Cuxhaven News

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Am 29.04.2021 wurde eine 79-jährige Hagenerin durch eine Anruferin, unter Vorspiegelung falscher Tatsachen dazu gebracht, eine hohe Geldsumme auszuhändigen. Die Geschädigte wurde dabei so unter Druck gesetzt, dass sie schließlich gut 20.000 Euro übergab. Erst später wurde ihr bewusst, dass sie getäuscht worden war. Die Polizeiinspektion Cuxhaven verweist weiterhin auf die schon vielfach gegebenen Verhaltenshinweise. Dies richtet sich nicht nur an die meist lebensälteren Opfer, sondern explizit auch an deren Angehörige. Bleiben Sie wachsam, nehmen Sie im Zweifel mit ihrer örtlichen Polizeidienststelle Kontakt auf oder wählen Sie direkt den Notruf 110.

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Mulsum. Ohne die erforderliche Fahrerlaubnis war ein 51-Jähriger mit seinem Pkw der Marke Opel in der Ortschaft Mulsum unterwegs. Bei der gestrigen Kontrolle konnte der Fahrzeugführer die benötigte Fahrerlaubnis nicht vorweisen. Demnach wurde ihm die Weiterfahrt untersagt und ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet.PHONIFY.ME Weiterhin wurde am Dienstag den 27.04.21 durch die Beamten des PK Geestland im Birkenweg in Langen ein Fahrzeug kontrolliert. Im Verlauf der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Pkw nicht den erforderlichen Versicherungsschutz aufwies. Gegen den 40-jährigen Fahrzeugführer wurde ein Strafverfahren wegen Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet. Vor Ort wurden die Kfz-Kennzeichen durch die Beamten entsiegelt und die Zulassungsbescheinigung sichergestellt.

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Noch vor Beginn des eigentlichen Impfstarts für Feuerwehrleute, erhielten heute die ersten Kameradinnen und Kameraden der Gemeinde Schiffdorf, ihre erste von zwei, Impfungen. Insgesamt konnten heute 33 Feuerwehrleute der Gemeinde Schiffdorf eine Corona-Schutzimpfung empfangen und tragen so zur ein Teil Bekämpfung der Pandemie bei.  

„Bundes-Notbremse“ beschlossen - das sind die Regeln

Nachdem jede Gemeinde des Landkreises eine festgelegte Anzahl an Impfungen zugeteilt bekam, wurden umgehend alle Termine auf die Ortsfeuerwehren der Gemeinde aufgeteilt, sodass jede Feuerwehr die Möglichkeit hatte, die Ersten Kameradinnen und Kameraden impfen zu lassen. Mit diesem Schritt kommen wir der Normalität Stück für Stück näher, nachdem seit mehreren Monaten der Dienst- und Übungsbetrieb heruntergefahren werden musste. Selbstverständlich bringt die Impfung auch Sicherheit für die Kameraden, welche sich bei Einsätzen einem hohen Risiko der Infektion aussetzen - ganz egal ob bei Verkehrsunfällen oder Unterstützung von Rettungsdiensten. .


Mit dem Motorrad gestürzt

Cuxhaven. Am Sonntag, 25.04.2021, gegen 12.40 Uhr befuhr ein 33-Jähriger mit seinem Motorrad die Humphry-Davy-Straße. In der Kurve fuhr er gegen den Bordstein, geriet ins Schleudern und stürzte. Er verletzte sich hierbei und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Schaden am Krad beläuft sich auf ca. 1000 Euro.


Kontrolle über Krad verloren

Geestland. Am Sonntagnachmittag, um 16.50 Uhr ereignete sich ein Unfall in der Fickmühlener Straße. Ein Mann befuhr mit einem Krad die L119 in FR Fickmühlen. Aufgrund eines Abbiegevorgangs des vorausfahrenden Pkw und eines zu geringen Abstandes zu dem Pkw leitet Motorradfahrer eine Bremsung ein, wobei er die Kontrolle über sein Krad verlor und stürzte. Der Motorradfahrer zog sich laut Polizeikenntnis leichte Verletzungen zu. Er wurde in eine Klinik gebracht.


Motorrad übersehen

Hagen. Am Sonntag gegen 16.25 Uhr ereignete sich auf der L135 ein Verkehrsunfall. Ein Opel-Fahrer übersah beim Überqueren der Kreuzung das vorfahrtberechtigte, von rechts kommende Motorrad. Es kam zum Zusammenstoß. Der Motorradfahrer und sein Sozius wurden bei dem Unfall schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden.


Motorrad entwendet

Cuxhaven.PHONIFY.ME Am Samstag wurde der Diebstahl eines Motorrades bei der Polizei angezeigt. Dieses wurde in dem Zeitraum der vergangenen vier Wochen aus einer Garage im Schwalbenweg entwendet. Bei dem Motorrad handelt es sich um eine Suzuki VZR 1800. Die Fahrzeugidentifikationsnummer lautet: JS1CA111100109072 und war mit dem Kfz-Kennzeichen: CUX-JY 9 versehen. Die Cuxhavener Polizei erbittet Zeugenhinweise unter der Telefonnummer: 04721/573-0.


Kradfahrer verletzte sich schwer

Hagen. Am Samstag, 24.04.2021 gegen 17.45 verließ ein 22-Jähriger mit seinem Motorrad die Ortschaft Wersabe in Richtung Offenwarden. Beim Beschleunigen verlor er die Kontrolle über das Krad und stürzte. Er kollidierte mit einem Baum. Der Motorradfahrer verletzte sich schwer. Es entstand Sachschaden von geschätzt 5000 EUR.

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Am Samstag in der Zeit von 12:40 - 15:15 Uhr beschäftigte eine Rind die Einsatzkräfte in Cuxhaven. Das Tier war von einer umzäunten Weide in Otterndorf ausgebrochen. Es überwand nach Angaben des verantwortlichen Landwirts mehrere Zäune und durchschwamm offenbar einen See. Das Tier konnte aufgrund des aggressiven Verhaltens nicht eingefangen werden. Die Hinzuziehung eines Tierarztes und der Einsatz von Betäubungspfeilen waren nötig, um das Rind sicher zu bergen.PHONIFY.ME Da der Ereignisort in unmittelbarer Nähe zu den Bahngleisen lag, wurden die Fahrdienstleiter der angewiesen "auf Sicht zu fahren", der Bahnverkehr zwischen Cuxhaven und Hamburg war für den o.g. Zeitraum eingeschränkt. „Bundes-Notbremse“ beschlossen - das sind die Regeln .


Loxstedt. Am 15.04.2021, gegen 23.00 Uhr, kontrollieren Beamte des PK Schiffdorf die Insassen eines geparkten Pkw im Bereich Loxstedt. Zuvor war aus dem Pkw ein namentlich bekannter Heranwachsender beim Erblicken der Beamten geflüchtet. Da die drei Heranwachsenden aus der Gemeinde Loxstedt aus drei unterschiedlichen Haushalten stammen, wird ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Verstoßes gegen die niedersächsische Corona-Verordnung eingeleitet. Im Rahmen der Kontrolle ergeben sich Hinweise auf eine mögliche Beeinflussung durch Betäubungsmittel bei einem 20-jährigen Betroffenen. Ihm wird durch die Beamten untersagt den Pkw im festgestellten Zustand zu führen. Dennoch wird der 20-Jährige kurze Zeit später als Führer des Pkw angetroffen. Ein durchgeführter Drogentest führt zur Erkenntnis, dass der Heranwachsende Cannabis konsumiert hat. Auch wird festgestellt, dass er seine Führerscheinprüfung erst am selben Tage bestanden hat und somit seit nicht einmal 24 Stunden im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Der 20-Jährige muss sich nun im Straf- sowie Ordnungswidrigkeitsverfahren verantworten. Auch die Führerscheinstelle wird über sein Verhalten Kenntnis erlangen..


Cuxhaven. Am Donnerstag, 15.04.2021 gegen 17.55 Uhr ereignete sich im Elfenweg ein Verkehrsunfall mit einem Kind. Ein 8-Jähriger wollte mit einem Fahrrad zwischen zwei geparkten Pkw die Fahrbahn queren. Hierbei stieß er mit dem Ford Fiesta eines 74-jährigen Cuxhaveners zusammen, der den Elfenweg ebenfalls passieren wollte. Der Junge wurde bei dem Unfall laut Polizeikenntnis leicht verletzt.

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Stotel-A27. Am 14.04.2021, gegen 11:30 Uhr, stellten die Beamten der Autobahnpolizei Geestland einen holländischen Sattelzug Höhe Anschlussstelle Stotel in Richtung Cuxhaven fahrend fest. Mit dem Verdacht auf Überladung wird dieser angehalten und kontrolliert. Bei der Kontrolle händigte der 42-Jährige Fahrer den Beamten einen Wiegeschein der Firma aus, wo er das Tierfutter geladen hatte. Laut vorgelegtem Wiegeschein wog der Sattelzug rund 42,5 Tonnen. Da die Beamten jedoch den Verdacht hatten, dass der Sattelzug wesentlich mehr wiegt, veranlassten sie bei einer örtlichen Firma eine neue Wiegung. Hier zeigte die Waage 53,8 Tonnen, also fast 14 Tonnen mehr, als dem in Deutschland zulässigen Gesamtgewicht von maximal 40 Tonnen an. Die Weiterfahrt wurde bis zur Um-/ Abladung untersagt und den Spediteur erwartet ein empfindliches vierstelliges Bußgeld.

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Verkehrsunfallbilanz 2020

   - Deutlicher Rückgang aller Unfälle um 14,4 Prozent - auch Corona 
     bedingt
   - Niedrigster Stand seit sechs Jahren
   - 9 Menschen starben bei Verkehrsunfällen im Cuxland - niedrigster
     Wert seit Beginn der Aufzeichnung
   - Schwerverletzte stagnieren auf niedrigem Niveau
   - Anzahl der Baumunfälle nimmt weiter ab - die Folgen bleiben 
     erheblich 

Gesamtunfallzahlen

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 3.980 Verkehrsunfälle im Bereich der Polizeiinspektion (PI) Cuxhaven registriert. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem deutlichen Rückgang um 14,4 % (2019: 4.652). In dieser deutlichen Reduzierung spiegelt sich auch das veränderte Mobilitätsverhalten der Bevölkerung durch die Corona-Pandemie wieder.

Im Bereich der PI Cuxhaven sind im vergangenen Jahr neun Menschen im Alter von 20 bis 83 Jahren bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Dies entspricht einem Rückgang von fast 44%. Bei sieben Unfällen hatte die bzw. der Verstorbene den Unfall auch selbst verursacht, bei zwei Unfällen verstarb der Beifahrer. Es sind eine Frau und acht Männer bei Verkehrsunfällen gestorben. Besonders auffällig ist, dass sieben der Getöteten nach einem Baumunfall starben. 2019 waren es sechzehn Menschen, die bei Unfällen im Bereich der PI Cuxhaven gestorben sind.

Auch die Anzahl der im Straßenverkehr verletzten Verkehrsteilnehmer*innen ging um gut 20% von 961 Verletzte auf 763 Verletzte zurück. Allerdings entfällt ein großer Teil dieses Rückganges auf leichtverletzte Verkehrsteilnehmer*innen. Bei den Schwerverletzten gab es lediglich einen Rückgang um 2,2% von 134 Schwerverletzten in 2019 auf 131 Schwerverletzte in 2020.

Die Leiterin Einsatz, Polizeioberrätin Ilka Freyhat, sieht die Anzahl der schweren Unfallfolgen zwiespältig. "Es ist zwar gut zu sehen, dass es im vergangenen Jahr so wenige Verkehrstote wie noch nie gegeben hat, jedoch hatte ich gehofft, dass auch die Zahl der Schwerverletzten deutlicher sinkt. So blieb es insgesamt bei einer fast unveränderten Zahl bei den schweren Unfallfolgen," so Freyhat. Unfallursachen

Der starke Rückgang der Gesamtunfallzahl hat die bekannten Hauptunfallursachen bei Unfällen mit schweren Folgen noch einmal deutlich in den Fokus gerückt. Insgesamt sind bei 15% aller Unfälle die Hauptunfallursachen Alkoholeinfluss, Geschwindigkeit und Fehler beim Abbiegen und Fahrstreifenwechsel. Allerdings ist annähernd die Hälfte aller Unfälle mit schweren Folgen auf diese Ursachen zurückzuführen. Insbesondere beim Fahren unter Alkoholeinfluss ist diese Gefahrenerhöhung im vergangenen Jahr eklatant. Lediglich 3% aller Unfälle wurden unter Alkoholeinfluss verursacht, aber 11% aller Unfälle mit schweren Folgen. Die meisten Unfälle mit schweren Folgen werden jedoch weiterhin durch überhöhte Geschwindigkeit verursacht, insgesamt 17%.


Weiterhin bleiben auch Baumunfälle ein erheblicher Faktor bei der Risikoerhöhung. Zwar sind die Baumunfälle insgesamt um mehr als 20% gesunken, jedoch bleiben die schweren Folgen erheblich. Zu den bereits erwähnten sieben tödlich Verletzten kommen noch 18 schwerverletzte Verkehrsteilnehmer*innen im Zusammenhang mit Baumunfällen dazu. Daneben sind Vorfahrtsmissachtungen und Fehler beim Abbiegen weitere Schwerpunkte bei der Verursachung schwerer Verkehrsunfälle.

Wie im Jahr 2019 bewegen sich auch im vergangenen Jahr die Unfälle auf Parkplätzen, die sogenannten "Parkplatzrempler" mit anschließender Verkehrsunfallflucht, auf hohem Niveau. Es wurden zwar weniger Unfälle registriert, jedoch ist der Rückgang bei weitem nicht so stark wie bei den Unfällen insgesamt. Somit hat der Anteil am Gesamtunfallgeschehen sogar noch zugenommen. "Die Gründe für diese Verkehrsunfallfluchten sind vielfältig. Alle haben aber gemein, dass eine Geschädigte oder ein Geschädigter mit dem Schaden zurückgelassen wird. Ein solches Verhalten ist nicht tolerierbar und wird zu Recht als Straftat verfolgt, die auch den Führerschein kosten kann," so POR´in Freyhat.

Auch bei den Unfällen mit Wild gab es im vergangenen Jahr keine Entwarnung. Die Zahl bleibt auf hohem Niveau. Hier richtet die Polizei einen Appell an die Autofahrer*innen, ihre Geschwindigkeit auf Landstraßen besonders in der Dämmerung entsprechend anzupassen.


Risikogruppen

Erfreut zeigt sich POR´in Freyhat, dass auch im Jahr 2020 keine Minderjährigen Verkehrsteilnehmer*innen im Bereich der PI Cuxhaven ums Leben gekommen sind. Auch die Zahl der Schwerverletzten Minderjährigen hat sich auf dem niedrigen Vorjahresniveau stabilisiert. Die von der Polizei als Hauptrisikogruppen im Straßenverkehr angesehenen jungen Erwachsenen (18-24 Jahre) und Senioren (ab 65 Jahre) waren mit jeweils 3 Verkehrstoten am häufigsten betroffen. Auch bei den Schwerverletzten beklagen diese Gruppen wieder die meisten Opfer. Der bereits in den vergangenen Jahren in anderen Landesteilen zu erkennende Trend zu mehr Gefahren für Fahrrad- und Pedelec-Fahrer hat nun auch die PI Cuxhaven erreicht. Im gesamten Landkreis waren im vergangenen Jahr 201 Fahrrad- oder Pedelec-Fahrer*innen in Verkehrsunfälle verwickelt, dies sind gerade einmal 8% weniger als 2019. Dabei wurde 23 Fahrer*innen schwer verletzt, genauso viele wie im vergangenen Jahr. Unter den Schwerverletzten waren 5 Pedelec-Fahrer*innen.

Prävention

Die Polizei wird weiterhin ihre Verkehrspräventionsaktionen auf alle Verkehrsteilnehmer*innen ausrichten. Hierbei spielt der Genuss alkoholischer Getränke vor Fahrtantritt, nicht angepasste Geschwindigkeit und auch Ablenkung im Straßenverkehr eine umfassende Rolle. "Die Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer*innen hinsichtlich der Unfallursachen liegt der Polizei besonders am Herzen in der Hoffnung das Gefahrenbewusstsein zu erhöhen," so Birte Heimberg, Verkehrssicherheitsberaterin der Polizei Cuxhaven. Die Polizei appelliert auch an die Eigenverantwortung von Pedelec-Fahrern/-Fahrerinnen und empfiehlt, entsprechende Fahrtrainings und Präventionsangebote unterschiedlicher Institutionen anzunehmen.

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