Cuxhaven News: Verkehrshinweis

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Blitzeis-Gefahr: Wetterdienst warnt vor glatten Straßen – Einschränkungen im Bildungsbereich


Der Deutsche Wetterdienst warnt bis Dienstagmittag vor erhöhter Glätte und möglichem Blitzeis im Land Bremen und Niedersachsen. Durch gefrierenden Regen und Schneematsch können Straßen und Gehwege innerhalb kurzer Zeit spiegelglatt werden. Behörden raten daher, unnötige Wege zu vermeiden und besonders vorsichtig zu sein. Auch weiterer Schneefall ist nicht ausgeschlossen.

Neben dem Straßenverkehr sind auch der öffentliche Nahverkehr und der Alltag vieler Familien betroffen. Im Land Bremen wurde der reguläre Unterricht für den heutigen Tag abgesagt. Stattdessen findet Distanzunterricht statt. Die Schülerinnen und Schüler lernen zu Hause, angeleitet durch ihre Lehrkräfte. Ob Aufgaben ausgegeben oder per Video unterrichtet wird, entscheiden die einzelnen Schulen selbst.

Für Kinder bis zur zehnten Jahrgangsstufe wurde eine Notbetreuung eingerichtet. Schulbusse verkehren nicht. Auch in Niedersachsen fällt der Präsenzunterricht aus, nur auf den ostfriesischen Inseln gelten Ausnahmen.

Die Betreuungssituation in den Kitas wurde von den Trägern individuell geregelt. Laut Bildungsbehörde findet die Betreuung bei Kita Bremen grundsätzlich statt, jedoch kann es zu Ausfällen oder Notdiensten kommen.

Die Behörden bitten die Bevölkerung, sich fortlaufend über die aktuelle Wetterlage zu informieren und auf mögliche Gefahren im Straßenverkehr zu achten.


Verdreckte Fahrbahn auf A27! Zwischen Stotel und Hagen hat ein Muldenkipper seine Ladung verloren. Der Hauptfahrstreifen in Richtung Süden ist derzeit nicht befahrbar. Obacht! In Kürze ist für Reinigsarbeiten mit einer Sperrung zu rechnen.
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Morgen startet die Frühanreise für das Deichbrand-Festival in Wanhöden und  heute waren schon etliche auswärtige Deichbrandbesucher auf der Autobahn Richtung Cuxhaven unterwegs. Sicherlich um sich die besten Zelt und Campingplätze ab morgen zu sichern.
Die Polizeiinspektion Cuxhaven weist auf Festival-Tipps des Landeskriminalamtes Niedersachsen hin, die insbesondere für Festival-Neulinge wichtig sein könnten:

Auch in den kommenden Tagen hält die Polizeiinspektion Cuxhaven die Besucherinnen und Besucher des Festivals auf der Seite
https://twitter.com/Polizei_CUX
auf dem Laufenden.

Wir wünschen viel Spaß beim Feiern beim #deichbrand19

Damit Ihr als Festival-Besucher nur Spaß, Party und gute Musik habt, hier ein paar Tipps, die insbesondere auch für Festival-Neulinge wichtig sein können:


Wertsachen:
  • Nehmt nur das Nötigste mit zum Festival! Lasst nicht benötigte Wertsachen zu Hause! Checkt Euer Portemonnaie und sortiert aus!
  • Tragt Eure Wertsachen im Idealfall in den Innentaschen Eurer Kleidung/Brustbeutel oder vergleichbaren Taschen. Leider sind auch immer Langfinger auf dem Gelände unterwegs. Das dichte Gedränge macht es den Tätern sehr leicht.
  • Smartphones gehören nicht in die Gesäßtaschen! Zudem solltet Ihr die Geräte mit einer sicheren PIN absichern. Macht auch noch ein Backup zu Hause, bevor Ihr zum Festival fahrt. Im Falle eines Verlustes oder Diebstahls sind zumindest nicht alle Daten weg!
  • Lasst keine Wertsachen oder Sachen, die Euch lieb sind, im Zelt zurück. Ein Zelt bietet keinen Schutz vor Diebstahl.
Gewalttätige Auseinandersetzungen:
  • Solltet Ihr in die Nähe einer gewalttätigen Auseinandersetzung kommen, informiert die örtlichen Sicherheitskräfte/die Polizei. Holt Hilfe! Stellt Euch als Zeuge zur Verfügung.Bringt Euch selbst nicht in Gefahr!
Notfallinformationen:
  • Notiert Euch wichtige Rufnummern und Ansprechpartner/Angehörige, für den Fall, dass Euch etwas passiert. Habt diese leicht auffindbar bei Euch!
Sonstiges
  • Informiert Euch rechtzeitig über die Anreise- und Sicherheitsbestimmungen des Festival-Betreibers. Dieser gibt vor, was Ihr z.B. auf das Gelände mitbringen dürft oder wie Ihr schneller durch die Taschenkontrolle kommt. Zudem wird es dort eine Sirene geben, die im Notfall auf wichtige Informationen hinweist.
  • Auf dem Festival-Gelände findet Ihr in der Regel auch eine Polizeiwache. Zudem gilt: Im Notfall die 110 wählen!
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Der Präventionsrat Loxstedt, die Polizeiinspektion Cuxhaven und die Bundespolizeiinspektion Bremen führen am 13.06.2019 gemeinsam eine Präventionsaktion am Bahnübergang und auf den Bahnsteigen in Loxstedt durch. Verkehrsteilnehmer werden angesprochen und beraten. Der Überweg am Bahnhof Loxstedt ist einer von 16.871 Bahnübergängen der Deutschen Bahn. Zwar halten sich die meisten Verkehrsteilnehmer an die Regeln, aber täglich werden diese von Fußgängern und Fahrzeugführern missachtet - auch in Loxstedt.
"Wir wollen gemeinsam über die Gefahren berichten und besonders Eltern von Kindern sensibilisieren, bevor es zu Unfällen kommt", sagt Bürgermeister Detlef Wellbrock für den Loxstedter Präventionsrat. Züge haben wegen ihrer großen Masse und innerorts höheren Geschwindigkeiten einen sehr viel längeren Bremsweg als Straßenfahrzeuge. So benötigt ein rund 100 Stundenkilometer schneller Reisezug mit einem Gewicht von circa 1.000 Tonnen etwa 1.000 Meter bis zum Anhalten.
In Loxstedt sind Züge sogar mit bis zu 160 km/h unterwegs - und ausweichen können sie nicht. "21, 22, tot - so kurz ist die verbleibende Lebenszeit, wenn ein Zug mit 40 Metern je Sekunde aus der Kurve kommt", sagt Polizeihauptkommissar Holger Jureczko, Sprecher der Bundespolizeiinspektion Bremen. Im September 2018 starb im benachbarten Lunestedt ein 16-Jähriger beim Überqueren der Gleise. Nur drei Wochen später ist eine ebenfalls 16-jährige Schülerin in Stade beim Umfahren von Halbschranken ums Leben gekommen. Und am 05.06.2019 ist ein Mann im Bremer Hauptbahnhof wegen Missachtens der weißen Linie versehentlich ins Gleis gestürzt - ein Metronom kam bei langsamer Einfahrt nur einen Meter vor ihm zum Halten."
"Überrascht sind manche, dass beim Umfahren von Schranken Ordnungswidrigkeitsanzeigen von 700 Euro und Fahrverbote von drei Monaten drohen", sagt Polizeioberkommissar Wolf-Dieter Porthaus, Präventionsbeamter des Polizeikommissariats Schiffdorf. "Und sogar Fußgänger werden mit 350 Euro zur Kasse gebeten, wenn sie geschlossene Schranken missachten."
Pressevertreter sind eingeladen, die Aktion am Bahnübergang und auf den Bahnsteigen zu begleiten. Anmeldungen werden erbeten.


Die Nutzung von mobilen Endgeräten durch Verkehrsteilnehmer des öffentlichen Verkehrsraums spielt in der heutigen Zeit eine große Rolle. Der Drang, ständig erreichbar zu sein oder die Angst, etwas zu verpassen, führt dazu, dass viele Autofahrerinnen und -fahrer ihr Smartphone auch während der Fahrt benutzen.

Zwar gibt es keine Statistik über den kausalen Zusammenhang zwischen der Nutzung von mobilen Endgeräten und der Beteiligung an Verkehrsunfällen, laut dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat steigt das Unfallrisiko beim Telefonieren jedoch um das Sechsfache, beim Tippen auf dem Smartphone um das 23-fache! Experten gehen sogar davon aus, dass bei jedem sechsten tödlichen Verkehrsunfall Handys im Spiel sind.
"Der Blick aufs Handy ist gefährlich", betont die Sprecherin der Polizeiinspektion Cuxhaven und kündigt verstärkte Kontrollen in diesem Bereich an.
In nur zwei Sekunden einer solchen Blindfahrt legt ein Autofahrer bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h rund 30 Meter Fahrstrecke zurück. Während dieser Zeit kann unheimlich viel passieren. Eine Lichtsignalanlage kann Rotlicht zeigen, oder Personen können plötzlich auf die Fahrbahn treten. All das nimmt der Autofahrer nicht wahr und fährt mit unverminderter Geschwindigkeit weiter.
Ohne Freisprecheinrichtung ist es verboten, während der Fahrt zu telefonieren. Seit Oktober 2017 ist die vorschriftswidrige Benutzung eines Smartphones oder eines anderen elektronischen Gerätes, das der Kommunikation, Information oder Organisation dient, mit einem Bußgeld von mindestens 100 Euro und 1 Punkt belegt.


Cuxhaven. In den frühen Morgenstunden des 05.12.2018 ereigneten sich im Bereich von Cuxhaven auf eisglatter Fahrbahn zwei Unfälle mit verletzten Personen. Gegen 05.45 Uhr befuhr eine 50-jährige Altenbrucherin die Heerstraße. Aufgrund der Straßenglätte kam die Frau mit ihrem Pkw von der Straße ab und prallte dort gegen einen Straßenbaum. Dabei wurde die Fahrerin schwer verletzt. Eine 51-jährige Lüdingwortherin kam mit ihrem Pkw auf dem Altenwalder Heideweg wegen der extremen Glätte von der Fahrbahn ab. Dort überschlug sich der Pkw und blieb im Seitengraben auf dem Dach liegen. Die Frau wurde dabei glücklicherweise nur leicht verletzt. Beide Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Da auch in den kommenden Tagen mit Kälte und somit auch mit glatten Straßen zu rechnen ist, hat der Pressesprecher der Polizei Cuxhaven Rainer Brenner abermals Tipps für eine sichere Fahrt: Bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte sollte das Fahrverhalten unbedingt den Straßenverhältnissen angepasst werden. Die richtige Winterausrüstung, angepasste Geschwindigkeit und ausreichender Abstand bei winterlichen Straßenverhältnissen lassen Sie sicher durch den Winter kommen. Zudem sollten Autofahrer vor Fahrtantritt die Beleuchtung ihres Kfz testen, denn auf die Beleuchtungsanlage muss gerade in der dunklen Jahreszeit Verlass sein. Reinigen Sie die Scheiben gründlich und kontrollieren Sie Ihre Wischerblätter. Wenn diese bereits Schlieren bilden und kein einwandfreies Sichtfeld mehr bieten, tauschen Sie diese gegen neue aus. Sorgen Sie bei den Scheiben und Spiegeln für freie Sicht! Vereiste Frontscheiben oder Seitenscheiben müssen vollständig enteist werden. Eine Ausnahme ist die Heckscheibe, wenn ausreichende Sicht nach hinten durch Spiegel gegeben ist. Nicht zuletzt müssen die Autofahrer auch nach Fahrtantritt mehr Zeit einplanen und eine gewisse Vorsicht walten lassen. Wir kontrollieren gerade in dieser kalten und dunklen Jahreszeit, ob die Verkehrsteilnehmer diese zum Teil vorgeschriebenen Maßnahmen eingehalten haben, so Rainer Brenner.
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 In dem Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Cuxhaven kommt es momentan vermehrt zu Wildunfällen. 

Ein Wildunfall kann jedem Verkehrsteilnehmer passieren. Mit gewissen Verhaltensregeln kann der Fahrer jedoch erheblichen Einfluss darauf nehmen, wie der Unfall verläuft. Häufig wird der Aufprall eines Tieres auf das eigene Fahrzeug unterschätzt. Eine vorherige Auseinandersetzung mit dem Thema, kann jedem Fahrzeugführer dabei helfen, im Ernstfall richtig zu handeln, so Birte Heimberg, Verkehrssicherheitsberaterin der Polizeiinspektion Cuxhaven.

Sie rät deshalb: Reduzieren Sie bei Fahrten durch Wald- und Wiesengebieten die Geschwindigkeit und rechnen Sie insbesondere in den frühen Morgenstunden, bei Dämmerung und in der Nacht mit Wildwechsel. Beachten Sie Warnschilder für Wildwechsel und passen Sie Ihre Fahrweise an. Seien Sie bremsbereit! Sofern Wild am Fahrbahnrand steht, ist folgendes Verhalten wichtig: Abblenden-Abbremsen-Hupen-Anhalten. Schalten Sie die Warnblinkanlage an. Wenn sich die Tiere entfernen, passieren Sie die Stelle in Schrittgeschwindigkeit und beobachten Sie den Fahrbahnrand genau. Ein Tier kommt selten allein. Verkehrsteilnehmer müssen immer damit rechnen, dass noch weitere Tiere folgen. Führen Sie bei plötzlichem Wildwechsel keine Ausweichmanöver in den Gegenverkehr durch. Bremsen Sie stark ab und halten Sie Ihre Fahrspur. Gefährden Sie niemals Menschenleben für ein Tierleben - auch wenn Sie noch so gerne für Tiere bremsen.

Zweiradfahrer: Ein Zusammenstoß eines Zweirades mit einem Tier hat meist einen Sturz mit schwerwiegenden Verletzungen zur Folge. Deshalb sollten sie einer Kombination aus Bremsen und Ausweichmanöver immer den Vorzug geben. Sollten Sie trotz aller Vorsichtsmaßnahmen mit einem Tier kollidiert sein, dann schalten Sie sofort die Warnblinkanlage an und sichern Sie die Unfallstelle ab bzw. kennzeichnen diese deutlich sichtbar auch durch Aufstellen eines Warndreiecks. Berühren Sie kein Wild und nehmen Sie auf keinen Fall Wild mit. Versuchen Sie nicht dem verletzten Tier zu helfen. Sie können für verletztes Wild nichts Sinnvolles tun. Angefahrene, noch lebende Tiere können zur Gefahr werden. Es kann keine Alternative sein, nach einem Zusammenstoß mit einem Tier einfach weiterzufahren - selbst wenn dieses weiterläuft. Fast immer ist davon auszugehen, dass Tiere durch eine Kollision verletzt wurden. Deshalb verständigt die Polizei nach einem Unfall den zuständigen Jagdpächter, der die Nachsuche nach dem Tier übernimmt und es ggf. von seinen Leiden befreien kann.
Wer diese Verständigungskette nicht in Gang bringt, kann sich wegen des Unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle und des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz strafbar machen. Wer getötete oder verletzte Tiere auf der Fahrbahn liegen lässt, der bereitet damit Hindernisse und macht sich ggf. gemäß § 315 b des Strafgesetzbuches strafbar. .


Beverstedt. Vermutlich aufgrund eines Fahrfehlers geriet gestern Abend gegen 22.00 Uhr ein mit 17t Futtermitteln beladener Sattelzug auf der L 128 zwischen Beverstedt und Wellen von der Fahrbahn ab. Der 31jährige Fahrer versuchte den Sattelzug wieder auf die Fahrbahn zu lenken. Dabei kippte der Zug auf der Fahrbahn um. Der 31-jährige Fahrzeugführer blieb unverletzt. Die Landesstraße ist seitdem gesperrt. Da das Futtermittel umgepumpt werden muss, bleibt die Vollsperrung voraussichtlich bis zum Nachmittag bestehen.
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Steigendes Verkehrsunfallgeschehen - konstante Verletztenzahlen - Ablenkung kann tödlich enden


- Anstieg aller Unfälle um 4,8 Prozent - 16 Menschen sind bei Unfällen ums Leben gekommen - Fast 50 % der Getöteten waren motorisierte Zweiradfahrer - Multitasking ist ein Mythos - Ablenkung kann tödlich enden 
 

Gesamtunfallzahlen:

 Im Bereich der Polizeiinspektion (PI) Cuxhaven sind im vergangenen Jahr sechzehn Menschen im Alter von 14 bis 76 Jahren bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Das sind zwei Getötete mehr als im Vorjahr 2015. Es starben zwölf Männer und vier Frauen. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 4.325 Verkehrsunfälle in der Stadt und im Landkreis Cuxhaven polizeilich registriert. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Anstieg um 4,8 % (2015: 4.126). Polizeidirektor Holger Kliem, der am heutigen Dienstag die Verkehrsunfallbilanz für das Jahr 2016 im Beisein der örtlichen Polizeichefs gemeinsam mit dem Leiter Einsatz, Polizeirat Nils Wiebusch, vorstellte, wies darauf hin, dass das polizeilich registrierte Verkehrsunfallaufkommen im Jahr 2016 in der langfristigen Betrachtung seinen Höchstwert erreicht hat.
Kliem sagte zu dem Anstieg des registrierten Unfallgeschehens, dass sich die steigenden Zahlen im Wesentlichen auf die Unfälle mit Sachschäden bezögen. Die Anzahl der bei den Verkehrsunfällen schwer verletzten Menschen blieb mit 145 Betroffenen im Vergleich zum Vorjahr auf einem konstanten Niveau (2015: 139). Die Zahlen der schwer Verletzten blieben somit trotz des Rekordhochs der Unfallzahlen an sich unter dem Mittelwert der letzten zehn Jahre (2007-2016: 170).

Unfallursachen: 

Hinsichtlich der Hauptunfallursachen kann festgestellt werden, dass überhöhte und nichtangepasste Geschwindigkeit nach wir vor eine Hauptunfallursache ist, die die Unfallfolgen gravierend verschärft. Der Faktor Geschwindigkeit birgt das größte Gefahrenpotential.
"Sie tragen für ihr Handeln die Verantwortung. Jeder kann selbst zur Verkehrssicherheit beitragen, indem er seine Geschwindigkeit den Gegebenheiten anpasst und sich nicht durch andere Dinge wie die Benutzung von Smartphones während der Fahrt ablenken lässt", so Nils Wiebusch.
"Multitasking ist ein Mythos - Ablenkung kann tödlich enden", appellierte der Polizeirat. Auch im Inspektionsbereich habe es laut Wiebusch schon entsprechende Unfälle gegeben. Der Leiter Einsatz kündigte an, dass sich die Polizei im Bereich der PI Cuxhaven verstärkt dem Thema "Ablenkung im Straßenverkehr" widmen werde, um schwere Unfallfolgen zu minimieren.
Risikogruppen: Im Jahr 2016 kamen vier Senioren, zwei junge Erwachsene und ein Minderjähriger bei Verkehrsunfällen im Inspektionsbereich ums Leben. Dies entspricht dem Niveau des Vorjahres, in dem ebenfalls vier Senioren, drei junge Erwachsene und ein zwölfjähriges Kind Ihr Leben infolge eines Verkehrsunfalles verloren.
Zwei der insgesamt sechzehn tödlich Verunglückten steuerten einen Pkw, einer war ein Mitfahrer, drei fuhren Rad, bei drei weiteren im Straßenverkehr Getöteten handelte es sich um Fußgänger. Anzumerken ist, dass mit sieben Verstorbenen fast die Hälfte der Todesopfer mit einem motorisierten Zweirad verunglückten (Motorroller und Kräder). Fünf von ihnen gelten als Hauptverursacher des Unfalles (70 %).
"Mit der Gründung einer Kradkontrollgruppe haben wir bewusst ein Zeichen gesetzt und reagiert. Mit den besonders beschulten Mitgliedern und einem verbesserten technischen Equipment, werden wir insbesondere zum Saisonauftakt präsent sein und unsere Kradkontrollen intensivieren! , erläuterte Polizeirat Wiebusch.
Mangelnde Fahrpraxis und das Nichtbeherrschen der Maschinen war häufige Unfallursache bei diesen Unfällen. "Nur wer seine Maschine und sich beherrscht, meistert schwierige Situationen besser. Nutzen Sie die angebotenen Fahrsicherheitstrainings der Verkehrswachten und Automobilclubs", appellierte der Inspektionsleiter.
Mobilität bis ins hohe Alter als Teil von Lebensqualität ist grundsätzlich auch unproblematisch, solange einige Ratschläge beherzigt werden. Die Polizei appelliert daher ebenfalls an die Eigenverantwortung dieser Risikogruppe. Die Landesverkehrswacht Niedersachsen e.V. bietet beispielsweise das Programm "Fit im Auto" an. Beim Landkreis Cuxhaven sind zudem Gutscheine für Beratungen und Fahr-Sicherheits-Checks an.
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Baumunfälle: 

 Eine grundsätzlich gute Entwicklung zeichnet sich im Bereich der sogenannten Baumunfälle ab. Hierbei handelt es sich um Unfälle auf Landstraßen, bei denen das Fahrzeug gegen einen neben der Straße stehenden Baum aufprallt. Solche Unfälle haben im Regelfall schwerste Folgen für die Fahrzeuginsassen. In den vergangenen zehn Jahren ereigneten sich im Schnitt 182 sogenannter Baumunfälle mit durchschnittlich 43 schwer Verletzten und acht tödlich Verletzten. Im vergangenen Jahr kam es im Inspektionsbereich zu 155 Baumunfällen, bei denen ein Mensch tödlich verunglückt ist (2015: 165 Unfälle, 3 Verkehrstote). "Das ist der zweitniedrigste Wert aller Baumunfälle seit über zehn Jahren. Das zeigt uns, dass wir mit unseren Maßnahmen auf dem richtigen Weg sind. Aufgrund der Schwere der möglichen Folgen müssen wir jedoch weiterhin am Ball bleiben", erklärte Nils Wiebusch.

Unfallfluchten: 

Die PI Cuxhaven registrierte im letzten Jahr 964 Straftaten des "Unerlaubten Entfernens vom Unfallort". Das entspricht einem leichten Anstieg um 50 Taten (2015: 914) . Mit 379 aufgeklärten Verkehrsunfallfluchten konnte die Aufklärungsquote von 38,7 (2015) leicht auf 39,3 im Jahr 2016 gesteigert werden. Mit der in der vergangenen Woche gestarteten Präventionskampagne "Unfallfluchten" will die Landesverkehrswacht in Zusammenarbeit mit der Polizei die gestiegene Zahl der Straftaten eindämmen.
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Wichtige Info für die Imsumer und alle, die in den Hafen müssen: 

Bahndammsperrung in der übernächsten Woche. Bitte teilen, damit niemand überrascht vor verschlossener Straße steht.

Ab dem 23. November, 18:00 Uhr bis zum 25. November, 06:00 Uhr ist der Bahnübergang in Imsum am Barwarder Weg wegen Gleisbauarbeiten für den Verkehr gesperrt. Die Umleitung erfolgt über Sievern.
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