Cuxhaven News

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Am Mittwoch (07.10.2020) kam es in Lamstedt und Hemmoor zu zwei Verkehrsunfällen unter Beteiligung von motorisierten Zweirädern, bei denen zwei Personen verletzt wurden.

Zunächst übersah, gegen ca. 16:00 Uhr, die 47-jährige Fahrerin eines Audi ein Leichtkraftrad, als sie in Lamstedt von der Bürgermeister-Söhl-Straße nach links in die Feldstraße einbiegen wollte. Die 17-jährige Fahrerin des Leichtkraftrades wollte, an der besagten Kreuzung auf der Feldstraße in Richtung Gr. Straße fahrend, ihrerseits nach links in die Bürgermeister-Söhl-Straße abbiegen. Die Audi-Fahrerin hat offenbar die vorfahrtsberechtigte Leichtkraftradpilotin übersehen, es kam zum Zusammenstoß. Die Kradfahrerin wurde an den unteren Extremitäten verletzt und wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert. Der Sachschaden wird von der Polizei auf ca. 3600 Euro geschätzt.

Gegen 19:50 Uhr kam dann der 18-jährige Fahrer eines Kleinkraftrades auf dem Mühlenweg in Hemmoor ohne Fremdeinwirkung zu Fall. Offenbar übersah er auf seiner Fahrt in Richtung Neue Straße eine Fahrbahnunebenheit und verlor die Kontrolle über das Fahrzeug. Bei dem anschließenden Sturz verletzte er sich leicht und wurde einem Krankenhaus zugeführt.

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In Zusammenarbeit mit den Kollegen der Deutschen Marine trainierte die 1. Besatzung der Bundespolizeiinspektion See Cuxhaven im August 2020 mit dem neuen Einsatzschiff BP 82 BAMBERG und den Hubschraubern der Bundespolizei Start und Landungen. Mehr als 160 Starts und Landungen wurden auf dem Heli-Deck der BP 82 BAMBERG im Seegebiet der Ostsee / Mecklenburger Bucht durchgeführt.

Erstmalig landete am Mittwochnachmittag, 7. Oktober 2020 ein Hubschrauber der Deutschen Marine, die beim Marinefliegergeschwader 3 Graf Zeppelin in Nordholz stationierte MK 88 Sea Lynx, auf dem Heli-Deck der BP 81 POTSDAM auf der Nordsee.

22 Starts und Landungen, inklusiv den simulierten Notlandungen, wurden gestern in "All-Hands-Manövern" mit der "POTSDAM-Besatzung" und der "Sea Lynx-Crew" erfolgreich durchgeführt.

Diese besonderen Landemanöver hatten es in sich - zum einen waren die gestrigen Nordseeverhältnisse gegenüber den trainierten Starts und Landungen auf der Ostsee deutlich unruhiger - zum anderen landete dieser "Marinehubschrauber" auf dem Heli-Deck mit einer besonderen Verzurrtechnik auf dem Landegrid der BP 81 POTSDAM.

Der Kommandant der BP 81, Polizeihauptkommissar Blötz und seine 1. Besatzung bedanken sich für diese gelungene Zusammenarbeit im Bordflugbetrieb auf der Nordsee bei der Sea Lynx-Crew, insbesondere beim Piloten, Fregattenkapitän Hoppe, der während der gesamten Ausbildung im Bordflugbetrieb der Besatzungen der Bundespolizei See im Ausbildungs-Team federführend zur Flugfähigkeit der Bundespolizeibesatzungen beigetragen hat.

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Am 07.10.2020, gegen 05:45 Uhr, kam es in Cuxhaven, im Bereich Franzenburg, zu einem Raubüberfall. Die männlichen Täter verschafften sich dabei zunächst unbemerkt Zugang zu einem Wohnhaus und überraschten die dort schlafende Bewohnerin. Mit ihrer Beute flüchteten die Täter schließlich in unbekannte Richtung. Die 67-jährige Bewohnerin wurde bei dem Überfall leicht verletzt. Zu Art und Umfang der Beute werden aus ermittlungstaktischen Gründen keine Angaben gemacht. Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Personen, Fahrzeuge oder sonst relevante Beobachtungen in Franzenburg/Altenwalde gemacht haben, werden gebeten sich bei der Polizei Cuxhaven (04721-5730) zu melden. .


Am gestrigen Mittwoch (07.10.2020) wurde eine 87-jährige Cuxhavenerin von einem vermeintlichen Sparkassenmitarbeiter angerufen, der vorgab, dass sie womöglich Falschgeld in der Filiale erhalten habe. Dies bestätigte dann eine zweite Person, die sich als Polizist ausgab, und teilte der arglosen Geschädigten mit, dass gleich zwei Polizeibeamte vorbeikommen würden, um das Falschgeld abzuholen. Diese beabsichtigten auch, den Schmuck der gutgläubigen Frau auf dessen Echtheit zu prüfen. Mittels geschickter Gesprächsführung konnte die Geschädigte, trotz vorhandener Skepsis, davon überzeugt werden, Bargeld und Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro an die vermeintlichen Polizisten auszuhändigen. Die Täter konnten dann mit ihrer Beute den Tatort unerkannt verlassen. Immer wieder erlangen die Täter mit unterschiedlichen Vorgehensweisen Schmuck, Bargeld und andere Wertgegenstände. Vorgeblich als Amtsträger oder Mitarbeiter von Banken, Stadtwerken, usw. verschaffen sich die Täter das Vertrauen und damit den Zugang zu Häusern und Wohnungen. Sie nutzen dabei schamlos die Arglosigkeit der meist älteren Opfer aus, um an Wertgegenstände zu gelangen. Die Polizei rät immer wieder dringend dazu, Fremde nicht ins Haus oder die Wohnung zu lassen. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und suchen Sie Telefonnummern, zur Bestätigung der Angaben der möglichen Betrüger, selbst heraus, um nicht auf Komplizen hereinzufallen. 

 

Des Weiteren können immer Angehörige hinzugezogen oder um Rat gefragt werden. Auch Sie selbst sollten die Polizei hinzuziehen, wenn Sie den Verdacht haben, dass ein Bekannter/Verwandter Opfer eines Betrugs werden könnte bzw. schon geworden ist. .


In den letzten Monaten führte die Staatsanwaltschaft Stade gemeinsam mit dem Fachkommissariat Staatsschutz der Polizeiinspektion Cuxhaven mehrere Ermittlungsverfahren gegen vier Männer im Alter zwischen Mitte 20 bis Mitte 40 Jahren. Die Beschuldigten haben zum Teil bundesweite Kontakte zur rechtsextremen Musik-Szene, in die sogenannte "Hammerskinszene" und zu Onepercenter Motorradclubs. Drei der Männer sind nach polizeilichen Erkenntnissen Mitglieder in einem in der Gemeinde Schiffdorf ansässigen Motorradclub, der bereits in der Vergangenheit wegen des Verdachts von Straftaten mit Bezug zur rechten Szene auffiel.

Ihnen wird u.a. vorgeworfen, in der Öffentlichkeit verfassungswidrige Kennzeichen genutzt und strafrechtlich relevante Musik und Bekleidung verbreitet zu haben. Gegen die Beschuldigten wird wegen Volksverhetzung und wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt.

Die Staatsanwaltschaft Stade hat beim zuständigen Amtsgericht mehrere Durchsuchungsbeschlüsse erwirkt. Diese wurden am 08.10.2020 vollstreckt. Rund 30 Beamte stellten in insgesamt vier Objekten in der Stadt und im Landkreis Cuxhaven diverse rechtsextremistische Tonträger, Datenträger, Bekleidungsstücke und weiteres Propagandamaterial sicher. Die Auswertung der sichergestellten Gegenstände dauert an.

Es besteht weiterhin der Verdacht, dass insbesondere durch die internationalen Kontakte der beteiligten Personen aus der Hammerskin-Szene Strukturen zur Beschaffung und Verbreitung strafrechtlich relevanter Musik genutzt werden.

Mit Blick auf die laufenden Ermittlungen sehen Polizei und Staatsanwaltschaft derzeit von weiteren Auskünften ab.

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Am Mittwoch (07.10.2020), gegen 06:55 Uhr, befuhr ein 23-jähriger Bremer mit seinem Mercedes Sprinter die Autobahn 27 in Richtung Cuxhaven. Zwischen den Anschlussstellen Schwanewede und Uthlede platzte ein Reifen des Transporters, wodurch der Fahrzeugführer die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Der Transporter schleuderte über die Fahrbahn, prallte gegen die Seitenschutzplanke und kam auf dem Überholfahrstreifen zum Stehen. Dort stieß ein 41-jähriger Mann aus der Wesermarsch mit seinem Mazda mit dem verunfallten Transporter zusammen. Beide Fahrzeugführer wurden leicht verletzt. Die Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird auf 15.000 Euro geschätzt. Die Richtungsfahrbahn Cuxhaven wurde für ca. eine Stunde voll- und anschließend für ca. 45 Minuten halbseitig gesperrt. Hierdurch kam es zu erheblichen Behinderungen im Berufsverkehr. Zeitweise betrug der Rückstau vier Kilometer. .


Am Dienstag (06.10.2020), gegen 12:00 Uhr, wurde durch eine aufmerksame Bürgerin gemeldet, dass ein Mann im Bereich Schiffdorf-Spaden auffällig schwankend zu seinem geparkten Pkw ging. Trotz Ansprache der Frau setzte sich der Mann in seinen Toyota und fuhr vom Parkplatz eines Einkaufszentrums los. Der Pkw konnte schließlich in Debstedt festgestellt werden. Dabei wurde durch die eingesetzten Beamten festgestellt, dass der 38-jährige Fahrer aus der Stadt Geestland in erheblichem Maße alkoholisiert war. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. .


Am 05.10.2020 kam es in 21772 Stinstedt zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein Kleintransporter eines Paketdienstes, der von einem 29-jährigen Bremer geführt wurde, befuhr den Viehweg aus Stinstedt in Richtung Moorausmoor. Laut Zeugenaussagen fuhr er mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit. Auch kam er auf die Gegenfahrbahn, so dass der Gegenverkehr stark abbremsen und ausweichen musste. Beim Zurücklenken auf seine Fahrspur verlor er die Kontrolle über seinen Transporter, kam nach rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach ein Brückengeländer und kam in einem wasserführenden Graben zum Liegen. Der Fahrzeugführer, der keinen Sicherheitsgurt angelegt hatte, wurde aus dem Transporter geschleudert und schwer verletzt. Nach Bergung durch die Feuerwehren aus Stinstedt und Moorausmoor, sowie der Erstversorgung durch eine Notärztin, wurde er mit einem Rettungswagen in das Klinikum Bremerhaven verbracht. Gegen den Fahrzeugführer wurden Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Der entstandene Sachschaden beträgt ca. 25000 Euro. .

Kührstedt. Ein 42jähriger aus Elmlohe wurde am Samstagnachmittag, gegen 17:00 Uhr, durch Zeugen dabei beobachtet, wie er in der Dorfstraße in Kührstedt einen Pkw im öffentlichen Verkehrsraum führte. Bei der Personenkontrolle wurde festgestellt, dass der Fahrzeugführer deutlich unter Alkoholeinfluss stand. Es wurde ein Wert von knapp zwei Promille gemessen. Eine Blutprobe wurde entnommen.

Drangstedt. Ein weiterer alkoholisierter Fahrzeugführer wurde, ebenfalls am Samstag, gegen 20:00 Uhr, in Drangstedt angehalten. Zuvor hatten Verkehrsteilnehmer gemeldet, dass ein Pkw unsicher zwischen Spaden und Wehden geführt werde. Der Fahrzeugführer sei mehrfach auf die Gegenfahrbahn gekommen. Auch das Anhalten gestaltete sich für die Polizei schwierig, da Haltezeichen ignoriert wurden und der Fahrzeugführer versuchte, sich durch riskante Ausweichmanöver und starkes Beschleunigen der Kontrolle zu entziehen. Schließlich gelang es, den Pkw des 60-jährigen aus Drangstedt zu kontrollieren. Ihm wurde wegen der Alkoholisierung eine Blutprobe entnommen.

Beide Fahrzeugführer müssen sich wegen der eingeleiteten Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten.

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