Cuxhaven News: Öffentlicher Hinweis

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„Auch wenn der Wunsch verständlich ist: eine touristische Nutzung von Ferienwohnungen ist nach wie vor nicht gestattet“ berichtet Landrat Kai- Uwe Bielefeld und nimmt damit Bezug auf heute insbesondere in der Stadt Cuxhaven geführte Diskussionen. Die derzeitige Verordnung des Landes schließt das nach wie vor aus.
Weiter führt er zu dem Thema aus: „Änderungen wird es lediglich geben für die Nutzung von Zweitwohnungen durch deren Eigentümerinnen und Eigentümer. Hier kommt es zu einer Aufhebung der bisherigen Allgemeinverfügung des Landkreises. Dieses betrifft jedoch in keinem Fall die Nutzung von Ferienwohnungen. Diese Nutzung zu touristischen Zwecken ist untersagt. Auch habe ich keine Signale seitens der Landesregierung erhalten, diese Festlegung nunmehr im Zuge der Lockerungen bei der Nutzung von Zweitwohnungen auf die touristische Nutzung zu übertragen.“
Abschließend wirbt der Landrat um Verständnis: „Gerade wir im Cuxland sind auf den Tourismus als „weiße Industrie“ angewiesen. Und kaum etwas trifft uns mehr als die Tatsache, dass der touristische Bereich von den geltenden Regelungen so sehr betroffen ist. Die Rechtslage lässt eine Öffnung allerdings noch nicht zu.“
Autor/in: Presse- und InformationsDienst des Landkreises Cuxhaven.

Restaurants, Speisegaststätten, Systemgastronomie, Imbisse und Mensen und
dergleichen sind für den Publikumsverkehr zu schließen.

Es gelten folgende Ausnahmen:

Die in Nr. 1 genannten Betriebe dürfen Leistungen, den Verkauf von Speisen
und Getränken, im Rahmen eines Außerhausverkaufs für den täglichen Bedarf
nach telefonischer oder elektronischer Bestellung erbringen,
Gleiches gilt für entsprechende gastronomische Lieferdienste.
 Der Verzehr ist innerhalb eines Umkreises von 50 Metern zu diesen Betrieben
unzulässig.
Aus hygienischen Gründen ist eine bargeldlose Bezahlung dringend zu
empfehlen.
Diese Weisung gilt ab sofort bis einschließlich Sonnabend, den 18. April 2020. Eine
Verlängerung ist möglich.
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http://bit.ly/allesunterdenhammerHagen im Bremischen. Seit Donnerstagmittag (01.08.2019) wird eine 85-jährige Bewohnerin eines Seniorenwohnheims in der Straße Amtsdamm in Hagen im Bremischen vermisst. Bisherige Suchmaßnahmen, unterstützt u.a. von einem Polizeihubschrauber und Fährtenhunden, führten bis Freitagmittag (02.08.2019) noch nicht zum Auffinden der als orientierungslos geltenden Frau. Zeugen, die Angaben zum Aufenthalt der etwa 1,60 Meter großen Seniorin, die mit einem grauen Rock und einer hellen Jacke sowie hellen Schuhen bekleidet ist, machen können, werden gebeten, sich an die Polizei Schiffdorf (Tel.: 04706 / 9480) oder an jede andere Polizeidienststelle zu wenden. Auffallend ist der nach vorn gebückte Gang der Frau, die mithilfe eines Rollators unterwegs ist.

Hagen im Bremischen. Am Freitagmorgen hat ein Waldhüter einen jungen Hund (Art Staffordshire Terrier) im geschätzten Alter zwischen 1 und 1,5 Jahren in einem Waldstück in der Gemarkung Harrendorf an der Kreisstraße 48 tot aufgefunden. Das Tier wurde vermutlich mit einer Kleinkaliberwaffe erschossen und anschließend in dem Waldstück abgelegt. Der Täter hat den Hund offenkundig mit Buschwerk abgedeckt, um ein Entdecken zu verhindern. Die Tat geschah vermutlich im Zeitraum zwischen Donnerstagabend (02.05.2019) und Freitagmorgen (03.05.2019). Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet und bittet etwaige Zeugen um sachdienliche Hinweise an die Polizeistation Hagen im Bremischen unter Tel.: 04746 / 938980 oder an das Polizeikommissariat Schiffdorf unter Tel.: 04706 / 9480..


Am Samstag, 19.01.2019, gegen 13:50 Uhr hat die Cuxhavener Polizei einen Mann gesucht, der sich in hilfloser Lage befinden soll. Zur Suche wurden mehrere Funkstreifenwagen, ein Diensthund der Bundespolizei, sowie ein Hubschrauber eingesetzt. Nach zweistündiger Suche konnte die Person in Otterndorf wohlbehalten gefunden werden..


Cuxhaven. Der 29-jährige Pkw-Fahrer, der gestern mit seinem Auto 6 Personen in der Innenstadt von Cuxhaven verletzt hatte, geht nach Prüfung eines Gerichts in Cuxhaven in Untersuchungshaft. Im Zuge der weiteren Ermittlungen hat sich ein siebtes Opfer zu erkennen gegeben, dass ebenfalls mit leichte Verletzungen erlitt. Die Staatsanwaltschaft Stade hat einen Haftbefehl beim zuständigen Amtsgericht beantragt. Gegen den 29-jährigen erließ der zuständige Ermittlungsrichter nun Haftbefehl wegen versuchten siebenfachen Mordes. Der Beschuldigte wurde anschließend einer Justizvollzugsanstalt in Niedersachsen zugeführt. Aufgrund vieler Anfragen kann nun bestätigt werden, dass die Personen, die bei dem Vorfall verletzt wurden, nicht in Beziehung zu dem Beschuldigten gestanden haben. Alle verletzten Personen waren Zufallsopfer. Wir bereits mitgeteilt wurde, bleibt eine Person weiterhin in stationärer Behandlung in einem Krankenhaus. Der Gesundheitszustand ist stabil. Die Ermittlungen dauern an. .

Das Smartphone gehört heute schon längst zum Alltag dazu und wird selbstverständlich auch mit in den Urlaub genommen. Doch nach dem Verlassen des heimischen Netzwerkes lauern einige Gefahren, die man vermeiden kann.
Öffentliche WLAN-Netze werden immer zahlreicher und beliebter; die Verbindung ist schnell, kostenlos und schont das Datenvolumen des Mobilfunkvertrages. Doch diese öffentlichen Netze (z.B.: in Hotels, Flughäfen oder Restaurants) sind für jedermann frei zugänglich und somit ungesichert. Daten können durch versierte Kriminelle relativ einfach abgegriffen und missbraucht werden.
Polizeioberkommissar Bernhard Isele, Präventionsbeauftragter des Polizeikommissariats Hemmoor, gibt hierzu wertvolle Tipps:
   - Sorgen Sie für ein aktuelles Betriebssystem Ihres Endgerätes und
     aktualisieren Sie alle Apps mit den neuesten Updates zum 
     Schließen evtl. vorhandener Sicherheitslücken. 
   - Deaktivieren Sie die "automatische Einwahl" in WLAN-Netze! Das 
     Endgerät sucht sonst ständig nach vorhandenen Netzen. Diesen 
     Datenaustausch können Täter mitlesen. 
   - Löschen Sie immer zeitnah die Liste der bekannten Netze! 
   - WLAN- und Bluetoothfunktion nur bei Bedarf aktivieren; sonst 
     ausgeschaltet lassen! Dies ist nicht nur sicherer, sondern 
     schont auch den Akku! 
   - Geben Sie keine sensiblen Daten (z.B. Onlinebanking oder 
     Kreditkarten-Daten) in öffentlichen Netzen preis. Nutzen Sie 
     dazu lieber die Mobilfunkverbindung des Gerätes und achten sie 
     dabei auf eine sichere Verbindung (https). 
   - Richten Sie auf ihrem Gerät möglichst ein "VPN" (Virtuelles 
     Privates Netzwerk) ein. Dies wirkt für die Verbindungen ihres 
     Geräts wie ein ständig verschlüsselter Tunnel. Gratis-Apps und 
     ausführliche Beschreibungen hierzu sind im Netz zu finden. 
Wer vorsorgt, kommt entspannter aus dem Urlaub und erlebt im Nachhinein keine böse Überraschung.


Geestland. Am Mitwochvormittag (12.04.2017) gegen 11 Uhr wollte ein Dreijähriger aus Bremerhaven, der mit seiner Mutter auf einem Pferdehof in Imsum war, die Welt auf dem Dorf allein erkunden und marschierte unbemerkt in Richtung Weddewarden davon. Nach etwa einem Kilometer Entfernung fiel der kleine Junge einer Imsumerin auf. Sie brachte das Kind zu Anwohnern und informierte von dort aus die Bremerhavener Polizei. Die Beamten informierten ihre Kollegen in Geestland, die bereits mit drei Streifenwagenbesatzungen und mithilfe von Imsumer Anwohnern nach dem Dreijährigen suchten. Der Abenteurer konnte der erleichterten Mutter wohlbehalten übergeben werden.
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Steigendes Verkehrsunfallgeschehen - konstante Verletztenzahlen - Ablenkung kann tödlich enden


- Anstieg aller Unfälle um 4,8 Prozent - 16 Menschen sind bei Unfällen ums Leben gekommen - Fast 50 % der Getöteten waren motorisierte Zweiradfahrer - Multitasking ist ein Mythos - Ablenkung kann tödlich enden 
 

Gesamtunfallzahlen:

 Im Bereich der Polizeiinspektion (PI) Cuxhaven sind im vergangenen Jahr sechzehn Menschen im Alter von 14 bis 76 Jahren bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Das sind zwei Getötete mehr als im Vorjahr 2015. Es starben zwölf Männer und vier Frauen. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 4.325 Verkehrsunfälle in der Stadt und im Landkreis Cuxhaven polizeilich registriert. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Anstieg um 4,8 % (2015: 4.126). Polizeidirektor Holger Kliem, der am heutigen Dienstag die Verkehrsunfallbilanz für das Jahr 2016 im Beisein der örtlichen Polizeichefs gemeinsam mit dem Leiter Einsatz, Polizeirat Nils Wiebusch, vorstellte, wies darauf hin, dass das polizeilich registrierte Verkehrsunfallaufkommen im Jahr 2016 in der langfristigen Betrachtung seinen Höchstwert erreicht hat.
Kliem sagte zu dem Anstieg des registrierten Unfallgeschehens, dass sich die steigenden Zahlen im Wesentlichen auf die Unfälle mit Sachschäden bezögen. Die Anzahl der bei den Verkehrsunfällen schwer verletzten Menschen blieb mit 145 Betroffenen im Vergleich zum Vorjahr auf einem konstanten Niveau (2015: 139). Die Zahlen der schwer Verletzten blieben somit trotz des Rekordhochs der Unfallzahlen an sich unter dem Mittelwert der letzten zehn Jahre (2007-2016: 170).

Unfallursachen: 

Hinsichtlich der Hauptunfallursachen kann festgestellt werden, dass überhöhte und nichtangepasste Geschwindigkeit nach wir vor eine Hauptunfallursache ist, die die Unfallfolgen gravierend verschärft. Der Faktor Geschwindigkeit birgt das größte Gefahrenpotential.
"Sie tragen für ihr Handeln die Verantwortung. Jeder kann selbst zur Verkehrssicherheit beitragen, indem er seine Geschwindigkeit den Gegebenheiten anpasst und sich nicht durch andere Dinge wie die Benutzung von Smartphones während der Fahrt ablenken lässt", so Nils Wiebusch.
"Multitasking ist ein Mythos - Ablenkung kann tödlich enden", appellierte der Polizeirat. Auch im Inspektionsbereich habe es laut Wiebusch schon entsprechende Unfälle gegeben. Der Leiter Einsatz kündigte an, dass sich die Polizei im Bereich der PI Cuxhaven verstärkt dem Thema "Ablenkung im Straßenverkehr" widmen werde, um schwere Unfallfolgen zu minimieren.
Risikogruppen: Im Jahr 2016 kamen vier Senioren, zwei junge Erwachsene und ein Minderjähriger bei Verkehrsunfällen im Inspektionsbereich ums Leben. Dies entspricht dem Niveau des Vorjahres, in dem ebenfalls vier Senioren, drei junge Erwachsene und ein zwölfjähriges Kind Ihr Leben infolge eines Verkehrsunfalles verloren.
Zwei der insgesamt sechzehn tödlich Verunglückten steuerten einen Pkw, einer war ein Mitfahrer, drei fuhren Rad, bei drei weiteren im Straßenverkehr Getöteten handelte es sich um Fußgänger. Anzumerken ist, dass mit sieben Verstorbenen fast die Hälfte der Todesopfer mit einem motorisierten Zweirad verunglückten (Motorroller und Kräder). Fünf von ihnen gelten als Hauptverursacher des Unfalles (70 %).
"Mit der Gründung einer Kradkontrollgruppe haben wir bewusst ein Zeichen gesetzt und reagiert. Mit den besonders beschulten Mitgliedern und einem verbesserten technischen Equipment, werden wir insbesondere zum Saisonauftakt präsent sein und unsere Kradkontrollen intensivieren! , erläuterte Polizeirat Wiebusch.
Mangelnde Fahrpraxis und das Nichtbeherrschen der Maschinen war häufige Unfallursache bei diesen Unfällen. "Nur wer seine Maschine und sich beherrscht, meistert schwierige Situationen besser. Nutzen Sie die angebotenen Fahrsicherheitstrainings der Verkehrswachten und Automobilclubs", appellierte der Inspektionsleiter.
Mobilität bis ins hohe Alter als Teil von Lebensqualität ist grundsätzlich auch unproblematisch, solange einige Ratschläge beherzigt werden. Die Polizei appelliert daher ebenfalls an die Eigenverantwortung dieser Risikogruppe. Die Landesverkehrswacht Niedersachsen e.V. bietet beispielsweise das Programm "Fit im Auto" an. Beim Landkreis Cuxhaven sind zudem Gutscheine für Beratungen und Fahr-Sicherheits-Checks an.
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Baumunfälle: 

 Eine grundsätzlich gute Entwicklung zeichnet sich im Bereich der sogenannten Baumunfälle ab. Hierbei handelt es sich um Unfälle auf Landstraßen, bei denen das Fahrzeug gegen einen neben der Straße stehenden Baum aufprallt. Solche Unfälle haben im Regelfall schwerste Folgen für die Fahrzeuginsassen. In den vergangenen zehn Jahren ereigneten sich im Schnitt 182 sogenannter Baumunfälle mit durchschnittlich 43 schwer Verletzten und acht tödlich Verletzten. Im vergangenen Jahr kam es im Inspektionsbereich zu 155 Baumunfällen, bei denen ein Mensch tödlich verunglückt ist (2015: 165 Unfälle, 3 Verkehrstote). "Das ist der zweitniedrigste Wert aller Baumunfälle seit über zehn Jahren. Das zeigt uns, dass wir mit unseren Maßnahmen auf dem richtigen Weg sind. Aufgrund der Schwere der möglichen Folgen müssen wir jedoch weiterhin am Ball bleiben", erklärte Nils Wiebusch.

Unfallfluchten: 

Die PI Cuxhaven registrierte im letzten Jahr 964 Straftaten des "Unerlaubten Entfernens vom Unfallort". Das entspricht einem leichten Anstieg um 50 Taten (2015: 914) . Mit 379 aufgeklärten Verkehrsunfallfluchten konnte die Aufklärungsquote von 38,7 (2015) leicht auf 39,3 im Jahr 2016 gesteigert werden. Mit der in der vergangenen Woche gestarteten Präventionskampagne "Unfallfluchten" will die Landesverkehrswacht in Zusammenarbeit mit der Polizei die gestiegene Zahl der Straftaten eindämmen.
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Die dunkle Jahreszeit geht zu Ende; somit auch die Haupteinbruchszeit? Weit gefehlt!
Es folgen Frühjahr und Sommer. Die Menschen sind wieder länger unterwegs oder im Urlaub. Somit sind Haus oder Wohnung auch länger unbeaufsichtigt. Dies nutzen Einbrecher gern aus, wissen die Einbruchschutzberater der Polizeiinspektion Cuxhaven.
Die Einbruchschutzberater wissen, wie ein sicheres Genster aussehen muss. links: Bernhard Isele mitte: Wolf-Dieter Porthaus rechts: Carsten Bode

Die helle Jahreszeit auch eine gute Möglichkeit, sicherungstechnische Maßnahmen durchzuführen, um für die Wintermonate vorzubeugen. Dazu Bernhard Isele von der Polizei Hemmoor: "Wer heute neu baut oder Fenster und Türen austauschen muss, sollte den Einbruchschutz unbedingt mitbeachten. Die Mehrkosten halten sich bei Neubauten mit 2% - 3% im überschaubaren Rahmen. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet Förderhilfen für den Einbau von Sicherheitstechnik an."
Die Polizei bietet individuelle, kostenlose und neutrale Beratungen zum Thema Sicherheit rund ums Wohnen an. Im Landkreis sind drei Beamte dafür zuständig. Für den Bereich Cuxhaven, Land Hadeln, Sietland, Wurster Nordseeküste und Geestland ist dies Polizeihauptkommissar Carsten Bode. In Hemmoor, Wingst, Am Dobrock und Börde Lamstedt steht Polizeioberkommissar Bernhard Isele als Ansprechpartner zur Verfügung und in den Südkreisgemeinden Schiffdorf, Loxstedt, Beverstedt und Hagen führt Polizeioberkommissar Wolf-Dieter Porthaus die Einbruchschutzberatungen durch.

Erreichbar sind die Einbruchschutzberater für eine Terminabsprache über Telefon, aber auch gern per E-Mail: PHK Bode: 04721-5730 oder bfk@pi-cux.polizei.niedersachsen.de POK Isele: 04771-6070 oder praevention@pk-hemmoor.polizei.niedersachsen.de POK Porthaus: 04706-9480 oder praevention@pk-schiffdorf.polizei.niedersachsen.de
"Wir können nicht endgültig verhindern, dass Straftäter versuchen, in Wohnungen oder Häuser einzubrechen. Aber wir können darauf hin arbeiten, dass das Eindringen erschwert wird und es bei einem Einbruchversuch bleibt. Beim Einsatz eines Brecheisens oder großen Schraubendrehers können Täter Hebelkräfte von bis zu 1 Tonne erzeugen." So der Beauftragte für Kriminalprävention, Carsten Bode.
Wolf-Dieter Porthaus vom Kommissariat in Schiffdorf weiß aber: "Leider ist es heute mit einbruchhemmenden Verriegelungen allein nicht mehr getan. Die Glasscheiben, Fenstergriffe und Türschlösser können auch einbruchhemmend gestaltet werden."
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Darüber hinaus haben auch Alarmanlagen eine abschreckende Wirkung. Bei allen Maßnahmen raten die Polizisten von schnellen "billig-Lösungen" ab und empfehlen professionelle Produkte und Einbau.
Neben der technischen Sicherung kann aber auch das Verhalten der Bewohner zum Einbruchschutz beitragen. Geschlossene Fenster und eine aufmerksame Nachbarschaft können bei eigener Abwesenheit einen möglichen Einbrecher vertreiben.
Wer mehr zum Thema Einbruchschutz oder Prävention im Allgemeinen wissen möchte, kann sich unter www.polizei-beratung.de informieren oder wendet sich an das Präventionsteam der Polizei unter praevention@pi-cux.polizei.niedersachsen.de
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Dies ist die offizielle Pressemeldung der Polizei Cuxhaven


Cuxhaven. Seit Jahren ist die Kriminalität in Cuxhaven rückläufig. 2016 erreichte sie mit erstmals unter 10.000 Straftaten sogar einen Tiefststand bei der Betrachtung von mehr als zwanzig Jahren. Die Polizeiinspektion (PI) Cuxhaven ermittelte im Jahr 2016 in insgesamt 9.775 Fällen. Das entspricht einem Rückgang um 629 Taten im Vergleich zum Vorjahr (2015: 10.404) - ein Minus von rund 6 %. Die Aufklärungsquote konnten die Beamtinnen und Beamten hingegen im vergangenen Jahr um ein Prozent auf 59,26 % steigern. Sie bleibt somit auf einem konstant hohen Niveau (2015: 58,03).

Sichere Region😂

"Das Cuxland ist eine sichere Region", gab Polizeidirektor Holger Kliem, Leiter der PI Cuxhaven am Freitag im Rahmen eines Pressegesprächs gemeinsam mit Kriminaloberrat Hans-Dieter Rendelsmann, der den Zentralen Kriminaldienst leitet, bekannt. Die örtlichen Polizeichefs aus Hemmoor, Langen und Schiffdorf bzw. deren Leiter der Kriminal- und Ermittlungsdienste standen ebenfalls Rede und Antwort für die Ergebnisse in ihren Bereichen.
"Wir können mit der Jahresbilanz 2016 zufrieden sein, denn die reinen Zahlen weisen aus, dass es sich bei dem Cuxland um eine sichere Region handelt. Wichtig ist jedoch, dieses Zahlenaufkommen differenziert zu betrachten, denn vielfach überwiegt eine gefühlte Unsicherheit. Auch diesem Umstand gilt es, Rechnung zu tragen", betonte der Inspektionsleiter.
Im objektiven Straftatenaufkommen sprechen Fachleute in diesem Zusammenhang von der Häufigkeitszahl (Taten pro 100.000 Einwohner). Die Häufigkeitszahl im Land Niedersachsen lag 2016 bei 7.089. Die Häufigkeitszahl im Inspektionsbereich betrug im Jahr 2016 = 4.933 und ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken (2015: 5.287). Erstmals seit Jahrzehnten liegt der Wert unter 5.000. "Somit ist das Risiko, im Cuxland Opfer einer Straftat zu werden, stark reduziert", erklärte Kliem.
Kriminaloberrat Hans-Dieter Rendelsmann erläuterte die einzelnen Deliktbereiche.

Kein Tötungsdelikt

Erstmals kam es in der Polizeiinspektion Cuxhaven im vergangenen Jahr weder zu versuchten noch zu vollendeten Tötungsdelikten, was laut Hans-Dieter Rendelsmann im Vergleich zu den Vorjahren, wenn auch bei niedrigen Vergleichszahlen, einen außergewöhnlichen Umstand darstellt.

Rohheitsdelikte

Einen deutlichen Anstieg von 975 auf 1.062 Straftaten hat es aber hingegen bei den Körperverletzungen gegeben. In der näheren Betrachtung ist der Anstieg der Körperverletzungsdelikte von 87 auf 124 Fälle auffallend, die durch Minderjährige begangen worden sind. Jugendgewalt spielt sich meist unter Gleichaltrigen ab. Auch Streitigkeiten unter Asylsuchenden haben im vergangenen Jahr sicherlich eine Rolle gespielt. Dies ist mit großer Wahrscheinlichkeit zum Teil der oftmals beengten Unterbringung geschuldet.
"Gemeinsame Lösungsansätze und Präventionsmaßnahmen von Polizei und anderen Institutionen sind in diesem Zusammenhang notwendig. Eine vernetzte Präventionsarbeit auf allen Ebenen ist auch weiterhin richtig und wichtig", kündigte Rendelsmann an. 
Drei herausragende Verbrechen hielten die Polizei in der Stadt und im Landkreis Cuxhaven 2016 in Atem: Zwei Banküberfälle und ein Entführungsfall. "Wir konnten diese Taten, die für besondere Betroffenheit in der Bevölkerung gesorgt haben, aufklären", erläuterte Rendelsmann.
Die PI Cuxhaven erzielte im vergangenen Jahr mit 90,31 % abermals eine beachtliche Aufklärungsquote im Bereich der Rohheitsdelikte (2015: 91,11 %).

Dank an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

"Für dieses Ergebnis, das nur in einem gut funktionierenden Team zu erreichen ist, möchte ich den Angehörigen der PI Cuxhaven an dieser Stelle meinen ausdrücklichen Dank aussprechen. Mit Ihrem Engagement sorgen Sie Jahr für Jahr für die Sicherheit in der Region", lobte der Inspektionsleiter Holger Kliem seine Belegschaft.

Sexualstraftaten

Im Vergleich zum Vorjahr (2015: 119) sind die Sexualdelikte um sechs Taten auf 125 im Jahr 2016 gestiegen. Die Aufklärungsquote ist in diesem Deliktsbereich mit 88 % sehr hoch (2015: 85,71).
Auffallend ist laut dem Jahresbericht "Jugendkriminalität und Jugendgefährdung in der Polizeiinspektion Cuxhaven" der allgemeine Trend, dass sich vermehrt Minderjährige beiderlei Geschlechts unbekleidet ablichten und diese Bilder einer Freundin bzw. einem Freund senden. Diese Bilder gelangen dann oftmals ohne Einverständnis des Opfers zur Einsichtnahme einer Vielzahl von Personen in das Internet. Die Polizei hat diesbezüglich ihre Präventionsarbeit rund um das Thema Internetsicherheit und Cybermobbing intensiviert und klärt bereits in den Schulen über die Risiken im Netz auf.

Diebstahlsdelikte

Das Diebstahlsgeschehen bildet auch im Berichtsjahr mit insgesamt 3.460 von 9.775 Taten den Hauptteil der Deliktsgruppen ab. Dabei war auch 2016 die Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität einer der Schwerpunkte in der Polizeiinspektion Cuxhaven. Wurden im Vorjahr noch 485 Fälle verzeichnet, so verringerten sich diese auf 343 Fälle.

Projektgruppe Wohnungseinbruch

"Wir haben die länderübergreifende polizeiliche Zusammenarbeit bereits vor Jahren intensiviert und gute Erfolge damit erzielt", äußerte Rendelsmann. Die Polizeiinspektion Cuxhaven hat für die dunkle Jahreszeit eine temporäre Projektgruppe "Wohnungseinbruch" eingerichtet. Die Bekämpfungskonzeption hat bereits zu gewünschten Ermittlungserfolgen geführt und erbrachte die Aufklärung einer Tatserie von ca. 60 Wohnungseinbrüchen im Bereich der PI Cuxhaven sowie angrenzender Regionen. Diese Taten sind allerdings statistisch noch nicht in die PKS 2016 eingeflossen.
Dank für Mithilfe der Bevölkerung
Durch die laufenden Präventionsprojekte wie "K-Einbruch" und "Vorsicht! Wachsamer Nachbar" kommen die Täter immer seltener zum Erfolg; in 38,48 Prozent der Fälle blieb es beim Versuch. "Sehr erfreulich ist die Tatsache, dass im vergangenen Jahr oftmals Hinweise aus der Bevölkerung zu Tatklärung beitrugen. Bitte unterstützen Sie uns auch weiterhin und wählen Sie den Polizei-Notruf bei verdächtigen Beobachtungen", appellierte Rendelsmann.
Jugenddelinquenz
Nachdem die Kinder- und Jugendkriminalität in den letzten drei Jahren stark gesunken ist, gab es 2016 fast in allen Bereichen steigende Zahlen. Kinder und Jugendliche zeigen besondere Aktivitäten im Bereich der Rohheits- und Eigentumsdelikte. Im Bereich der Eigentumsdelikte sind überwiegend Ladendiebstähle zu verzeichnen.
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