Deichbrand-Festival 2015 - Polizei mit bisherigem Verlauf sehr zufrieden | Cuxhaven News

Deichbrand-Festival 2015 - Polizei mit bisherigem Verlauf sehr zufrieden

 Das 11. Deichbrand - Rockfestival mit zeitweise weit über 40.000 Besuchern verlief aus polizeilicher Sicht auch in diesem Jahr wieder ausgesprochen friedlich. Tausende der Festivalbesucher feierten von Donnerstagnachmittag bis jetzt gut gelaunt miteinander durch. Ca. 180 Polizeibeamtinnen und -beamte aus ganz Niedersachsen sorgen seit Donnerstag auf dem Festivalgelände Tag und Nacht für die Sicherheit. Die Polizei war wieder mit einer Festival-Wache rund um die Uhr für die Festivalteilnehmer vor Ort ansprechbar. Die Festival-Wache wurde laut Polizeiauskunft auch in diesem Jahr wieder gut angenommen. Zahlreiche zumeist junge Festivalbesucher suchten das Gespräch in lockerer Atmosphäre mit "ihrer" Festival-Polizei. Bürgernähe war gefragt: Nicht nur die Anzeigenaufnahme stand im Mittelpunkt; auch damit verbundene Hilfeleistungen wie zum Beispiel die Information der Eltern bei Diebstahl eines Smartphones. Die dauerhafte Polizeipräsenz durch Fußstreifen und Polizeireiter wurde ausdrücklich gelobt. "Schön, dass Ihr hier seid", war oft für die Einsatzkräfte zu hören.
"Die umfangreichen Planungen bzw. die gute Zusammenarbeit mit dem Veranstalter und den Sicherheitsbehörden haben sich auch in diesem Jahr wieder bewährt", resümiert Polizeidirektor Holger Kliem, der den Polizeieinsatz geleitet hat, in einer ersten Zwischenbilanz am Sonntagnachmittag. Allerdings sei die Anreise der Veranstaltungsteilnehmer u.a. durch einen einstündigen Defekt am elektronischen Verkehrsleitsystem negativ beeinflusst worden. Zudem führte die sehr frühe Anreise vieler Besucherinnen und Besucher zu einer schnellen Auslastung der Straßen und Parkflächen.
Der Schwerpunkt der Straftaten lag auch in diesem Jahr wieder bei den Diebstahlsdelikten, obwohl im Vergleich zum Vorjahr ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen war. Insbesondere waren hochwertige Smartphones im Visier der Diebe. Bisher wurden über zwanzig Taten angezeigt. Die körperlichen Auseinandersetzungen hielten sich auch 2015 in Anbetracht der
Vielzahl der Besucher mit etwa einem Dutzend Vorfällen auf einem niedrigen Niveau. Zudem wurden diverse Verkehrsverstöße polizeilich registriert. Genauere Zahlen können erst nach Abschluss des Festivals genannt werden. "Wir sind mit dem Veranstaltungsverlauf bisher ausgesprochen zufrieden. Der Veranstalter hat mit dem vorgelegten Sicherheitskonzept zu diesem positiven Verlauf beigetragen.


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