Cuxhaven News

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Wurster Nordseeküste. Montagfrüh (11.03.2019) gegen 5 Uhr kam ein 53 Jahre alter Otterndorfer mit seinem Fahrzeug aufgrund der Witterung nicht angepassten Geschwindigkeit auf schneeglatter Fahrbahn ins Schleudern. Sein Wagen prallte zunächst in die Mittelschutzplanke und kam auf dem Hauptfahrstreifen zum Stehen. Wenige Minuten später übersah ein 62 Jahre alter Lkw-Fahrer aus Nordenham den Pkw, der noch immer auf dem Hauptfahrstreifen stand, und fuhr seitlich in das Fahrzeug hinein. Zum Glück befand sich zu dem Zeitpunkt kein Insasse in dem Pkw. Durch den Unfall wurden Reifen an der Zugmaschine und am Auflieger beschädigt. Das Gespann war nicht mehr fahrbereit und blockierte den Hauptfahrstreifen. Der Hauptfahrstreifen im Bereich der Anschlussstelle Nordholz ist derzeit in Fahrtrichtung Süden für Bergungsarbeiten noch immer gesperrt. Der Gesamtschaden wird auf ca. 6.000 Euro geschätzt.

Sahlenburg - Mit über 2 Promille über Verkehrsinsel gefahren Am Freitag gegen 12.00 Uhr befuhr eine 63-jährige Frau mit ihrem Audi die Nordheimstraße in Richtung Innenstadt. Im Bereich der Linkskurve, Einmündung zur Spanger Straße, fuhr sie geradeaus über die dortige Verkehrsinsel, überfährt ein Verkehrszeichen und stößt dortige Schutzpoller aus der Verankerung. Durch die umherfliegenden Teile wird ein in der Einmündung haltender Pkw beschädigt. Eine Überprüfung der Fahrerin ergab eine Alkoholbeeinträchtigung von über 2,0 Promille. Nach der Blutentnahme und der Beschlagnahme ihres Führerscheines, wurde die Frau aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.
Cuxhaven - Betrunken mit dem Auto unterwegs Am Samstag gegen 02.00 Uhr kontrollierte die Polizei einen 27-jährigen Cuxhavener, der mit einem VW Golf auf dem Döser Feldweg unterwegs war. Nachdem der Alko-Test einen Wert von 0,84 Promille anzeigte, durfte der Mann seinen Weg ohne Pkw fortsetzen. Ihn erwartet nun eine Ordnungswidrigkeitenanzeige mit Geldbuße.
Cuxhaven - Unter Drogen am Steuer erwischt Am Freitag gegen 21.50 Uhr befuhr ein 28-jähriger Mann aus Cuxhaven mit seinem Citroen die Cuxhavener Straße und wurde dort durch die Polizei kontrolliert. Die Polizei stellte eine Drogenbeeinflussung bei dem Mann fest und untersagte die Weiterfahrt. Weiterhin wurden Anzeigen wegen Fahren unter Drogenbeeinflussung und dem Besitz von Betäubungsmitteln eingeleitet.
Bereich Schiffdorf.

Bisher unbekannter Fußgänger bei Unfall auf der Bundesstraße 73 in der Gemarkung Stade-Haddorf tödlich verletzt
Am gestrigen späten Abend kam es gegen 22:50 h in der Gemarkung Stade-Haddorf auf der Bundesstraße 73 zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein bisher unbekannter Fußgänger tödliche Verletzungen erlitt.
Zu der Zeit war ein 21-jähriger Fahrer eines Mercedes aus Hemmoor mit seinem Fahrzeug aus Richtung Himmelpforten kommend in Richtung Stade unterwegs.
Bei km 6,7 kam es dann plötzlich in der Dunkelheit zu einem Zusammenstoß mit einem offenbar auf der Fahrbahn laufenden, dunkel bekleideten Fußgänger.
Der Unbekannte wurde dabei von dem Mercedes an den Fahrbahnrand geschleudert. Couragierte Ersthelfer hielten an, übernahmen die ersten Erste-Hilfe-Maßnahmen und informierten die Rettungskräfte.
Der Fußgänger, der keinerlei Personalpapier bei sich hatte, wurde nach der Erstversorgung durch den Stader Notarzt vom Rettungsdienst mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Elbeklinikum eingeliefert. Trotzt aller Bemühungen der Ärzte konnte ihm dort nicht mehr geholfen werden und er verstarb noch am Abend im Krankenhaus.
Der Mercedesfahrer blieb bis auf einen schweren Schock unverletzt, sein 23-jähriger Beifahrer aus Hemmoor erlitt leichte Verletzungen, er wurde vom Rettungsdienst vor Ort ambulant versorgt.
Der Mercedes deer E-Klasse wurde bei dem Unfall erheblich beschädigt, der Gesamtschaden wird auf ca. 5.000 Euro geschätzt.
Unfallspezialisten und ein Unfallgutachter wurden hinzugezogen, um die Umstände des Unfalls aufzuklären. Zur Ausleuchtung und für Absperrmaßnahmen dafür rückten ca. 20 Feuerwehrleute des 1. Zuges der Stadtfeuerwehr Stade an der Unfallstelle an.
Die Bundesstraße 73 musste für die Zeit der Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme von 23.00 h bis gegen 02:30 h Stunden voll gesperrt werden, der Verkehr wurde mit Hilfe der Feuerwehr örtlich umgeleitet.
Warum sich der möglicherweise alkoholisierte Fußgänger zu der Zeit auf der Bundesstraße aufgehalten hat, ist derzeit noch völlig unklar und Gegenstand der nun laufenden Ermittlungen.
Zeugen, die den Mann evtl. vor dem Unfallzeitpunkt gesehen haben oder die sonstige sachdienliche Hinweise zur Identität des Mannes geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 04141-102215 bei der Stader Polizeiinspektion zu melden.



Neuhaus/Oste. Dank des aufmerksamen Mitarbeiters eines Geldinstituts in Neuhaus/Oste ist eine 88-jährige Seniorin vor einem Betrug bewahrt worden. Die Frau war von ihrem angeblichen Enkel angerufen worden und sollte eine hohe Geldsumme zur Begleichung eines Unfallschadens von dem Geldinstitut holen. Dem Angestellten kam der Auszahlungswunsch jedoch verdächtig vor und er informierte den Sohn der Seniorin. Gemeinsam konnte der Betrug verhindert werden und die Seniorin ihr Erspartes behalten.


Heftige Sturmböen haben am Donnerstagmorgen einen Baum in Sellstedt umstürzen lassen. Dieser beschädigte zwei Autos. Um 10:18Uhr wurde die Ortswehr Sellstedt zu einem umgestürzten Baum in den Beelacker alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass der Baum auf dem Dach eines Audis lag und einen Mercedes an der Heckscheibe traf und diese beschädigte. Der Baum, der neben einem Parkplatz stand, brach ab und fiel direkt auf die Autos. Die Personen, denen die Autos gehören, hatten Glück gehabt, da sie sich gerade in einem Blumengeschäft aufhielten.
Mittels Kettensäge konnte der Baum von der Ortswehr Sellstedt schnell zerteilt und in einen Seitenraum verbracht werden. Nachdem alles gesäubert wurde, konnte der Einsatz beendet werden. Einsatzende war um 11:00 Uhr.
2 weitere Einsätze hatten die Feuerwehren in der Gemeinde Schiffdorf an diesem Tag abzuarbeiten
In Spaden ereignete sich um 09:06 Uhr im Neufelder Weg ein Bagatellunfall, bei dem die Ortswehr Spaden auslaufende Betriebsstoffe aufnehmen musste und die Straße reinigte. Während des Einsatzes war der Neufelder Weg voll gesperrt. Einsatzende war um 09:45 Uhr.
Ein weiter Baum wurde Opfer von Sturmtief Cornelius. Die Spadener Ortswehr wurde um 13:11 Uhr zu einem umgestürzten Baum in die Leher Straße gerufen. Diesen beseitigte die Wehr schnell mittels Kettensäge. Nach den Aufräumarbeiten ist um 13:30 Uhr der Einsatz beendet gewesen.
Die Feuerwehr rät: Bei Sturm am besten den Aufenthalt im Freien vermeiden. Falls das nicht möglich ist, Regel Nummer eins: Weg von allen Alleestraßen und Radwegen, die unter Bäumen verlaufen. Bei Sturm und Gewitter sollte man sich grundsätzlich auf keinen Fall unter Bäumen aufhalten..


Geestland. Am späten Mittwochvormittag (06.03.2019) meldeten sich mehrere Senioren aus Geestland bei der Polizei. Sie hatten Anrufe erhalten, bei denen eine Frau vorgab, eine erkältete Bekannte zu sein. So sollte vermieden werden, dass die Angerufenen wegen der fremden Stimme Zweifel bekommen. Die vermeintliche Bekannte bat um Geld für den Kauf einer Eigentumswohnung und kündigte an, mit Kuchen vorbeikommen zu wollen, um über Geld für den Kauf der Wohnung in Bremerhaven zu sprechen. In anderen Fällen rief ein Mann an, der ebenfalls vorgab, ein Bekannter zu sein. Dieser benötigte einen hohen Bargeldbetrag für eine angebliche Autoreparatur. Die Angerufenen reagierten richtig und legten den Hörer auf.
Zur gleichen Zeit haben Kriminaldirektor Arne Schmidt und Kriminalrat Markus Scharf in Cuxhaven im Rahmen der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2018 auf einen Anstieg von Trickbetrügereien zum Nachteil älterer Mitmenschen hingewiesen, um vor dieser fiesen Masche zu warnen.
"Diese Taten zum Nachteil der älteren Mitmenschen sind besonders verwerflich und schäbig", äußerte Kriminalrat Scharf. Er kündigte konsequentes Handeln gegen diese skrupellosen Täter an, denn die Geschädigten verlören nicht selten ihr Lebenswerk und aus Scham oftmals auch ihren Lebensmut.
Nicht jeden älteren Mitmenschen erreichen die kriminalpolizeilichen Präventionstipps. Um möglichst Schaden von älteren Bürgerinnen und Bürgern abzuwenden und diesen widerlichen Straftätern das Handwerk zu legen, benötigt die Polizei die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger. "Warnen auch Sie Seniorinnen und Senioren aus Ihrem näheren Umfeld vor den bekannten Maschen", appellierte Arne Schmidt.
Handlungsempfehlungen für Bankmitarbeiter
Woran erkenne ich als Bankmitarbeiter ein mögliches Betrugsopfer?
Wenn Kunden eine ungewöhnlich hohe Geldabhebung wünschen, die teilweise oder fast das gesamte Vermögen umfasst, sollten Sie hellhörig werden.
Folgende Fragen sollten Sie sich stellen:
» Sind solche Abhebungen für den Kunden außergewöhnlich? » Will der Kunde rasch einen Kredit? » Braucht der Kunde das Geld sofort? » Hat der Kunde einen altmodischen Vornamen? » Ist der Verwendungszweck unklar oder gar widersprüchlich? » Erhalten Sie Hinweise, dass der Kunde nichts über den Zweck der Abhebung sagen darf? » Wird der Kunde von einer deutlich jüngeren Person begleitet, die auch die Auszahlung beobachtet?
Als Bankmitarbeiter genießen Sie gerade bei älteren Menschen besonderes Vertrauen. Sollten Sie also einige dieser Fragen mit "Ja" beantworten, können Sie mit dem richtigen Verhalten Ihre Mitmenschen vor dieser Betrugsform schützen. » Sprechen Sie mit dem Kunden: Versuchen Sie, einen persönlichen Kontakt herzustellen, fragen Sie nach dem Verwendungszweck des Geldes.
» Fragen Sie nach dem "Enkeltrick": Erkundigen Sie sich, ob der Senior diese betrugsform kennt.
» Gehen Sie auf Nummer sicher: lösen Sie die Raumüberwachung aus, wenn sich Begleitpersonen im Schalterbereich befinden. Rufen Sie notfalls die Polizei unter der Notrufnummer 110.
» Vermitteln Sie Sicherheit: bitten Sie Ihren Kunden für das Gespräch und die Auszahlung in einen separaten Raum. Empfehlen Sie eine sichere Zahlungsform wie eine Blitzüberweisung. Machen Sie deutlich, dass Barzahlungen ein Hinweis auf einen Betrug sein können. Bieten Sie an, von der Bank aus bei Bezugspersonen (Nachbarn, Freunden) oder Verwandten anzurufen.
Wichtig: Nie unter der vom vermeintlichen Enkel angegebenen Nummer anrufen, sondern eine dem Opfer vorher bekannte Telefonnummer der jeweiligen Person wählen. auch ein Anruf bei der nächsten Polizeidienststelle ist hilfreich.
» Informieren Sie über den "Enkeltrick": Klären Sie Ihren Kunden über diese Betrugsform auf. Überzeugen Sie sich, dass er sie verstanden hat..

Kriminalität insgesamt leicht gesunken + Aufklärungsquote deutlich gestiegen + Anzahl der Wohnhauseinbrüche stark rückläufig

Am heutigen Mittwoch (06. März 2019) stellte Kriminaldirektor Arne Schmidt, Leiter der Polizeiinspektion Cuxhaven, gemeinsam mit dem Leiter des Zentralen Kriminaldienstes und allen Polizeichefs aus Geestland, Hemmoor und Schiffdorf die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2018 für die Stadt und den Landkreis Cuxhaven vor

Kriminaldirektor Arne Schmidt: "Die Kriminalität in Cuxhaven ist weiter rückläufig und spricht für eine sichere Region. Insbesondere im Bereich der Wohnhauseinbrüche sind die Fallzahlen abermals gesunken."
Kriminalrat Markus Scharf: "Das Phänomen, gerade ältere Mitmenschen um ihr Erspartes zu bringen, ist besonders verwerflich. Die Verhinderung und Aufklärung dieser Taten ist uns ein besonderes Anliegen."
Seit Jahren ist die Kriminalität in der PI Cuxhaven rückläufig. 2016 erreichte sie mit erstmals unter 10.000 Straftaten sogar einen Tiefststand bei der Betrachtung von mehr als zwanzig Jahren. Im Jahr 2017 war zwar zunächst wieder eine leichte Steigerung festzustellen (2016: 9.975 Taten, 2017:10.199 Taten), doch im Jahr 2018 setzte sich der rückläufige Trend der Vorjahre wieder fort - die Polizei registrierte 44 Taten weniger (10.155 Taten). Dieser Trend gilt jedoch nicht für das Stadtgebiet von Cuxhaven, denn hier ist eine Steigerung von 272 Taten im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen (2017: 5.145 Taten).
Die Aufklärungsquote konnten die Beamtinnen und Beamten aus dem Inspektionsbereich im Jahr 2018 abermals deutlich steigern. Im Jahr 2017 klärten sie insgesamt 6.055 Straftaten auf (59,26 %), im Jahr 2018 erreichten die Polizeidienststellen im Inspektionsbereich mit 6.344 aufgeklärten Fällen erstmals eine Aufklärungsqoute von deutlich über 60 Prozent (62,47 %).
"Das Straftatenaufkommen insgesamt spricht für eine sichere Gesamtregion. Zudem ist die deutliche Steigerung der Aufklärungsquote ein Beleg für gute Polizeiarbeit", äußerte Kriminaldirektor Arne Schmidt.
Häufigkeitszahl
Die Kriminalitätsbelastung verdeutlichen Fachleute in diesem Zusammenhang mit der Häufigkeitszahl (Taten pro 100.000 Einwohner). Die Häufigkeitszahl im Land Niedersachsen lag 2018 bei 6.362 (2017: 6.621), die Häufigkeitszahl der PI Cuxhaven bei 5.126 (2017: 5.134).
Eigentumsdelikte
Den Hauptanteil der polizeilichen Ermittlungsverfahren bilden nach wie vor die Diebstahlsdelikte mit 3.410 Fällen (2017: 3.624). Insbesondere in diesem Deliktsfeld setzt sich der Rückgang der Fallzahlen kontinuierlich fort. Der deutliche Rückgang der Gesamtanzahl der Eigentumsdelikte ist vor allem auf eine Reduzierung der schweren Diebstähle (-14%) und insbesondere hier auf die gesunkene Zahl der Wohnungseinbruchdiebstähle (-36,87%) zurückzuführen.
"Hier greifen zudem Präventionsmaßnahmen, denn in mehr als 40 Prozent der Fälle blieb es beim Versuch", äußerte Kriminalrat Markus Scharf, der den Zentralen Kriminaldienst leitet. Das bedeutet, dass mehr als vier von zehn Einbrüchen im Versuch stecken bleiben und die Einbrecher aufgeben. Der Grund dafür ist vor allem, dass immer mehr Menschen ihre Wohnung oder ihr Haus besser gegen Einbrecher sichern. Scharf versprach: "Wir werden auch weiterhin den Bürgerinnen und Bürgern in unserer Region eine individuelle Beratung zum Thema Einbruchschutz anbieten, denn Wohnungseinbruch belastet und wirkt nach."
Senioren weiter im Focus von Trickdieben und Betrügern
Ältere Menschen werden leider zunehmend zum Ziel von Dieben und Betrügern. Dies geschieht auf vielfältige Art und Weise (Handwerkertrick, Enkeltrick u.a.). Besonders perfide ist dabei die Masche, sich als Polizei- bzw. Kriminalbeamter auszugeben, um an das Ersparte zu gelangen.
"Diese Taten zum Nachteil der älteren Mitmenschen sind besonders verwerflich und schäbig", äußerte Kriminalrat Scharf. Er kündigte konsequentes Handeln gegen diese skrupellosen Täter an, denn die Geschädigten verlören nicht selten ihr Lebenswerk und aus Scham oftmals auch ihren Lebensmut. "Niemals würden eine Polizeibeamtin oder ein Polizeibeamter Sie am Telefon über Ihre Vermögensverhältnisse ausfragen", betont der Kriminalrat.
Nicht jeden älteren Mitmenschen erreichen die kriminalpolizeilichen Präventionstipps. Um möglichst Schaden von älteren Bürgerinnen und Bürgern abzuwenden und diesen widerlichen Straftätern das Handwerk zu legen, benötigt die Polizei die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger. "Warnen auch Sie Seniorinnen und Senioren aus Ihrem näheren Umfeld vor den bekannten Maschen", appellierte Arne Schmidt.
Rohheitsdelikte
Obwohl 2018 ein Rückgang der Fallzahlen in nahezu allen Deliktsgruppen zu verzeichnen war, stieg die Zahl der Rohheitsdelikte im Vergleich von 1.505 auf 1.621 Taten um 116 Fälle an. Betrachtet man die vergangen 10 Jahre, liegen die Zahlen der Rohheitsdelikte aber auf einem gleichbleibenden Niveau. Die Aufklärungsqoute liegt in diesem Bereich bei beachtlichen 90,68 Prozent.
Die Delikte, bei denen Polizeibeamtinnen und -beamte selbst Opfer einer Straftat geworden sind, sind im Vergleich zum Vorjahr von 28 auf 49 Taten deutlich gestiegen.
"Jeder Angriff auf Rettungskräfte, Feuerwehrleute, Polizistinnen und Polizisten ist absolut inakzeptabel und durch nichts zu entschuldigen", verdeutlichte der Leiter der PI Cuxhaven.
Auch der Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, fand im Rahmen der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik deutliche Worte: "Wer diese Personen angreift, greift den gesamten Rechtsstaat an."
"Gerade vor dem Hintergrund, dass Polizistinnen und Polzisten im Inspektionsbereich immer häufiger Opfer von Angriffen geworden sind, ist es mir ein besonderes Anliegen, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern meine Anerkennung und meinen Dank für die geleistete Arbeit auszusprechen", so Arne Schmidt.


Hagen. Am Dienstagabend, 05.03.19, gegen 18.20 Uhr, wurde ein 23-jähriger Autofahrer aus Cottbus bei einem Verkehrsunfall leicht verletzt. Der Mann war auf der A27 unterwegs in Richtung Bremerhaven. Kurz nach der Anschlussstelle Schwanewede verlor er aufgrund eines technischen Defekts die Kontrolle über seinen PKW und fuhr in die Mittelschutzplanke. Der PKW war nicht mehr fahrbereit. Für den Zeitraum der Bergung musste die Autobahn kurzzeitig voll gesperrt werden. Ein nachfolgender Autofahrer konnte den Trümmerteilen nicht mehr ausweichen und beschädigte beim Überfahren seinen PKW. Der Gesamtschaden wird auf etwa 7.000 Euro geschätzt..

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Am 02.03.2019 veranstaltete der Karnevalsverein Wehdel seinen jährlichen Karnevalsumzug mit anschließenden Feierlichkeiten, u.a. der sogenannten After-Umzug-Party. Nach Einschätzung der Polizei nahmen 5000 - 7000 Besucher am Umzug teil. Bei den abendlichen Veranstaltungen waren schätzungsweise 3000 Besucher anwesend.
Die überwiegende Teilnehmerzahl (zumeist junge Erwachsene) war stark alkoholisiert, mit einem von Beginn an hohen Aggressionspotential gegenüber Einsatzkräften.
Eine Vielzahl von Streitigkeiten konnte durch die starke Polizeipräsenz vor Ort geschlichtet werden. Es wurden diverse Platzverweise ausgesprochen. Dennoch mussten mehrere Strafanzeigen u.a. wegen Diebstahls und Körperverletzungsdelikten aufgenommen werden. Trauriger Höhepunkt waren Widerstände und tätliche Übergriffe auf einschreitende Polizeibeamte, die geschlagen, beleidigt und bespuckt wurden. Zwei Polizeibeamte erlitten dadurch Gesichtsverletzungen.
Die Veranstaltung wurde zudem durch freiwillige Helfer von DLRG und DRK begleitet. Hierbei wurden ca. 30 Personen in Folge von Alkoholintoxikation, Sturzgeschehen und tätlichen Übergriffen erstversorgt.

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