Cuxhaven News

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Hemmoor. In der Zeit von Samstag, 27.03.2021, 20.15 Uhr bis Sonntag, 28.03.2021, 16.20 Uhr, wurde in Hemmoor ein hochwertiger BMW gestohlen. Der Schaden beträgt über 90.000 Euro. Das Fahrzeug war hinter einem Restaurant in der Stader Straße geparkt.

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Cuxhaven. Am Sonntagabend (28.03.2021), gegen 20.30 Uhr, wurde ein 19-jähriger Fahrer eines Lieferdienstes im Bereich der Freiherr-vom-Stein-Straße, Einmündung Eduard-Karstens-Weg, in Cuxhaven überfallen. Der junge Mann war gerade dabei eine Bestellung auszuliefern, als sich ihm ein Unbekannter näherte und ihn mit einem Messer bedrohte. Der Täter forderte die Herausgabe der Geldbörse und flüchtete dann unerkannt mit dem erbeuteten Bargeld. Der männliche Täter kann wie folgt beschrieben werden:

   - etwa 1,80 Meter groß
   - Dunkle Bekleidung
   - Dunkles Basecap 

Zeugen, die Hinweise zur Tat oder zum Täter geben können, wenden sich bitte an die Polizei in Cuxhaven (04721-5730).

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Am Samstag kam es zu einem Einbruch in Cuxhaven. Der Täter hatte zuvor die Wohnanschrift der Geschädigten aufgesucht und sich als Mitarbeiter des Gesundheitsamtes des Landkreises Cuxhaven ausgegeben. Hierbei hatte sich der Täter vermutlich mit einem selbstgedruckten Zettel mit der Aufschrift Landkreis Cuxhaven, Anschrift sowie einer unbekannten Handynummer, ausgewiesen. Weiterhin war er mit einem weißen Schutzanzug und einer blauen OP-Maske bekleidet. Der Geschädigten wurde mitgeteilt, dass eine Kontrolle ergeben habe, dass sie Kontaktperson einer Covid-19 positiven Person gewesen sei und unverzüglich das Gesundheitsamt Cuxhaven aufsuchen müsse, um sich dort einem Test unterziehen zu lassen. Nachdem durch die Geschädigte die Wohnnaschrift verlassen wurde, hatte sich die unbekannte Täterschaft gewaltsam Zutritt in die Wohnung der Geschädigten verschafft und diese nach Diebesgut durchsucht. Unter Mitnahme von Bargeld und Schmuck wurde das Objekt kurze Zeit später wieder verlassen. Es ist davon auszugehen, dass es in Zukunft zu gleichgelagerten Delikten kommen könnte.

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 Innensenator Ulrich Mäurer: "Das Gericht ist unserer Argumentation auf ganzer Linie gefolgt"

Das Verwaltungsgericht Bremen hat heute einen Eilantrag der "Joy Company GmbH" abgelehnt. Mit dem Antrag hatte die Betreibergesellschaft des Neustädter Bordells "Eros 69" begehrt, dass Innensenator Ulrich Mäurer im Zusammenhang mit dem bestehenden Bordell in der Duckwitzstraße sowie dem geplanten Bordell in der Bürgermeister-Smidt-Straße nicht mehr länger behaupten dürfe, dass deren Geschäftsführerinnen lediglich "Strohfrauen" für die in Bremen verbotene Rockergruppe "Hells Angels" seien.

Nun kommt das Verwaltungsgericht zu dem Ergebnis, dass es sich bei den Äußerungen des Senators nicht um bloße Unterstellungen, sondern um "wahre Tatsachenbehauptungen" handelt. Die polizeilichen Stellungnahmen würden belegen, dass eine der ehemaligen Führungsfiguren der in Bremen verbotenen "Hells Angels" auf die Geschäftsführerinnen maßgeblichen Einfluss ausübe. Innensenator Ulrich Mäurer: "Das Gericht folgt damit auf ganzer Linie unserer Argumentation." Der Ehemann beziehungsweise Bruder der Geschäftsführerinnen der Betreibergesellschaft ist heute Anführer der "Hells Angels MC Key Area" in Delmenhorst. In den vergangenen Monaten trat er in diversen Angelegenheiten als Ansprechpartner gegenüber Behörden für das "Eros69" in der Neustadt auf.

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Geestland. Eine 18-jährige Fahranfängerin aus dem Landkreis Stade ist gestern Abend gegen 19.30 Uhr bei einem Verkehrsunfall glücklicherweise nur leicht verletzt worden. Die junge Frau war mit ihrem PKW auf der L119 von Bad Bederkesa in Richtung Lintig unterwegs. Aus bisher ungeklärter Ursache kam der PKW nach links von der Fahrbahn ab und prallte mit noch relativ hoher Geschwindigkeit gegen einen Baum. Die Fahrerin wurde mit nur leichten Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert, am PKW entstand Totalschaden. Die Schadenshöhe beträgt etwa 15.000 Euro. Da an der Unfallstelle Öl und Benzin in das Erdreich liefen, musste die untere Wasserbehörde des Landkreises Cuxhaven verständigt werden.

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Einfamilienhaus aufgebrochen - Täter flüchten vor Bewohnern

Cadenberge. In der Nacht von Dienstag, 23.03.2021 auf Mittwoch, 24.03.2021, wurde ein Ehepaar um 1 Uhr Opfer eines Einbruchs. Der oder die bisher unbekannten Täter hebelten ein Fenster des Einfamilienhauses auf, drangen in das Haus ein und durchsuchten mehrere Schränke. Als ein Täter das Schlafzimmer durchsuchen wollten, entdeckte er die schlafenden Bewohner. Der Täter ergriff sofort die Flucht. Dennoch gelang es noch Wertgegenstände im Wert von etwa 2.000 Euro zu entwenden.


Einbruch in Einfamilienhaus

Hemmoor/Osten. In der Nacht von Dienstag, 23.03.2021 auf Mittwoch, 24.03.2021, brachen unbekannte Täter in ein zurzeit unbewohntes Einfamilienhaus in der Straße Niederstrich in Osten ein. Die Täter hebelten die Haustür auf und durchsuchten das Haus. Da in dem unbewohnten Haus keine Wertgegenstände zu finden waren, verließen die Täter das Haus ohne Beute.

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- Straftatenaufkommen auf ähnlich niedrigem Niveau wie im Vorjahr - Aufklärungsquote weiter gestiegen - Zahl der Wohnungseinbrüche fortwährend rückläufig - Wieder vermehrt Ereignisse zum Nachteil älterer Menschen

Das Jahr 2020 beinhaltete zahlreiche Herausforderungen. Trotz der zum Teil erheblichen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie im öffentlichen Leben sind die Straftaten im Zuständigkeitsgebiet der Polizeiinspektion Cuxhaven gegenüber denen des Vorjahres leicht gestiegen.

++Anzahl der Straftaten insgesamt und deren Aufklärungsquote++

Nachdem die Anzahl an Straftaten im Zuständigkeitsbereich der PI Cuxhaven seit Jahren rückläufig war, ist sie im vergangenen Jahr leicht gestiegen (von 9.815 Straftaten 2019 auf 9.943 Straftaten 2020). Dies entspricht einem geringen Zuwachs von 1,3 Prozentpunkten. Dabei blieb der Wert aber unter Marke von 10.000 registrierten Straftaten im Jahreszeitraum. Dies wurde damit nach dem Jahr 2019 zum zweiten Mal infolge erreicht. Gleichzeitig konnte die Aufklärungsquote von 61,43 Prozent (2019) auf 62,84 Prozent (2020) gesteigert werden. Seit 2018 konnte die Aufklärungsquote bei Werten von über 60 Prozent, auf hohem Niveau, gefestigt werden. "Hinter jeder Tat verbergen sich Opfer und/oder Geschädigte und damit persönliche Schicksale, das ist uns immer bewusst. Dennoch leben wir insgesamt in einer sicheren Region", so Inspektionsleiter Arne Schmidt zu der aktuellen Entwicklung.

Natürlich hat die Corona-Pandemie auch Einfluss auf das Kriminalitätsgeschehen in der Region gehabt. Straftaten, die typischerweise im Zusammenhang mit dem Nachtleben passieren, wurden im Jahr 2020 deutlich weniger registriert, bilanziert Arne Schmidt. Dies habe aber trotzdem nicht zu einer Verringerung der Gesamtstraftaten geführt. Betrugsdelikte, vor allem zum Nachteil älterer Mitmenschen, seien hingegen deutlich gestiegen.

Stefanie Köster, Leiterin des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion, macht deutlich: "Diese Straftaten, die darauf abzielen, unseren älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern Geld oder Wertsachen zu entwenden, sind besonders widerwärtig. Umso wichtiger ist es, dass wir unsere Bemühungen um Aufklärung und Prävention weiter fortsetzen werden. Dass viele dieser Taten im Versuchsstadium verbleiben, ist ein positives Zeichen dafür, dass wir unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Warnhinweisen und Sicherheitstipps erreichen."

++Häufigkeitszahl++

Ähnlich der Inzidenz im Zusammenhang mit dem Corona-Virus, beschreibt die Häufigkeitszahl in der PKS, wie viele Straftaten je 100.000 Einwohner (statistisch) begangen wurden. Sie dient damit als Indikator für die objektive Sicherheit in einer Region.

So lag die Häufigkeitszahl im gesamten Land Niedersachsen in 2020 bei 6.219 und damit niedriger als 2019 mit 6.346. Für den gesamten Zuständigkeitsbereich der PI Cuxhaven ergab sich 2019 ein Wert in Höhe von 4.952. Aufgrund der geringen Steigerung des Straftatenaufkommens insgesamt, stieg auch dieser Wert leicht auf 5.021 im Jahr 2020. Er liegt aber immer noch deutlich unter dem Landesdurchschnitt.

Für die einzelnen Polizeikommissariate und deren Zuständigkeitsbereiche ergaben sich die folgen-den Einzelwerte:

Stadtgebiet Cuxhaven: 5.768 in 2020 (6.196 in 2019)

Polizeikommissariat Geestland: 5.339 in 2020 (4.717 in 2019)

Polizeikommissariat Hemmoor: 5.186 in 2020 (4.460 in 2019)

Polizeikommissariat Schiffdorf: 3.658 in 2020 (3.545 in 2019)

++Straftaten gegen das Leben und Sexualdelikte++

Während 2019 wegen dreier Morddelikte in der PI Cuxhaven ermittelt wurde, gab es hier im Jahr 2020 keine Tat, die dieser Kategorie zuzuordnen ist. Bei den Sexualdelikten sind die Gesamtzahlen rückläufig (2019: 163 zu 2020: 131). Dies gilt auch für Delikte aus dem Bereich des Besitzes und der Verbreitung von Kinderpornografie (2019: 26 zu 2020: 19). "Hier sind die Zahlen allerdings trügerisch", so die Chefin der Kripo, "durch die Komplexität dieser Verfahren bei ständig steigenden Datenvolumen verlängert sich die Bearbeitungszeit bei jedem einzelnen Fall. Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, jedes Bild und jedes Video dahingehend zu überprüfen, ob es Identifizierungsansätze für Opfer und Täter gibt, das kostet leider Zeit. Es gibt in diesem Bereich keinen Grund zur Entwarnung, nach wie vor gibt es viel zu viele erschütternde Fälle von Missbrauchshandlungen, von denen Bilder und/oder Videosequenzen existieren, die dann über Tauschbörsen oder andere digitale Medienströme hin- und hergetauscht werden. Der Besitz, die Verbreitung und erst Recht die Herstellung solcher Bilder und Videos sind abscheuliche Taten, auf die der Rechtstaat mit aller Konsequenz reagieren muss."

++Eigentumsdelikte++

Eine erfreuliche Tendenz ließ sich im vergangenen Jahr bei den Eigentumsdelikten feststellen. Die Gesamtzahl verringerte sich von 3.385 Fällen in 2019 auf 2.848 Fälle in 2020. Damit gingen die Zahlen in diesem Deliktsbereich um ca. 16 Prozent zurück. Besonders erfreulich war der Rückgang bei den polizeilich registrierten Wohnhauseinbrüchen. Deren Zahl ging von 230 in 2019 auf 205 Fälle in 2020 zurück (minus ca. 11 Prozent). In 96 dieser 205 Fällen verblieben diese Taten im Ver-suchsstadium. Hier machten sich die Präventionsbemühungen der vergangenen Jahre deutlich bemerkbar.

++Ereignisse zum Nachteil älterer Menschen++

Im vergangenen Jahr wurden mehr Vorfälle registriert, bei denen es zu Vorbereitungshandlungen, Straftaten im Versuchsstadium und vollendeten Straftaten zum Nachteil älterer Menschen gekommen ist. Die Zahl der dokumentierten Fälle stieg auf 233 (2019: 176 Fälle). Ob z. B. Betrug oder Diebstahl, die Maschen der Täter/-innen sind vielfältig und perfide. Oft wird versucht, psychisch Druck auf die potenziellen Opfer auszuüben, um sie um Ersparnisse oder andere Wertgegenstände zu bringen.


"Dieses Thema liegt mir sehr am Herzen", so der Leiter der Inspektion. "Teilweise werden hier Existenzen zerstört. Die Gutgläubigkeit der Menschen wird ausgenutzt, um auf niederträchtigste Weise Beute zu machen. Wir werden weiter jede Chance nutzen, um unsere Seniorinnen und Senioren diesbezüglich zu sensibilisieren. Soweit möglich, sind Angehörige des Präventionsteams am Impfzentrum oder den dezentralen Impfstellen vor Ort, um hier mit den betroffenen Personen ins Gespräch zu kommen, um zu sensibilisieren, aufzuklären und zu warnen."

++Rohheitsdelikte - Häusliche Gewalt++

Während die Gesamtzahl der Rohheitsdelikte von 1.073 Taten in 2019 auf 1.039 Taten in 2020 sank, erhöhte sich im gleichen Zeitraum die Zahl der Fälle von Häuslicher Gewalt von 440 auf 537.

Die Polizeiinspektion Cuxhaven bietet auch zu dieser Thematik Präventionsangebote an. Zuletzt erstellte das Präventionsteam ein mehrsprachiges Video zum Thema Häusliche Gewalt und veröffentlichte es über soziale Medien.

++Widerstand gegen und tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte++

Die Zahl der Widerstände und tätlichen Angriffe auf Vollstreckungsbeamte stieg von 38 Fällen in 2019 auf 50 Fälle in 2020. Dazu Kriminaldirektor Schmidt: "Jeder dieser Fälle ist einer zu viel. Der Anstieg ist alarmierend und wir werden mit unseren Fortbildungsangeboten weiterhin dafür sorgen, dass unsere Kolleginnen und Kollegen bestmöglich auf Gefahrensituationen reagieren können, um sich selbst und andere zu schützen."

++Beleidigung, Verleumdung und üble Nachrede++

In diesem Deliktsbereich ist im vergangenen Jahr im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Cuxhaven ein deutlicher Zuwachs der Fallzahlen erkennbar. Ob persönlich, per Messenger oder in sozialen Medien, die Fälle von Beleidigung, Verleumdung und übler Nachrede stiegen deutlich von 333 in 2019 auf 550 in 2020. Dies entspricht einer Steigerung von ca. 65 Prozent.

++Straftaten nach dem Infektionsschutzgesetz++

Im Zuge der Corona-Pandemie wurden im vergangenen Jahr im hiesigen Zuständigkeitsbereich 13 Straftaten nach dem Infektionsschutzgesetz bearbeitet. Dabei verstießen die Beschuldigten z. B. gegen ihre amtlich angeordnete Quarantäne oder kamen in größeren Personengruppen zusammen, ohne sich an die Abstands- und Hygienemaßnahmen zu halten.

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Meckelstedt. Am 22.03.2021, gegen 07.15 Uhr, verunfallt ein Viehtransporter auf der Steinbergshörner Straße in Geestland, Ortsteil Meckelstedt. Aus bislang unbekannter Ursache gerät der Lkw nach rechts von der Fahrbahn und kollidiert bei geringer Geschwindigkeit seitlich mit einem Baum im Seitenraum. Der Fahrer aus dem Landkreis Rotenburg und auch die transportierten Rinder, die nach dem Unfall teilweise von der Ladefläche gelangten, wurden nicht verletzt. Die Tiere konnten zeitnah durch den Landwirt wieder auf den nahegelegenen Hof geführt werden. Am Lkw entstand ein Sachschaden von ca. 25.000 Euro. .



Der Ruhebereich im neuen Impfzentrum (Foto: Gesundheitsbehörde)

Am heutigen Samstag (20. März 2021) ist der Betrieb im Impfzentrum in den Messehallen 4 und 5 aufgenommen worden. Die ersten rund 600 Impfungen gegen das Corona-Virus werden heute durchgeführt. Betrieben wird das Impfzentrum vom Kreisverband Bremen des Deutschen Roten Kreuzes. Das Impfzentrum hat eine Kapazität von 10.000 Impfungen am Tag. Vor Ort informierten sich heute Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte, Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard und Bernd Blüm, Geschäftsführer Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Bremen, über den abgeschlossenen Aufbau und die heute begonnenen Impfungen.

Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard im Gespräch mit dem Deutschen Roten Kreuz (Foto: Deutsches Rotes Kreuz)
Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard im Gespräch mit dem Deutschen Roten Kreuz (Foto: Deutsches Rotes Kreuz)

Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard: "Wir haben hier ein grandioses Impfzentrum. Mein Dank gilt allen Beteiligten bei der Planung und der Durchführung, ganz besonders dem Deutschen Roten Kreuz und der Bremischen Schwesternschaft vom Roten Kreuz, die das Impfzentrum betreiben und Personal zur Verfügung stellen. Mit dem neuen Impfzentrum sind wir jetzt in der Lage 14.000 Impfungen am Tag in der Stadt Bremen durchzuführen. Drei Impfzentren und die mobilen Teams können es uns jetzt ermöglichen, im Sommer allen Bremerinnen und Bremern ein Impfangebot gemacht zu haben. Aber nach der gestrigen Entscheidung bleibt es im April dabei, dass wir unsere Kapazitäten in Bremen bei weitem nicht voll nutzen können. Ab Mai, so die Ankündigungen, soll es aber schneller gehen können."

Bürgermeister Andreas Bovenschulte im Gespräch mit dem Deutschen Roten Kreuz im neuen Impfzentrum (Foto: Deutsches Rotes Kreuz)
Bürgermeister Andreas Bovenschulte im Gespräch mit dem Deutschen Roten Kreuz im neuen Impfzentrum (Foto: Deutsches Rotes Kreuz)

Auch Bürgermeister Andreas Bovenschulte freut sich über die Eröffnung des Impfzentrums: "Mit dem neuen Impfzentrum sind wir sehr gut gerüstet. Unser Ziel war und bleibt: Wir wollen so gut, so schnell und so präzise wie möglich impfen. Dazu brauchen wir sowohl leistungsfähige Ärztinnen und Ärzte. Wenn demnächst, wie angekündigt, endlich mehr Impfstoff-Lieferungen kommen, müssen wir in der Lage sein, die Kapazitäten flexibel anzupassen. Das neue Impfzentrum versetzt uns dazu in die Lage. Deshalb bin ich auch ein wenig stolz darauf, wie hier Verwaltung, Hilfsorganisationen und Wirtschaft gemeinsam eine so professionelle Einrichtung aufgebaut haben."

Die 86-jährige Elli Bartusch wird im neuen Impfzentrum geimpft. (Foto: Gesundheitsbehörde)
Die 86-jährige Elli Bartusch wird im neuen Impfzentrum geimpft (Foto: Gesundheitsbehörde)

Bernd Blüm, Geschäftsführer des Deutsches Rotes Kreuzes, Kreisverband Bremen, ergänzt: "Wir freuen uns, dass wir als DRK Kreisverband zusammen mit der Bremischen Schwesternschaft vom Roten Kreuz unsere Kompetenz in den Betrieb des Impfzentrums einbringen können. Gerne haben wir diese herausfordernde Aufgabe übernommen. Einen Rotkreuz-Einsatz von dieser Größenordnung mit Hunderten von Mitarbeitenden und einer Dauer von mehreren Monaten hat es in den letzten Jahrzehnten nicht gegeben."

Ebenfalls wurden heute die ersten Impfungen mit dem Impfstoff von AstraZeneca nach dem vorrübergehenden Impfstopp wieder durchgeführt. Die Impfungen mit AstraZeneca erfolgen im Impfzentrum in Halle 7, in den Hallen 4 und 5 kommt aktuell der Impfstoff von BioNTech zum Einsatz.

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