Cuxhaven News

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Wingst. Am Mittwochabend (18.03.2020) meldete ein aufmerksamer Zeuge gegen 22:00 Uhr einen vor ihm fahrenden Transporter samt Anhänger, welcher auffallend Schlangenlinien fuhr. Das Gespann konnte schließlich an der Wohnanschrift eines 24-jährigen Mannes aus Oberndorf festgestellt werden. Als der Fahrzeugführer durch die Beamten angesprochen wurde, konnte deutlicher Alkoholgeruch wahrgenommen werden.

 Dem Fahrzeugführer sollte daraufhin eine Blutprobe entnommen werden. Während der Durchführung beleidigte der Mann die Polizeibeamten lautstark. Der Führerschein des Mannes wurde sichergestellt. Ihn erwarten nun Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und Beleidigung.
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Nach der Ansprache des niedersächsischen Innenministers Boris Pistorius am gestrigen Donnerstag und der damit angekündigten, erhöhten Polizeipräsenz zur Überwachung der Einhaltung der erlassenen Auflagen zeigt die Polizei im gesamten Landkreis verstärkt Präsenz und bestreift unter anderem beliebte Tourismusgebiete, Einkaufsstraßen sowie weitere Treffpunkte. Bis heute Morgen mussten Beamte in drei Fällen einschreiten und kleinere Ansammlungen auflösen. Hierbei waren alle Personengruppen einsichtig. Bei einer größeren Personengruppe auf dem Hemmoorer Sportplatz hatte bereits das Einschreiten der Platzwartin dafür gesorgt, dass sich die Menschen entfernten. Verstöße gegen die Ladenschließzeiten wurden nicht festgestellt.
Weiter wurde im Landkreis Cuxhaven bisher ein Fall bekannt, in welchem Betrüger sich am Telefon als Mitarbeiter des Gesundheitsamtes ausgaben, um Vermögenswerte der Angerufenen zu erfragen. Das Gespräch wurde hierbei glücklicherweise sofort beendet. Entsprechende Warnungen waren bereits zuvor durch die Landeskriminalämter der Bundesländer sowie Polizeibehörden ausgesprochen worden, dass diese neuartige Unterform des so genannten "Enkeltricks" auftreten könne.
Kriminaldirektor Arne Schmidt, Leiter der Polizeiinspektion Cuxhaven, appelliert ebenfalls an die Bevölkerung: Halten Sie sich an den vorgegebenen Regeln und Auflagen. Die Polizei wird die Auflagen weiterhin verstärkt kontrollieren, einschreiten und gegebenenfalls auch Verstöße verfolgen. Wir sitzen alle im selben Boot. Je mehr Menschen sich an die Auflage halten, desto eher ist diese Krise überstanden.
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Positive Nachricht: Zwei Erkrankte wieder gesund

„Zwei bisher am Corona- Virus Erkrankte sind wieder gesund!“ Sichtlich erfreut darüber, in diesen Tagen auch einmal eine positive Nachricht übermitteln zu können, berichtet Landrat Kai- Uwe Bielefeld darüber, dass bei zwei Erkrankten nunmehr mittels entsprechender Labor- Rückmeldungen zweifelsfrei festgestellt werden kann: Infektion überstanden! Es handelt sich dabei um eine Person aus der Gemeinde Schiffdorf und der Stadt Cuxhaven.

Aktuelle Zahl der Infektionen:

Die Zahl der positiv auf das Corona- Virus getesteten Personen ist auf 26 gestiegen. Unter Berücksichtigung der zwei gesundeten Personen ist somit ein Anstieg im Vergleich zu gestern mit 22 bestätigten Infektionen um acht Personen zu verzeichnen. Zieht man die zwei gesundeten Personen ab, so ergibt sich eine Steigerung von 22 auf 28 Infektionen. Alle Personen befinden sich nach wie vor in häuslicher Umgebung.

Helios- Klinik in Cuxhaven bereitet sich auf zusätzliche Fallzahlen vor:

„In Cuxhaven werden Vorbereitungen getroffen, um dem möglicherweise auftretenden Bedarf an stationär zu Behandelnden gerecht zu werden“ berichtet Landrat Kai- Uwe Bielefeld. Mit den Worten: „Sich darauf einzustellen und bereits jetzt in enger Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt zu handeln, ist eine wichtige und richtige Maßnahme!“ bedankt er sich bei Helios und allen im Gesundheitswesen handelnden Personen für ihren bisherigen Einsatz und das Engagement.

Zusammenarbeit mit allen Beteiligten ist sehr gut:

Dr. Kai Dehne, Leiter des Gesundheitsamtes, ist froh darüber, dass in dieser akuten Lage, die auch den Landkreis Cuxhaven nun fast 14 Tage in Atem hält, die Zusammenarbeit aller Akteure sehr gut funktioniert. „Natürlich gibt es auch Probleme, aber alle sind trotz der Belastungssituation willig, diese als Herausforderung zu verstehen“ erklärt Dr. Kai Dehne. „Neben der Meldung über die zwei Gesundeten schöpfen alle Beteiligten daraus Optimismus!“

Sonntagsöffnung im Landkreis Cuxhaven noch unklar:

„Ob es zusätzliche Öffnungen von Lebensmittelgeschäften an Sonntagen geben wird, ist noch unklar“ teilt Landrat Kai- Uwe Bielefeld mit. „Das Land Niedersachsen hat angekündigt, dafür die rechtlichen Möglichkeiten zu schaffen. Ob der Lebensmittelhandel davon Gebrauch macht, ist allerdings unklar. Es handelt sich nur um eine Möglichkeit. „Hier gilt es abzuwägen, denn alle im Bereich der Lebensmittelversorgung Tätigen leisten hier eine herausragende Arbeit zur Versorgung der Bevölkerung“ stellt der Landrat fest.
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Abstand halten nach wie vor wichtig:

„Wir alle müssen uns in unseren Gewohnheiten einschränken und unser Verhalten ändern, wenn wir die Verbreitung des Virus` reduzieren wollen. Und so appelliere ich auch im Sinne der gestrigen Ansprache der Bundeskanzlerin, dass jede und jeder von uns durch sein aktives Handeln dazu beitragen kann“. Mit diesen Worten macht Landrat Kai- Uwe Bielefeld seine Haltung zu dem Thema deutlich. „Nur wenn wir alle auch gegen innere Widerstände uns zu Abstand und Vorsicht entscheiden, können weitergehende Maßnahmen wie z.B. eine Ausgangssperre verhindert werden! Abstand bedeutet Rücksicht und ist das Gebot der Stunde!“

Ergänzende Allgemeinverfügung in Arbeit:

Nachdem der Landkreis Cuxhaven gestern eine weitere Allgemeinverfügung für den Bereich Beherbergungsbetriebe, Wohnmobile, Campingplätze und Restaurants erlassen hat, wird derzeit an einer Ergänzung gearbeitet. „Wir wollen auch für Zweitwohnungsinhaberinnen und –inhaber eine Verfügung erlassen, das Landkreisgebiet zu verlassen oder gar nicht erst in den Landkreis zu kommen“ kündigt Landrat Kai- Uwe Bielefeld eine Ergänzung für den morgigen Freitag an. „Auch diese Maßnahme soll zu dem bekannten Ziel bzgl. der Reduzierung der Ausbreitung des Virus und der Aufrechterhaltung des Gesundheitssystems beitragen“ führt er weiter aus und appelliert an die Betroffenen bereits heute: „Bitte begeben Sie sich zu Ihrem ersten Wohnsitzort bzw. bleiben Sie dort, sofern Sie vorhaben, diesen in Richtung des Cuxlandes zu verlassen!“

Wirksamkeit der ergriffenen Maßnahmen wird laufend überprüft:

Die am gestrigen Mittwoch in Kraft getretenen Allgemeinverfügungen befinden sich nunmehr in der Umsetzung. „Es ist noch zu früh, um deren Wirksamkeit einschätzen zu können. Größere Probleme sind mir jedoch nicht bekannt. Meine Ziele sind, dass die Maßnahmen umgesetzt und beachtet werden und dass dieses gleichwohl in Ruhe und Ordnung passiert. Die Polizei wird nach Aussage des Nds. Innenministeriums eventuellen Verstößen auch konsequent begegnen“ so Landrat Kai- Uwe Bielefeld.

Bürgertelefon wird weniger genutzt:

„Unser Bürgertelefon wurde heute in geringerem Umfang als gestern in Anspruch genommen“ berichtet Landrat. Nach fast 600 Anrufenden hat sich die Zahl heute auf ca. 350 reduziert. Das Bürgertelefon ist auch am Freitag unter der Nummer 04721 66-2006 von 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr durchgängig erreichbar. Nutzen Sie auch gerne die E-Mail- Adresse stab.corona(at)landkreis-cuxhaven.de, wenn Sie Fragen per E- Mail an die Kreisverwaltung richten wollen. Dort werden Ihre Anfragen so schnell es geht auf digitalem Wege beantwortet. Dort waren heute 100 E- Mails im Eingang zu verzeichnen.“
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Am Mittwochvormittag (18.03.2020) wollte ein 57jähriger LKW-Fahrer aus Velen (NRW) gegen 09:45 Uhr mit seinem mit ca. 20 Tonnen Torf beladenen Sattelzug von Wischhafen nach Vechta fahren. Hierbei vertraute er blind seinem Navigationsgerät und landete schließlich in der Straße Niederstricher Deich in Oberndorf, welche entlang des Ostedeichs führt (zugelassen für Fahrzeuge bis maximal 7,5 Tonnen Gewicht).
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Da die Straße für derartige Fahrzeuge nicht ausgelegt ist (gepflasterter Spurplattenweg), geriet der Fahrer mit seinem Sattelzug in den rechten Seitenraum und blieb dort an der Hecke einer 78-jährigen Anwohnerin hängen. Dem Fahrer gelang es nicht mehr sein Gefährt zurück auf die Straße zu lenken. Er wurde bei dem Unfall nicht verletzt. Für die Bergung, die zurzeit noch andauert, wurde eine Spezialfirma angefordert. Aufgrund der besonderen örtlichen Verhältnisse sowie der Lage und Ladung des Sattelzugs gestaltet sich die Bergung äußerst schwierig. Die Straße ist derzeit voll gesperrt. Die Sperrung wird noch bis in die Abendstunden andauern. .

Am Sonntagabend, den 15. März 2020, wurden die Ortswehren Wehdel und Geestenseth, um 20:47, nach Wehdel alarmiert. Hier kam es zu einer unklaren Rauchentwicklung. An der Einsatzstelle eingetroffen, konnte schnell Entwarnung gegeben werden, denn es handelte sich lediglich um Garten- & Grünabfälle! Kurz nach der Ankunft der Ortswehr Geestenseth, klagte ein Kamerad über Kreislaufbeschwerden. Aus diesem Grund, wurde ein Rettungswagen und ein Notarzt zur Einsatzstelle nachgefordert.
Dem Kameraden geht es inzwischen wieder den Bedingungen entsprechend gut und konnte nach Behandlung durch den Notarzt, wieder nach Hause kehren. Trotzdem wünschen wir dem Kameraden Gute Besserung! .


Cuxhaven. Am Sonntagabend (15.03.2020) versuchten falsche Polizeibeamte zwischen 20.00 Uhr und 21.00 Uhr mehrfach Senioren um ihr Erspartes zu bringen beziehungsweise Informationen über Wertgegenstände zu erlangen. Insgesamt wurden bis Montagmorgen acht Fälle bekannt, in denen die Anrufer nach Schmuck und Bargeld im Haus fragten. Hierbei kam eine bekannte Masche zur Anwendungen. Die Anrufer teilten mit, dass bei mehreren festgenommenen Personen angeblich handschriftliche Notizen aufgefunden wurden, auf denen der Name und die Adresse des Angerufenen stehen würde. Ein Einbruch würde unmittelbar bevorstehen. In allen Fällen beendeten die angerufenen Personen das Gespräch. Die Anrufer wurden als männlich beschrieben und hätten aktzentfrei hochdeutsch gesprochen.
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Am Samstagnachmittag (14.03.2020) kontrollierten Beamte des PK
Schiffdorf gegen 14.30 Uhr mehrere Jugendliche, die mit einem Kleinkraftrad (Roller) ohne Helm unterwegs waren. Während der Kontrolle wurde festgestellt, dass das Versicherungskennzeichen am Roller aus dem Jahr 2019 war. Des Weiteren waren die Jugendlichen nicht im Besitz einer
 Fahrerlaubnis. Da vor Ort nicht festgestellt werden konnte, wie schnell der Roller tatsächlich fahren kann, wurde er zur Beweissicherung sichergestellt. Die Erziehungsberechtigten der Jugendlichen wurden benachrichtigt. Die Jugendlichen müssen nun mit mehreren Strafverfahren
rechnen. .



Aus bislang ungeklärten Gründen geriet ein Audi A 3 am Sonntag, den 15.03.2020, gegen 11:50 Uhr, auf der Bundesautobahn 27, zwischen den Anschlussstellen Nordholz und Altenwalde, Fahrtrichtung Cuxhaven, in Brand. Der 30-jährige Bremer konnte seinen Pkw noch auf den Standstreifen fahren und diesen anschließend mit seiner 31-jährigen Partnerin unverletzt verlassen. Durch die alarmierte Feuerwehr wurde das brennende Fahrzeug abgelöscht. Für die Dauer der Löscharbeiten wurde eine Vollsperrung für die Dauer von ca. einer Stunde eingerichtet.

 Das völlig ausgebrannte und nicht mehr fahrbereite Fahrzeug wurde durch ein ortsansässiges Abschleppunternehmen geborgen. Aufgrund der Aussagen der betroffenen Personen ist von einem technischen Defekt als Brandursache auszugehen. .

- Kriminalität insgesamt gesunken - Aufklärungsquote auf konstant hohem Niveau - Zahl der Wohnungseinbrüche weiterhin rückläufig - Prävention greift - Betrügereien zum Nachteil älterer Mitmenschen besonders verwerflich

Der Leiter der Polizeiinspektion Cuxhaven, Kriminaldirektor Arne Schmidt, gibt gemeinsam mit der Leiterin des Zentralen Kriminaldienstes, Polizeirätin Stefanie Köster, auf diesem Wege die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2019 für die Stadt und für den Landkreis Cuxhaven bekannt.
Arne Schmidt: "Die Kriminalität in Cuxhaven ist weiter rückläufig und spricht für eine sichere Region. Insbesondere im Bereich der Wohnhauseinbrüche haben sich die Zahlen in den letzten 5 Jahren fast halbiert."
Stefanie Köster: "Das Phänomen, gerade ältere Mitmenschen um ihr Erspartes zu bringen, ist besonders verwerflich. Aber auch hier zeigen unsere Präventionsbemühungen erste erkennbare Erfolge. Die Verhinderung und Aufklärung dieser Taten bleibt uns ein besonderes Anliegen."
Seit Jahren ist die Kriminalität in der PI Cuxhaven rückläufig. 2016 erreichte sie mit erstmals unter 10.000 Straftaten (9.975) sogar einen Tiefststand bei der Betrachtung von mehr als zwanzig Jahren. Im Jahr 2019 setzte sich der rückläufige Trend mit insgesamt 9.815 Straftaten und somit 340 weniger Taten als im Jahr 2018 fort. 6.029 der insgesamt 9.815 Fälle konnten die Beamtinnen und Beamten aus dem Inspektionsbereich aufklären. Damit erzielten sie im Jahr 2019 eine Aufklärungsquote von 61,43 % und erreichten damit ein gleichbleibend hohes Niveau bei der Aufklärung von Straftaten. Im Jahr 2018 erreichten die Polizeidienststellen im Inspektionsbereich erstmals eine Aufklärungsqoute von über 60 Prozent (62,47 %).
"Das Straftatenaufkommen insgesamt spricht für eine sichere Region in der Stadt und im Landkreis Cuxhaven. Wir haben mehr als jede zweite Straftat aufklären können. Ein Beleg für gute Polizeiarbeit aber auch für ein gutes Hinweisaufkommen aus der Bevölkerung", äußert Kriminaldirektor Arne Schmidt.
Häufigkeitszahl
Die Kriminalitätsbelastung in einer Region verdeutlichen Fachleute in diesem Zusammenhang mit der Häufigkeitszahl (Taten pro 100.000 Einwohner). Die Häufigkeitszahl im Land Niedersachsen lag 2019 bei 6.346 (2018: 6.362), die Häufigkeitszahl der PI Cuxhaven bei 4.952 (2018: 5.126). Im Bereich des Polizeikommissariats Schiffdorf war die Häufigkeitszahl im vergangenen Jahr mit 3.545 deutlich am niedrigsten. Im Zuständigkeitsbereich der Polizeikommissariats Geestland betrug die Häufigkeitszahl 4.717 und im Bereich des Polizeikommissariats Hemmoor 4.460.
Eigentumsdelikte
Den Hauptanteil der polizeilichen Ermittlungsverfahren bilden nach wie vor die Diebstahlsdelikte mit 3.385 Fällen (2018: 3.410). Insbesondere in diesem Deliktsfeld setzt sich der Rückgang der Fallzahlen kontinuierlich fort. Der deutliche Rückgang der Gesamtanzahl der Eigentumsdelikte ist vor allem auf eine Reduzierung der schweren Diebstähle (-5,2 %) und insbesondere hier auf die gesunkene Zahl der Wohnungseinbruchdiebstähle (-5,3 %) auf 230 Taten zurückzuführen. Von den insgesamt 230 polizeilich registrierten Wohnhauseinbrüchen blieb es in 93 Fällen (rund 40 %) bei einem Versuch.
"Auch hier zeigen die kriminalpolizeilichen Präventionsmaßnahmen Wirkung. Mehr als vier von zehn Einbrüchen blieben im Versuch stecken, und die Einbrecher gaben auf. Der Grund dafür ist vor allem, dass immer mehr Menschen ihre Wohnung oder ihr Haus besser gegen Einbrecher sichern.", erläutert Polizeirätin Stefanie Köster.
"Wir werden auch weiterhin den Bürgerinnen und Bürgern in unserer Region eine individuelle Beratung zum Thema Einbruchschutz anbieten, denn Wohnungseinbruch belastet und wirkt nach", betont Inspektionsleiter Arne Schmidt.
Senioren weiter im Focus von Trickdieben und Betrügern
Ältere Menschen in der Stadt und im Landkreis Cuxhaven waren leider auch im Jahr 2019 Ziel von skrupellosen Dieben und Betrügern. Dies geschieht auf vielfältige Art und Weise (Handwerkertrick, Enkeltrick u.a.). Besonders perfide ist dabei die Masche, sich als Polizei- bzw. Kriminalbeamter auszugeben, um an das Ersparte zu gelangen.
"Diese Taten zum Nachteil der älteren Mitmenschen sind niederträchtig und besonders verwerflich. Unser polizeiliches Präventionsteam klärt Sie über alte und neue Tricks von verschiedenen Tätergruppierungen auf, denn jedes Alter stellt uns vor besondere Herausforderungen", betont Stefanie Köster. Intensive Ermittlungsarbeit und flächendeckende Beratungen zeigen hier möglicherweise erste Erfolge, denn die Anzahl der Straftaten zum Nachteil älterer Mitmenschen sank im Jahr 2019 im Vergleich zum Vorjahr von insgesamt 265 auf 176 Fälle.
Rohheitsdelikte
Obwohl die Fallzahlen im Bereich der Rohheitsdelikte von 1.185 (2018) auf 1.073 Taten (2019) um 112 Fälle zurückgegangen sind, stieg die Anzahl der Fälle häuslicher Gewalt von 417 (2018) auf 440 Fälle an.
"Häusliche Gewalt ist verletzend, strafbar und keine Privatangelegenheit, denn jeder Mensch hat das Recht auf körperliche Unversehrtheit", äußert Arne Schmidt.
Häusliche Gewalt entsteht nicht - wie z. B. bei einer Kneipenschlägerei - aus einer konkreten Situation heraus. Sie ist vielmehr Ausdruck eines andauernden Macht- und Abhängigkeitsverhältnisses zwischen Täter bzw. Täterin und Opfer.
Zur Abwehr von Gefahren und Verhinderung weiterer Gewalttaten können wir eine Reihe von Maßnahmen treffen. "Holen Sie sich Rat und Hilfe, wenn Sie Opfer häuslicher Gewalt geworden sind", lautet der Appell des Inspektionsleiters. Das Präventionsteam der Polizeiinspektion Cuxhaven hat einen Flyer entwickelt, der Betroffenen mehrsprachig erläutert, wo sie Hilfe erhalten können.


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