Cuxhaven News

Latest Post


Otterndorf. Die Polizei wollte gestern Abend gegen 19.30 Uhr einen 24-jährigen E-Scooter Fahrer aus Otterndorf kontrollieren. Den Beamten war aufgefallen, dass kein Versicherungskennzeichen an dem Fahrzeug angebracht war. Der Mann reagierte jedoch nicht auf die Haltesignale und wollte vor der Kontrolle flüchten. Da es sich jedoch um ein lediglich 25 km/h schnelles Fahrzeug handelte, war es für die Beamten nicht schwer, die Verfolgung aufzunehmen. Bei der Kontrolle stellten Polizisten fest, dass für den E-Scooter tatsächlich kein Versicherungsschutz bestand. Zudem konnte der Fahrer keine Betriebserlaubnis vorzeigen und hatte auch keinen Führerschein. Gegen ihn wurden Strafanzeigen nach dem Pflichtversicherungsgesetz und wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Der E-Scooter wurde für weitere Ermittlungen sichergestellt.
.

Hagen im Bremischen. Mittwochmittag gegen 12:30 Uhr verlor eine 78-jährige Frau bei Starkregen und Windböen auf der Kreisstraße zwischen Sandstedt und Rechtenfleth die Kontrolle über ihren Kleinwagen. Der Nissan geriet in den linken Seitenraum, stieß gegen einen Straßenbaum und kam in einem Graben zum Stillstand.

Der 83-jährige Beifahrer erlitt bei dem Unfall tödliche Verletzungen. Die Fahrerin wurde schwer verletzt in eine Klinik gebracht. Lebensgefahr kann derzeit nicht ausgeschlossen werden. Die beiden Fahrzeuginsassen aus Nordrhein-Westfalen waren in Richtung Rechtenfleth unterwegs. Die Ermittlungen dauern an. .


Ihlienworth. Am Sonntag (26.01.2020) geriet am frühen Nachmittag aus noch unbekannten Gründen eine Garage in der Straße Medemstade in Ihlienworth in der Samtgemeinde Land Hadeln in Brand. Nach derzeitigem Kenntnisstand der Polizei "schraubten" zwei Bewohner des angrenzenden Einfamilienhauses zur Brandausbruchzeit gemeinsam an einem Motorrad in der Garage. Während sich der 55-jährige Hausbewohner aus der brennenden Garage retten konnte, blieb die zweite Person, bei der es sich um die 51-jährige Mitbewohnerin handeln soll, in der Garage zurück und erlitt tödliche Verletzungen. Der 55-Jährige zog sich bei dem Versuch, die Frau zu retten, Verletzungen an den Händen zu. Die Brandursachenermittlungen der Polizei dauern an.

Garagenbrand in Ihlienworth


.

In den frühen Nachmittagsstunden des 26.01.2020 geriet aus noch unbekannter Ursache eine Garage in der Straße Medemstade bei Ihlienworth in Brand. Ein Bewohner konnten sich weitestgehend retten und wurde in ein Krankenhaus verbracht. Eine Person blieb vermisst. Für die Löscharbeiten mussten Dachabdeckungen des Einfamilienhauses abgenommen werden.

Die Feuerwehr fand noch während der Löscharbeiten eine leblose Person in der Garage, bei der es sich vermutlich um die vermisste Person handelt. Die Löscharbeiten dauern noch an. Wir berichten nach.


Geestland, Langen. In den frühen Morgenstunden des 26.01.2020 kontrollierten Beamte des Polizeikommissariates Geestlandes einen 28-jährigen Wanhödener, der mit seinem PKW durch eine Wohnsiedlung innerhalb Langens fuhr. Nach eigenen Angaben wollte er lediglich seinen Bekannten, welcher stark alkoholisiert auf dem Beifahrersitz schlief, nach Hause fahren.

Unterschätzt hatte er augenscheinlich seine eigene Alkoholbeeinflussung, denn diese ergab einen Wert von über 1,6 Promille. Gegen den Fahrer wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Der Führerschein des 28-jährigen wurde durch die Beamten sichergestellt.
.

Ein weißes Damenfahrrad haben unbekannte Täter im Bahnhof Wremen vom Bahnsteig ins Gleis geworfen. Die Triebfahrzeugführerin der EVB-Bahn 82681 leitete eine Schnellbremsung ein. Das Fahrrad wurde trotzdem überfahren. Fahrgäste wurden bei der plötzlichen Schnellbremsung nicht verletzt.

Die Bahn war auf der Fahrt von Cuxhaven nach Bremerhaven und wurde nicht beschädigt. Beim Fahrrad handelt es sich um ein verrostetes Schrottrad ohne Kette und Pedale.
Der gefährliche Eingriff in den Bahnverkehr ereignete sich am Sonnabend um 21:06 Uhr. Die Bundespolizeiinspektion Bremen bittet um Zeugenhinweise: Telefon 0421/162995
.


Cadenberge. Am Freitagabend befuhr ein 24-jähriger Einwohner aus der Samtgemeinde Himmelpforten kurz nach 23.00 Uhr mit seinem Pkw die Bundesstraße 73 in Cadenberge in Richtung Cuxhaven. In Höhe des Lidl-Marktes gerät er mit seinem Fahrzeug auf eine Verkehrsinsel und kollidiert dort mit einem Schild und einem Straßenbaum. Anschließend überschlägt sich das Fahrzeug und bleibt auf dem Dach auf der Bundesstraße liegen. Der Fahrzeugführer wurde glücklicherweise nur leichtverletzt, sein Fahrzeug wurde allerdings total beschädigt. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten des Polizeikommissariats Hemmoor fest, dass der Fahrzeugführer erheblich unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,76 Promille. Dem jungen Mann wurde durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein beschlagnahmt. Es entstand ein Sachschaden von ca. 5000.- Euro. Die Feuerwehr Cadenberge leuchtete die Unfallstelle aus und räumte diese anschließend.
.


Wurster Nordseeküste. Freitagmorgen kam es nach derzeitiger Polizeikenntnis gegen 10:30 Uhr aus noch unbekannten Gründen zu einer Verpuffung in einer Einrichtung für betreutes Wohnen in Dorum. Eine Bewohnerin erlitt schwere Verletzungen. Ein Angehöriger des Betreuungspersonals wurde leicht verletzt.
.

Täglich werden sie gemeldet: Anrufer, die sich als Microsoft-Support am Telefon ausgeben. Sie rufen wahllos Telefonnummern an und hoffen, dass sie auf einen treffen, der die Geschichte glaubt. So geschehen in dieser Woche in Cuxhaven. Betrüger verwickelten eine Seniorin in ein achtstündiges Gespräch und veranlassten sie wiederholt zu Überweisungen. Insgesamt entstand ein Schaden im vierstelligen Bereich.
Die Anrufer sprechen in der Regel englisch mit leicht indischem Akzent. Dies war auch bei dem Anruf in Cuxhaven der Fall. Sie geben vor, der Windows-Computer des Angerufenen sei durch Schadsoftware belastet, und es müsse dringend gehandelt werden, damit dieser z.B. nicht gesperrt werde. Wer sich nun auf das Spiel einlässt, wird von den Anrufern aufgefordert, eine Fernwartungssoftware zu installieren. Diese ist meist "Teamviewer" oder "Ammyy". Dieses Tool ist legal und kostenfrei. So wird auch keine Antivirensoftware aktiv. Im Anschluss gibt der Angerufene seine Teamviewer-Teilnehmernummer an die Täter bekannt. Diese können sich somit auf den Computer des Opfers einwählen und ihre Arbeit verrichten. Zwar kann bei Teamviewer jeder Schritt am Monitor verfolgt werden. Die Täter agieren jedoch so schnell, dass man die Schritte als ungeübter PC-Nutzer kaum nachvollziehen kann.
Sehr gern wird die Antivirensoftware deaktiviert und neue Schadsoftware nachgeladen (z.B. Spionagetools, die Passwörter ausspähen; Trojaner, die Daten verändern usw.). Ist der angebliche Reparaturvorgang abgeschlossen, so möchten die Täter ihre Bezahlung dafür haben. So gibt es Fälle, wo Kreditkartendaten abgefragt wurden und später viel höhere Preise berechnet wurden. Ebenfalls wurde berichtet, dass das Onlinebanking manipuliert wurde.
Es gibt auch Varianten, wo eine Meldung auf dem Monitor des Opfers erscheint. Diese kann z.B. wie ein Bluescreen (bekannte Absturzmeldung aus Windows XP Zeiten) sein oder eine vergleichbare Seite, die beim Surfen erscheint. Oft wird dann behauptet, der Rechner sei mit Viren verseucht und man müsse eine angezeigte Rufnummer anrufen. Sogar eine Sprachausgabe über die Lautsprecher habe es schon gegeben.
Vermehrt überreden die Anrufer die Opfer zu einer Eingabe in der Kommandozeile in Windows (z.B. Erreichbar über Windows-Taste + R-Taste mit anschließender Eingabe des Befehles cmd). Durch Eingabe spezieller Befehle (z.B. "assoc") gelangen Sie z.B. an eine Ziffernfolge (CLSID), die jedoch bei Windowssystemen identisch ist (888DCA60-FC0A-11CF-8F0F-00C04FD7D062). Dies ist keine Individualnummer. Somit ist es auch kein Wunder, dass die Anrufer diese Nummer kennen.
Bankkontoeröffnung
Foto: LKA Niedersachsen (Kampagne: "Lassen Sie sich keine Märchen auftischen")
In einigen Fällen lassen die Täter die Opfer auch mittels Videoident und anderer Identifikationsmöglichkeiten Konten bei Zahlungsdienstleistern einrichten. So sind vereinzelt Bankkonten, Treuhandkonten oder Accounts auf Plattformen für den Handel mit digitalen Währungen erstellt worden.
Was kann man machen?
Sollten Sie einen Anruf dieser Art bekommen, legen Sie einfach auf.
Notieren Sie Datum, Uhrzeit und Rufnummer.
Installieren Sie keine Software, die Ihnen genannt wird!
Falls die Anrufe mehrfach kommen sollten, können Sie diese ggf. über Ihre Telefonanlage (z.B. Router) sperren.
Informieren Sie Freunde und Familie, dass diese auf die Masche nicht hereinfallen.
Vorsicht, wenn es um die Eröffnung von Konten/Accounts geht (z.B. mittels Videoident)! Solche Konten werden z.B. für Geldwäsche und andere Straftaten weiterverwendet.
Ich habe die Täter auf meinen Computer gelassen. Was nun?
Beenden Sie die Verbindung zum Internet! - Beenden Sie die Netzwerkverbindung. (Netzwerkstecker ziehen / Wlan beenden). Bereinigen Sie Ihr System. Nutzen Sie Ihre Antivirensoftware und zusätzlich die Tools von www.botfrei.de (EU-Cleaner und PC-Cleaner).
Vermeiden Sie den Gebrauch von Logins auf dem Computer, solange nicht sicher ist, ob Schadsoftware aufgespielt wurde.
Im Zweifelsfall ist eine Neuinstallation notwendig.
Notieren Sie die Verbindungsnummer des Computers, den die Täter zur Einwahl benutzt haben. Ggf. sind diese Daten im Verbindungsprotokoll ersichtlich.
Notieren Sie die Rufnummer, auch wenn diese durch Call-ID-Spoofing gefälscht sein kann.
Notieren Sie die Gesprächsdaten (Zeit, Inhalte, welche Software wurde installiert). Welche Seite haben Sie besucht, falls eine Meldung auf Ihrem Computer erschienen ist? Erstatten Sie Anzeige bei Ihrer örtlichen Polizei. Nutzen Sie ggf. vorab das Tool der Polizei zur Erhebung relevanter Daten (siehe weiter unten).
Informieren Sie unverzüglich Ihre Bank oder Ihr Kreditinstitut. Lassen Sie ggf. die Kreditkarte sperren. Prüfen Sie Ihre Kontoauszüge.
Wenn Sie einen Router/Telefon haben, der eingehende Rufnummern sperren kann, können Sie z.B. die Nummer des angeblichen Supportes ggf. sperren, für den Fall, dass sich die Anrufe häufen und lästig werden.
Leider gibt es immer wieder neue Tätergruppierungen, die diese Masche durchführen. Auch wenn die Polizei bereits in der Vergangenheit ein solches Call-Center in Indien ausfindig machen und entsprechende Maßnahmen durchführen konnte. Das Internet bietet den Tätern vielseitige Möglichkeiten. So werden Anonymisierungsdienste oder die gefälschte Übertragung von Telefonnummern (Call-ID-Spoofing) verwendet. Zum Teil greifen die Täter auch auf Datenbanken zu (z.B. aus Hacking-Vorfällen). Hier sind ggf. Rufnummern mit Namen, Adressen und Mailadressen verknüpft. So wissen die Täter, dass die hinterlegte Person auch tatsächlich einen Computer nutzt.
Die Polizeiinspektion Göttingen hat ein Tool entwickelt, welches Sie zur nachträglichen Überprüfung Ihres Systems in Bezug auf eine Anzeigenerstattung nutzen können. Sie finden das Tool samt Anleitung hier: https://www.zik-nds.de/microsoftsupporttool/
Nähere Informationen zum Thema Internetkriminalität erfahren Sie hier: www.polizei-praevention.de
.

Author Name

Kontaktformular

Name

E-Mail *

Nachricht *

Powered by Blogger.