Cuxhaven News

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Otterndorf. Am Montagmorgen  fand eine Anwohnerin eine Katze, die schwer verletzt in der Straße "Kastanienbogen" lag.

Nach Auskunft des behandelnden Tierarztes wurde vermutlich mit einem Luftgewehr auf das Tier geschossen. Die Polizei hat ein Strafverfahren eingeleitet und bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen in dem Neubaugebiet gemacht haben, oder die Angaben zu dem Schützen machen können, sich unter Tel.: 04751 / 909380 zu melden.


Am Montagnachmittag gegen 15:30 Uhr verunfallte ein Lkw mit Anhänger auf der Autobahn (A 27) zwischen den Anschlussstellen Stotel und Hagen in Fahrtrichtung Bremen, was zu einer mehrstündigen Sperrung führte.

Der 56-jährige Lkw-Fahrer aus Essen befuhr mit seinem Gepann die Autobahn, als sich sein Anhänger, beladen mit einem Radlader, aufschaukelte. Der Fahrzeugführer konnte das Gespann nicht mehr unter Kontrolle bringen, so dass dies schließlich nach rechts in die Seitenschutzplanke stieß. Das Zugfahrzeug kam entgegengesetzt der Fahrbahn zum Stehenm, und der Anhänger verkeilte sich auf dem Hauptfahrstreifen. Der 56-Jährige blieb unverletzt. Aufgrund der aufwendigen Bergung musste die Fahrbahn in Richtung Bremen zunächst für ca. 1 Stunde halbseitig und danach für ca. 3,5 Stunden voll gesperrt werden. Hierdurch kam es zu massiven Verkehrsbehinderungen auf der A 27 und auf den Umleitungsstrecken. Der entstandende Gesamtschaden beträgt ca. 20.000 Euro.
Während der halbseitigen Sperrung stellten die Beamten wiederholt fest, dass viele Verkehrsteilnehmer sehr langsam an der Unfallstelle vorbei fuhren, um zu gaffen und Aufnahmen von der Unfallstelle mit ihren Mobiltelefonen zu machen. Dadurch behinderten diese ebenfalls massiv den fließenden Verkehr. Die Beamten schritten konsequent ein und leiteten Bußgeldverfahren gegen mehrere Betroffene ein.

 Geestland. Wiederholt versuchten falsche Polizeibeamte, unter einem Vorwand an das Ersparte älterer Frauen aus Geestland zu gelangen. Die Polizei warnt vor der Masche erfinderischer Betrüger, die immer wieder vorkommt. Die Ermittler gehen davon aus, dass weitere Bürgerinnen und Bürger derartige Anrufe erhalten haben.


Der falsche Polizist erklärte den Seniorinnen Sonntagabend am Telefon, dass wieder vermehrt Einbrecher unterwegs seien. Sie sollten daher ihre Wertsachen draußen in der Mülltonne verstecken - dort sei es sicherer. Eine der Frauen erkannte im Display ihres Telefons die Amtsnummer der Ortspolizeibehörde Bremerhaven und kam dem Vorschlag des Trickbetrügers nach. Was sie nicht ahnte - sie wurde Opfer besonders dreister Trickbetrüger, denn ihre Wertsachen wurden gestohlen. Ein dreistes Detail der Tatausführung macht den Fall besonders. So hat der Täter mit dem sogenannten "Call-ID-Spoofing" gearbeitet. Dabei nutzen die Täter die technische Möglichkeit, bei ihrem Anruf eine beliebig von ihnen gewählte Rufnummer anzeigen zu lassen. Das bedeutet, dass auf dem Display tatsächlich die Rufnummer der Bremerhavener Behörde angezeigt wurde.
Ihre Polizei rät:
   - Vergessen Sie niemals: Trickdiebe sind erfinderisch! Informieren
     Sie Seniorinnen und Senioren in Ihrer Familien und besprechen 
     Sie offen die Maschen der Betrüger. (Bei Fragen helfen Ihnen die
     im Opferschutz besonders geschulten Beamtinnen und Beamten der 
     Polizei gerne!)
   - Seien Sie misstrauisch, wenn Sie jemand am Telefon um Geld 
     bittet!
   - Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr 
     Gesprächspartner - zum Beispiel ein angeblicher Polizist oder 
     auch Enkel - um Geld von Ihnen bittet!
   - Sind Sie sich unsicher, ob "echte" Polizeibeamte vor Ihnen 
     stehen oder Sie anrufen, ziehen Sie Nachbarn, Familienangehörige
     oder direkt die Polizei (unter 110) hinzu.
   - Hinweis, speziell zu dieser Meldung: Selbstverständlich ist es 
     nicht sicherer das Bargeld zu Hause zu lagern. Lassen Sie große 
     Mengen Bargeld sicher bei der Bank liegen. Vermeiden Sie es auch
     mit viel Bargeld in der (Hand-) Tasche unterwegs zu sein!
   - Übergeben Sie Ihr Geld niemals an Ihnen unbekannte Personen!
   - Wenden Sie sich auf jeden Fall an die Polizei - egal, ob sie den
     Enkeltrick erkannt haben oder schlimmstenfalls sogar Opfer 
     geworden sind. Und: Erstatten Sie Anzeige! 


 Cuxhaven. Aus noch unklarer Ursache geriet gegen Mitternacht in der Nacht zum heutigen Montag (05. Oktober 2015) Am Schleusenpriel ein neben einer Bootshalle abgestelltes Motorboot in Brand. Die Flammen schlugen auf das angrenzende Gebäude des Motorboot-Clubs über und beschädigten neun weitere, zumeist in der Halle befindliche Motor- und Segelyachten. Der entstandene Gesamtschaden beträgt nach ersten Schätzungen mindestens 350.000 Euro. Laut Polizeikenntnis waren rund 60 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr der Stadt Cuxhaven und mehrerer Freiwilliger Feuerwehren im Einsatz. Die Polizei hat den Brandort beschlagnahmt. Erste Brandursachenermittlungen deuten laut Polizei auf Brandstiftung hin. Es sei nicht ausgeschlossen, dass eine unberechtigte Person auf dem Boot geschlafen und durch ihr Verhalten das Feuer verursacht hat. Zeugen, die gegen 23:50 Uhr oder früher Personen im Bereich des Motorboot-Clubs gesehen haben, werden gebeten, sich an die Polizei zu wenden (Tel.: 04721 / 5730).

 

 Drei Fahrer müssen mit Fahrverbot rechnen

 Am Samstagnachmittag (03. Oktober 2015) kam es auf der L129 zwischen den Ortschaften Wremen und Imsum zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine 48-jährige Motorradfahrerin erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen (wir berichteten). Vermutlich hatte sie im Verlauf einer Rechtskurve ihre Geschwindigkeit dem Kurvenverlauf auf der Landesstraße nicht angepasst, so dass ihr Fahrzeug nach außen getragen wurde, wo es in den Gegenverkehr geriet und mit einem Pkw zusammenstieß. Aus diesem Anlass führten Beamte des Polizeikommissariats Langen daraufhin am Sontagnachmittag nur unweit der Unfallstelle Geschwindigkeitsmessungen durch. In nur einer Stunde stellten sie insgesamt vier Motorräder auf der L 129 zwischen den Ortschaften Hülsing und Imsum fest, die zu schnell unterwegs waren. Drei der Fahrer müssen mit einem Fahrverbot rechnen.



Lintig: In der Nacht zu Sonntag gegen 02.50 Uhr steckte ein bislang unbekannter Täter eine in einem Türbriefschlitz eines Mehrparteienhauses in der Lintiger Straße steckende Zeitung in Brand.

Das Feuer ging auf die Hauseingangstür über und verursachte starke Rauchentwicklung im Treppenhaus des Hauses. Nur durch das rechtzeitige Erscheinen der Feuerwehr konnte eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Insgesamt vier Bewohner des Hauses mussten im Krankenhaus mit Verdacht auf Rauchvergiftung behandelt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Es waren insgesamt 69 Feuerwehrleute vor Ort. Der Schaden wird mit ca. 5000 Euro angegeben.


 Am Samstag gegen 16.00 Uhr wurde der Feuerwehr und der Polizei ein Feuer in der Seerosenstr. in Loxstedt gemeldet.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte hatte sich das Feuer bereits im Dachstuhl ausgebreitet und konnte durch die Löscharbeiten der Feuerwehren aus 8 Gemeinden mit insgesamt 65 Einsatzkräften gelöscht werden. Bei den Lösch-arbeiten erlitt ein Feuerwehrmann eine Rauchgasvergiftung. Die Ermittlungen der Polizei dauern noch an. Es wird aber im Moment davon ausgegangen, dass das Feuer im Dachstuhl durch einen Schornsteinbrand im Kamin ausgelöst wurde. Der Schaden wird auf ca. 200 000 Euro geschätzt. Das Haus ist unbewohnbar.

 

Am 03.10.2015 gegen Abend wurde die Freiwillige Feuerwehr Imsum ,der Rettungsdienst sowie die Polizei zu einen schweren Verkehrsunfall auf der L 129 alarmiert.



 Bei den Zusammenstoß eines PKW mit einen Motorrad wurde eine Person schwer und eine Person verletzt, auf Grund der schwere der Verletzung einer Beteiligten wurde der Rettungshubschrauber Christorff 26 zusätzlich alarmiert..



Cuxhaven. Donnerstagabend gegen 21:15 Uhr stieß ein Pkw in der Straße Süderwisch gegen einen ordnungsgemäß am Fahrbahnrand stehenden Opel Corsa. Anschließend setzte der unbekannte Fahrzeugführer seine Fahrt in Richtung Ortsmitte fort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Am gleichen Abend wurde in der Nordheimstraße ebenfalls ein ordnungsgemäß am Fahrbahnrand parkender BMW gerammt. Die Unfallzeit liegt im Zeitfenster zwischen Donnerstagabend, 20 Uhr, und Freitagfrüh, 2:30 Uhr. Weitere Unfallzeugen zu den beiden Unfällen werden gebeten, sich an die Polizei zu wenden. Der entstandene Gesamtschaden beträgt nach ersten Schätzungen etwa 2.500 Euro.

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