Cuxhaven News

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  •  Zwei Todesfälle von Corona-Infizierten im Landkreis zu beklagen
  •  Bau- und Gartenmärkte und Blumenläden im Landkreis Cuxhaven dürfen wieder öffnen
  •  Tagestourismus wird spürbar eingeschränkt

Aktuelle Zahl der Infektionen:

Anzahl der bestätigten Fälle: 60 Personen
(plus 1 im Vergleich zum Vortag)
Anzahl der noch Erkrankten: 22 Personen
(minus 8 im Vergleich zum Vortag)
Anzahl der Geheilten: 38 Personen
(plus 9 im Vergleich zum Vortag)
Anzahl der stationär Behandelten: 0 Personen
(minus 3 im Vergleich zum Vortag)
Anzahl der intensiv-medizinischen Behandelten: 0 Personen
(minus 1 im Vergleich zum Vortag)
Anzahl der Todesfälle: 2 Personen
(plus 2 im Vergleich zum Vortag)
Ein Fall konnte aus der stationären in die ambulante Behandlung und häusliche Isolierung entlassen werden. Zwei Fälle mit Vorerkrankungen sind verstorben.

Auflistung nach Gemeinden
Gemeinde Beverstedt 1
Gemeinde Loxstedt 3 (plus 1)
Gemeinde Schiffdorf 6
SG Börde Lamstedt 6
SG Hemmoor 3
SG Land Hadeln 15
Stadt Cuxhaven 19
Stadt Geestland 6
Gemeinde Wurster Nordseeküste 1
  60
Infektionsort
Deutschland 12 (plus 1)
Frankreich 3
Italien 6
LK Cuxhaven 24
USA 2
Österreich 10
Spanien 1
Unklar Ausland 2
  60
Infektionsketten
Cluster Hadeln 16
Haushaltskontakte 6
Kontakt zu Fall im anderen LK 2
Kontakt zu Fall im LK 1
Reiserückkehrer 26
unklare Infektionskette 8 (plus 1)
Veranstaltung in BW 1
  60
„Auch im Landkreis Cuxhaven haben wir nun bedauerlicherweise zwei Todesfälle zu beklagen“ berichtet Landrat Kai- Uwe Bielefeld und fügt hinzu: „da geht es uns leider nicht anders als den übrigen Kommunen in Deutschland. Mein tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen und betroffenen Familien.“ Die Verstorbenen litten beide unter schweren Vorerkrankungen.

Tagestourismus wird spürbar eingeschränkt:

Es gilt gerade mit Blick auf die kommenden Osterfeiertage, im Interesse der Bevölkerung und des Gesundheitsschutzes die dauerhafte Aufrechterhaltung des Gesundheitssystems sicherzustellen.
Die Osterfeiertage stellen eine der Hauptreisezeiten im Jahr dar. Gerade weil der Tourismus insgesamt bereits eingeschränkt wurde, muss besonders an der Nordseeküste mit vermehrten Tagesgästen gerechnet werden. Wie bereits am gestrigen Tag angekündigt, wird der Landkreis Cuxhaven darauf entsprechend reagieren. „Von der in der Rechtsverordnung des Landes vorgesehenen Möglichkeit, generelle Betretungsverbote zu erlassen, haben wir jedoch keinen Gebrauch gemacht“ betont Landrat Bielefeld. „Wir möchten den Einwohnerinnen und Einwohnern des Landkreises sowie der von uns umschlossenen Seestadt Bremerhaven ermöglichen, sich auch über die Osterfeiertage im näheren Umkreis in der freien Natur aufhalten zu können.“
Personen, die nicht ihren ersten Wohnsitz im Landkreis Cuxhaven oder der Stadt Bremerhaven haben, wird jedoch der Besuch der Orte entlang der Nordseeküste sowie an Weser und Elbe per Allgemeinverfügung untersagt. Eine Ausnahme bildet hier lediglich der Besuch der Kernfamilie. „An den Osterfeiertagen kommen die Eltern und Kinder zusammen. Es ist nachvollziehbar, dass insbesondere Auszubildende oder Studentinnen und Studenten gerade jetzt ihre studienfreie Zeit bei ihren Familien verbringen möchten, zumal Universitäten und Bildungseinrichtungen geschlossen sind.“ erläutert Bielefeld.
Schon für das kommende Wochenende fordert Landrat Bielefeld potentielle Tagesgäste auf, in der eigenen nahen Umgebung zu bleiben. „Die Strände an der Nordsee, Weser und Elbe sind ein wunderschönes Ausflugsziel, aber im Sinne der Verzögerung der Ausbreitungsdynamik und der Funktionssicherheit unseres Gesundheitssystems gilt nun leider: Bleiben Sie bitte zu Hause!“
Für Fragen hierzu, aber auch für weitere Fragen rund um das Thema Corona-Virus ist das Bürgertelefon des Landkreises Cuxhaven zwischen 10:00 Uhr und 13:00 Uhr auch am Wochenende zu erreichen.
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Bau- und Gartenmärkte und Blumenläden im Landkreis Cuxhaven dürfen wieder öffnen:

In den vergangenen Wochen durften Baumärkten in Niedersachsen ihre Waren ausschließlich an Gewerbetreibende verkaufen. Diese Regelung bestand in anderen Bundesländern nicht, was zu einem erheblichen Andrang gerade auch in den Baumärkten der Stadt Bremerhaven geführt hat.
Die Niedersächsische Landesregierung hat darauf nun reagiert und ihre Rechtsverordnung entsprechend angepasst. Ab dem kommenden Samstag haben die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Cuxhaven also wieder die Möglichkeit, ihren Bedarf in den heimischen Baumärkten zu decken. Auch die Blumenläden dürfen wieder öffnen.

Polizei und Landkreis arbeiten eng zusammen:

Um den Umgang mit der derzeitigen Lage möglichst gut zu koordinieren, steht der Krisenstab des Landkreises mit den kreisangehörigen Kommunen, den umliegenden Landkreisen aber nicht zuletzt auch mit der Polizei in ständigem Kontakt. Heute hat daher der Leiter der Polizeiinspektion Cuxhaven, Arne Schmidt, an der Besprechung des Krisenstabs teilgenommen. „Für alle Beteiligten ist die derzeitige, sich weiterhin dynamisch entwickelnde Lage neu. Die Arbeit erhält andere Schwerpunkte und täglich müssen viele Fragen beantwortet werden.“ erläutert Landrat Bielefeld und fügt hinzu: „ Durch diesen engen Austausch werden beiden Seiten die jeweiligen Herausforderungen bewusst gemacht. Die Ergebnisse können dann in die tägliche Arbeit aufgenommen werden.“ Er sei Herrn Schmidt für diesen konstruktiven und vertrauensvollen Austausch sehr dankbar.
Autor/in: Presse- und InformationsDienst des Landkreises Cuxhaven
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Hagen. Bisher unbekannte Täter entsorgten in der Zeit von Dienstagmittag (31.03.2020) bis Mittwochnachmittag (01.04.2020) insgesamt drei Öltanks einer alten Ölheizung an einem Feldweg im Waldgebiet bei Lehnstedt. Der Tatort befindet sich in der Nähe der Meyenburger Straße. In den Tanks befanden sich noch Ölreste. Zum Transport muss hierbei ein größeres Fahrzeug und oder ein größerer Anhänger benutzt worden sein. Ein Zeuge hatte in der Nähe einen silbergrauen SUV mit grauem Anhänger gesehen. Ob dieser mit der Tat in Zusammenhang steht kann bisher noch nicht gesagt werden. Bei einer solchen Entsorgung handelt es sich nicht um Kavaliersdelikt, sondern um eine schwere Umweltstraftat, die schwere Schäden an Flora und Fauna anrichten kann. Dies kann mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe oder Geldstrafe geahndet werden. Weitere Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Schiffdorf (Telefon 04706-9480) zu melden.
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Aktuelle Zahl der Infektionen:

Anzahl der bestätigten Fälle: 59 Personen
(plus 3 im Vergleich zum Vortag)
Anzahl der noch Erkrankten: 30 Personen
(minus 3 im Vergleich zum Vortag)
Anzahl der Geheilten: 29 Personen
(plus 6 im Vergleich zum Vortag)
Anzahl der stationär Behandelten: 3 Personen
(plus 1 im Vergleich zum Vortag)
Anzahl der intensiv-medizinischen Behandelten: 2 Personen
(plus 1 im Vergleich zum Vortag)
Anzahl der Todesfälle: keine

Auflistung nach Gemeinden
Gemeinde Beverstedt 1
Gemeinde Loxstedt 2
Gemeinde Schiffdorf 6
SG Börde Lamstedt 6
SG Hemmoor 3 (plus 1)
SG Land Hadeln 15 (plus 1)
Stadt Cuxhaven 19
Stadt Geestland 6
Gemeinde Wurster Nordseeküste 1 (plus 1)
  59
Infektionsort
Deutschland 11 (plus 1)
Frankreich 3
Italien 6
LK Cuxhaven 24 (plus 1)
USA 2
Österreich 10
Spanien 1 (plus 1)
Unklar Ausland 2
  59
Infektionsketten
Cluster Hadeln 16
Haushaltskontakte 6
Kontakt zu Fall im anderen LK 2 (plus 1)
Kontakt zu Fall im LK 1
Reiserückkehrer 26 (plus 1)
unklare Infektionskette 7 (plus 1)
Veranstaltung in BW 1
  59
„Der Landkreis Cuxhaven ist mit 30 derzeit erkrankten im Vergleich zu vielen anderen Landkreisen gottlob vergleichsweise wenig betroffen.“ erläutert Landrat Bielefeld, „Das kann sich aber leider auch hier schnell ändern. Daher nutzen alle verfügbaren Kräfte die Zeit, sich entsprechend vorzubereiten.“ Die Bürgerinnen und Bürger fordere er auf, diese Bemühungen weiterhin durch umsichtiges Verhalten im Sinne der sozialen Distanz zu unterstützen.

Erste Lieferung von Schutzausrüstung:

Der Volkswagen Konzern hat medizinische Ausrüstung im Wert von rund 40 Millionen Euro für Niedersachsen und den Bund gespendet. Aus einer ersten Lieferung mit medizinischem Material hat auch der Landkreis Cuxhaven heute einen Anteil erhalten. Es handelt sich um 5088 Stück Mund-Nasenschutz, die für Pflegeheime und ambulante Pflegedienste im Landkreis Cuxhaven aber auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landkreises bestimmt sind, die Bürgerinnen und Bürger zu Hause aufsuchen müssen. „Längst nicht alle Aufgaben des Landkreises Cuxhaven können im Homeoffice oder hinter verschlossenen Türen erledigt werden. Kolleginnen und Kollegen aus dem Gesundheitsamt oder auch beispielsweise dem Jugendamt müssen in die Lage versetzt werden, den Hilfesuchenden direkt zu helfen, ohne die eigene Gesundheit oder die des Gegenübers in Gefahr zu bringen“ erläutert Landrat Bielefeld.
Der Volkswagen Konzern will nach eigenen Angaben Medizingüter für insgesamt 40 Millionen Euro beschaffen und spenden. Außer Masken sind auch Handschuhe, Desinfektionsmittel, Fieberthermometer, Schutzbrillen und Schutzanzüge bestellt. Maik Rittershofer aus dem Krisenstab des Landkreises ist zuversichtlich, dass es gelingen wird, weitere Lieferungen in den Landkreis zu lenken. „Versprechen kann ich aber nichts.“ fügt er hinzu. Der Landkreis wird das Material direkt an die Einrichtungen verteilen.
Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte bzw. Zahnärztinnen und Zahnärzte werden gebeten, sich für die Bestellung persönlicher Schutzausrüstung an die jeweilige kassenärztliche Vereinigung zu wenden. Die Pressemitteilung vom Vortag war diesbezüglich leider missverständlich formuliert.
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Umgang mit Verkaufswagen:

Für die Gastronomie gelten derzeit eindeutige Regelungen. So ist unter anderem ausschließlich ein Außer-Haus-Verkauf zulässig, jedoch nicht an Laufkundschaft sondern nur nach telefonischer oder elektronischer Bestellung. Für die Betreiberinnen und Betreiber von Imbisswagen ist diese Regelung allerdings nur begrenzt umsetzbar. Daher haben den Landkreis insbesondere zu der Öffnung von Imbisswagen und ähnlichen Angeboten zahlreiche Anfragen erreicht. In Absprache mit den Bürgermeistern der Städte und Gemeinden im Landkreis stellt Landrat Bielefeld hierzu folgendes klar:
Die Betreiberinnen und Betreiber von Imbisswagen können ihre Kundschaft gegebenenfalls auch auf Zuruf bedienen. Insofern entfällt grundsätzlich das Erfordernis der elektronischen Bestellung oder der Bestellung per Telefon. Allerdings sind auch dann alle weiteren Vorsichtsmaßnahmen, wie beispielsweise die Abstands- und Flächenregelungen und die Verhinderung des Verzehrs im Umkreis von 50 m um die Verkaufsstelle, einzuhalten. Bielefeld betont aber, dass dies nur für einzelne Imbisswagen gilt. Eine Ansammlung von Imbisswagen ist nicht zulässig. „Ansammlung bedeutet: mehr als ein Wagen.“, erläutert er, „denn es ist davon auszugehen, dass sonst die Abstands- und Flächenregelungen nicht einzuhalten sind und Ansammlungen nicht vermieden werden können.“

Tagestourismus wird stark eingeschränkt:

Für die kommende Woche ist eine weitere Allgemeinverfügung des Landkreises in Vorbereitung, die ab Montag, den 06.04.2020 bis Dienstag, den 20.04.2020 für Tagestouristen generell den Besuch der Orte entlang der Nordseeküste sowie an den Stränden von Weser und Elbe untersagen wird. Ausgenommen hiervon sind Personen mit erstem Wohnsitz im Landkreis Cuxhaven sowie der Seestadt Bremerhaven. Landrat Bielefeld appelliert einmal mehr an Tagesgäste, schon für das kommende Wochenende: „Bleiben Sie zu Hause! So schützen Sie sich und die Risikogruppen und die Funktionssicherheit unseres Gesundheitssystems.“
Autor/in: Presse- und InformationsDienst des Landkreises Cuxhaven.


Aktuelle Zahl der Infektionen:

Anzahl der bestätigten Fälle: 56 Personen
(plus 1 im Vergleich zum Vortag)
Anzahl der noch Erkrankten: 33 Personen
(minus 3 im Vergleich zum Vortag)
Anzahl der Geheilten: 23 Personen
(plus 4 im Vergleich zum Vortag)
Anzahl der stationär Behandelten: 2 Personen
(keine Veränderung zum Vortag)
Anzahl der intensiv-medizinischen Behandelten: 1 Person
(keine Veränderung zum Vortag)
Anzahl der Todesfälle: keine
Insgesamt befinden sich drei Personen in stationärer Behandlung im Krankenhaus Cuxhaven. Eine davon wird intensiv- medizinisch betreut.
Auflistung nach Gemeinden
Gemeinde Beverstedt 1
Gemeinde Loxstedt 2
Gemeinde Schiffdorf 6
SG Börde Lamstedt 6 (plus 1)
SG Hemmoor 2
SG Land Hadeln 14
Stadt Cuxhaven 19
Stadt Geestland 6
56
Infektionsort
Deutschland 10
Frankreich 3
Italien 6
LK Cuxhaven 23 (plus 1)
USA 2
Österreich 10
Unklar Ausland 2
56
Infektionsketten
Cluster Hadeln 16
Haushaltskontakte 6 (plus 1)
Kontakt zu Fall im anderen LK 1
Kontakt zu Fall im LK 1
Reiserückkehrer 25
unklare Infektionskette 6
Veranstaltung in BW 1
56
„Die Lage im Landkreis Cuxhaven ist vergleichsweise ruhig“ bewertet Landrat Kai- Uwe Bielefeld die Situation mit aller gebotenen Vorsicht. „Die Tatsache, dass die Anzahl der Gesundeten höher ist als die Zahl der bestätigten Neu- Infektionen stimmen mich verhalten optimistisch.“

Maskenpflicht auch im Landkreis Cuxhaven?

„Das Thema, ob es auch im Landkreis Cuxhaven eine Maskenpflicht wie in Österreich oder der Stadt Jena geben sollte, beschäftigt uns zurzeit sehr“ berichtet Landrat Kai- Uwe Bielefeld und gibt dazu aus seiner Sicht folgende Erläuterungen:
Das Thema der Maskenpflicht und deren Sinnhaftigkeit ist aus Sicht des Landkreises Cuxhaven sowohl medizinisch wie auch psychologisch zu bewerten. Die folgenden Ausführungen basieren dabei immer darauf, dass mit dem Begriff „Maske“ immer der „Mund- Nasenschutz“ gemeint ist.
Neben dem normalen Mund- Nasenschutz gibt es die sogenannten FFP Masken in verschiedenen Filterklassen, die dem medizinischen Personal vorbehalten sind. Diese sind in den folgenden Ausführungen nicht gemeint.
Ein einfacher Mund-Nasenschutz schützt davor, dass andere Menschen von Speichel- oder Schleimtröpfchen der/ des Anderen getroffen werden. Weiterhin erinnert es die Trägerin/ den Träger daran, sich meist unbewusst nicht in das Gesicht zu fassen.
Einen sicheren Schutz vor einer Infektion bietet ein normaler Mund- Nasenschutz allerdings nicht.
Wenn allerdings alle eine Maske tragen würden, wären die Mitmenschen vor größeren potentiell ansteckenden Speicheltropfen besser geschützt. Und man signalisiert seinen Mitmenschen, dass man sie aktiv schützen möchte. Zusätzlich zeigt man den Wunsch nach Abstand. Daher kann das Tragen eines Mund- Nasenschutzes der Bevölkerung helfen.
Dabei sollte man immer bedenken, dass ein selbst genähter Mund- Nasenschutz regelmäßig gewaschen werden muss.
Das Gesundheitsamt des Landkreis Cuxhaven orientiert sich bei seinen Entscheidungen immer an den Empfehlungen des Robert- Koch- Institutes (RKI) und des Nds. Landesgesundheitsamtes (NLGA) bzw. setzt die Vorgaben des Landes um. Von dort wurden bisher keine solche Empfehlung oder Vorgaben ausgesprochen. Aus diesem Grunde ist derzeit keine Einführung eines verpflichtenden Mund- Nasenschutzes geplant.
Jeder kann aber für sich selber entscheiden, was er für gut hält und wie er sich wohl fühlt.
„Die weitere Entwicklung möchte ich hier abwarten und keinen Alleingang vollziehen“ stellt Landrat Kai- Uwe Bielefeld zu dem Thema klar und fügt hinzu: „Eines darf auf keinen Fall passieren: das Abstandsgebot sowie die überaus wichtige Handhygiene darf auf keinen Fall weniger beachtet werden, wenn ein Mund- Naseschutz getragen wird. In einer Verpflichtung hierfür sehe ich genau hierin eine Gefahr“.

Pflegeeinrichtungen – weitere Allgemeinverfügung des Landkreises veröffentlicht:

„Nachdem die Landesregierung zur Eindämmung des Coronavirus für Pflegeeinrichtungen einen Aufnahmestopp verhängt hat, ist der Landkreis Cuxhaven mit einer entsprechenden Allgemeinverfügung einer Weisung des niedersächsischen Sozialministeriums gefolgt“ informiert Landrat Kai- Uwe Bielefeld. Diese tritt nach der für morgen veranlassten Veröffentlichung in der lokalen Tagespresse am Freitag, dem 03.04.2020 in Kraft und gilt zunächst bis einschließlich 18. April 2020.
Die Allgemeinverfügung finden Sie hier.

Aktuelle Informationen zum Thema "Grünabfälle":

„Die aktuelle Lage hat auch Einschränkungen für die Entsorgung von Grünabfällen zur Folge“ berichtet Landrat Kai- Uwe Bielefeld. „Das schöne Wetter fordert gerade dazu auf, sich gärtnerisch zu betätigen. Die gewohnte Routine zur Entsorgung der Grünabfälle ist jedoch so wie gewohnt nicht umsetzbar“ betont der Landrat und ergänzt: „Ich denke, dass eine Lagerung der Grünabfälle auf dem eigenen Grundstück in diesen Zeiten zumutbar ist. Nicht akzeptabel ist, dass diese - womöglich noch in Plastiksäcken - in der freien Natur wild entsorgt werden. Dieses ist eine Ordnungswidrigkeit und wird mit einem Bußgeld belegt.“
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der offiziellen Pressemitteilung, die Sie hier finden. Dort hat der Landkreis Cuxhaven auch Informationen zum Thema „Osterfeuer“ veröffentlicht.

Zunahme von häuslicher Gewalt im Landkreis Cuxhaven nicht zu beobachten:

„Die Kontakteinschränkungen, die wir alle in unserem Alltag spüren, brachten die Befürchtung mit, dass sich die häusliche Gewalt gegenüber Frauen und Kindern erhöhen wird. Die aktuell fehlenden Freizeitangebote außerhalb der eigenen vier Wände können Auseinandersetzungen und Krisen in Familien fördern. Dieses ist im Landkreis Cuxhaven bisher nicht zu verzeichnen“ erklärt Landrat Kai- Uwe Bielefeld. „Ich wünsche mir, dass das im Interesse aller auch so bleibt. Gleichwohl bitte ich die Bevölkerung, entsprechende Hinweise auf eine mögliche Kindeswohlgefährdung an das Jugendamt zu richten.“ Sofern es einen Bedarf an Hilfe und Unterstützung gibt, können Kinder und Jugendliche eine telefonische Beratung in einer persönlich schwierigen Situation unter der Rufnummer 116 111 erhalten. Eltern haben die Möglichkeit, sich an die Rufnummer 0800 111 0550 zu wenden. Sie werden dort von ausgebildeten Fachkräften betreut und beraten.
Einen Überblick über Angebote und Informationen, die das Land Niedersachsen dazu gibt, finden Sie auf der Website www.kinderschutz-niedersachsen.de. Eine graphische Übersicht stellt die Angebote übersichtlich als Bild dar. Dieses können Sie hier auch herunterladen.
Autor/in: Presse- und InformationsDienst des Landkreises Cuxhaven. 300x250 not ani


Geestland. Am Dienstagabend (31.08.2020) wurde gegen 18:00 Uhr eine Ansammlung von mehreren Personen auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes im Schmidtkuhlsweg gemeldet. Vor Ort trafen die Beamten insgesamt sechs Personen im Alter zwischen 16 und 19 Jahren an. Ein 18-jähriger Heranwachsender aus Geestland war hierbei mit seinem Auto zur Örtlichkeit gefahren.

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Nach Ansprache bezüglich des geltenden Kontaktverbots waren alle Personen sehr einsichtig und wollten umgehend die Örtlichkeit in unterschiedliche Richtungen verlassen. Bei dem 18-jährigen wurden jedoch Hinweise für einen möglichen Betäubungsmittelkonsum festgestellt. Ein durchgeführter Vortest war positiv. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Er konnte die Örtlichkeit nicht mit seinem Auto verlassen, da ihm die Weiterfahrt untersagt wurde.
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Cuxhaven-Altenwalde. In der Zeit vom 21.03.2020 bis zum 27.03.2020 entwendeten unbekannte Täter eine hochwertige Wasseraufbereitungsanlage sowie mehrere Verteilerkästen vom Gelände der Hinrich-Wilhelm-Kopf Kaserne in Altenwalde. Hierzu wurde eine Eingangstür eines Gebäudes aufgebrochen. Aufgrund der Größe der Anlage muss zum Abtransport ein größeres Fahrzeug oder ein Anhänger genutzt worden sein. Der entstandene Sachschaden beträgt ca. 18.000 Euro. Zeugen, die Hinweise auf den oder die Täter geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Cuxhaven (Telefon 04721-5730) zu melden.
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Stand: 31.03.2020, 15:00 Uhr

Aktuelle Zahl der Infektionen:

Anzahl der bestätigten Fälle: 55 Personen
(plus 1 im Vergleich zum Vortag)
Anzahl der noch Erkrankten: 36 Personen
(plus 1 im Vergleich zum Vortag)
Anzahl der Geheilten: 19 Personen
(plus 12 im Vergleich zum Vortag)
Anzahl der stationär Behandelten: 2 Person
(plus 1 im Vergleich zum Vortag)
Anzahl der intensiv-medizinischen Behandelten: 1 Person
(keine Veränderung zum Vortag)
Anzahl der Todesfälle: keine
Insgesamt befinden sich drei Personen in stationärer Behandlung im Krankenhaus Cuxhaven. Eine davon wird intensiv- medizinisch betreut.
Auflistung nach Gemeinden
Gemeinde Beverstedt 1
Gemeinde Loxstedt 2
Gemeinde Schiffdorf 6
SG Börde Lamstedt 5
SG Hemmoor 2
SG Land Hadeln 14
Stadt Cuxhaven 19 (plus 1)
Stadt Geestland 6
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Infektionsort
Deutschland 10
Frankreich 3
Italien 6
LK Cuxhaven 22 (plus 1)
USA 2
Österreich 10
Unklar Ausland 2
  55
Infektionsketten
Cluster Hadeln 16
Haushaltskontakte 5
Kontakt zu Fall im anderen LK 1
Kontakt zu Fall im LK 1
Reiserückkehrer 25
unklare Infektionskette 6 (plus 1)
Veranstaltung in BW 1
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„Ich habe mich heute sehr darüber gefreut, dass nach Rückmeldung aus dem Gesundheitsamt 12 weitere Personen die Erkrankung überwunden haben!“ Mit diesen Worten zeigt sich Landrat Kai- Uwe Bielefeld erfreut darüber, diese gute Nachricht übermitteln zu können.

Wer gilt als geheilt?

„Hierbei halten wir uns an die Empfehlungen des Robert- Koch- Institutes“ erläutert der Landrat und stellt die Kriterien dazu vor.
300x250 not aniPatientinnen und Patienten, die sich nach einer bestätigten Infektion mit leichtem Krankheitsverlauf in häuslicher Quarantäne befanden, gelten frühestens nach 14 Tagen dann als gesund, wenn sie danach mindestens 48 Stunden ohne Symptome sind und dieses ärztlich bestätigt ist.
Anders ist es bei Personen, die aufgrund der Infektion mit schwerem Krankheitsverlauf stationär behandelt werden. Hier erfolgt eine Meldung als gesund erst nach, wenn es zwei weitere Testungen mit negativem Ergebnis gab.

Pflegeeinrichtungen – weitere Allgemeinverfügung des Landkreises folgt:

„Nachdem die Landesregierung zur Eindämmung des Coronavirus für Pflegeeinrichtungen einen Aufnahmestopp verhängt hat, wird der Landkreis Cuxhaven mit einer entsprechenden Allgemeinverfügung einer Weisung des niedersächsischen Sozialministeriums folgen“ informiert Landrat Kai- Uwe Bielefeld. Diese tritt am Tag nach Veröffentlichung in der lokalen Tagespresse in Kraft und gilt zunächst bis einschließlich 18. April 2020.
Demnach werden die Betreiber der Einrichtungen auch aufgefordert, die Bewohnerinnen und Bewohner anzuhalten, die Einrichtungen und das dazugehörige Außengelände nicht zu verlassen.
Ausgenommen von dem Aufnahmestopp sind Einrichtungen, in denen gewährleistet ist, dass neu aufzunehmende Bewohnerinnen und Bewohner für einen Zeitraum von 14 Tagen separiert und von den übrigen Bewohnerinnen und Bewohnern in Quarantäne untergebracht werden.
„Wichtig ist mir, dass die Aufnahme von aus dem Krankenhaus zu entlassenden Patientinnen und Patienten in solitären Kurzzeitpflege- oder Reha-Einrichtungen, die gezielt für diese Funktion hergerichtet und zur Kurzzeitpflege ermächtigt wurden, zulässig sein wird. Diese Festlegung hilft den Betroffenen“ ergänzt der Landrat und hofft auf Verständnis in der Bevölkerung für diese Maßnahmen.

Anforderungen für persönliche Schutzausrüstung werden beim Landkreis gesammelt:

Das Land Niedersachsen hat alle Landkreise aufgefordert zu melden, welchen Bedarf es an persönlicher Schutzausrüstung für die Bereiche Krankhäuser, Pflegeeinrichtungen, Arztpraxen usw. gibt. „Hierfür haben wir eine Internetseite geschaltet, wo die Einrichtungen ihren Bedarf an den Landkreis melden können“ erläutert Landrat Kai- Uwe Bielefeld das weitere Vorgehen und ergänzt: „Diese Meldungen können allerdings nicht von Privatpersonen zum individuellen Schutz genutzt werden.“
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der offiziellen Pressemitteilung, die Sie hier finden.

Beleidigungen von Mitarbeitenden im Lebensmittelbereich sind nicht akzeptabel:

„Mich erreichte gestern eine Nachricht eines Lebensmittelgeschäftes in Cuxhaven, die mich sehr betroffen gemacht hat.“ Landrat Kai- Uwe Bielefeld kann seine Enttäuschung darüber nicht verbergen. „Alle Menschen, die jeden Tag dafür sorgen, dass trotz der Einschränkungen das Leben trotzdem halbwegs normal weitergehen kann, haben es verdient respektvoll behandelt zu werden. Für das Verhalten von Kundinnen und Kunden, Mitarbeitende im Lebensmittelbereich, die auf das Abstandsgebot achten, zu beschimpfen und die Abstandsregelungen bewusst zu missachten, habe ich kein Verständnis“ erklärt der Landrat und weist zum wiederholten Male auf den Sinn dieser Maßnahmen hin. „Die Ausbreitung des Virus muss weiter eingedämmt werden. Dazu ist Abstand das einzige sichere und wichtige Mittel!“
Autor/in: Presse- und InformationsDienst des Landkreises Cuxhaven.


Hagen im Bremischen. Bereits am Donnerstag (26.03.2020) gab eine ehrliche Finderin eine Geldbörse bei der Polizei in Hagen ab. Sie hatte die Geldbörde auf einem Radweg an der Straße Amtsdamm aufgefunden. In der Geldbörse befanden sich neben einer nicht unerheblichen Menge Bargeld lediglich ein Schlüssel und ein Foto, jedoch keine Ausweisdokumente. Die Geldbörse kann durch den Eigentümer oder die Eigentümerin nach telefonischer Rücksprache (04746-931160) bei der Polizeistation Hagen abgeholt werden.
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Beverstedt. Am letzten Wochenende (27.03. - 29.03.2020) versuchten bisher unbekannte Täter in das Schulzentrum in Beverstedt einzubrechen. Hierbei wurden zwei Fensterscheiben mit einem Mauerstein eingeschlagen.

Der oder die Täter gelangten vermutlich nicht ins Gebäudeinnere. Es wurde nichts entwendet. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Hemmoor (Telefon 04771-6070) zu melden.
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