Cuxhaven News

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Wie bereits berichtet kam es am Dienstag und Mittwoch (04.01.2022 und 05.01.2022) zu größeren Polizeieinsätzen in der Wingst und in Geversdorf. Vorangegangen war ein Einsatz an der Wohnanschrift der Lebensgefährtin des 61-jährigen Tatverdächtigen in der Hasenbeckallee in der Wingst. Der Mann hatte seine Lebensgefährtin zuvor bedroht und körperlich angegriffen, wodurch diese leicht verletzt wurde. Zudem gab es einen Hinweis auf das Vorhandensein von scharfen Waffen. Nachdem der Mann durch Einsatzkräfte widerstandslos festgenommen werden konnte, wurde er zunächst durch den sozialpsychiatrischen Dienst in eine geschlossene Klinik eingewiesen. Aufgrund der Gesamtumstände hatte das Amtsgericht Stade auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stade mehrere Durchsuchungsbeschlüsse erlassen.

Die Durchsuchungen führten zum Auffinden von großen Mengen Betäubungsmitteln, diversen Kurz- und Langwaffen, Kriegswaffen, Messern, Bögen, Armbrüsten und Munition im hohen fünfstelligen Bereich. Für den Abtransport der beschlagnahmten Gegenstände mussten mehrere Transporter eingesetzt werden. Da ein erheblicher Teil der Gegenstände in der Wohnung der Lebensgefährtin in der Wingst gefunden wurden, werden auch gegen Sie mehrere Ermittlungsverfahren geführt. Das Amtsgericht Stade erließ am Donnerstag (06.01.2022) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stade Haftbefehl gegen den 61-jährigen Mann. Er wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Ermittlungen dauern an.

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 Insgesamt gab es in der Silvesternacht von Freitag auf Samstag kein übermäßiges Einsatzaufkommen, im Vergleich zu sonstigen Wochenendnachtdiensten. Zu danken ist hierbei u.a. den sehr disziplinieren Bürgern und Bürgerinnen des Landkreis Cuxhaven, so dass auch keine Verstöße gegen Corona-Vorschriften festgestellt wurden. Auf Grund der aktuellen Corona-Regeln wurde eine erhebliche Anzahl an Verstößen in diesem Bereich befürchtet. Auch an neuralgischen Punkten für Feierlichkeiten der vergangenen Silvesternächte verlief alles sehr ruhig, friedlich und regelkonform.


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Loxstedt. In der Nacht zu Donnerstag (30.12.2021) kam ein 17jähriger Jugendlicher gegen 23:30 Uhr mit seinem Motorrad auf der Landesstraße 143, zwischen den Ortschaften Bexhövede und Loxstedt, in einer langgezogenen Kurve von der Fahrbahn ab und kollidierte im Seitenraum nahezu ungebremst mit einem Baum und einem Verkehrsschild. Obwohl er einen Helm trug, zog er sich derart schwere Verletzungen zu, dass er noch an der Unfallstelle verstarb.

Anwohner hatten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes Erste Hilfe geleistet. Nach derzeitigem Ermittlungsstand waren keine anderen Personen oder Fahrzeuge an dem Verkehrsunfall beteiligt. Eine endgültige Unfallursache steht noch nicht fest. Für die Unfallaufnahme unterstützte das technische Hilfswerk Bremerhaven mit umfangreicher Ausleuchtung der Unfallstelle. Für die Dauer der Aufnahme blieb die Landesstraße für mehrere Stunden vollgesperrt..


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Wanna. Beim Brand eines Einfamilienhauses in Wanna ist heute Morgen eine Person ums Leben gekommen. Das Haus wurde von mehreren Ortswehren der Feuerwehr gelöscht. Gegen 04.45 Uhr ging ein Notruf über den Brand eines Wohnhauses bei Feuerwehr und Polizei ein. Beim Eintreffen der Kräfte stand das Haus bereits in Vollbrand. Die Feuerwehr konnte das Feuer soweit unter Kontrolle bringen, dass keine Gefahr für andere Gebäude besteht. Wegen der starken Rauchentwicklung bestand ein Warnhinweis an die Bewohner Wannas.Die Feuerwehr stellte eine Brandwache. Die bei dem Feuer ums Leben gekommene Person konnte als der 67-jährige männliche Bewohner des Hauses identifiziert werden. Die Polizei Cuxhaven nimmt die Ermittlungen zur Brandursache auf.



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Am Mittwochnachmittag (22.12.2021) führten Beamte der Polizeiinspektion Cuxhaven in Zusammenarbeit mit Beamten der Zentralen Polizeidirektion erneut Schwerpunktkontrollen zur Einhaltung der Corona-Verordnung durch. Insgesamt wurden 21 Beherbergungsstätten und 186 Einzelhandelsbetriebe kontrolliert. Bei den Beherbergungsstätten wurden erfreulicherweise keinerlei Verstöße festgestellt. Bei den Einzelhandelsbetrieben wurden drei Personen ohne Mund-Nasen-Bedeckung festgestellt, welche jedoch alle ein ärztliches Attest vorlegen konnten. 24 Personen trugen eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung, obwohl inzwischen eine FFP2 Maske vorgeschrieben ist. Aufgrund der sich erst jüngst geänderten Rechtslage wurden in diesen Fällen jedoch mündliche Verwarnungen ausgesprochen. Die Kontrollen zeigen erfreulicherweise, dass sich die allermeisten Betriebe und Personen an die gültigen Regeln zum Infektionsschutz halten. Die Polizei wird auch weiterhin entsprechende Kontrollen durchführen..



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Am Montag (20.12.2021) ereignete sich gegen 11.45 Uhr ein Verkehrsunfall an der Autobahnanschlussstelle Bremerhaven-Wulsdorf (Auffahrt Richtung Cuxhaven), Einmündung B71. Ein 56-jähriger Bremerhavener wollte mit seinem Toyota Corolla aus Richtung Bexhövede kommend auf die BAB auffahren. Der Vorausfahrende, ein 20-jähriger aus Beverstedt, musste verkehrsbedingt abbremsen. Der Toyota-Fahrer bemerkte dieses zu spät und fuhr auf den BMW 1er des Beverstedters auf. Bei dem Unfall wurde die 52-jährige Beifahrerin im Toyota leicht verletzt.

Gegen 13:35 Uhr kam es auf der Bundesstraße 73 im Bereich Bornberg zu einem Verkehrsunfall. Eine 31-jährige Hechthausenerin musste mit ihrem PKW verkehrsbedingt abbremsen. Dies erkannte ein nachfolgender, 35-jähriger Hamburger mit seinem Transporter zu spät und prallte in das Heck des Fahrzeugs. Der PKW der Hechthausenerin wurde daraufhin in den Seitenraum geschoben und kollidierte dort mit zwei Bäumen. Durch den Unfall wurden der Hamburger, sein 33-jähriger Beifahrer sowie die Hechthausenerin leicht verletzt. Ihre beiden Kinder wurden glücklicherweise nicht verletzt.


Gegen 15:45 Uhr kam es auf der Geestensether Straße in Schiffdorf Sellstedt zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 85-jähriger Loxstedter war mit seinem PKW, vermutlich aufgrund tief stehender Sonne, nach links von der Fahrbahn abgekommen und dort mit einem Straßenbaum kollidiert. Der Senior wurde durch den Unfall eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden. Er wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Gegen 17:20 Uhr kam es in der Wingst zu einem Verkehrsunfall, bei welchem eine 21-jährige Cadenbergerin leicht verletzt wurde. Aus bislang unbekannter Ursache war Sie mit ihrem PKW nach links von der Fahrbahn abgekommen und dort gegen einen Straßenbaum geprallt.


Gegen 17:45 Uhr kam es dann erneut auf der Bundesstraße 73, diesmal im Bereich Neuhaus/Oste, zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 56-jähriger Oberndorfer wollte mit seinem PKW nach links in Richtung Hamburg auf die Bundesstraße einbiegen und übersah dabei den PKW eines 22-jährigen Hemmoorers, welcher in Richtung Cuxhaven unterwegs war. Es kam zu einem heftigen Zusammenstoß im Einmündungsbereich. Durch den Unfall wurden beide Personen eingeklemmt und mussten durch die Feuerwehr aus ihren Fahrzeugen befreit werden. Beide kamen mit schweren Verletzungen in umliegende Krankenhäuser.

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Cuxhaven. Bereits seit dem April diesen Jahres ermittelte die Polizeiinspektion Cuxhaven nach einem Zeugenhinweis gegen zwei Männer im Alter von 37 und 47 Jahren wegen des Verdachts der Unerlaubten Veranstaltung eines Glücksspiels in einer ehemaligen Gaststätte in der Stadtmitte von Cuxhaven. Zur Tatzeit befanden sich alle genehmigten Spielotheken im Lockdown. Ermittlungen ergaben, dass für die Gaststätte keine Anmeldung einer Spielstätte vorlag, eine Aufstellerlaubnis für Spielautomaten lag ebenfalls nicht vor. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stade wurde ein Durchsuchungsbeschluss erlassen. Die Durchsuchung fand dann im Juli 2021 mit Unterstützung der Steuerfahndung Lüneburg statt. Die Durchsuchungsmaßnahmen bestätigten den Verdacht der "illegalen Spielstätte". Neben Bargeld im mittleren, vierstelligen Bereich wurden insgesamt 10 betriebsbereite Spielautomaten sichergestellt, welche alle nicht zugelassen waren. Die umfangreiche Auswertung der elektronischen Daten der sichergestellten Automaten erfolgte durch Mitarbeiter des Landesamtes für Steuern Niedersachsen. Es wurde festgestellt, dass die Automaten mindestens seit Februar 2021 in Betrieb waren und Umsätze in vermutlich sechsstelliger Höhe generiert hatten.

Die Strafandrohung für derartige Vergehen liegt bei einer Freiheitsstrafe von bis zu 2 Jahren oder Geldstrafe. Bei gewerbsmäßiger oder bandenmäßiger Begehung, wovon im vorliegenden Fall auszugehen ist, liegt die Strafandrohung bei einer Freiheitsstrafe von 3 Monaten bis zu 5 Jahren. Eine Geldstrafe ist in diesen Fällen nicht mehr vorgesehen..


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Am Mittwoch (15.12.2021) fielen erneut mehrere Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr auf.

Gegen 06:45 Uhr wurde ein 33-jähriger Bremer mit seinem PKW auf der BAB 27 im Bereich der Anschlussstelle Schwanewede kontrolliert. Der Bremer händigte hierbei einen kroatischen Führerschein aus, diesen hätte er im Urlaub legal erworben. Bei der genaueren Betrachtung wurde festgestellt, dass es sich hierbei um eine Fälschung handelte. Dem Bremer war eine Fahrerlaubnis in Deutschland versagt worden. Zwei Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Urkundenfälschung wurden eingeleitet.

Gegen 11:30 Uhr wurde ein 23-jähriger Bremerhavener mit seinem Transporter auf der BAB 27 im Bereich der Anschlussstelle Bremerhaven-Geestemünde kontrolliert. Der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Bremerhavener nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet.



Gegen 20:00 Uhr wurde dann ein 49-jähriger Hemmoorer mit seinem PKW in Hemmoor kontrolliert. Bei er Kontrolle konnte starker Alkoholgeruch wahrgenommen werden. Ein Vortest ergab einen Wert von annähernd zwei Promille. Dem Hemmoorer wurde eine Blutprobe entnommen, seine Fahrerlaubnis wurde sichergestellt. Allen Fahrzeugführern wurde die Weiterfahrt untersagt.

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Am 05.11.2021 kam es im Bereich der Fasanenstraße in Stotel zu einem Tötungsdelikt. Die Ermittlungen neigen sich dem Ende zu. Einige Zeugen wurde bereits vernommen. Der Beschuldigte macht von seinem Schweigerecht Gebrauch. Die Tatwaffe konnte bisher nicht aufgefunden werden. Derzeit soll es nach dem bisherigen Ermittlungsergebnis am Tatort in Stotel unter mindestens 3 alkoholisierten Personen zu einer verbalen und körperlichen Auseinandersetzung gekommen sein, bei der ein 46-jähriger Anwohner am Kopf verletzt wurde. Im weiteren Verlauf soll dann die Schussabgabe durch den 36-jährigen Beschuldigten erfolgt sein. Ein 34-jähriger Bewohner aus Stotel verstarb noch am Tatort. Im Fokus der weiteren Nachforschungen steht die Frage, ob der Beschuldigte zuvor angegriffen wurde. Am Tatort wurden diverse Asservate sichergestellt. Es wurden umfangreiche kriminaltechnische Untersuchungen beim Landeskriminalamt in Auftrag gegeben.

Über die Inhalte der Untersuchungen macht die Polizei zunächst keine Angaben, erhofft sich aber durch die Ergebnisse eine weitere Aufklärung des Sachverhalts. Eine Obduktion durch die Rechtsmedizin Hamburg bestätigte jedenfalls den Umstand, dass das Opfer aufgrund einer Schussverletzung verstorben ist..


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