Brand eines Feld erfordert die Teilevakuierung eines Campingplatzes | Cuxhaven News

Brand eines Feld erfordert die Teilevakuierung eines Campingplatzes

Am 27.07.2019 gegen 17:20 Uhr kommt es bei Mäharbeiten mit einem 
Mähdrescher zu einem Brand auf einem zum Teil abgeernteten Feld in 
direkter Nähe zum Campingplatz Kransburger See, 27632 Wurster 
Nordseeküste. 
Durch die Flammen sind ein kleines Waldstück und auch der am See 
gelegene Campingplatz bedroht. Starke Rauchentwicklung führt in Kürze
bei über zwanzig Personen zu Atembeschwerden, so dass der 
Organisationsleiter des Rettungsdienstes einen Massenanfall von 
Verletzten (MANV) erklärt.
Eine Evakuierung des gut besuchten Campingplatzes (ca. 1800 Gäste) 
wird eingeleitet. Durch insgesamt 12 Feuerwehren (Freiwillige 
Feuerwehren Cappel, Spieka, Midlum, Dorum, Neuenwalde, Holßel, 
Deichsende, Wremen, Wanhöden, Nordleda, Berufsfeuerwehr Bremerhaven 
und Feuerwehr Flugplatz Nordholz) mit ca. 200 Einsatzkräften erfolgt 
die Brandbekämpfung.
 
 Ca. 300 Personen werden vom Campingplatz evakuiert, dann erklärt die 
Feuerwehr, den Brand als kontrolliert.
61 Personen mit leichten Verletzungen werden vor Ort von 6 Ärzten, 
davon zwei Leitende Notärzte, drei Organisationsleiter der 
Rettungsdienste und ca. 130 Rettungskräfte versorgt und anschließend 
wieder entlassen.
7 Personen werden in umliegende Krankenhäuser verbracht und dort 
versorgt. Lebensgefahr besteht bei keiner Person.
Polizeibeamte des Polizeikommissariates Geestland, Einsatzkräften des
Einsatz- u. Streifendienstes Cuxhaven und Unterstützungskräfte der 
Ortspolizeibehörde Bremerhaven übernehmen die Verkehrslenkung und 
unterstützen bei der Evakuierung.
Durch die FFW Nordleda wird bis zum Eintreffen des 
Polizeihubschraubers eine Drohne eingesetzt. 
Die Tatortgruppe der Polizeiinspektion Cuxhaven übernimmt die 
Brandermittlung. Ein möglicher Verursacher kann festgestellt werden. 
Der von ihm benutzte Mähdrescher wird auf Anordnung der 
Staatsanwaltschaft beschlagnahmt.
Die Ermittlungen dauern an. 
http://bit.ly/allesunterdenhammer
.

7 Personen werden in umliegende Krankenhäuser verbracht und dort versorgt. Lebensgefahr besteht bei keiner Person.

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