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Cuxhaven. Ein noch unbekannter Mann entriss am Karfreitag
gegen 14:20 Uhr in der Segelckestraße einer 95-jährigen Cuxhavenerin, die sich auf einen Rollator stützte, die Handtasche. Der skrupellose Täter flüchtete anschließend per Fahrrad in Richtung Nordersteinstraße. Die Frau erlitt beim Festhalten der Tasche eine Verletzung an der Hand. Ein Passant kam der Frau zu Hilfe und alarmierte die Polizei. Zeugen, die Angaben zum Täter oder zu dessen weiterem Fluchtweg machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Die Tat ereignete sich in Höhe des dortigen Orthopädiegeschäftes.


 Polizeiinspektion Cuxhaven stellt polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2014 vor.

"Wir haben im Jahr 2014 das niedrigste Straftatenaufkommen seit über 20 Jahren in der Stadt und im Landkreis Cuxhaven polizeilich registriert und abermals eine gute Aufklärungsquote erreicht", eröffnete Holger Kliem am heutigen Mittwochvormittag das Pressegespräch anlässlich der Veröffentlichung der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2014 (2014: 10.663 Straftaten, 2013: 10.952 Straftaten).
Der Inspektionsleiter gab die PKS für die Stadt und den Landkreis Cuxhaven - gemessen an seiner Fläche einer der größten Landkreise Niedersachsens und einer der größeren im Bundesgebiet - für die Bereiche von Cuxhaven bis Hagen im Bremischen und von Misselwarden bis Osten gemeinsam mit Kriminaloberrat Hans-Dieter Rendelsmann im Beisein aller Dienststellenleiter bekannt.
2014 klärte die PI Cuxhaven 6.363 der insgesamt 10.663 Straftaten auf, was einer beachtlichen Aufklärungsquote von 59,67 Prozent entspricht. 2013 wurden 6.428 von insgesamt 10.952 Taten geklärt. Dies entspricht einer Aufklärungsquote von 58,69 Prozent.
Laut Kliem belegen die objektiven Zahlen, dass die Bürgerinnen und Bürger sowie die zahlreichen Touristen in der Stadt und im Landkreis Cuxhaven nach wie vor sicher leben können.
Kriminaloberrat Hans-Dieter Rendelsmann erläuterte die einzelnen Deliktbereiche. Einen Großteil der Straftaten machten laut PKS trotz eines Rückgangs um über vier Prozent in diesem Bereich die Diebstahldelikte mit 40 Prozent des Gesamtstraftatenaufkommens aus. Sachbeschädigungen und Rohheitsdelikte seien ebenfalls gesunken. Die Wohnungseinbrüche blieben im Vergleich zum Vorjahr auf gleichem Niveau. Zudem geschah im vergangenen Jahr im Zuständigkeitsbereich der PI Cuxhaven kein Mord.
Im gesamten Inspektionsbereich ermittelte die Polizei 2014 in insgesamt 4.211 Fällen von Diebstahl. Somit sind die Fallzahlen im Diebstahlbereich abermals gesunken (2013: 4.394 Taten).
Im Jahr 2014 wurden 464 Wohnungseinbrüche (2013: 462) bei der Polizeiinspektion Cuxhaven angezeigt. In den Zahlen sind statistisch auch immer die Fälle erfasst, in denen es den Tätern gar nicht gelang, in das Haus oder in die Wohnung zu gelangen. In mehr als einem Drittel dieser Taten blieb es beim Versuch.
"Die Bürgerinnen und Bürger in unserer Region sind sensibilisiert und alarmieren uns bei verdächtigen Beobachtungen. Außerdem nehmen inzwischen viele Menschen unsere Beratungsangebote gern an und leisten damit einen wichtigen eigenen Beitrag zur Verhinderung von Wohnungseinbrüchen, denn ein Täter bricht ab, wenn Sicherungseinrichtungen die Tat erschweren oder sie von aufmerksamen Nachbarn angesprochen werden", erklärte der Leiter des Zentralen Kriminaldienstes.
"Die Bekämpfung des Einbruchgeschehens wird auch weiterhin Schwerpunkt unserer Arbeit bleiben", versprach Hans- Dieter Rendelsmann.
Erfreulich war die Botschaft, dass sich der Trend eines sinkenden Anteils junger Tatverdächtiger der vergangenen Jahre weiterhin fortsetzt. Ältere Mitbürger werden entgegen ihrer Ängste, auf offener Straße überfallen und beraubt werden zu können, eher das Opfer von Trickdieben. "Der Enkeltrick ist seit Jahrzehnten eine beliebte Masche von Kriminellen, die sich zielgerichtet ältere Menschen als Opfer aussuchen. Wir richten unser Präventionsangebot verstärkt an ältere Mitbürger, um diesem Klientel das Geschäft mit der Hilfsbereitschaft alter Menschen zu vermiesen", betonte der Leiter der Polizeiinspektion Cuxhaven.
Erst seit dem Jahr 2005 werden Straftaten mit dem Tatmittel Internet statistisch erhoben. Seitdem steigt die Anzahl der erfassten Taten jährlich an. "Wir müssen weiterhin von einem hohen Dunkelfeld in diesem Bereich ausgehen", verdeutlichte Rendelsmann. Er äußerte seine Sorge um Kinder und Jugendliche, die auf unterschiedlichste Weise zum Opfer im Netz werden - mit Folgen für das reale Leben. Kinder und Jugendliche vor sexueller Gewalt zu schützen, sei Aufgabe eines jeden Erwachsenen. "Hinter jedem Bild steckt ein Leid", betonte Kriminaloberrat Rendelsmann.
Nicht selten müssten die Ermittler täglich tausende dieser Bilder sehen. "Wenn wir gegen einen Verbreiter oder Besitzer kinderpornografischen Materials ermitteln, stellen wir nicht selten enorme Datenmengen sicher. Wir sprechen hier von Größenordnungen im Terabyte-Bereich", erläuterte der Leiter des Zentralen Kriminaldienstes.
Internetdelikte werden immer komplexer und damit die Polizei weiter beschäftigen. Nur durch das "Sichtbarmachen" von Straftaten - konkret das Anzeigen solcher Delikte bei der Polizei - kann die Polizei schnell reagieren und zeitnah unterstützen.
Informieren Sie sich über die gängigsten Themenbereiche der Internetkriminalität und Tricks der Cyberkriminellen. Nutzen Sie die enthaltenen Tipps und sichern Sie Ihren Computer und Ihr Surfverhalten. Schützen Sie sich rechtzeitig u.a. vor Betrug, Abzocke, Phishing und Datenmissbrauch. Die Themen werden regelmäßig aktualisiert und ergänzt: http://www.polizei-praevention.de/



Hagen im Bremischen, Ortsteil Driftsethe. In der Nacht von Ostersonntag auf Ostermontag, 05. auf 06. April 2015, zündete ein bzw. möglicherweise mehrere bislang unbekannte Täter in der Straße "Im Ruschort" einen Haufen von ca. 250 Pressballen an, die offen auf einem Feld lagen. Das Feuer griff auf einen nahen landwirtschaftlichen Unterstand über. Menschenleben oder Wohnbebauung waren nicht in Gefahr. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an. Der Brandort wurde beschlagnahmt. Die Gesamtschadenssumme beläuft sich auf ca. 15.000,- Euro.
Es waren 70 Feuerwehreinsatzkräfte der Gemeinde Hagen von 00.35 bis 04.30 Uhr vor Ort.
Gesucht werden Zeugen, die sich bitte bei der Polizei in Schiffdorf, Tel. 04706/948-0, oder bei jeder anderen Polizeidienststelle melden.


Hagen-Wulsbüttel, Ortsteil Albstedt. Am Sonntag, dem 05. April 2015, fuhr ein 55-jähriger Albstedter mit seinem Fahrrad auf der Straße "Zum Dorfe" und stürzte gegen 01.15 Uhr aus bislang noch ungeklärter Ursache. Der Unfallhergang wurde durch Zeugen beobachtet. Der 55-Jährige verstarb noch an der Unfallstelle trotz durchgeführter Reanimationsmaßnahmen. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.


Landkreis Cuxhaven. Bei den auch in diesem Jahr wieder in reichlicher Anzahl stattfindenen Osterfeuern verlief es im gesamten Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Cuxhaven aus polizeilicher Sicht sehr ruhig. Bei sehr angenehmen Witterungsbedingungen haben sich die polizeilichen Maßnahmen, wie u.a. vorherige Kontaktaufnahmen mit einzelnen Veranstaltern, erhöhte Anzahl eingesetzter Polizeikräfte, bewährt und ausgezahlt. Zu danken ist hierbei auch und insbesondere den sich sehr ausgelassen und friedlich verhaltenden Osterfeuerbesuchern, die durch ihr Verhalten für reibungslose Veranstaltungsverläufe gesorgt haben.

Am Samstag, dem 04. April 2015, kam es um 06.40 Uhr auf der A 27, zwischen den Anschlussstellen Schwanewede und Uthlede, Fahrtrichtung Cuxhaven, zu einem Verkehrsunfall. Ein 45-jähriger Fahrzeugführer aus dem Schwarzwald wollte mit seinem Pkw einen Lkw überholen, verschätzte sich mit der gefahrenen Geschwindigkeit und fuhr auf den Lkw auf. Der Fahrzeugführer wurde dabei leicht verletzt. Seine drei Kinder, 9,11 und 13 Jahre jung, wurden schwer verletzt und einem Krankenhaus zugeführt. Der Sachschaden beträgt ca. 18.000,- Euro.


Otterndorf. Am Samstag, dem 04. April 2015, kam es gegen 14.20 Uhr auf dem Parkplatz des Einkaufmarktes "Marktkauf", Marktstraße, zu einer Kollision zwischen einem VW Bus, Farbe grün, Hannoveraner Kennzeichen, und der für den Marktkauf tätigen 16-jährigen Aushilfskraft, die dort u.a. die Einkaufswagen zurück zu den Unterstellmöglichkeiten schiebt.
Bei dem Zusammenstoß sei der 16-Jährige an dem zunächst wartenden VW Bus mit mehreren Einkaufswagen vorbeigeschoben. Beim Anfahren sei der 30-jährige Fahrzeugführer aus Hannover mit seinem VW Bus dem 16-Jährigen über den Fuß gerollt.
Hinsichtlich des Unfallherganges gibt es unterschiedliche Darstellungen.
Vor Ort habe sich eine Frau als Zeugin zu erkennen gegeben, die beim Eintreffen der Polizei leider nicht mehr vor Ort angetroffen werden konnte.
Diese Frau und möglicherweise weitere Zeugen werden gebeten, sich bitte bei der Polizei in Otterndorf, Tel. 04751/909380, oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.


Am Mittwochabend (01. April 2015) gegen 18 Uhr beobachteten aufmerksame Zeugen einen Mann, als dieser im Personalraum des Verbrauchermarktes an der Stader Straße mehrere Wertgegenstände an sich nahm. Nachdem er bemerkt wurde, flüchtete er zu Fuß in Rihtung Hollenworther Straße und konnte dort von Zeugen zunächst festgehalten werden. Im weiteren Verlauf riss sich der Täter los und flüchtete zum Parkplatz des Marktkauf in Hemmoor. Dort stieg er in einen Pkw der Marke Fiat und flüchtete auf der B 73 in Richtung Cuxhaven. An dem Pk
w waren die Kennzeichen PI-L 2311 angebracht. Der Pkw wurde am Vortag in Halstenbek / Schleswig-Holstein entwendet. Zeugen, die Hinweise zu dem Fahrzeug, zum flüchtigen Täter oder zu den Fahrzeuginsassen geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Hemmoor in Verbindung zu setzen.
Die Polizei lobt das mutige Einschreiten der Zeugen. Helfen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen - das ist der wichtigste Rat der Polizei. Damit ein Helfer oder eine Helferin nicht selbst zum Opfer wird, gilt es, die Situation richtig einzuschätzen und immer auch die eigene Sicherheit im Blick zu haben. Für den Ernstfall hat die Polizei deswegen sechs Regeln für richtiges Verhalten entwickelt.


In der Nacht zu Mittwoch ( entwendeten bislang unbekannte Täter einen Pkw in der Wingst. Der oder die Täter begaben sich auf das Ausstellungsgelände eines Autohauses in der Straße Höden und entwendeten den grauen Toyota (Typ GT 86). Hinweise nimmt die Polizei in Hemmoor entgegen.

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