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Geestland. Am Montagnachmittag (29.07.2019) gegen 15:25 Uhr erfasste
ein 56-jähriger Autofahrer beim Ausfahren von einer Grundstücksauffahrt
in der Debstedter Straße in Langen einen 16-jährigen Radler, der
verbotswidrig links auf dem Gehweg fuhr. Der Jugendliche stürzte zu
Boden und verletzte sich dabei leicht. Die Beamten der Polizeistation
Langen kündigen aufgrund erhöhter Unfallgefahren konsequente Ahndungen
entsprechender Verstöße an.
Um Klarheit für Radler zu schaffen,
die sich bezüglich der Vorschriften oder Verkehrszeichen möglicherweise
unsicher sind, verweist die Polizei in diesem Zusammenhang auf die
Grafik der Initiative Gib Acht im Verkehr, die hier als Download
erhältlich ist.
Hagen im Bremischen. Seit Donnerstagmittag (01.08.2019) wird eine
85-jährige Bewohnerin eines Seniorenwohnheims in der Straße Amtsdamm in
Hagen im Bremischen vermisst. Bisherige Suchmaßnahmen, unterstützt u.a.
von einem Polizeihubschrauber und Fährtenhunden, führten bis
Freitagmittag (02.08.2019) noch nicht zum Auffinden der als
orientierungslos geltenden Frau. Zeugen, die Angaben zum Aufenthalt der
etwa 1,60 Meter großen Seniorin, die mit einem grauen Rock und einer
hellen Jacke sowie hellen Schuhen bekleidet ist, machen können, werden
gebeten, sich an die Polizei Schiffdorf (Tel.: 04706 / 9480) oder an
jede andere Polizeidienststelle zu wenden. Auffallend ist der nach vorn
gebückte Gang der Frau, die mithilfe eines Rollators unterwegs ist.
Beverstedt. Hoher Schaden entstand am gestrigen Dienstagabend
(30.07.2019) gegen 22:45 Uhr durch den Brand von mehreren Strohballen, die auf
einem Anhänger lagerten. Der Anhänger mitsamt den acht Ballen stand
auf einem landwirtschaftlichen Hof in der Mühlenstraße in Bokel. Die
Polizei hat die Brandursachenermittlungen aufgenommen.
Zeugen, die am Abend verdächtige Beobachtungen gemacht haben,
werden gebeten, sich bei dem Polizeikommissariat Schiffdorf zu melden
(Tel.: 04706 / 9480).
Nach Polizeikenntnis waren die Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinden
Beverstedt,Stubben, Bokel, Heerstedt und Heise mit insgesamt ca. 80
Feuerwehrkräften im Einsatz.
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Land Hadeln. Montagmittag (29.07.2019) gegen 13:15 Uhr ereignete
sich im Bereich Bülkau an der Einmündung K 21 / L 144 ein schwerer
Unfall, bei dem ein Lkw und ein Pkw beteiligt waren. Die 77-jährige
Autofahrerin wurde nach Polizeikenntnis nach dem Zusammenstoß mit
lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik geflogen.
Der Lkw-Fahrer
wurde zur ärztlichen Untersuchung vermutlich leicht verletzt ebenfalls
in ein Krankenhaus gebracht. Nach dem bisherigen Kenntnisstand der
Polizei soll die 77-Jährige die K 21 aus Richtung Cadenberge kommend, in
Richtung Ihlienworth befahren haben. Beim Einfahren auf die L 144 soll
sie einem Lkw die Vorfahrt genommen haben. Der Lkw war aus Richtung
Odisheim kommend, in Richtung Neuhaus (Oste) unterwegs. Für die Dauer
der Rettungsmaßnahmen und für die Unfallaufnahme wurde die Unfallstelle
gesperrt. Die Sperrung dauert derzeit noch an.
Nach hiesiger
Kenntnis waren neben den Rettungs- und Notarztwagenbesatzungen ein
Rettungshubschrauber und rund 50 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren
Neuhaus und Kehdingbruch im Einsatz.
Am Samstagabend
(27.07.2019) gegen 19:40 Uhr ereignete sich auf der A27, zwischen den
Anschlussstellen Hagen und Stotel, in Fahrtrichtung Cuxhaven ein
Verkehrsunfall. Ein 48-Jähriger aus dem Landkreis Osterholz geriet mit
seinem Pkw aufgrund eines heftigen Regenschauers ins Schleudern und
touchierte mehrmals die Leitplanke. Das Fahrzeug wurde erheblich
beschädigt, ebenso die Mittelschutzplanke. Es entstand ein Gesamtschaden
in Höhe von ca. 22.000 Euro. Verletzt wurde nach Polizeikenntnis
niemand.
Am 27.07.2019 gegen 17:20 Uhr kommt es bei Mäharbeiten mit einem
Mähdrescher zu einem Brand auf einem zum Teil abgeernteten Feld in
direkter Nähe zum Campingplatz Kransburger See, 27632 Wurster
Nordseeküste.
Durch die Flammen sind ein kleines Waldstück und auch der am See
gelegene Campingplatz bedroht. Starke Rauchentwicklung führt in Kürze
bei über zwanzig Personen zu Atembeschwerden, so dass der
Organisationsleiter des Rettungsdienstes einen Massenanfall von
Verletzten (MANV) erklärt.
Eine Evakuierung des gut besuchten Campingplatzes (ca. 1800 Gäste)
wird eingeleitet. Durch insgesamt 12 Feuerwehren (Freiwillige
Feuerwehren Cappel, Spieka, Midlum, Dorum, Neuenwalde, Holßel,
Deichsende, Wremen, Wanhöden, Nordleda, Berufsfeuerwehr Bremerhaven
und Feuerwehr Flugplatz Nordholz) mit ca. 200 Einsatzkräften erfolgt
die Brandbekämpfung.
Ca. 300 Personen werden vom Campingplatz evakuiert, dann erklärt die
Feuerwehr, den Brand als kontrolliert.
61 Personen mit leichten Verletzungen werden vor Ort von 6 Ärzten,
davon zwei Leitende Notärzte, drei Organisationsleiter der
Rettungsdienste und ca. 130 Rettungskräfte versorgt und anschließend
wieder entlassen.
7 Personen werden in umliegende Krankenhäuser verbracht und dort
versorgt. Lebensgefahr besteht bei keiner Person.
Polizeibeamte des Polizeikommissariates Geestland, Einsatzkräften des
Einsatz- u. Streifendienstes Cuxhaven und Unterstützungskräfte der
Ortspolizeibehörde Bremerhaven übernehmen die Verkehrslenkung und
unterstützen bei der Evakuierung.
Durch die FFW Nordleda wird bis zum Eintreffen des
Polizeihubschraubers eine Drohne eingesetzt.
Die Tatortgruppe der Polizeiinspektion Cuxhaven übernimmt die
Brandermittlung. Ein möglicher Verursacher kann festgestellt werden.
Der von ihm benutzte Mähdrescher wird auf Anordnung der
Staatsanwaltschaft beschlagnahmt.
Die Ermittlungen dauern an.
In den vergangenen Tagen wurden bei der Polizei diverse Einbrüche in Verkaufswagen angezeigt:
In der Nacht zu Montag (22.07.2019) wurde die Tür eines Fischverkaufsfahrzeuges im Nachgallenweg in Bexhövede aufgebrochen.
In
der Nacht zu Dienstag (23.07.2019) brachen Unbekannte die Tür eines
Imbisswagens in der Robert-Bosch-Straße in Loxstedt aufgehebelt. In
derselben Nacht wurde in Nesse, "Auf dem Berge", die Tür eines
Fischverkaufswagens aufgebrochen.
In der Nacht zu Mittwoch
(24.07.2019) brachen noch unbekannte Täter einen Fischverkaufswagen in
der Straße Schuldamm in Hollen auf und durchsuchten ihn.
In der
Nacht zum heutigen Donnerstag (25.07.2019) wurden zwei Verkaufsanhänger
(Imbiss und Fisch) am Sandstedter Hafen aufgebrochen.
In allen
Fällen wurden die Wagen durchsucht. Zielrichtung war offensichtlich
immer Bargeld. Es wurden allerdings nur geringe Mengen Wechselgeld
gefunden, die angerichteten Sachschäden sind allerdings erheblich.
Auch
in Geestland kam es zu gleichgelagerten Taten. In der Nacht zum
heutigen Donnerstag (25.07.2019) brach jemand Verkaufsanhänger für
Baguettes in der Raiffeisenstraße in Bad Bederkesa auf. Nach den
bisherigen Erkenntnissen wurde nichts entwendet. In der gleichen Nacht
brachen unbekannte Personen im Schmidtkuhlsweg vor den dortigen
Einkaufsmärkten einen Hähnchenverkaufswagen auf. Auch hier wurde nichts
entwendet.
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Beverstedt. Am
Donnerstagabend (25.07.2019) gegen 23:40 Uhr wurde ein kleines Feuer im
trockenen Gras am Wegesrand in der Mühlenstraße in Bokel, in der Nähe
des dortigen Sportplatzes, festgestellt. Von der Brandstelle entfernten
sich nach Polizeikenntnis mehrere Personen. Obwohl in diesem Bereich
nicht direkt ein Gebäude steht, ist das Zündeln insbesondere bei der
derzeitigen Witterung natürlich äußerst gefährlich.
Hinweise bitte an
die Polizei Schiffdorf unter Tel.: 04706 - 9480.
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Geestland. Beamte des Polizeikommissariats Geestland kontrollierten
am heutigen Donnerstag (25.07.2019) gegen 3 Uhr in Drangstedt einen
Transporter mit Anhänger. Nach Angaben des Fahrzeugführers, einem
30-jährigen Mann aus dem Kreis Leer, käme er aus Wischhafen. Dort habe
er einem Bekannten geholfen, einen alten Mähdrescher zu betanken. Auf
Nachfrage gab er an, dass der restliche Kraftstoff sich im Anhänger
befinden würde. Schon bei der ersten Inaugenscheinnahme stellten die
Beamten fest, dass offensichtlich Dieselkraftstoff von der Ladefläche
des Anhängers auf die Fahrbahn tropfte. Nachdem die Plane des Anhängers
geöffnet wurde, konnte die Quelle schnell ausfindig gemacht werden. ´rDiverse
Kraftstoffbehälter befanden sich ungesichert auf der Ladefläche, einige
waren bereits umgekippt und begannen auszulaufen. Des Weiteren befand
sich auf der Ladefläche noch ein so genannter "IBC", umgangssprachlich
auch "Baustellentankstelle" genannt. Der war zwar ordnungsgemäß
gesichert, jedoch war die vorgeschriebene Prüfung der
Betankungseinrichtung seit 2,5 Jahren abgelaufen. Zudem war keine
Sicherungsabdeckung vorhanden. Der ausgelaufene Kraftstoff konnte mit
eigenen Mitteln aufgenommen werden. Die Kanister wurden ordnungsgemäß
nachgesichert. Da die Baustellentankstelle leer war, konnte der
Fahrzeugführer seine Fahrt fortsetzen. Ihn und den Eigentümer der
Tankstelle erwarten empfindliche Bußgelder.
Von Gefahrgütern
können, wie der Name schon sagt, enorme Gefahren für Mensch, Tier und
Umwelt ausgehen. Sie sind daher besonders vorsichtig zu behandeln, die
Vorschriften entsprechend streng gefasst. Bei Verstößen gegen
gefahrgutrechtliche Vorschriften drohen daher hohe Bußgelder.
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