Bettler gehen von Tür zu Tür - Polizei bittet um erhöhte Wachsamkeit | Cuxhaven News

Bettler gehen von Tür zu Tür - Polizei bittet um erhöhte Wachsamkeit

Cuxhaven. Seit Montag häufen sich bei der Polizeiinspektion Cuxhaven Hinweise aus der Bevölkerung, wonach im gesamten Landkreis Cuxhaven vermehrt Personen aufgetreten sind, die an Haustüren geklingelt und gebettelt haben.
In Altenwalde trafen die Beamten am Montagnachmittag zwei Frauen und fünf Männer aus Rumänien im Alter 26 bis 52 Jahren an, die mit einem weißen Transporter unterwegs waren. Die Gruppe wurde überprüft. Teilweise waren diese Bettler bereits erheblich polizeilich in Erscheinung getreten. Insofern wird vermutet, dass die geschilderte Notlage, die sie an den Haustüren mithilfe eines sogenannten Bettelbriefs angaben, nur ein Vorwand sind, um an Gelder hilfsbereiter Menschen zu kommen. Die Beamten leiteten ein Verfahren wegen versuchten Betrugs ein.
Grundsätzlich ist Betteln in Deutschland nicht verboten und jeder kann und muss für sich persönlich entscheiden, ob er etwas geben möchte oder nicht. Aggressives Betteln ist jedoch untersagt. Dies liegt beispielsweise vor, wenn ein Fuß in die Haustür gestellt wird, damit diese nicht geschlossen werden kann, die Hausbewohner beleidigt werden oder sich die Bettler trotz einer ablehnenden Haltung der Hausbewohner nicht entfernen und immer wieder nachhaken.
Die Polizei bittet alle Personen, die um Spenden ersucht werden, um eine erhöhte Wachsamkeit. Denn in Ausnahmefällen kommt es auch vor, dass das Klingeln an Haustüren und das Betteln für Trickdiebstähle o.ä. genutzt werden. Die Polizei geht allen eingehenden Hinweisen nach, um zu klären, wer dort bettelt und um mögliche Straftaten zu verhindern.
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