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Hemmoor.
In der Nacht zum heutigen Freitag (22.04.2016) kam es in Hemmoor zu zwei
Bränden. Gegen 23:30 Uhr gerieten zwei Mülltonnen auf dem Friedhof in
der Schützenstraße in Brand. Kurz darauf brannte im Höhenweg ein Pkw.
Hierdurch entstand einTotalschaden. Die Schadenhöhe wird auf 15.000 Euro
geschätzt. Die eingesetzten Feuerwehrkräfte löschten beide Brände.
Erste Ermittlungen zur Brandursache lassen auf Brandstiftung schließen.
Zeugen, die Hinweise zu verdächtigen Personen geben können, werden
gebeten, sich mit der Polizei in Hemmoor in Verbindung zu setzen.
Cuxhaven.
Noch unbekannte Täter betraten im Zeitraum zwischen Dienstagnachmittag
und Mittwochfrüh einen Rohbau in der Straße "Kampenwall" in Sahlenburg
und versuchten, dort bereits fertig verlegte Wasserleitungen
herauszureißen. Vermutlich gingen sie davon aus, dass die Leitungen aus
Metall sind. Nach mehreren Versuchen bemerken der oder die Täter, dass
es sich um Plastikleitungen handelt und ließen von ihrem Vorhaben ab.
Mehrere Meter Leitung wurden bei der Tat beschädigt, so dass ein Schaden
in Höhe von etwa 300 Euro entstanden ist. Zeugen, denen im Tatzeitraum
verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind, werden gebeten,
sich an die Polizei zu wenden.
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Cuxhaven.
Am Montag stellte sich eine 79-jährige Ford-Fahrerin aus
Südniedersachsen bei der Polizei in Cuxhaven. Die Urlauberin gab an,
Samstagmittag auf dem Parkplatz des Netto-Marktes im Strichweg eine Frau
angefahren zu haben. Anschließend habe ihr Mann sich durch das
geöffnete Beifahrerfenster entschuldigt. Dann sei sie weitergefahren,
ohne sich nach dem Befinden der Frau zu erkundigen (wir berichteten).
Die Frau, die beim Einladen des Kofferraums von dem Wagen, den die
79-Jährugfe rangierte, berührt wurde, hat sich auf einen Zeugenaufruf in
der örtlichen Presse bei der Polizei gemeldet. Sie sei zwar ob des
Verhaltens der weiterfahrenden Autofahrerin geschockt gewesen, habe sich
aber nicht verletzt.
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Heerstedt. Am heutigen
Mittwochmorgen gegen 10:40 Uhr befuhr ein Sattelauflieger aus Aaachen
mit unbeladenem Auflieger die B 71 aus Richtung Heerstedt kommend, in
Fahrtrichtung Bremerhaven. In Höhe der dortigen Tagesbaustelle hörte der
Fahrer erst einen lauten Knall, dann kam der Sattelzug nach rechts von
der Fahrbahn ab. Hier stieß er gegen einen Straßenbaum. Durch die Wucht
des Aufpralls wurden der 61-jährige Fahrer und dessen 63-jähriger
Beifahrer leicht verletzt. Beide wurden vorsorglich zur Überprüfung ins
Krankenhaus überstellt. An der Sattelzugmaschine entstand Sachschaden in
Höhe von ca. 10.000 Euro. Ein Reifenplatzer als Unfallursache ist
wahrscheinilch. Für die Bergung des Sattelzuges muss die B 71 bis etwa
14:30 Uhr gesperrt werden.
Beamte der Polizeiinspektion Cuxhaven haben am
Montagmorgen in Hemmoor Durchsuchungsbeschlüsse des Amtsgerichts Stade
vollstreckt, die die Staatsanwaltschaft Stade erwirkt hatte.
Mehrere
Tatverdächtige wurden vorläufig festgenommen. Die vier jungen Männer im
Alter von 17-19 Jahren stehen im Verdacht, Anfang Januar gemeinsam
Spielotheken in Hemmoor und Altenwalde überfallen zu haben. Die
Angestellten blieben nach Polizeikenntnis unverletzt. Bei der Tat in
Altenwalde am 9. Januar 2016 verlor einer der Täter sein Basecap, das
für die Beamten bei den weiteren Ermittlungen als sogenannter
Spurenträger von besonderer Bedeutung ist für entsprechende
Untersuchungen an das Landeskriminalamt Niedersachsen übersandt wurde
(wir berichteten).
Die Männer sollen mit einer Schusswaffe, einem Messer
sowie einem Schlagstock bewaffnet gewesen sein, wobei zunächst nicht
klar gewesen ist, ob es sich bei der Schusswaffe um eine echte Waffe
gehandelt hat. Im Rahmen des Wohungsdurchsuchungen fanden die Beamten
Schlag- und Stichwaffen sowie die mutmaßliche Tatwaffe (Fotoanlage).
Dabei handelt es sich um eine Anscheinswaffe, d.h. den Nachbau einer
echten Pistole. Die Täter flüchteten seinerzeit mit erbeutetem Bargeld.
Die Beute war relativ gering und reichte nach eigenen Angaben an beiden
Tatabenden jeweils für einen gemeinsamen Discothekenbesuch. Die
Tatverdächtigen sind teilweise geständig. Zeugenangaben,
Fahndungsmaßnahmen an den Tatabenden und kriminalpolizeiliche
Ermittlungen führten auf die Spur der mutmaßlichen Räuber. Der
Jugendliche und seine drei heranwachsenden vermeintlichen Mittäter
wurden nach den polizeilichen Maßnahmen nach Haus entlassen. Die
Ermittlungen dauern an.
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Cuxhaven. Am heutigen Montag
stellte sich eine 79-jährige Ford-Fahrerin aus Südniedersachsen bei der
Polizei in Cuxhaven. Die Urlauberin gab an, bereits am Samstag (16.
April 2016) in der Zeit zwischen 12 und 14 Uhr auf dem Parkplatz des
Netto-Marktes im Strichweg eine Frau angefahren zu haben. Anschließend
habe ihr Mann sich durch das geöffnete Beifahrerfenster entschuldigt.
Dann sei sie weitergefahren, ohne sich nach dem Befinden der Frau zu
erkundigen. Diese belud gerade ihren Kofferraum, als sie möglicherweise
von dem Ford der Seniorin berührt worden ist. Es ist unklar, ob diese
Frau verletzt wurde. Sie wird gebeten, sich an die Polizei Cuxhaven zu
wenden (04721 / 5730).
Ortspolizeibehörde Bremerhaven
und Polizeiinspektion Cuxhaven arbeiten noch enger zusammen -
Polizeichefs schließen Kooperationsvereinbarung - Kooperation auch im
Einsatz- und Streifendienst sichtbar
Bremerhaven/Cuxhaven. Seit
dem 14.03.2016 vollzieht in Bremerhaven und Schiffdorf jeweils ein neuer
Polizeibeamter seinen bzw. eine neue Polizeibeamtin ihren Dienst. Dabei
handelt es sich aber nicht um verspätete Absolventen der
Polizeiakademien beider Bundesländer, sondern um den erstmaligen
Austausch von Beamtinnen und Beamten des Polizeireviers Geestemünde und
des Polizeikommissariats Schiffdorf.
Für einen Monat kann ein
Polizeibeamter oder eine -Beamtin der Dienststellen im
Nachbar-Bundesland hospitieren. Die neu geschlossene
Kooperationsvereinbarung zwischen der Ortspolizeibehörde Bremerhaven
sowie der Polizeiinspektion Cuxhaven ermöglicht seitdem das Kennenlernen
untereinander und den Erfahrungsaustausch im Einsatz- und
Streifendienst.
Gute Erfahrungen haben beide Polizeien in der
Vergangenheit auch schon mit gemeinsamen Ermittlungsgruppen gemacht,
denen es gelang, Einbrecherbanden beweiskräftig zu überführen.
Die
Ortspolizeibehörde Bremerhaven und die an die Stadt Bremerhaven
anrenzenden Dienststellen der Polizeiinspektion Cuxhaven verbindet seit
Jahren eine vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit. Durch die örtliche
und sachliche Nähe gibt es täglich diverse Arbeitskontakte.
"Täterstrukturen
und Kriminalitätsphänomene erfordern eine abgestimmte strategische
Ausrichtung beider Polizeien zur Entwicklung und Fortschreibung
gemeinsamer Bekämpfungsstrategien", erläutert Harry Götze, Direktor der
Ortspolizeibehörde.
Holger Kliem, Leiter der Polizeiinspektion
Cuxhaven ergänzt: "Diese Kooperation ist auch für uns strategisch
wichtig, um die Entwicklungen im Bereich der qualifizierten
Eigentumskriminalität im Zusammenhang mit dem Bundesland Bremen zu
erkennen und zeitnah darauf reagieren zu können."
Trotz der nur
gut vier Kilometer Distanz zwischen den beiden Dienststellen in
Geestemünde und Schiffdorf agieren beide Dienststellen völlig unabhängig
voneinander. Selbstverständlich hat auch in der Vergangenheit schon ein
Austausch von Informationen stattgefunden, denn Kriminalität endet
nicht an den Landesgrenzen. Die Hospitanten können auf diese Weise in
den jeweiligen Einsatz- und Streifendiensten Erfahrungen austauschen und
weitergeben.
Außerdem können die Strukturen und die Arbeitsweise
der Gastdienststelle verinnerlicht und später für eine bessere
Zusammenarbeit genutzt werden. Manch einem aufmerksamen Bürger ist sogar
aufgefallen, dass er von einer "gemischten" Streife zum Beispiel im
Rahmen einer Verkehrskontrolle angehalten worden ist. Denn obwohl die
Uniformen völlig gleich aussehen, erkennt der interessierte Beobachter
die unterschiedlichen Wappen auf den Ärmeln der Jacken oder des Hemdes.
Letzten Endes sind die Tätigkeiten dieselben, ob es sich um
Polizeiarbeit auf dem Land oder in der Stadt handelt. Lediglich die
Schwerpunkte der polizeilichen Arbeit können sich unterscheiden.
Am Samstag kam es auf der
Straße Süderwisch in Cuxhaven in Höhe der Einmündung Theodor-Storm-Str.
zu einem Unfall mit einer verletzten Person. Der 65-jährige Fahrer eines
VW Passat befuhr die Theodor-Storm-Straße aus Richtung Altenwalder
Chaussee kommend und wollte an der Einmündung Süderwisch nach links in
Richtung Drangstweg abbiegen.
Der Verkehr staute sich in Folge der
Ampelschaltung der nahegelegenen Kreuzung Brockeswalder Ch./Süderwisch
in Richtung Süden bis über die Einmündung der Theodor-Storm-Straße
zurück. Die wartenden Pkw-Fahrer ließen jedoch den Einmündungsbereich
frei, so dass der Senior sich weiter vortasten konnte. Als er die
Fahrbahn aus Richtung Brockeswalder Chaussee frei wähnte fuhr er an und
prallte mit dem Kia eines 44-jährigen Cuxhaveners zusammen. Dieser war
aus Richtung Drangstweg kommend an der haltenden Fahrzeugschlange links
vorbeigefahren, um sich an der Ampelkreuzung auf der Linksabbiegerspur
einzuordnen. Durch den Aufprall der Fahrzeuge wurde der Senior leicht
verletzt. Es entstand an den Fahrzeugen ein Sachschaden von min. 8000
Euro.
Aus bisher
ungeklärter Ursache kam am Sonntagmorgen gegen 05:30 Uhr ein 35-jähriger
Polo-Fahrer aus Hamburg auf der Konrad-Adenauer-Allee von der Fahrbahn
ab und prallte mit seinem Fahrzeug gegen einen Ampelmasten.
Zuvor war
der Mann aus Richtung Deichstraße kommend in Richtung Bahnhof unterwegs.
In Höhe der Einmündung "Am Bahnhof" verlor der 35-jährige beim
Durchfahren der dortigen Rechtskruve die Kontrolle über sein Fahrzeug
und prallte mit der Beifahrerseite gegen den linksseitig aufgestellten
Ampelmasten. Am Fahrzeug und Ampelmast entstand erheblicher Schaden. Der
Hamburger musste verletzt ins Krankenhaus verbracht werden.