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Hemmoor. Am Donnerstagabend (04.07.2019) gegen 19:10 Uhr befuhr eine
21-jährige Dacia-Fahrerin die Birkenstraße in der Gemarkung Osten und
bog nach links auf die Bundesstraße (B 495) in Richtung Hemmoor ab.
Dabei übersah sie vermutlich aufgrund tiefstehender Sonne einen
bevorrechtigten VW Multivan, der die Bundessstraße in Richtung
Wischhafen befuhr. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem sich die junge
Fahrerin aus Hemmoor schwere Verletzungen zuzog. Der 36-jährige
Multivan-Fahrer aus der Samtgemeinde Hemmoor erlitt leichte
Verletzungen. Beide Fahrzeuge wurden total beschädigt. Nach
Polizeikenntnis waren neben Rettungs- und Notarztwagenbesatzungen auch
Kräfte der Feuerwehren Klint, Basbeck und Osten sowie Angehörige der
Straßenmeisterei Otterndorf vor Ort. Die B 495 wurde im Bereich
Birkenstraße und Lange Straße für den Individualverkehr etwa vier
Stunden lang komplett gesperrt. .
Otterndorf. Als
die 49-jährige Mutter eines Unfallverursachers diesem am Mittwochmittag
(03.07.2019) dessen Ausweispapiere an die Unfallstelle bringen wollte,
bemerkten die Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft der Frau. Ein erster
Test am Alkomaten bestätigte mit fast 2 Promille den Verdacht. Die Frau
gab an, dass es sich wohl um Restalkohol von einer Feier am Vorabend
handeln dürfte. Die Beamten stellten den Führerschein der 49-Jährigen
sicher und veranlassten eine Blutprobenentnahme. Ihr erwachsener Sohn
stieß zuvor im Bereich Liebesweg / Marktstraße mit einem
bevorrechtigten, abbiegenden Sprinter zusammen. Es blieb beim
Sachschaden. Verletzt wurde niemand.
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Beverstedt/Osterholz. Montagvormittag (01.07.2019) rief eine Frau bei
einer älteren Frau aus der Gemeinde Beverstedt an und gab sich als deren
Tochter aus. Sie sei in einer Notlage und benötige 40.000 Euro. Die
Seniorin wurde mit einem von der "Tochter" bestellten Taxi in eine
nahegelegene Bankfiliale gebracht. Zur Auszahlung kam es dort nicht. Ein
anderes Taxi holte die ältere Frau anschließend abermals zuhause ab und
fuhr mit ihr zu einer Bankfiliale nach Osterholz. Dort hob die Seniorin
in der Überzeugung, ihrer Tochter aus einer Notlage zu helfen, einen
größeren Geldbetrag ab. Zuhause übergab sie das Geld einer
vermeintlichen Bekannten ihrer Tochter.
Diese kann wie folgt beschrieben werden:
- ca. 30-35 Jahre
- ca. 155-165 cm groß
- sehr schlank
- grau-grüne Augen
- dunkles mittellanges Haar unter einem dunklen Kopftuch
Die Geldabholerin trug eine dunkle Hose, ein helles Shirt mit dunkler Weste darüber und sprach akzentfrei Deutsch.
Aus
aktuellem Grund warnt die Polizei deshalb erneut und eindringlich vor
dem kreis- und landesweit verstärkten Auftreten von Telefonbetrügern,
die es bei ihren Anrufen ganz besonders auf Senioren und deren
Ersparnisse oder sonstigen Wertgegenstände abgesehen haben. Hierbei
benutzen die kriminellen Anrufer variierende Legenden und Maschen für
ihre Betrugshandlungen. Mal melden sie sich am Telefon als vermeintliche
Familienangehörige, Freunde oder Bekannte der Angerufenen und täuschen
analog zum sogenannten "Enkeltrick" eine akute, meist finanzielle
Notlage vor, aus denen die Angerufenen durch Übergabe von Bargeld oder
Wertgegenständen möglichst schnell heraushelfen sollen.
Mit
anderer Masche melden sich in der Vergangenheit immer öfter auch
angebliche Polizisten am Telefon von Senioren. Diese Trickbetrüger geben
sich bei ihren Anrufen als polizeiliche Ermittler aus, die angeblich
vor geplanten und unmittelbar bevorstehenden Straftaten von Einbrechern
und Räubern warnen. Dabei nutzen sie ihre angeblich aktuellen "Warnungen
vor Dieben und Betrügern im persönlichen Umfeld der Senioren", um die
Angerufenen zu verunsichern und zu erschrecken, damit diese nach
geschickter Gesprächsführung schließlich bereit sind, ihre Ersparnisse
und Wertgegenstände in die vermeintlich "sichere Verwahrung" der in der
Regel freundlich, oft aber auch sehr bestimmend und einschüchternd
wirkenden Anrufer zu übergeben.
In allen Fällen haben es die
betrügerischen Anrufer gezielt auf die Finanzen und Wertgegenstände der
Angerufenen abgesehen. Sobald sich Angerufene zur Hilfe für den
"notleidenden Angehörigen" bereit erklären oder auf die versprochene
"Vermögenssicherung" des falschen Polizisten eingehen, wird ein Bote
angekündigt, der sich nur wenig später persönlich meldet, dabei oft mit
einem am Telefon zuvor vereinbarten Kennwort ausweist und das Geld oder
andere Werte der betrogenen Opfer abholt.
Zur Prävention gibt die Polizei erneut folgende Hinweise und Tipps zum Schutz vor Telefonbetrug:
Seien
Sie am Telefon aufmerksam - lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.
Geben Sie Betrügern keine Chance, legen Sie einfach den Hörer auf. Nur
so werden Sie Betrüger los. Das ist keinesfalls unhöflich! Auflegen
sollten Sie, wenn Sie nicht sicher sind, wer anruft.
Seien Sie
misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte, Bekannte oder
Amtsträger ausgeben, die Sie nicht zweifelsfrei als solche erkennen.
- Sie der Anrufer nach persönlichen Daten und Ihren finanziellen
Verhältnissen fragt, z.B. ob Sie Bargeld, Schmuck oder andere
Wertgegenstände im Haus haben.
Geben Sie keine Details dazu preis. Stellen Sie stattdessen gezielte Fragen, die nur der "richtige Anrufer" beantworten kann.
- Sie der Anrufer auffordert, Bargeld, Schmuck oder andere
Wertgegenstände herauszugeben, bzw. Geld zu überweisen,
insbesondere ins Ausland.
Halten Sie nach finanziellen
Forderungen unbedingt Rücksprache mit anderen Familienmitgliedern. Rufen
Sie Ihre(n) Verwandte(n), Bekannte(n) oder angeblich beteiligte Ämter
und Dienststellen unter der Telefonnummer zurück, die Sie auch bei
eigenveranlassten Gesprächen üblicher Weise wählen und besprechen Sie
die Angelegenheit noch einmal. Weder die Polizei, noch andere
Amtsträger, rufen Bürgerinnen und Bürger an oder stehen unangemeldet vor
Haus- und Wohnungstüren, um über persönliche Geld- und
Vermögensverhältnisse zu sprechen oder sogar Wertgegenstände oder
Bargeld in Verwahrung zu nehmen.
- Der Anrufer Sie dazu auffordert, zu Fremden Kontakt aufzunehmen,
z.B. zu einem Boten, der Ihr Geld und Ihre Wertsachen mitnehmen
soll. Übergeben Sie niemals Geld oder andere Werte ungeprüft und
ohne Zeugen an unbekannte Personen.
- Sie der Anrufer
unter Druck setzt. Informieren Sie sofort die "richtige" Polizei, wenn
Sie vermuten, dass es ein Telefonbetrüger auf Sie abgesehen hat - wählen
Sie eigenhändig die Notrufnummer 110.
Weitere Verhaltenstipps erhalten Sie unter www.polizei-beratung.de oder in einem persönlichen Gespräch mit dem Präventionsteam der Polizeiinspektion Cuxhaven.
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Am Sonntagabend den 30.06.2019, gegen 21Uhr brannte ein Mercedes SEC auf der K61
zwischen Bramel und Laven, Gemeinde Schiffdorf. Die Ortswehr Spaden
wurde gemeinsam mit der Löschgruppe Laven zu einem brennenden Mercedes
alarmiert. Der junge Fahrer hatte den Wagen rechtzeitig in einem
Seitenweg abgestellt, nachdem Rauch aus der Lüftung kam.
Nach Verlassen
des Fahrzeuges brannte der Motorraum. Der Brand wurde von den lavener
Einsatzkräften zunächst mit einer Kübelspritze bearbeitet, nach
Eintreffen der Ortswehr Spaden wurde das Fahrzeug unter Atemschutz mit
Wasser vollständig gelöscht. Zur Absicherung wurde mit einer
Wärmebildkamera der thermische Zustand kontrolliert. Nach ersten
Einschätzungen ist es ein wirtschaftlicher Totalschaden. .
Schiffdorf. In der Nacht zum
Samstag beabsichtigten Beamte des Polizeikommissariates Schiffdorf,
einen Fiat Panda in Spaden aufgrund eines defekten Abblendlichtes
anzuhalten. Der Fahrzeugführer entzog sich der Kontrolle zunächst mit
einer Geschwindigkeit von deutlich über 100 km/h innerhalb der
Ortschaft. Im Bereich des Spadener Sees gelang es den Beamten, den Pkw
zu stoppen. Der 19-jährige Fahrzeugführer aus Geestland hat keinen
Führerschein und wird sich wegen einer Straßenverkehrsgefährdung
verantworten müssen.
Wurster Nordseeküste. Samstagabend gegen 18 Uhr wurde die Polizei davon
in Kenntnis gesetzt, dass ein 43-jähriger Badegast zwei Mädchen im Alter
von 10 und 14 Jahren in einem Schwimmbad beim Schwimmen unsittlich
berührt haben soll. Die beiden Mädchen wandten sich umgehend an die
Bademeister und wiesen auf den Mann hin, woraufhin die Mitarbeiter ihm
ein Hausverbot erteilt haben. Polizeibeamte stellten die Identität des
Mannes fest und leiteten ein Strafverfahren wegen sexueller Belästigung
gegen ihn ein. Der 43-Jährige und seine 36-jährige Begleiterin befolgten
das Hausverbot und verließen umgehend das Bad. Die Ermittlungen dauern
an..
Berauscht mit dem Pkw unterwegs
Geestland - OT Langen. Am
Samstag, den 29.06.2019, gegen 01.20 Uhr, wurden Beamte des PK Geestland
auf einen Pkw Mercedes aufmerksam. Der Fahrzeugführer, ein 21-jähriger
Geestländer, wurde einer Verkehrskontrolle unterzogen, in dessen Verlauf
deutliche Hinweise auf eine Betäubungsmittelbeeinflussung erlangt
werden konnten. Da ein freiwilliger Urintest strikt abgelehnt wurde, ist
bei dem Mercedesfahrer eine Blutprobe entnommen worden.
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Alkohol am Steuer - Deutlich mehr als 1 Promille
Geestland
- OT Debstedt. Am Samstag, den 29.06.2019, gegen 04.00 Uhr, befuhr ein
42-jähriger Geestländer mit seinem Quad die Neuenwalder Straße und wurde
durch Beamte des PK Geestland einer Verkehrskontrolle unterzogen.
Während der Kontrolle konnte bei dem Fahrzeugführer deutlich
Alkoholgeruch in der Atemluft festgestellt werden. Ein anschließend
durchgeführter Test bestätigte die Annahme. Es konnte eine Beeinflussung
von deutlich mehr als 1 Promille verzeichnet werden. Die Beamten ließen
bei dem Mann eine Blutprobe entnehmen und stellten den Führerschein
sicher.
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Cuxhaven.
Dienstagmorgen gegen 10:30 Uhr schlugen zwei Männer im Alter von 20 und
43 Jahren in der Rohdestraße gegenüber der dortigen Sparkasse auf
offener Straße auf einen 42-jährigen Bekannten ein. Dieser erlitt
leichte Verletzungen und wurde per Rettungswagen in eine Klinik
gefahren. Die Männer flüchteten vom Tatort, als zwei Begleiter des
Opfers dazwischen gingen. Kurz darauf stellten Polizeibeamte den
vermeintlichen Fluchtwagen der in Cuxhaven lebenden Männer im
Innenstadtbereich und nahmen die Verdächtigen mit zur Wache. Die
Ermittlungen zum Hintergrund der Tat dauern an.
Am
Dienstag gegen 13.40 Uhr befuhr eine 32-jährige Cappelerin mit ihrem
Pkw die A27 in der Gemarkung Schwanewede auf dem Überholfahrstreifen in
Fahrtrichtung Bremen. Gleichzeitig befuhr ein 48-jähriger Bremer mit
einem Lkw und Anhänger den Hauptfahrstreifen in gleicher Fahrtrichtung.
Aus ungeklärter Ursache kam die Pkw-Fahrerin mit ihrem Pkw beim
Überholen nach rechts auf den Hauptfahrstreifen und fuhr auf den
Anhänger auf. Durch den Aufprall schleuderte der Pkw über beide
Fahrbahnen und kam anschließend an der Seitenschutzplanke zum Stehen.
Bei dem Zusammenstoß wurde der 3,5-jährige Sohn der Pkw-Fahrerin, der
sich auf dem Beifahrersitz in einem Kindersitz befand, schwerverletzt.
Die Pkw-Fahrerin wurde leicht verletzt. Am Pkw entstand wirtschaftlicher
Totalschaden und am Anhänger entstand Sachschaden. Die Verletzten
wurden in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Während der
medizinischen Versorgung der Verletzten wurde die Autobahn in Richtung
Bremen für ca. 30 Minuten voll gesperrt. Anschließend wurde der Verkehr
bis ca. 17.00 Uhr einspurig an der Unfallstelle aufgrund von Aufräum-
und Reparaturarbeiten am Lkw vorbeigeführt. Zeitwillig staute sich der
Verkehr auf einer Länge von ca. vier Kilometer zurück.