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„Auch wenn der Wunsch verständlich ist:
eine touristische Nutzung von Ferienwohnungen ist nach wie vor nicht
gestattet“ berichtet Landrat Kai- Uwe Bielefeld und nimmt damit Bezug
auf heute insbesondere in der Stadt Cuxhaven geführte Diskussionen. Die
derzeitige Verordnung des Landes schließt das nach wie vor aus.
Weiter führt er zu dem Thema aus: „Änderungen wird es lediglich geben
für die Nutzung von Zweitwohnungen durch deren Eigentümerinnen und
Eigentümer. Hier kommt es zu einer Aufhebung der bisherigen
Allgemeinverfügung des Landkreises. Dieses betrifft jedoch in keinem
Fall die Nutzung von Ferienwohnungen. Diese Nutzung zu touristischen
Zwecken ist untersagt. Auch habe ich keine Signale seitens der
Landesregierung erhalten, diese Festlegung nunmehr im Zuge der
Lockerungen bei der Nutzung von Zweitwohnungen auf die touristische
Nutzung zu übertragen.“
Abschließend wirbt der Landrat um Verständnis: „Gerade wir im Cuxland
sind auf den Tourismus als „weiße Industrie“ angewiesen. Und kaum etwas
trifft uns mehr als die Tatsache, dass der touristische Bereich von den
geltenden Regelungen so sehr betroffen ist. Die Rechtslage lässt eine
Öffnung allerdings noch nicht zu.“
Autor/in: Presse- und InformationsDienst des Landkreises Cuxhaven.
Restaurants, Speisegaststätten, Systemgastronomie, Imbisse und Mensen und dergleichen sind für den Publikumsverkehr zu schließen.
Es gelten folgende Ausnahmen:
Die in Nr. 1 genannten Betriebe dürfen Leistungen, den Verkauf von Speisen und Getränken, im Rahmen eines Außerhausverkaufs für den täglichen Bedarf nach telefonischer oder elektronischer Bestellung erbringen,
Gleiches gilt für entsprechende gastronomische Lieferdienste.
Der Verzehr ist innerhalb eines Umkreises von 50 Metern zu diesen Betrieben unzulässig.
Aus hygienischen Gründen ist eine bargeldlose Bezahlung dringend zu empfehlen. Diese Weisung gilt ab sofort bis einschließlich Sonnabend, den 18. April 2020. Eine Verlängerung ist möglich. .
Hagen im Bremischen. Seit Donnerstagmittag (01.08.2019) wird eine
85-jährige Bewohnerin eines Seniorenwohnheims in der Straße Amtsdamm in
Hagen im Bremischen vermisst. Bisherige Suchmaßnahmen, unterstützt u.a.
von einem Polizeihubschrauber und Fährtenhunden, führten bis
Freitagmittag (02.08.2019) noch nicht zum Auffinden der als
orientierungslos geltenden Frau. Zeugen, die Angaben zum Aufenthalt der
etwa 1,60 Meter großen Seniorin, die mit einem grauen Rock und einer
hellen Jacke sowie hellen Schuhen bekleidet ist, machen können, werden
gebeten, sich an die Polizei Schiffdorf (Tel.: 04706 / 9480) oder an
jede andere Polizeidienststelle zu wenden. Auffallend ist der nach vorn
gebückte Gang der Frau, die mithilfe eines Rollators unterwegs ist.
Hagen im Bremischen. Am Freitagmorgen hat ein Waldhüter einen jungen Hund (Art Staffordshire Terrier) im geschätzten Alter zwischen 1 und 1,5 Jahren in einem Waldstück in der Gemarkung Harrendorf an der Kreisstraße 48 tot aufgefunden. Das Tier wurde vermutlich mit einer Kleinkaliberwaffe erschossen und anschließend in dem Waldstück abgelegt. Der Täter hat den Hund offenkundig mit Buschwerk abgedeckt, um ein Entdecken zu verhindern. Die Tat geschah vermutlich im Zeitraum zwischen Donnerstagabend (02.05.2019) und Freitagmorgen (03.05.2019). Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet und bittet etwaige Zeugen um sachdienliche Hinweise an die Polizeistation Hagen im Bremischen unter Tel.: 04746 / 938980 oder an das Polizeikommissariat Schiffdorf unter Tel.: 04706 / 9480..
Am Samstag, 19.01.2019, gegen 13:50 Uhr hat die Cuxhavener Polizei einen Mann gesucht, der sich in hilfloser Lage befinden soll. Zur Suche wurden mehrere Funkstreifenwagen, ein Diensthund der Bundespolizei, sowie ein Hubschrauber eingesetzt. Nach zweistündiger Suche konnte die Person in Otterndorf wohlbehalten gefunden werden..
Cuxhaven. Der 29-jährige
Pkw-Fahrer, der gestern mit seinem Auto 6 Personen in der Innenstadt von
Cuxhaven verletzt hatte, geht nach Prüfung eines Gerichts in Cuxhaven
in Untersuchungshaft. Im Zuge der weiteren Ermittlungen hat sich ein
siebtes Opfer zu erkennen gegeben, dass ebenfalls mit leichte
Verletzungen erlitt. Die Staatsanwaltschaft Stade hat einen Haftbefehl
beim zuständigen Amtsgericht beantragt. Gegen den 29-jährigen erließ der
zuständige Ermittlungsrichter nun Haftbefehl wegen versuchten
siebenfachen Mordes. Der Beschuldigte wurde anschließend einer
Justizvollzugsanstalt in Niedersachsen zugeführt. Aufgrund vieler
Anfragen kann nun bestätigt werden, dass die Personen, die bei dem
Vorfall verletzt wurden, nicht in Beziehung zu dem Beschuldigten
gestanden haben. Alle verletzten Personen waren Zufallsopfer. Wir
bereits mitgeteilt wurde, bleibt eine Person weiterhin in stationärer
Behandlung in einem Krankenhaus. Der Gesundheitszustand ist stabil. Die
Ermittlungen dauern an. .
Das Smartphone gehört heute schon
längst zum Alltag dazu und wird selbstverständlich auch mit in den
Urlaub genommen. Doch nach dem Verlassen des heimischen Netzwerkes
lauern einige Gefahren, die man vermeiden kann.
Öffentliche
WLAN-Netze werden immer zahlreicher und beliebter; die Verbindung ist
schnell, kostenlos und schont das Datenvolumen des Mobilfunkvertrages.
Doch diese öffentlichen Netze (z.B.: in Hotels, Flughäfen oder
Restaurants) sind für jedermann frei zugänglich und somit ungesichert.
Daten können durch versierte Kriminelle relativ einfach abgegriffen und
missbraucht werden.
Polizeioberkommissar Bernhard Isele, Präventionsbeauftragter des Polizeikommissariats Hemmoor, gibt hierzu wertvolle Tipps:
- Sorgen Sie für ein aktuelles Betriebssystem Ihres Endgerätes und
aktualisieren Sie alle Apps mit den neuesten Updates zum
Schließen evtl. vorhandener Sicherheitslücken.
- Deaktivieren Sie die "automatische Einwahl" in WLAN-Netze! Das
Endgerät sucht sonst ständig nach vorhandenen Netzen. Diesen
Datenaustausch können Täter mitlesen.
- Löschen Sie immer zeitnah die Liste der bekannten Netze!
- WLAN- und Bluetoothfunktion nur bei Bedarf aktivieren; sonst
ausgeschaltet lassen! Dies ist nicht nur sicherer, sondern
schont auch den Akku!
- Geben Sie keine sensiblen Daten (z.B. Onlinebanking oder
Kreditkarten-Daten) in öffentlichen Netzen preis. Nutzen Sie
dazu lieber die Mobilfunkverbindung des Gerätes und achten sie
dabei auf eine sichere Verbindung (https).
- Richten Sie auf ihrem Gerät möglichst ein "VPN" (Virtuelles
Privates Netzwerk) ein. Dies wirkt für die Verbindungen ihres
Geräts wie ein ständig verschlüsselter Tunnel. Gratis-Apps und
ausführliche Beschreibungen hierzu sind im Netz zu finden.
Wer vorsorgt, kommt entspannter aus dem Urlaub und erlebt im Nachhinein keine böse Überraschung.
Geestland. Am
Mitwochvormittag (12.04.2017) gegen 11 Uhr wollte ein Dreijähriger aus
Bremerhaven, der mit seiner Mutter auf einem Pferdehof in Imsum war, die
Welt auf dem Dorf allein erkunden und marschierte unbemerkt in Richtung
Weddewarden davon. Nach etwa einem Kilometer Entfernung fiel der kleine
Junge einer Imsumerin auf. Sie brachte das Kind zu Anwohnern und
informierte von dort aus die Bremerhavener Polizei. Die Beamten
informierten ihre Kollegen in Geestland, die bereits mit drei
Streifenwagenbesatzungen und mithilfe von Imsumer Anwohnern nach dem
Dreijährigen suchten. Der Abenteurer konnte der erleichterten Mutter
wohlbehalten übergeben werden.
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Steigendes Verkehrsunfallgeschehen - konstante Verletztenzahlen - Ablenkung kann tödlich enden
- Anstieg aller Unfälle um 4,8 Prozent
- 16 Menschen sind bei Unfällen ums Leben gekommen
- Fast 50 % der Getöteten waren motorisierte Zweiradfahrer
- Multitasking ist ein Mythos - Ablenkung kann tödlich enden
Gesamtunfallzahlen:
Im Bereich der Polizeiinspektion (PI) Cuxhaven sind im vergangenen Jahr
sechzehn Menschen im Alter von 14 bis 76 Jahren bei Verkehrsunfällen
ums Leben gekommen. Das sind zwei Getötete mehr als im Vorjahr 2015. Es
starben zwölf Männer und vier Frauen. Insgesamt wurden im vergangenen
Jahr 4.325 Verkehrsunfälle in der Stadt und im Landkreis Cuxhaven
polizeilich registriert. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem
Anstieg um 4,8 % (2015: 4.126). Polizeidirektor Holger Kliem, der am
heutigen Dienstag die Verkehrsunfallbilanz für das Jahr 2016 im Beisein
der örtlichen Polizeichefs gemeinsam mit dem Leiter Einsatz, Polizeirat
Nils Wiebusch, vorstellte, wies darauf hin, dass das polizeilich
registrierte Verkehrsunfallaufkommen im Jahr 2016 in der langfristigen
Betrachtung seinen Höchstwert erreicht hat.
Kliem sagte zu dem
Anstieg des registrierten Unfallgeschehens, dass sich die steigenden
Zahlen im Wesentlichen auf die Unfälle mit Sachschäden bezögen. Die
Anzahl der bei den Verkehrsunfällen schwer verletzten Menschen blieb mit
145 Betroffenen im Vergleich zum Vorjahr auf einem konstanten Niveau
(2015: 139). Die Zahlen der schwer Verletzten blieben somit trotz des
Rekordhochs der Unfallzahlen an sich unter dem Mittelwert der letzten
zehn Jahre (2007-2016: 170).
Unfallursachen:
Hinsichtlich der
Hauptunfallursachen kann festgestellt werden, dass überhöhte und
nichtangepasste Geschwindigkeit nach wir vor eine Hauptunfallursache
ist, die die Unfallfolgen gravierend verschärft. Der Faktor
Geschwindigkeit birgt das größte Gefahrenpotential.
"Sie tragen
für ihr Handeln die Verantwortung. Jeder kann selbst zur
Verkehrssicherheit beitragen, indem er seine Geschwindigkeit den
Gegebenheiten anpasst und sich nicht durch andere Dinge wie die
Benutzung von Smartphones während der Fahrt ablenken lässt", so Nils
Wiebusch.
"Multitasking ist ein Mythos - Ablenkung kann tödlich
enden", appellierte der Polizeirat. Auch im Inspektionsbereich habe es
laut Wiebusch schon entsprechende Unfälle gegeben. Der Leiter Einsatz
kündigte an, dass sich die Polizei im Bereich der PI Cuxhaven verstärkt
dem Thema "Ablenkung im Straßenverkehr" widmen werde, um schwere
Unfallfolgen zu minimieren.
Risikogruppen: Im Jahr 2016 kamen
vier Senioren, zwei junge Erwachsene und ein Minderjähriger bei
Verkehrsunfällen im Inspektionsbereich ums Leben. Dies entspricht dem
Niveau des Vorjahres, in dem ebenfalls vier Senioren, drei junge
Erwachsene und ein zwölfjähriges Kind Ihr Leben infolge eines
Verkehrsunfalles verloren.
Zwei der insgesamt sechzehn tödlich
Verunglückten steuerten einen Pkw, einer war ein Mitfahrer, drei fuhren
Rad, bei drei weiteren im Straßenverkehr Getöteten handelte es sich um
Fußgänger. Anzumerken ist, dass mit sieben Verstorbenen fast die Hälfte
der Todesopfer mit einem motorisierten Zweirad verunglückten
(Motorroller und Kräder). Fünf von ihnen gelten als Hauptverursacher des
Unfalles (70 %).
"Mit der Gründung einer Kradkontrollgruppe
haben wir bewusst ein Zeichen gesetzt und reagiert. Mit den besonders
beschulten Mitgliedern und einem verbesserten technischen Equipment,
werden wir insbesondere zum Saisonauftakt präsent sein und unsere
Kradkontrollen intensivieren! , erläuterte Polizeirat Wiebusch.
Mangelnde
Fahrpraxis und das Nichtbeherrschen der Maschinen war häufige
Unfallursache bei diesen Unfällen. "Nur wer seine Maschine und sich
beherrscht, meistert schwierige Situationen besser. Nutzen Sie die
angebotenen Fahrsicherheitstrainings der Verkehrswachten und
Automobilclubs", appellierte der Inspektionsleiter.
Mobilität bis
ins hohe Alter als Teil von Lebensqualität ist grundsätzlich auch
unproblematisch, solange einige Ratschläge beherzigt werden. Die Polizei
appelliert daher ebenfalls an die Eigenverantwortung dieser
Risikogruppe. Die Landesverkehrswacht Niedersachsen e.V. bietet
beispielsweise das Programm "Fit im Auto" an. Beim Landkreis Cuxhaven
sind zudem Gutscheine für Beratungen und Fahr-Sicherheits-Checks an.
Baumunfälle:
Eine grundsätzlich gute Entwicklung zeichnet sich im Bereich der
sogenannten Baumunfälle ab. Hierbei handelt es sich um Unfälle auf
Landstraßen, bei denen das Fahrzeug gegen einen neben der Straße
stehenden Baum aufprallt. Solche Unfälle haben im Regelfall schwerste
Folgen für die Fahrzeuginsassen. In den vergangenen zehn Jahren
ereigneten sich im Schnitt 182 sogenannter Baumunfälle mit
durchschnittlich 43 schwer Verletzten und acht tödlich Verletzten. Im
vergangenen Jahr kam es im Inspektionsbereich zu 155 Baumunfällen, bei
denen ein Mensch tödlich verunglückt ist (2015: 165 Unfälle, 3
Verkehrstote). "Das ist der zweitniedrigste Wert aller Baumunfälle seit
über zehn Jahren. Das zeigt uns, dass wir mit unseren Maßnahmen auf dem
richtigen Weg sind. Aufgrund der Schwere der möglichen Folgen müssen wir
jedoch weiterhin am Ball bleiben", erklärte Nils Wiebusch.
Unfallfluchten:
Die PI Cuxhaven registrierte im letzten Jahr 964 Straftaten des
"Unerlaubten Entfernens vom Unfallort". Das entspricht einem leichten
Anstieg um 50 Taten (2015: 914) . Mit 379 aufgeklärten
Verkehrsunfallfluchten konnte die Aufklärungsquote von 38,7 (2015)
leicht auf 39,3 im Jahr 2016 gesteigert werden. Mit der in der
vergangenen Woche gestarteten Präventionskampagne "Unfallfluchten" will
die Landesverkehrswacht in Zusammenarbeit mit der Polizei die gestiegene
Zahl der Straftaten eindämmen.
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Die dunkle Jahreszeit geht zu Ende; somit auch die Haupteinbruchszeit? Weit gefehlt!
Es
folgen Frühjahr und Sommer. Die Menschen sind wieder länger unterwegs
oder im Urlaub. Somit sind Haus oder Wohnung auch länger
unbeaufsichtigt. Dies nutzen Einbrecher gern aus, wissen die
Einbruchschutzberater der Polizeiinspektion Cuxhaven.
Die Einbruchschutzberater wissen, wie ein sicheres Genster aussehen muss.
links: Bernhard Isele
mitte: Wolf-Dieter Porthaus
rechts: Carsten Bode
Die helle
Jahreszeit auch eine gute Möglichkeit, sicherungstechnische Maßnahmen
durchzuführen, um für die Wintermonate vorzubeugen. Dazu Bernhard Isele
von der Polizei Hemmoor: "Wer heute neu baut oder Fenster und Türen
austauschen muss, sollte den Einbruchschutz unbedingt mitbeachten. Die
Mehrkosten halten sich bei Neubauten mit 2% - 3% im überschaubaren
Rahmen. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet Förderhilfen für
den Einbau von Sicherheitstechnik an."
Die Polizei bietet
individuelle, kostenlose und neutrale Beratungen zum Thema Sicherheit
rund ums Wohnen an. Im Landkreis sind drei Beamte dafür zuständig. Für
den Bereich Cuxhaven, Land Hadeln, Sietland, Wurster Nordseeküste und
Geestland ist dies Polizeihauptkommissar Carsten Bode. In Hemmoor,
Wingst, Am Dobrock und Börde Lamstedt steht Polizeioberkommissar
Bernhard Isele als Ansprechpartner zur Verfügung und in den
Südkreisgemeinden Schiffdorf, Loxstedt, Beverstedt und Hagen führt
Polizeioberkommissar Wolf-Dieter Porthaus die Einbruchschutzberatungen
durch.
Erreichbar sind die Einbruchschutzberater für eine
Terminabsprache über Telefon, aber auch gern per E-Mail: PHK Bode:
04721-5730 oder bfk@pi-cux.polizei.niedersachsen.de POK Isele: 04771-6070 oder praevention@pk-hemmoor.polizei.niedersachsen.de POK Porthaus: 04706-9480 oder praevention@pk-schiffdorf.polizei.niedersachsen.de
"Wir
können nicht endgültig verhindern, dass Straftäter versuchen, in
Wohnungen oder Häuser einzubrechen. Aber wir können darauf hin arbeiten,
dass das Eindringen erschwert wird und es bei einem Einbruchversuch
bleibt. Beim Einsatz eines Brecheisens oder großen Schraubendrehers
können Täter Hebelkräfte von bis zu 1 Tonne erzeugen." So der
Beauftragte für Kriminalprävention, Carsten Bode.
Wolf-Dieter
Porthaus vom Kommissariat in Schiffdorf weiß aber: "Leider ist es heute
mit einbruchhemmenden Verriegelungen allein nicht mehr getan. Die
Glasscheiben, Fenstergriffe und Türschlösser können auch einbruchhemmend
gestaltet werden."
Darüber hinaus haben auch Alarmanlagen eine
abschreckende Wirkung. Bei allen Maßnahmen raten die Polizisten von
schnellen "billig-Lösungen" ab und empfehlen professionelle Produkte und
Einbau.
Neben der technischen Sicherung kann aber auch das
Verhalten der Bewohner zum Einbruchschutz beitragen. Geschlossene
Fenster und eine aufmerksame Nachbarschaft können bei eigener
Abwesenheit einen möglichen Einbrecher vertreiben.
Wer mehr zum Thema Einbruchschutz oder Prävention im Allgemeinen wissen möchte, kann sich unter www.polizei-beratung.de informieren oder wendet sich an das Präventionsteam der Polizei unter praevention@pi-cux.polizei.niedersachsen.de
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Dies ist die offizielle Pressemeldung der Polizei Cuxhaven
Cuxhaven.
Seit Jahren ist die Kriminalität in Cuxhaven rückläufig. 2016 erreichte
sie mit erstmals unter 10.000 Straftaten sogar einen Tiefststand bei
der Betrachtung von mehr als zwanzig Jahren. Die Polizeiinspektion (PI)
Cuxhaven ermittelte im Jahr 2016 in insgesamt 9.775 Fällen. Das
entspricht einem Rückgang um 629 Taten im Vergleich zum Vorjahr (2015:
10.404) - ein Minus von rund 6 %. Die Aufklärungsquote konnten die
Beamtinnen und Beamten hingegen im vergangenen Jahr um ein Prozent auf
59,26 % steigern. Sie bleibt somit auf einem konstant hohen Niveau
(2015: 58,03).
Sichere Region😂
"Das Cuxland ist eine
sichere Region", gab Polizeidirektor Holger Kliem, Leiter der PI
Cuxhaven am Freitag im Rahmen eines Pressegesprächs gemeinsam mit
Kriminaloberrat Hans-Dieter Rendelsmann, der den Zentralen
Kriminaldienst leitet, bekannt. Die örtlichen Polizeichefs aus Hemmoor,
Langen und Schiffdorf bzw. deren Leiter der Kriminal- und
Ermittlungsdienste standen ebenfalls Rede und Antwort für die Ergebnisse
in ihren Bereichen.
"Wir können mit der Jahresbilanz 2016
zufrieden sein, denn die reinen Zahlen weisen aus, dass es sich bei dem
Cuxland um eine sichere Region handelt. Wichtig ist jedoch, dieses
Zahlenaufkommen differenziert zu betrachten, denn vielfach überwiegt
eine gefühlte Unsicherheit. Auch diesem Umstand gilt es, Rechnung zu
tragen", betonte der Inspektionsleiter.
Im objektiven
Straftatenaufkommen sprechen Fachleute in diesem Zusammenhang von der
Häufigkeitszahl (Taten pro 100.000 Einwohner). Die Häufigkeitszahl im
Land Niedersachsen lag 2016 bei 7.089. Die Häufigkeitszahl im
Inspektionsbereich betrug im Jahr 2016 = 4.933 und ist im Vergleich zum
Vorjahr deutlich gesunken (2015: 5.287). Erstmals seit Jahrzehnten liegt
der Wert unter 5.000. "Somit ist das Risiko, im Cuxland Opfer einer
Straftat zu werden, stark reduziert", erklärte Kliem.
Kriminaloberrat Hans-Dieter Rendelsmann erläuterte die einzelnen Deliktbereiche.
Kein Tötungsdelikt
Erstmals
kam es in der Polizeiinspektion Cuxhaven im vergangenen Jahr weder zu
versuchten noch zu vollendeten Tötungsdelikten, was laut Hans-Dieter
Rendelsmann im Vergleich zu den Vorjahren, wenn auch bei niedrigen
Vergleichszahlen, einen außergewöhnlichen Umstand darstellt.
Rohheitsdelikte
Einen
deutlichen Anstieg von 975 auf 1.062 Straftaten hat es aber hingegen
bei den Körperverletzungen gegeben. In der näheren Betrachtung ist der
Anstieg der Körperverletzungsdelikte von 87 auf 124 Fälle auffallend,
die durch Minderjährige begangen worden sind. Jugendgewalt spielt sich
meist unter Gleichaltrigen ab. Auch Streitigkeiten unter Asylsuchenden
haben im vergangenen Jahr sicherlich eine Rolle gespielt. Dies ist mit
großer Wahrscheinlichkeit zum Teil der oftmals beengten Unterbringung
geschuldet.
"Gemeinsame Lösungsansätze und Präventionsmaßnahmen
von Polizei und anderen Institutionen sind in diesem Zusammenhang
notwendig. Eine vernetzte Präventionsarbeit auf allen Ebenen ist auch
weiterhin richtig und wichtig", kündigte Rendelsmann an.
Drei
herausragende Verbrechen hielten die Polizei in der Stadt und im
Landkreis Cuxhaven 2016 in Atem: Zwei Banküberfälle und ein
Entführungsfall. "Wir konnten diese Taten, die für besondere
Betroffenheit in der Bevölkerung gesorgt haben, aufklären", erläuterte
Rendelsmann.
Die PI Cuxhaven erzielte im vergangenen Jahr mit
90,31 % abermals eine beachtliche Aufklärungsquote im Bereich der
Rohheitsdelikte (2015: 91,11 %).
Dank an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
"Für
dieses Ergebnis, das nur in einem gut funktionierenden Team zu
erreichen ist, möchte ich den Angehörigen der PI Cuxhaven an dieser
Stelle meinen ausdrücklichen Dank aussprechen. Mit Ihrem Engagement
sorgen Sie Jahr für Jahr für die Sicherheit in der Region", lobte der
Inspektionsleiter Holger Kliem seine Belegschaft.
Sexualstraftaten
Im
Vergleich zum Vorjahr (2015: 119) sind die Sexualdelikte um sechs Taten
auf 125 im Jahr 2016 gestiegen. Die Aufklärungsquote ist in diesem
Deliktsbereich mit 88 % sehr hoch (2015: 85,71).
Auffallend ist
laut dem Jahresbericht "Jugendkriminalität und Jugendgefährdung in der
Polizeiinspektion Cuxhaven" der allgemeine Trend, dass sich vermehrt
Minderjährige beiderlei Geschlechts unbekleidet ablichten und diese
Bilder einer Freundin bzw. einem Freund senden. Diese Bilder gelangen
dann oftmals ohne Einverständnis des Opfers zur Einsichtnahme einer
Vielzahl von Personen in das Internet. Die Polizei hat diesbezüglich
ihre Präventionsarbeit rund um das Thema Internetsicherheit und
Cybermobbing intensiviert und klärt bereits in den Schulen über die
Risiken im Netz auf.
Diebstahlsdelikte
Das
Diebstahlsgeschehen bildet auch im Berichtsjahr mit insgesamt 3.460 von
9.775 Taten den Hauptteil der Deliktsgruppen ab. Dabei war auch 2016 die
Bekämpfung der Wohnungseinbruchskriminalität einer der Schwerpunkte in
der Polizeiinspektion Cuxhaven. Wurden im Vorjahr noch 485 Fälle
verzeichnet, so verringerten sich diese auf 343 Fälle.
Projektgruppe Wohnungseinbruch
"Wir
haben die länderübergreifende polizeiliche Zusammenarbeit bereits vor
Jahren intensiviert und gute Erfolge damit erzielt", äußerte
Rendelsmann. Die Polizeiinspektion Cuxhaven hat für die dunkle
Jahreszeit eine temporäre Projektgruppe "Wohnungseinbruch" eingerichtet.
Die Bekämpfungskonzeption hat bereits zu gewünschten
Ermittlungserfolgen geführt und erbrachte die Aufklärung einer Tatserie
von ca. 60 Wohnungseinbrüchen im Bereich der PI Cuxhaven sowie
angrenzender Regionen. Diese Taten sind allerdings statistisch noch
nicht in die PKS 2016 eingeflossen.
Dank für Mithilfe der Bevölkerung
Durch
die laufenden Präventionsprojekte wie "K-Einbruch" und "Vorsicht!
Wachsamer Nachbar" kommen die Täter immer seltener zum Erfolg; in 38,48
Prozent der Fälle blieb es beim Versuch. "Sehr erfreulich ist die
Tatsache, dass im vergangenen Jahr oftmals Hinweise aus der Bevölkerung
zu Tatklärung beitrugen. Bitte unterstützen Sie uns auch weiterhin und
wählen Sie den Polizei-Notruf bei verdächtigen Beobachtungen",
appellierte Rendelsmann.
Jugenddelinquenz
Nachdem die
Kinder- und Jugendkriminalität in den letzten drei Jahren stark gesunken
ist, gab es 2016 fast in allen Bereichen steigende Zahlen. Kinder und
Jugendliche zeigen besondere Aktivitäten im Bereich der Rohheits- und
Eigentumsdelikte. Im Bereich der Eigentumsdelikte sind überwiegend
Ladendiebstähle zu verzeichnen.
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