vormann der HERMANN HELMS ebenfalls auf den Kutter über. Er holte das Fanggeschirr ein und fuhr den Fischkutter nach Cuxhaven, während der Notarzt und ein weiterer Seenotretter sich um den Kapitän kümmerten.
 Um den Patienten im Hafen so schonend wie möglich die zwei Meter hohe Kaimauer hoch zu transportieren, forderten die Seenotretter die Unterstützung der Feuerwehr Cuxhaven an, die den Kutterkapitän im Vorhafen auf einer Trage mit einem Kran von Bord holte. Mit dem Rettungstransportwagen wurde er ins Krankenhaus gebrach.Quelle: http://www.seenotretter.de

BPOL-CUX: Gemeinsame Aktionstage der Bundespolizei See auf der Nordsee

  • Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs an der Nordseeküste von Texel in den Niederlanden bis Fanö in Dänemark - das war die Zielrichtung der internationalen Seegrenzüberwachung vom 4. bis 5. Juli 2015 auf der Nordsee und im Küstenbereich.
Insgesamt waren 147 Polizei- und Zollbeamte und ein Diensthund (DK, NL, D) eingesetzt. Sie kamen von der Bundespolizei See Cuxhaven, der Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim der Bundeszollverwaltung, der Königlichen Marechaussee und dem niederländischen und dänischen Zoll.
Im Ergebnis wurden auf einem belgischen Fischkutter zwei Jagdgewehre mit dazugehörigen 250 Schuss Munition im Versteck des Maschinenraumes durch die dänischen Einsatzkräfte festgestellt. Im Anschluss gingen die dänischen Einsatzkräfte an Bord und leiteten weitere Maßnahamen ein. Da diese Einsatzmaßnahme in den Niederlanden auch die Überwachung der Küsten durch Landkräfte - ob kleinere Fahrzeuge sich verdächtig verhalten - beinhaltet, stellten Kräfte des niederländischen Landzolls in den Mittagsstunden des 4. Juli 2015 fest, dass in Termunterzijl in einem Container Abfälle einer illegalen Haschplantage beseitigt wurden.
Drei Nationen, Dänemark, Niederlande und Deutschland mit neun Schiffen, einem Hubschrauber, einem niederländischen Küstenwachflugzeug und Landstreifen bestreiften zwei Tage lang die Gewässer vor der west-, ost- und nordfriesischen Küste, die Flüsse, das Wattenmeer und die kleinen Häfen.
Ein Novum war, dass wie im Vorjahr der gesamte Einsatz von einem international besetzten Führungsstab in der Bundespolizeiinspektion See in Cuxhaven geleitet wurde. Hier waren Verbindungsbeamte aus den Niederlanden, Dänemark und Deutschland zusammen dafür verantwortlich, dass die Einsatzkräfte auf See und an Land alle Informationen erhielten und die entsprechenden Einsätze koordiniert ablaufen konnten.
Die Gesamteinsatzleitung hatte der Leiter der Cuxhavener Bundespolizeiinspektion See Ralf Gütlein, der sich begeistert über so viel Engagement aller Beteiligten zeigte: "Einen solchen reibungslosen Ablauf habe ich nicht erwartet. Hohe Professionalität und eine freundliche kameradschaftliche Atmosphäre haben es mir sehr leicht gemacht."
Aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen konnten viele Sportbootfahrer angetroffen werden und erleichterten zudem die Einsatzmaßnahmen auf See.
Die Initiative zu diesem Einsatz wurde während einer internationalen Konferenz vor zwei Jahren auf der niederländischen Insel Ameland begonnen und fortführend durch die Cuxhavener Bundespolizei See umgesetzt.
An beiden Tagen wurden insgesamt an 98 Seefahrzeugen grenzpolizeiliche und zollrechtliche Maßnahmen durchgeführt und 489 Personen kontrolliert.
Die Beteiligten waren sich einig, dass eine solche Grenzüberwachung an der Nordseeküste allen Behörden zusätzliche Erkenntnisse gebracht hat und grundlegend fortgeführt werden sollte.


Die Cuxhavener Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) haben gestern Abend, Donnerstag, den 13. August 2015, zwei junge Leute aus dem Watt befreit. Die beiden waren bereits bis zur Brust versunken. Zahlreiche Zuschauer mussten vom Deich aus mit ansehen, wie es den beiden nicht mehr gelang, sich aus dem sogenannten Bauhafen unterhalb der Kugelbake an Land zu retten, obwohl das Ufer nicht weit entfernt war.


Eine direkte Hilfe von Land aus war jedoch nicht möglich.
Kurz nach 20 Uhr wurden die Seenotretter von der Feuerwehr Cuxhaven alarmiert. Der in unmittelbarer Nähe stationierte Seenotkreuzer HERMANN HELMS setzte sofort sein Tochterboot BIENE aus, das durch den weichen Schlamm bis auf nahezu zwei Meter an die beiden Versunkenen heranfahren konnte.
Ein Seenotretter im Überlebensanzug robbte an die beiden heran. Ihm gelang es, nacheinander zuerst die Frau (19), dann den Mann (22) aus dem Schlick zu ziehen und durch die Bergungspforte des Tochterbootes in Sicherheit zu bringen.
Die beiden Touristen aus der Gegend von Nürnberg wurden im Hafen von den Seenotrettern mit Frischwasser vom Schlick befreit und anschließend an Bord mit Decken und Getränken versorgt. Die beiden waren froh, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben.Quelle:Seenotretter

Am 12.05.2015 gegen 14.10 Uhr lief der historische niederländische Frachtensegler "Spes Mea" in der Nordsee auf Grund und bat um Hilfe. Ein Einsatzschiff der Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt (BP 24 "Bad Bramstedt") und ein Hubschrauber der Bundespolizei-Fliegerstaffel Fuhlendorf (Pirol 849) machten sich zeitgleich auf den Weg zu dem Havaristen. Nach etwa 10 Minuten erreichte der Hubschrauber das havarierte Schiff und nahm Kontakt zu dessen Kapitän auf. Der Kapitän teilte mit, dass für die Personen an Bord keine unmittelbare Gefahr bestünde. Das Einsatzschiff der Bundespolizei erreichte den Havaristen nach ca. einer Stunde Fahrt und entsandte ein Kontrollboot mit personeller Unterstützung bei der Leckabwehr. Eine halbe Stunde später erreichte auch der Seenotkreuzer "Hermann Helms" das verunglückte Schiff und konnte die "Spes Mea" erfolgreich in Schlepp nehmen.

Die Seenotretter der Station Cuxhaven der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) haben gestern Abend, Samstag, den 6. Dezember 2014, einen Windparkversorger freigeschleppt, der auf dem Weg nach Cuxhaven aufgelaufen war. Seenotkreuzer HERMANN HELMS (Archivbild) Das 26 Meter lange Schiff hatte sich am Abend an einer Steilkante auf dem Scharhörnriff, etwa 16 Seemeilen (ungefähr 30 Kilometer) nordwestlich von Cuxhaven, festgefahren. Für die Nachtstunden war eine Wetterverschlechterung mit Sturm angekündigt. Dann hätte sich der Versorger in der hochgefährlichen Brandungszone der Sandbank befunden. Das sehr flachgehende Tochterboot des Seenotkreuzers HERMANN HELMS konnte den Havaristen zunächst nicht freischleppen. Vormann Hanno Renner manövrierte den Seenotkreuzer deshalb so nah an den Havaristen heran, dass der Seenotkreuzer selbst mehrfach Grundberührung hatte. Sowohl der Havarist wie auch die HERMANN HELMS haben einen Tiefgang von etwas über zwei Metern. Der 27 Meter lange Seenotkreuzer, der über eine Leistung von 3.194 PS verfügt, konnte den Havaristen schließlich freischleppen. Der Windparkversorger setzte die Fahrt in Begleitung des Seenotkreuzers selbständig nach Cuxhaven fort. Die sieben Personen an Bord blieben unverletzt. Kurz nach 21 Uhr trafen die HERMANN HELMS und der Versorger in Cuxhaven ein.


Cuxhaven. Sonntagfrüh (17. August 2014) gegen 1:40 Uhr meldeten Passanten eine hilflose Frau im Hafenbecken am Dugekai an der Neufelder Straße. Einsatzkräfte des Hamburger Wasserschutzpolizeireviers mit Standort Cuxhaven konnten die 43-Jährige gemeinsam mit Kräften der Berufsfeuerwehr der Stadt Cuxhaven aus dem Wasser retten. Die Cuxhavenerin wurde in eine Klinik gebracht. Dort verstarb sie am gestrigen Dienstag. Wie die 43-Jährige in das Hafenbecken gelangt ist, ist noch unklar. Die Ermittler gehen zum derzeitigen Stand der Ermittlungen von einem Unglücksfall aus.


Erster Bericht:  

43-jährige Cuxhavenerin aus Hafenbecken gerettet


Nach dem Kentern eines Fischkutters in der Elbmündung haben die Seenotretter die dreiköpfige Besatzung von dem sinkenden Schiff abgeborgen und in Sicherheit gebracht. Der Seenotkreuzer HERMANN HELMS der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) rettete die schiffbrüchigen Fischer am Dienstagabend, 29. April 2014, etwa sechs Seemeilen (elf Kilometer) nördlich von Cuxhaven.


Das Tochterboot BIENE nähert sich den schiffbrüchigen Fischern. Die Männer harren auf der Backbordseite ihres gekenterten Kutters aus. 
(Foto: Fischkutter "Paloma

Seenotkreuzer HERMANN HELMS (Archivbild)
Gegen 18.30 Uhr war der etwa 15 Meter lange Fischkutter „Wattenmeer“ (Fischereikennzeichen SD 4, Heimathafen Friedrichskoog) aus noch ungeklärter Ursache in der Elbmündung bei der Tonne Norderelbe 11 während der Fangreise plötzlich gekentert. Den drei Fischern gelang es noch, per Funk auf einem Arbeitskanal einen Notruf abzusetzen. Der Fischkutter „Paloma“ fing den Funkspruch auf und meldete den Seenotfall auf einem Revierfunkkanal weiter.

Diesen Funkverkehr hörten die Cuxhavener Seenotretter mit. Unverzüglich verließ der Seenotkreuzer HERMANN HELMS seinen Liegeplatz im Fährhafen von Cuxhaven. Die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS alarmierte außerdem den Seenotkreuzer THEODOR STORM/Station Büsum und in der Nähe fahrende Behördenfahrzeuge.

Kurz vor Erreichen des Unglücksortes musste die HERMANN HELMS aufstoppen. Etwa zwei Stunden vor Niedrigwasser konnte der Seenotkreuzer aufgrund seines Tiefgangs das Zehnerloch, die Verbindung zwischen Norderrinne und Norderelbe, nicht mehr befahren. Die Seenotretter setzten deshalb das besonders flachgehende Tochterboot BIENE aus, um die Schiffbrüchigen zu erreichen.

Unterdessen war die „Wattenmeer“ eine gute halbe Seemeile (etwa einen Kilometer) mit der Strömung vertrieben und an der Kante der Sandbank „Gelbsand“ auf der Seite liegengeblieben. Die drei Fischer (37, 28 und 20 Jahre alt) hatten sich auf die Backbordseite ihres Schiffes geflüchtet und harrten dort aus.

Die Seenotretter fuhren mit der BIENE an den Havaristen heran und nahmen die Männer unverletzt an Bord. „Die Fischer haben sehr viel Glück gehabt, dass sie so schnell aus ihrem kenternden Schiff herausgekommen sind. Und bei höherem Wasserstand hätte die Sache leicht noch ganz anders ausgehen können“, sagt Holger Wolpers, Vormann der HERMANN HELMS.

Die Seenotretter brachten die Schiffbrüchigen nach Cuxhaven. In der Nacht zum Donnerstag soll ein Tonnenleger der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung versuchen, den Fischkutter zu bergen. Die Wasserschutzpolizei hat die Ermittlungen zur Unglücksursache aufgenommen.

Zur Unfallzeit herrschten im Revier nordöstliche Winde um drei Beaufort (bis 20 km/h Windgeschwindigkeit).

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