Cuxhaven News

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Am frühen Samstag Morgen gegen 01.00 Uhr wollte eine Polizeistreife einen auf dem Brockesweg fahrenden Rollerfahrer kontrollieren. Dieser wollte sich jedoch der Kontrolle entziehen und flüchtete. Während der Flucht stürzte er und verletzte sich dabei leicht. Der Grund für die Flucht stellte sich bei der anschließenden Kontrolle heraus. Der 31-jährige Cuxhavener stand deutlich unter Alkoholeinfluß. Ein Test ergab ein Wert von 1,87 Promille. Weiterhin ist er nicht im Besitz eines Führerscheins. Gegen den jungen Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet.


Cuxhaven. Zu gleich drei Unfällen mit Leichtverletzten Verkehrsteilnehmern kam es gestern Nachmittag in Cuxhaven. Gegen 13.30 Uhr öffnete eine 48-jährige Auslieferungsfahrerin ihre Fahrzeugtür, ohne auf den nachfolgenden Verkehr zu achten. Die 52-jährige Fahrerin eines Mercedes kollidierte mit dem Auslieferungsfahrzeug. Dabei wurde die Beifahrerin, eine 40-jährige aus Cuxhaven, leicht verletzt. Der Sachschaden an den Fahrzeugen betrug 9000 Euro. Wenig später missachtete ein 65-jähriger Mietwagenfahrer an der Einmündung Brockeswalder Chaussee und Am Querkamp die Vorfahrt einer 59-jährigen Radfahrerin. Die Frau verlor die Kontrolle über ihr Fahrrad, stürzte und verletzte sich dabei leicht. Zu guter Letzt befuhr kurz nach 15 Uhr eine 23-jährige Cuxhavenerin mit ihrem PKW Seat die Konrad-Adenauer-Allee und hielt Höhe Bahnhof an einer gerade umschaltenden Ampel an. Der hinter ihr fahrende 18-jährige Mercedesfahrer fuhr aufgrund eines zu geringen Sicherheitsabstandes auf das anhaltende Fahrzeug auf. Der Aufprall war so heftig, dass bei beiden Fahrzeugen die Airbags auslösten. Die 23-jährige wurde leicht verletzt, der Schaden an den Fahrzeugen betrug 7000 Euro.


Cuxhaven. Nur eine halbe Stunde waren die Bewohner nicht da. Diese kurze Zeit nutzten bislang unbekannte Täter, um in eine Doppelhaushälfte in Lüdingworth-Osterende einzubrechen. Über ein aufgehebeltes Fenster brachen die Täter ins Haus ein und entwendeten Bargeld


LK Cuxhaven. In mindestens 8 Fällen wurde gestern und heute versucht ältere Mitmenschen um ihr Erspartes zu bringen. Die Täter versuchten sich mit dem altbekannten Enkeltrick große Summen Bargeld zu ergaunern. Die Dienststellen in der Polizeiinspektion erhielten in den vergangenen 24 Stunden bisher acht Hinweise auf solche Taten. Jedoch haben alle potentiellen Opfer hervorragend reagiert und sind auf die Betrüger nicht hereingefallen. "Unsere Aufklärungsarbeit scheint zu wirken", freut sich Rüdiger Kurmann, Beauftragter für Kriminalprävention im Landkreis. "Alle Angerufenen sollten ihre Erfahrungen im Bekanntenkreis erzählen und so helfen, die Sicherheit vor den Betrügern zu erhöhen", so der Polizeibeamte weiter. Um sich vor Schäden durch den Enkeltrick zu schützen rät die Polizei:
   - Händigen Sie niemals Fremden oder angeblichen 
     "Vertrauenspersonen" Bargeld aus.
   - Rufen Sie Ihren Angehörigen, der sich angeblich in einer Notlage
     befindet, immer unter der Ihnen bekannten Rufnummer zurück
   - Beenden Sie im Zweifelsfall einfach das Telefonat
   - Zeigen Sie auch den Versuch eines Betruges bei der Polizei an 



Am Donnerstagnachmittag fand erstmals eine gemeinsame Brandschutzübung der Belegschaft des Polizeikommissariats Langen und der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Geestland statt. Ziel war es zu überprüfen, ob Brandschutz, Evakuierung und Erste Hilfe so organisiert sind, dass auch der Sicherheit ortsfremder Personen Rechnung getragen wird. "Gerade in Gebäuden mit Publikumsverkehr kann das Thema Brandschutz nicht auf die leichte Schulter genommen werden", erklärte Jürgen Düllmann, Leiter des Polizeikommissariats Langen. Weil Besucher in der Regel nicht ortskundig sind, werden umfassende Anforderungen an den Brandschutz gestellt, und im Ernstfall in Minutenschnelle geordnet evakuiert werden müssen. Das Polizeikommissariat Langen hat neben eigenen Brandschutzbeauftragten im Hause auch einen Sicherheitsbeauftragten benannt, der speziell beschult ist und auf die Einhaltung brandschutzrechtlicher Bestimmungen wie zum Beispiel das Freihalten der Fluchtwege drängt.
Als Ausgangslage wurde angenommen, dass es bei Wartungsarbeiten am Notstromaggregat im Keller des Dienstgebäudes in der Straße Rosenburg zu einer Verpuffung gekommen ist, in deren Verlauf ein ausgedehnter Kellerbrand entstand. Vier Personen, die an den Wartungsarbeiten im Keller beteiligt waren, wurden vermisst. Durch die Rauchentwicklung war das Treppenhaus nicht mehr passierbar, so dass drei Mitarbeiter im Obergeschoss eingeschlossen waren. Eine Brandbekämpfung durch die Brandschutzhelfer beim Polizeikommissariat Langen war nicht möglich, so dass das Gebäude evakuiert werden musste.
Zur realistischen Lagedarstellung unterstützten Angehörige des Technischen Hilfswerks Cuxhaven und die Feuerwehren der Stadt Geestland die Brandschutzübung. Sie schufen ein realistisches Szenario und sorgten für die pyrotechnische Einlage sowie eine Verrauchung des Kellers und des Treppenhauses. Mehrere Übungspuppen stellten die vermissten Personen dar. Im 1. OG befanden sich unterdessen drei Bedienstete, denen der Fluchtweg durch das Treppenhaus aufgrund der starken Verrauchung versperrt war. Sie mussten laut Regieanweisung von außen durch Feuerwehrkräfte gerettet werden
Der Stadtbrandmeister der Stadt Geestland, Friedrich Meyerherm, und sein Stellvertreter Michael Rinas nutzten gern die Gelegenheit, nach der Neugliederung erstmals ortsübergreifend die neuen Alarmierungswege zu üben. "Wir haben die Übung intern bewusst nicht angekündigt, um möglichst realitätsnah den Echtfall trainieren zu können. Die Planungen mit dem Sicherheitsbeauftragten des Polizeikommissariats Langen verliefen reibungslos. Nach der Übung werden wir gemeinsam überprüfen, ob irgendwo Optimierungsbedarf besteht", äußerte Meyerherm am Donnerstagnachmittag. Feuerwehr und Polizei sind allerdings mit den ersten Ergebnissen der Übung zufrieden.
Auch die Telekommunikationswege wären im Echtfall von einem Brand betroffen, da sich nach einer Evakuierung keine Person mehr im Objekt befände, die die Gespräche annehmen könnte. Insofern war auch die Übergabe der Anschlüsse Teil der Übung, um im Falle eines Falles die polizeiliche Erreichbarkeit gewährleisten zu können.


Stadt Geestland. Bei der Polizei wurde eine Unfallflucht angezeigt, die sich bereits am Mittwoch
gegen 14 Uhr in der Ortschaft Langen ereignet hat. Eine 18-jährige Schülerin war zu Fuß auf dem Gehweg an der Sieverner Straße von Aldi kommend, in Richtung Norden unterwegs. In Höhe einer Hausbaustelle wurde sie plötzlich von hinten von einem Radfahrer "erwischt", der sie heftig an der Seite traf. Die Schülerin geriet ins Straucheln und stürzte auf den Gehweg. Dabei verletzte sie sich leicht und konnte sich nur mit Mühe alleine wieder aufrappeln. Da sie stark benommen war, konnten keine konkreten Angaben zu dem flüchtigen Radfahrer gemacht werden, der die Verletzte unbeachtet hatte liegen gelassen. Es soll sich um rotes Fahrrad gehandelt haben. Der unbekannte Radler bzw. die Radlerin soll von kräftiger Statur gewesen sein und lange Haare gehabt haben. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeistation Langen zu melden (Tel.: 04743 / 276990).


Auf der Bundesstraße zwischen Beverstedt und Heerstedt (B 71) ereignete sich am heutigen Mittwochmittag gegen 13:30 Uhr ein schwerer Unfall. Ein 24-jähriger Motorradfahrer aus Bremen verstarb nach einer Kollision mit einem Kleintransporter (Renault Traffic). Nach dem derzeitigen Kenntnisstand der Polizei ist zu vermuten, dass der 60-jährige Fahrer des Renault Traffic den entgegenkommenden Motorradfahrer bei einem Überholmanöver übersehen hat. Die Staatsanwaltschaft Stade hat einen Gutachter in die Unfallursachenermittlungen einbezogen. Diese dauern noch an. Der 60-Jährige erlitt nach Polizeikenntnis einen Schock.


 Auf der Bundesstraße zwischen Beverstedt und Heerstedt (B 71) ereignete sich am heutigen Mittag gegen 13:30 Uhr ein schwerer Unfall. Ein Motorradfahrer aus Bremen verstarb nach der Kollision mit einem Pkw. Aufgrund der Unfallaufnahme, zu der laut Entscheidung der Staatsanwaltschaft ein Gutachter hinzugezogen wird, wird die B 71 in dem Bereich voraussichtlich noch mehrere Stunden voll gesperrt sein. Die Unfallaufnahme dauert noch an. Zum Alter der Unfallbeteiligten und zum Unfallhergang können noch keine Angaben gemacht werden.

Eine 39-jährige Cuxhavenerin geriet am 05.05.2015, gegen 17:00 Uhr, auf Grund von übermäßigem
Alkoholkonsum in Verbindung mit vermutlich nicht angepasster Geschwindigkeit auf regennaßer Fahrbahn mit ihrem PKW in der Neufelder Straße ins Schleudern und überschlug sich. Die Fahrerin wurde bei dem Unfall leicht verletzt und dem Krankenhaus Cuxhaven zugeführt. Dort wurde ein Alkoltest durchgeführt, der ein Ergebnis von deutlich mehr als 1,0 o/oo erbrachte. Eine Blutprobe wurde entnommen. Der Führerschein wurde beschlagnahmt.

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