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Geestland. Auf der Landesstraße zwischen Debstedt und Neuenwalde ereignete sich Freitagmorgen gegen 10:30 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall. Nach derzeitigem Kenntnisstand der Polizei missglückte das Überholmanöver einer 52-jährigen Opel Combo-Fahrerin, die einen Pkw samt Anhänger überholen wollte. Ihr Fahrzeug kam zunächst nach links von der Fahrbahn ab und stieß gegen einen Straßenbaum. Anschließend schleuderte der Wagen über die Fahrbahn gegen einen rechtsseitigen Straßenbaum. Der 85-jährige Beifahrer der Frau erlitt bei dem Unfall tödliche Verletzungen. Die Fahrerin kam mit schwersten Verletzungen in eine Klinik. Die Landesstraße war bis 12:30 Uhr voll gesperrt.
Schiffdorf-Wehdel. In der Nacht zu Freitag (05.04.2019) brachen noch unbekannte Täter im Bockhoopsweg auf dem Gelände eines landwirtschaftlichen Betriebes in ein Wohnhaus ein und entwendeten einen großen, schweren Tresor und einen schwarzen Audi Q 5, der vor dem Haus parkte. Der Audi ist auf das amtliche Kennzeichen "CUX - B 1020" zugelassen. Zeugen, die Angaben zu der Tat oder zum Verbleib des Fahrzeugs machen können, werden gebeten, sich an die Polizei Schiffdorf zu wenden (Tel.: 04706 / 9480).
Geestland. In der Nacht zu Montag (01.04.2019) brachen zunächst unbekannte Täter erneut in eine Tankstelle in der Straße Dorfmitte in der Ortschaft Neuenwalde ein. Die Täter entwendeten zahlreiche Zigaretten aus der Auslage und aus dem Lager. Noch am gleichen Tag durchsuchten Polizeibeamte des Polizeikommissariats Geestland gemeinsam mit einem Kriminaltechniker die Wohnung eines Ehepaars in Bremen. Die Staatsanwaltschaft Stade hatte beim zuständigen Amtsgericht entsprechende Beschlüsse erwirkt.
Die Beamten wurden schnell fündig und beschlagnahmten Zigaretten unterschiedlicher Marken im Gesamtwert von über 20.000 Euro bei dem Paar. Die Eheleute bestreiten, etwas mit dem Einbruch zu tun zu haben. Seit Dezember 2018 wurde bereits vier Mal in die Tankstelle in Neuenwalde eingebrochen. Ein weiterer Einbruchversuch Mitte März war gescheitert. Die Ermittlungen dauern an..
Hemmoor. Am Dienstag (02.04.2019) gegen 18:40 Uhr befuhr ein 32-Jähriger aus der Gemeinde Hemmoor die L113 aus Bentwisch kommend, in Richtung Achthöfen. Ausgangs einer Linkskurve verlor der Fahrer, der nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis ist, aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit und Alkoholbeeinflussung die Kontrolle über seinen Mercedes-Benz Vito. Der Kleinbus kam dadurch nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß gegen einen Baum. Der Fahrer sowie sein gleichaltriger Beifahrer wurden mit schweren Verletzungen in eine Klinik eingeliefert.
Während der Rettungsarbeiten, der Unfallaufnahme und zur Fahrzeugbergung blieb die L113 im Bereich der Unfallstelle voll gesperrt. Am Vito entstand vermutlich wirtschaftlicher Totalschaden.
Am Samstag (30.04.2019) gegen 17 Uhr meldete ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer einen "unsicher fahrenden", grauen Hyundai zwischen den Anschlussstellen Schwanewede und Uthlede auf der A27. Dieser fahre in "Schlangenlinie" und habe bereits mehrfach beinahe Unfälle verursacht. Beamte des Polizeikommissariats Geestland stoppten den Wagen an der Anschlussstelle "Bremerhaven - Geestemünde". Der Grund für die unsichere Fahrweise war schnell klar: der 53-Jährige nahm infolge Alkoholkonsums absolut fahruntüchtig am öffentlichen Straßenverkehr teil. Die Beamten veranlassten eine Blutprobenentnahme und stellten den Führerschein des Fahrers sicher. Weitere Verkehrsteilnehmer, die durch den Fahrstil des Mannes gefährdet wurden, werden gebeten, sich an die Polizei Geestland zu wenden (Tel.: 04743 / 9280).
Sofern es beim Polizeikommissariat Geestland weiter zu Störungen der telefonischen Erreichbarkeit kommt, wenden Sie sich bitte an die umliegenden Polizeidienststellen oder an die Polizei in Cuxhaven (Tel.: 04721 / 5730)..
Im genannten Zeitraum wurden insgesamt etwa 143 Fahrzeuge kontrolliert. Hierbei wurden mit den Fahrzeugführern insgesamt 45 Alcotests und 18 Drogenvortests - Urintest durchgeführt.
In 7 Fällen konnten Alkohol- und Drogenmissbrauch durch Fahrzeugführer festgestellt werden.
Spitzenwert war hier eine Frau aus Cuxhaven, welche in der Samstagnacht mit über 2 Promille - ohne eingeschalteter Beleuchtung in starken Schlangenlinien - die Neue Reihe befuhr und dort gestoppt / kontrolliert werden konnte. Es folgte eine Blutentnahme, die Einleitung eines Strafverfahrens wegen Trunkenheit im Verkehr und die Sicherstellung des Führerscheins.
Ebenfalls in der Samstagnacht wurde ein 33 jähriger Bremerhavener Fahrzeugführer kontrolliert, welcher alkoholisiert (Atemalkoholwert fast 1 Promille) und unter dem Einfluss von Kokain am Straßenverkehr teilnahm. Auch hier wurde eine Blutentnahme durchgeführt und die Weiterfahrt untersagt. Es folgte weiterhin die Einleitung eines entsprechenden Ordnungswidrigkeitenverfahrens i.S. des § 24a (1) + (2) StVG sowie eines Strafverfahrens wegen des Verstoßes gegen das BtMG.
In zwei weiteren Fällen wurden bei Fahrzeugführern eine Atemalkoholkonzentration von über 0,5 Promille und über 0,7 Promille festgestellt. In beiden Fällen wurden entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren i.S. des § 24a (1) StVG eingeleitet und die Weiterfahrt untersagt.
Weiterhin wurden 3 Fälle von Fahren unter BtM-Einfluss bei Pkw-Führern festgestellt:
Bei einem 26 jährigen Mann aus Otterndorf ergab der Drogenvortest eine Beeinflussung durch Kokain. In einem weiteren Fall ergab ein Drogenvortest ein positives Ergebnis hinsichtlich der Beeinflussung durch THC. Es handelte sich um eine Frau aus Misselwarden im Alter von 19 Jahren. Bei ihrem männlichen Beifahrer konnten außerdem Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt werden.
Ein weiterer Drogenvortest bei einem 20 jährigen Cuxhavener ergab eine Beeinflussung durch Opiate. Bei diesem wurden außerdem Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt.
- In allen Fällen erfolgten Blutentnahmen und neben den
Einleitungen entsprechender
Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren die Fertigung von
Strafanzeigen wegen des Verstoßes gegen das
Betäubungsmittelgesetz.
Zusätzlich wurden etwa 21 andere/sonstige Verkehrsordnungswidrigkeiten festgestellt und geahndet..
Unfallgeschehen auf A 27 insbesondere im Baustellenbereich deutlich gestiegen - Polizei betreibt Projekt "Ablenkung im Führerhaus"
Verkehrsunfallbilanz 2018
- Leichter Anstieg aller Unfälle um 2,9 Prozent
- 12 Männer und ein kleiner Junge verstarben infolge von
Verkehrsunfällen im Cuxland
- Auf der Autobahn starben drei Menschen, zwei von ihnen fuhren
Motorrad
- Risikogruppe: Radfahrende in Cuxhaven
Inspektionsleiter Arne Schmidt stellte am Donnerstag (28.03.2019) gemeinsam mit der Leiterin Einsatz, Ilka Freyhat, die Verkehrsunfallbilanz der Polizeiinspektion Cuxhaven für das Jahr 2018 vor.
Gesamtunfallzahlen
Im Bereich der Polizeiinspektion (PI) Cuxhaven sind im vergangenen Jahr dreizehn Menschen im Alter von zwei bis 77 Jahren bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen - allesamt männlichen Geschlechts. 2017 waren es ebenfalls dreizehn Menschen, die bei Unfällen im Bereich der PI Cuxhaven gestorben sind. Drei von ihnen waren Frauen.
Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 4.486 Verkehrsunfälle in der Stadt und im Landkreis Cuxhaven polizeilich registriert. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem leichten Anstieg um 2,9 % (2017: 4.359).
Kriminaldirektor Arne Schmidt wies darauf hin, dass im Bereich der PI Cuxhaven die Anzahl der bei Verkehrsunfällen getöteten Personen entgegen dem Landestrend gleichgeblieben und nicht angestiegen ist. "Die 13 Menschen, die auf unseren Straßen bei Verkehrsunfällen starben, sind dennoch 13 Menschen zu viel", verdeutlichte Schmidt. Die Unfallzahlen der bei den Verkehrsunfällen schwer verletzten Menschen stiegen mit 154 Betroffenen im Vergleich zum Vorjahr leicht an (2017: 142). Auch die Anzahl derer, die sich bei einem Verkehrsunfall leichte Verletzungen zuzogen, zeigte eine steigende Tendenz (2018: 934 / 2017: 834).
Unfallursachen
Hinsichtlich der Hauptunfallursachen kann festgestellt werden, dass überhöhte und nichtangepasste Geschwindigkeit nach wir vor eine Hauptunfallursache darstellt, die die Unfallfolgen gravierend verschärft. Der Faktor Geschwindigkeit birgt ein hohes Gefahrenpotential. "Wir waren im Bereich der Geschwindigkeitsüberwachung insbesondere auf den Landesstraßen aktiv. Das zeigt Wirkung", äußerte Polizeirätin Freyhat. Sie erläuterte, dass die Anzahl der Personen, die sich bei einem Unfall außerhalb geschlossener Ortschaften schwere Verletzungen zuzogen, von 75 auf 66 gesunken ist. Diese Tendenz spiegelt sich jedoch nicht bei den Unfällen auf der Autobahn (A 27) im Zuständigkeitsbereich der PI Cuxhaven wider.
Norbert Schepergerdes erläuterte das Projekt "Ablenkung im Führerhaus", das derzeit in seinem Zuständigkeitsbereich auf der A 27 durchgeführt wird.
Es ist auch auf der A 27 ein signifikanter Anstieg von Verkehrsunfällen mit schwersten Folgen durch Lkw zu verzeichnen. Dies gilt insbesondere für Baustellenbereiche. "Lkw sind wie fahrbare Waffen zu sehen, denn durch die tonnenschweren Gewichte dieser Fahrzeuge sind schwerste Unfallfolgen obligatorisch", verdeutlichte Erster Polizeihauptkommissar Norbert Schepergerdes, der das Polizeikommissariat Geestland leitet, in dessen Zuständigkeit auch 160 Kilometer auf der A 27 fallen. Drei der dreizehn im Straßenverkehr Getöteten starben bei Verkehrsunfällen auf der A 27 (im Zuständigkeitsbereich der PI Cuxhaven). Mit dem Projekt "Ablenkung im Führerhaus" soll die Überwachung des Schwerlastverkehrs schwerpunktmäßig erfolgen. Ziel der Maßnahme ist es, schwere Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Lkw zu reduzieren und erstmalig durch technische Mittel die beweissichere Ahndung von Verstößen sicherzustellen.
"Wir sehen täglich Fahrzeugführer, die im Blindflug unterwegs sind. Es ist nur ein kurzer Blick aufs Display des Handys, doch im Straßenverkehr kann diese kurze Zeitspanne den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten. Wer meint, eine Nachricht zu schreiben oder seine Ladungspapiere während der Fahrt zu kontrollieren sei wichtiger als der Blick auf die Straße, riskiert nicht nur sein eigenes Leben, sondern auch das Leben Unbeteiligter", so Schepergerdes. Polizeihauptkommissar Roland Hannawald, Sachbearbeiter Verkehr der PI Cuxhaven, ging ins Detail.
Risikogruppen
Im Jahr 2018 kamen laut Hannawald aus den Altersgruppen, die besonders gefährdet sind, ein Senior, ein Kleinkind, ein Jugendlicher und vier junge Erwachsene bei Verkehrsunfällen im Inspektionsbereich ums Leben. Dies entspricht dem Niveau des Vorjahres, in dem ebenfalls ein Senior und vier junge Erwachsene infolge eines Verkehrsunfalles verstarben. 23 Fahrrad- und Pedelec-Fahrerinnen und -fahrer sowie 32 Personen, die mit motorisierten Zweirädern unterwegs gewesen sind, zogen sich 2018 bei Verkehrsunfällen schwere Verletzungen zu. Fast jeder vierte Unfall im Stadtgebiet Cuxhavens, an dem ein Radler beteiligt gewesen ist, endete für diesen mit schweren Verletzungen. "Diese Entwicklung bereitet uns Sorge, denn wir rechnen mit einem weiteren Anstieg von Pedelecs und E-Bikes und damit einhergehenden Unfällen. Gerade ältere Pedelec-Fahrer müssen wir noch intensiver auf die Gefahren des leichten Fahrens aufmerksam machen", betonte Hannawald.
Polizeihauptkommissarin Birte Heimberg, Verkehrssicherheitsberaterin der PI Cuxhaven ergänzte:
"Mobilität bis ins hohe Alter als Teil von Lebensqualität ist grundsätzlich auch unproblematisch, solange einige Ratschläge beherzigt werden." Die Polizei appelliert daher an die Eigenverantwortung dieser Risikogruppe und empfiehlt, entsprechende Fahrtrainings u.a. Präventionsangebote unterschiedlicher Institutionen anzunehmen.
Vor wenigen Tagen wurde der Stadtverwaltung Geestland ein versuchter Betrugsfall aus dem
Ortsteil Ringstedt gemeldet. In dem Fall klingelte ein Mann an der Tür einer Bürgerin und gab
sich als „Mitarbeiter der Gemeinde“ aus, der die fällige Summe eines Gebührenbescheids
kassieren wolle. Verwaltungsmitarbeiter würden sich so nie vorstellen. Der Fall ähnelt einem
Vorkommnis im Ortsteil Drangstedt vor einigen Wochen, in dem zwei Männer bei einem Bürger
der Stadt klingelten und ebenfalls angeblich fällige Gebühren für eine Ordnungswidrigkeit
forderten. In beiden Situationen handelte es sich um versuchten Betrug.
Die Stadt Geestland weist darauf hin, dass ihre Vollstreckungsbeamten immer einen
Dienstausweis bei sich führen, den sich Bürgerinnen und Bürger ohne jede Ausnahme
vorzeigen lassen sollten. Der Dienstausweis trägt an mehreren Stellen das Siegel der Stadt
Geestland als Stempel. Bei Betrugsversuchen müssen unbedingt sofort die Polizei und die
Stadt Geestland verständigt werden.
Cuxhaven. Dienstagfrüh (26.03.2019) gegen 4:10 Uhr beobachtete ein aufmerksamer Zeuge in der Nordersteinstraße einen Mann, der offenkundig versuchte, in eine Bäckereifiliale einzubrechen. An der Eingangstür entstand ein Schaden in Höhe von etwa 1.000 Euro. Kurz darauf nahmen Polizeibeamte den 20-jährigen Tatverdächtigen in der Nähe vorläufig fest. Der Heranwachsende, der in Otterndorf lebt, wurde nach den polizeilichen Maßnahmen wieder aus dem Gewahrsam entlassen..