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Nordholz/Wanhöden. Das 13. Deichbrand - Rockfestival mit mehr als 50.000 Besuchern verlief aus polizeilicher Sicht auch in diesem Jahr wieder ausgesprochen friedlich. Erstmals ermöglichte der Veranstalter eine frühe Anreise bereits am Mittwoch. Etwa 3.000 Wohnmobilisten nahmen das Angebot an. Die Vielzahl der Festivalbesucher reiste wie in den Vorjahren am Donnerstag an, so dass es bis zum Abend zu Verkehrsbeeinträchtigungen rund um das Veranstaltungsgelände gekommen ist. Gravierende Unfälle ereigneten sich jedoch nicht. Tausende Festivalbesucher feierten von Mittwochabend bis jetzt trotz teils heftiger Regenschauer gut gelaunt miteinander durch. Die Polizei war wieder mit einer Festival-Wache rund um die Uhr für die Festivalteilnehmer vor Ort ansprechbar. Die dauerhafte Polizeipräsenz durch Fußstreifen und Polizeireiter sowie die verstärkten Taschenkontrollen wurden ausdrücklich von vielen Besucherinnen und Besuchern gelobt. "Schön, dass Ihr hier seid", war auch in diesem Jahr oft für die Einsatzkräfte zu hören - und auch zu lesen, denn erstmals war die Polizei auch mit einem Social Media Team präsent.
"Die umfangreichen Planungen bzw. die gute Zusammenarbeit mit dem Veranstalter und den Sicherheits- sowie Genehmigungsbehörden haben sich auch in diesem Jahr wieder bewährt. Der Veranstalter hat mit dem vorgelegten Sicherheitskonzept zu einem positiven Veranstaltungsverlauf beigetragen", resümiert Polizeidirektor Holger Kliem, der den Polizeieinsatz geleitet hat, in einer ersten Zwischenbilanz am Sonntagnachmittag.
http://bit.ly/x-ladiesIntensivere Taschenkontrollen hatten zur Folge, dass in diesem Jahr mehr Drogenverstöße festgestellt worden sind. Insgesamt wurden rund 200 Straftaten polizeilich registriert, davon handelte es sich in 130 Fällen um Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Überwiegend richten sich die Verfahren gegen Konsumenten von Cannabisprodukten. Zudem wurden bis zum Sonntagnachmittag rund 50 Diebstahlsdelikte und vier Sexualdelikte polizeilich registriert. Auch die körperlichen Auseinandersetzungen hielten sich 2017 in Anbetracht der Vielzahl der Besucher mit einem Dutzend Vorfälle auf einem niedrigen Niveau. "Wir sind mit dem Veranstaltungsverlauf bisher ausgesprochen zufrieden", so Holger Kliem.
Zeugen suchen die Ermittler für einen Vorfall von Samstagnachmittag, der sich gegen 16:50 Uhr auf dem "Womo Süd" ereignet hat. Drei junge Männer aus Flensburg beschädigten zunächst mit einer Eisenstange ihren eigenen Wagen und übergossen ihn anschließend mit Benzin. Im Anschluss drohten sie damit "alles hier abzufackeln". Das Gesamtverhalten der drei Beschuldigten führte zur Unruhe umstehender Personen. Die Männer wurden in Gewahrsam genommen und einem Richter vorgeführt. Sie erhielten die richterliche Anordnung, die Gemeinde umgehend zu verlassen. Mögliche Geschädigte werden gebeten, sich an die Polizei Cuxhaven zu wenden (Tel.: 04721 / 5730).
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