Polizei ermittelt mutmaßliche Einbrecherbande - Lager von zahlreichen gestohlenen Kettensägen gefunden - Zwei Tatverdächtige in U-Haft | Cuxhaven News

Polizei ermittelt mutmaßliche Einbrecherbande - Lager von zahlreichen gestohlenen Kettensägen gefunden - Zwei Tatverdächtige in U-Haft


Im Bereich der Polizeiinspektion Cuxhaven sowie in den angrenzenden Landkreisen Stade, Bremervörde, Rotenburg (Wümme) und Osterholz kam es im vergangenen Jahr in rund 150 Fällen zu schweren Diebstählen aus bäuerlichen Betrieben und aus landwirtschaftlichen Warenhäusern. Auch die Region um Bremerhaven war mehrfach betroffen. Bevorzugte Beute: hochwertige Werkzeuge und Arbeitsgeräte. Der Schaden ist immens und wird auf mindestens 100.000 Euro geschätzt.
Zur Aufklärung dieser Straftatenserie richtete die Polizeiinspektion Cuxhaven unter Beteiligung des Polizeikommissariats Bremervörde und der Polizeiinspektion Stade im Dezember vergangenen Jahres eine Ermittlungsgruppe ein.
Die Ermittlungen richteten sich gegen insgesamt elf Tatverdächtige im Alter von 23- 43 Jahren, darunter drei Frauen. Der Bande werden derzeit über 30 Taten zur Last gelegt. Die Staatsanwaltschaft Stade erwirkte nach umfassenden polizeilichen Ermittlungen wegen Verdachts des schweren Bandendiebstahls beim Amtsgericht Stade Durchsuchungsbeschlüsse für mehrere Wohnungen in Burweg und Himmelpforten sowie Haftbefehle gegen die beiden Hauptbeschuldigten.
Etwa vierzig Polizeibeamte der Polizeiinspektionen Cuxhaven, Stade, Rotenburg und Verden vollstreckten die Durchsuchngsbeschlüsse und verhafteten die beiden Hauptbeschuldigten (28 und 38 J). Im Zuge dieser Maßnahmen beschlagnahmten die Beamten umfangreiches Diebesgut und weiteres Beweismaterial (u.a. über zwanzig Kettensägen sowie Betäubungsmittel). Der Großteil der gestohlenen Arbeitsgeräte konnte bereits zugeordent werden. Auch eine Tat aus dem Jahr 2011 konnte in diesem Zusammenhang aufgeklärt werden. Die Durchsuchungen und Festnahmen erfolgten bereits Mitte Februar, doch um die Folgeermittlungen gegen vermeintliche Hehler nicht zu gefährden, wurde der Ermittlungserfolg nicht sogleich veröffentlicht. Die beiden Männer befinden sich noch immer in Untersuchungshaft.
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