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Polizei findet diverse Waffen nach gewalttätigem Übergriff

Landkreis Cuxhaven/Landkreis Osterholz. Die Polizeiinspektionen Cuxhaven und Verden/Osterholz durchsuchten am Samstagmorgen (28.11.2020) insgesamt fünf Wohnungen im Landkreis Osterholz. Die Durchsuchungen richteten sich gegen drei serbische Staatsbürger im Alter von 20 bis 26 Jahren. Anlass der Maßnahmen waren seit geraumer Zeit andauernde familiäre Streitigkeiten, die am vergangenen Montag bereits zu einem polizeilichen Einsatz im Landkreis Cuxhaven führten. Hierbei war es zu einem gewalttätigen Übergriff gekommen. Die Polizei Cuxhaven leitete diesbezüglich mehrere Ermittlungsverfahren u.a. wegen des Verdachts der Bedrohung, der gefährlichen Körperverletzung und des Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen konnten drei Beschuldigte identifiziert werden, gegen die sich die polizeilichen Maßnahmen richteten. Durch die Staatsanwaltschaft Stade wurden entsprechende Durchsuchungsbeschlüsse beim Amtsgericht Stade erwirkt. 

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Daneben wurden auch gefahrenabwehrende Maßnahmen getroffen, um einem weiteren Konfliktpotenzial frühzeitig zu begegnen. Die Umsetzung der Durchsuchungen erfolgte in Kooperation der Polizeiinspektionen Cuxhaven und Verden/Osterholz. Die Beschuldigten wurden in Gewahrsam genommen und dem Amtsgericht Achim vorgeführt. Durch den richterlichen Eildienst wurde wegen einer weiter bestehenden Gefahrenlage gegen alle Beschuldigten ein Langzeitgewahrsam angeordnet. Die Durchsuchungen führten zum Auffinden von scharfen Schusswaffen, Schreckschusswaffen, Anscheins-, Hieb- und Stichwaffen. Die Waffen wurden als Beweismittel und aus gefahrenabwehrenden Gründen beschlagnahmt. Insgesamt war die Polizei mit rund 130 Beamtinnen und Beamten im Einsatz, darunter Spezialeinheiten des LKA Niedersachsen, die Diensthundführerstaffel Oldenburg und der Bereitschaftspolizei aus Oldenburg. Angesichts der laufenden Ermittlungen sieht die Polizei derzeit von weiteren Auskünften zu diesen Verfahren ab.

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Die Polizei Cuxhaven führte am heutigen Morgen in der Stadt und im Landkreis Cuxhaven umfangreiche Durchsuchungsmaßnahmen durch. Insgesamt wurden 14 Wohn- und Geschäftshäuser durchsucht, darunter auch das Vereinsheim einer örtlichen Motorradgruppierung in der Wingst. Die seit mehreren Monaten geführten Ermittlungen richten sich gegen zehn Männer und eine Frau im Alter zwischen 25 und 30 Jahren, bei denen es sich mit Ausnahme von zwei Personen um deutsche Staatsangehörige handelt. Hintergrund der polizeilichen Maßnahmen war ein von der Staatsanwaltschaft Stade eingeleitetes und geführtes Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Menschen- und Rauschgifthandels. Daneben wurden auch gefahrenabwehrende Maßnahmen durchgeführt, um Expansionsbestrebungen schon in einem frühen Stadium entgegen zu treten. Die Leiterin des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Cuxhaven, Polizeirätin Stefanie Köster, erklärt dazu:

"Die Ermittlungen haben gezeigt, dass auch bei uns rockerähnliche Gruppierungen im Rotlichtmilieu aktiv sind. Verstöße gegen die Rechtsordnung, egal durch wen, werden von der Polizei bei niedriger Einschreitschwelle konsequent verfolgt. Deshalb haben wir derartige Aktivitäten immer im Blick und werden sie unter Ausschöpfung aller rechtlichen Möglichkeiten bekämpfen."

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Zur Umsetzung der Durchsuchungsmaßnahmen wurden durch die Amtsgerichte Stade, Cuxhaven und Otterndorf entsprechende Gerichtsbeschlüsse erlassen. Die Maßnahmen führten zum Auffinden von Beweismitteln, u.a. diverse scharfe Schusswaffen, mehrere Kilogramm illegale Betäubungsmittel, Datenträger sowie zahlreiche Hieb-, Stich- und Stoßwaffen. Eine der Personen wurde wegen eines bestehenden Haftbefehls einer Justizvollzugsanstalt zugeführt. Gegen eine weitere Person läuft gegenwärtig noch die Prüfung, ob ein Untersuchungshaftbefehl bei der Staatsanwaltschaft Stade beantragt wird. Die anderen Personen wurden nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Maßnahmen entlassen.

Insgesamt war die Polizei mit rund 250 Beamtinnen und Beamten im Einsatz, darunter Spezialeinheiten des LKA Niedersachsen, der Zentralen Kriminalinspektion Oldenburg und der Bereitschaftspolizeien aus Braunschweig, Hannover sowie Oldenburg. Angesichts der laufenden Ermittlungen sieht die Polizei derzeit von weiteren Auskünften zu diesen Verfahren ab.

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Zwischen den Anschlussstellen Debstedt und Altenwalde gingen in der vergangenen Nacht immer wieder Hagelschauer nieder, die für gefährliche Situationen und Unfälle sorgten. Erste Verkehrsunfälle wurden gestern (19.11.2020), gegen 23:55 Uhr, zwischen Debstedt und Neuenwalde gemeldet. Auf beiden Richtungsfahrbahnen hatte jeweils ein Fahrzeugführer die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Beide Fahrzeuge schlugen in die Leitplanken ein. Während der Verkehrsunfall in Fahrtrichtung Bremen glimpflich ablief, verletzte sich ein 32-jähriger Nordenhamer, der in Richtung Cuxhaven fuhr, leicht. Er wurde einem Bremerhavener Krankenhaus zugeführt. Während der Unfallaufnahme wurde bekannt, dass der 32-Jährige wichtige Blutproben für ein Cuxhavener Krankenhaus transportierte. Diese wurde nun durch einen Streifenwagen der Polizei Geestland zum Bestimmungsort verbracht. Die Schadenshöhe der beiden Unfälle wird auf ca. 15.000 Euro geschätzt.

Am Freitagmorgen (20.11.2020), gegen 04:07 Uhr, ereignete sich ein weiterer Verkehrsunfall auf der Richtungsfahrbahn Bremen, kurz vor der Anschlussstelle Neuenwalde. Hier hatte sich ein Pkw nach einem Hagelschauer gedreht und war dabei gegen die Leitplanke gestoßen. Der Fahrzeugführer wurde nicht verletzt und kümmerte sich selbständig um die Bergung seines beschädigten Fahrzeugs.

Der vierte Verkehrsunfall ereignete sich, gegen 04:50 Uhr, kurz vor der Anschlussstelle Nordholz in Richtung Cuxhaven. Der Fahrer eines Kleintransporters war mit Kollegen auf dem Weg zur Arbeit, als er wegen eines Hagelschauers die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Das Fahrzeug prallte gegen die Schutzplanken und blieb auf der Fahrbahn liegen. Ein Insasse wurde dabei leicht verletzt. Der Sachschaden wird auf 10.000 Euro geschätzt. Zur Bergung des Fahrzeugs musste die Richtungsfahrbahn Cuxhaven halbseitig bis 07:00 Uhr gesperrt werden. Zu nennenswerten Beeinträchtigungen des Berufsverkehrs kam es nicht.

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Am frühen Donnerstagmorgen (19.11.2020), gegen 00:53 Uhr, kam ein 18-jähriger Hagener auf der Landesstraße 134, in Höhe der Gemarkung Gackau, mit seinem Pkw nach links von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum. Der Fahrer und sein ebenfalls 18-jähriger Beifahrer, auch aus Hagen im Bremischen, wurden leicht verletzt und in umliegende Krankenhäuser verbracht. Der Sachschaden beläuft sich schätzungsweise auf über 10.000 Euro. Die genaue Unfallursache muss noch ermittelt werden..


Bereits am vergangenen Freitagmorgen (13.11.2020) wurden mehrere erwirkte Durchsuchungsbeschlüsse des Amtsgerichtes Stade bei einem 57-jährigen Beschuldigten aus Loxstedt-Stotel vollstreckt. Er stand im Verdacht, illegal mit Betäubungsmitteln Handel zu treiben. Die Polizeibeamten fanden in seinem Wohnhaus 280 Gramm getrocknetes Marihuana und Haschisch sowie 3.350 Euro Bargeld in szenetypischer Stückelung vor und beschlagnahmten diese. Der Täter machte keine Angaben zur Sache und wurde nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen..


Bereits am vergangenen Wochenende (13.11.2020, 21:00 Uhr bis 15.11.2020, 09:00 Uhr) verschafften sich bisher unbekannte Täter auf ebenfalls unbekannte Art und Weise Zutritt in ein Haus in der Straße "An der Kattrepel" in Wremen und entwendeten aus diesem Bargeld, Schmuck sowie Uhren. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu der Tat oder zu dem/den Täter(n) sowie auffälligen Fahrzeugen in der näheren Umgebung machen können, werden gebeten, sich an die Polizei Geestland (04743-9280) oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden. 

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In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (04./05.11.2020) versuchten Unbekannte in einen Verbrauchermarkt in Bokel einzubrechen. Dabei wurde die Eingangsschiebetür aufgehebelt und die Verglasung zum Verkaufsraum beschädigt. Dennoch drangen die Täter nicht in den Verkaufsraum ein. Ohne Beute und unerkannt entkamen die Täter dann. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten sich bei der Polizei in Schiffdorf (04706-9480) zu melden. 

 Hechthausen. Ebenfalls in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (04./05.11.2020) brachen Unbekannte in eine Bäckereifiliale in Hechthausen ein. Mit ihrer Beute flüchteten die Täter unerkannt auf gleichem Wege wieder aus der Filiale und entfernten sich vom Tatort. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten sich bei der Polizei in Hemmoor (04771-6070) zu melden. 

 Loxstedt/Nesse. Am Donnerstag (05.11.2020), zwischen 14:50 Uhr und 21:00 Uhr, brachen Unbekannte in ein Einfamilienhaus in der Lindenstraße in Nesse ein. Dabei schlugen sie eine Fensterscheibe ein und gelangten durch das geöffnete Fenster ins Innere des Hauses. Ob Diebesgut erlangt worden ist, steht bisher nicht fest. Der oder die Täter/innen flüchteten unerkannt. Anwohner, die im Tatzeitraum etwas Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten sich bei der Polizei in Schiffdorf (04706-9480) zu melden. .

Am Donnerstag (05.11.2020) kam es, gegen 18:10 Uhr, aus bisher ungeklärter Ursache zu einem Fahrzeugbrand auf der A 27 in Fahrtrichtung Walsrode, zwischen den Anschlussstellen Stotel und Hagen im Bremischen. Der Volvo eines 49-jährigen Butjadingers brannte dabei vollständig aus. Glücklicherweise blieb der Fahrzeugführer unverletzt. 


Die Autobahn wurde während der Löscharbeiten aufgrund der starken Rauchentwicklung kurzfristig in beide Richtungen voll gesperrt. Die Schadenshöhe wird auf etwa 5.000 Euro geschätzt. Im Rahmen dieses Einsatzes stellten die eingesetzten Beamten dann noch einen 25-Jährigen fest, der zum wiederholten Male ein Kfz ohne Fahrerlaubnis führte. Durch frühere Sachverhalte war der Beschuldigte den eingesetzten Beamten des PK Geestland bekannt. Mangels Eignung wurde ihm die Fahrerlaubnis im Rahmen einer unanfechtbaren Entziehung aberkannt. Gegen den Fahrzeugführer wurde wieder ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet. .


Bereits am 25.10.2020, zwischen 01:30 Uhr und 03:30 Uhr, gelangten vier bisher unbekannte Personen (zweimal männlich und zweimal weiblich) in das alte Gebäude der Oberschule in Dorum. Dort wurde diverses Inventar beschädigt. Unter anderem wurde ein Feuerlöscher entleert. Schließlich wurde, gegen 03:30 Uhr, ein Feuermelder betätigt und somit Brandmeldealarm ausgelöst. Die Freiwillige Feuerwehr Dorum musste deshalb ausrücken. Aufgrund von vorhandenen Videoaufnahmen wird jetzt gegen die o.g. Personen wegen des Mißbrauchs von Notrufen und Beeinträchtigung von Unfallverhütungs- und Nothilfemitteln, gemeinschädlicher Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch ermittelt. Zeugen mögen sich bitte an die Polizei in Dorum (04742/926980) oder die Polizei in Geestland (04743/9280) wenden. .

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