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Gegen 14:25 Uhr kam es auf der BAB 27 in Höhe des Parkplatzes Nesse zu
einem ungewöhnlichen Einsatz für die Polizei Geestland. Gemeldet wurde,
dass ein Pferd über die Autobahn laufen soll. Als die Polizisten vor Ort
eintrafen, wurde das Tier bereits durch die Besitzerin über den
Pannenstreifen zum nahegelegenen Parkplatz geführt. Ein zufällig vor Ort
anwesender Rettungswagen hatte mit Hilfe eines Begleitfahrzeuges für
Schwertransporte den Verkehr gestoppt, so dass das Tier gefahrlos von
der Autobahn geleitet werden konnte. Das Tier hatte während des
Transportes in dem speziellen Anhänger ausgetreten und dabei die
Heckklappe geöffnet. Zum Glück ist es zu keinem weiteren Schaden
gekommen und das unverletzte Tier konnte mit Hilfe eines anderen
Anhängers erfolgreich vom Parkplatz abtransportiert werden. .
Kriminaldirektor Arne Schmidt, Leiter der Polizeiinspektion (PI)
Cuxhaven, und Polizeirätin Ilka Freyhat, Leiterin Einsatz der PI,
zeigten sich als Gesamteinsatzleitung am Sonntagnachmittag in einer
vorläufigen Bilanz des 15. Deichbrand-Festivals zufrieden. Im Zeitraum
von Mittwoch bis Sonntag (17.07.-21.07.2019) feierten mehr als 50.000
Besucherinnen und Besucher täglich und wie aus den Vorjahren gewohnt,
friedlich und ausgelassen miteinander.
Am heutigen Sonntag überschattete
ein trauriges Ereignis das Festival, eine 26-jährige Besucherin wurde
von ihren Freunden leblos in ihrem Zelt auf dem Festivalgelände
gefunden. Die Frau verstarb. Hinweise auf Fremdverschulden oder auf die
Einnahme illegaler Substanzen liegen derzeit nicht vor. "Wir sind in
Gedanken bei den Angehörigen sowie den Freundinnen und Freunden der
jungen Frau", betonte Schmidt.
Im Verlauf des Festivals hat die
Polizei, die auch in diesem Jahr wieder rund um die Uhr mit einer
Festivalwache vor Ort im Einsatz gewesen ist, bis Sonntagmittag rund 100
Straftaten polizeilich registriert. Im Vorjahr wurden im
Festival-Verlauf rund 150 Straftaten angezeigt (2107: 213). Es handelt
sich dabei um "festivaltypische" Delikte wie Diebstähle, einfache
Körperverletzungen, Erschleichen von Leistungen und Verstöße gegen das
Betäubungsmittelgesetz.
"Die Konzepte rund um die Themen
Sicherheit, Kriminalität und Verkehr haben sich bewährt", äußerte
Kriminaldirektor Arne Schmidt.
Die Möglichkeit der Frühanreise
nutzten am Mittwoch bereits annähernd 15.000 Festivalgäste. "Die
Frühanreise hat den Verkehr am Hauptanreisetag, dem Donnerstag, wie
bereits im Vorjahr deutlich entzerrt", betonte Freyhat. Am
Hauptanreisetag, dem Donnerstag, konnten wesentliche Beeinträchtigungen
auf den Hauptverkehrswegen (A 27, Bundesstraßen) weitestgehend vermieden
werden. Auch die befürchteten Behinderungen vor der Baustelle
"Moorbrücke" in Höhe Bremerhaven blieben aus. Hier kam es nach einem
Auffahrunfall zwischen Schwanewede und Ihlpohl für die Dauer der
Verkehrsunfallaufnahme zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Drei Pkw und
sieben Insassen waren beteiligt. Die meisten von ihnen waren auf der
Anfahrt zum Deichbrand-Festival. Angehörige der Reiterstaffel aus
Hannover waren ebenfalls gerade auf dem Weg nach Wanhöden und sicherten
die Unfallstelle ab.
Beamtinnen und Beamte des Hauptzollamtes und
der Polizei führten gemeinsame Kontrollen im öffentlichen Verkehrsraum
durch. Die Beamten zogen an den beiden Hauptanreisetagen rund ein
Dutzend berauschter Fahrer aus dem Verkehr. Blutprobenentnahmen und
entsprechende Anzeigen waren die Folge. Die Polizeiinspektion Cuxhaven
weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hin, dass auch bei der
Abreise mit verstärkten Alkohol- und Drogenkontrollen zu rechnen ist.
Die
Veranstaltungen verliefen aus polizeilicher Sicht weitestgehend
störungsfrei. Weder Wetterszenarien, noch andere besondere Umstände
machten eine größere polizeiliche Einflussnahme auf den Verlauf der
Veranstaltungen notwendig. Am Samstagnachmittag wurde jedoch mit
Achtsamkeit und Vorbereitungshandlungen auf eine Wetterwarnung reagiert,
die schwere Gewitter mit Sturmböen prognostiziert haben. Das
angekündigte Unwetter blieb jedoch aus.
Insgesamt waren täglich
rund 270 Beamte im Einsatz. Die Beamten kamen aus der Zentralen
Polizeidirektion in Hannover und Oldenburg, der Reiterstaffel Hannover,
der Polizeidirektion Oldenburg und natürlich aus der Polizeiinspektion
Cuxhaven.
"Die Veranstalter und die Einsatzleitungen der
Polizeidienststellen sämtlicher Festivals dieser Größenordnung tauschen
sich regelmäßig bundesweit und auch länderübergreifend aus und
informieren sich gegenseitig über aktuelle Phänomene. Hieraus gewinnen
alle Beteiligten wertvolle Hinweise für die Planungen des nächsten
Events", sagte Ilka Freyhat.
Arne Schmidt resümierte: "Ich bin
mit dem Veranstaltungsverlauf zufrieden. Es ist unser Anliegen, Personen
oder Gruppen, die über die Stränge schlagen, frühzeitig anzugehen und
gleichzeitig die friedlich Feiernden nicht durch zu hohe Polizeipräsenz
zu verunsichern. Dies ist uns auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit
dem Veranstalter und den anderen Sicherheitsbehörden gelungen."
.
Cuxhaven. Am heutigen Sonntagmorgen (21.07.2019) fanden Besucher des
Deichbrand-Festivals ihre 26-jährige Freundin leblos in ihrem Zelt auf
dem Festivalgelände und alarmierten umgehend die Rettungskräfte. Trotz
umfangreicher Reanimationsmaßnahmen konnte der Notarzt nur noch den Tod
der jungen Frau feststellen. Die Polizei hat die Ermittlungen
aufgenommen. Derzeit gibt es keine Hinweise, die auf Fremdverschulden
oder auf die Einnahme illegaler Substanzen hindeuten. Die
Staatsanwaltschaft Stade wird im Laufe des Tages über die Anregung einer
Obduktion entscheiden. Seelsorger kümmern sich um Angehörige sowie
Freundinnen und Freunde der Verstorbenen. .
Heute am Nachmittag sind schwere Gewitter mit Sturmböen,
Starkregen und Hagelschlag möglich. Behaltet die Wettervorhersage und
die Informationen des Veranstalters im Blick.
Bei Unwetter folgt den Anweisungen des Veranstalters und der Sicherheitskräfte.
Bewahrt Ruhe und sucht Schutz in Euren Autos. Gewährt denjenigen Unterschlupf, die kein Auto oder Wohnmobil dabei haben.
Haltet
bei Sturm auf keinen Fall Eure Zeltstangen fest, wenn es gewittert.
Riskiert lieber Euer Zelt als Eure Gesundheit, denn Ihr könntet beim
Festhalten der Stangen zum Blitzableiter werden.
Einfach zu merken ist das englische Sprichwort: "When thunder roars, go indoors!"
In den frühen Abendstunden kam es am Freitag in Geestland, Ortsteil
Debstedt zu einem Brand eines Getreidefeldes. Das kurz zuvor abgeerntete
Feld geriet aus bislang ungeklärter Ursache in Brand. Das Feuer war auf
Grund der Nähe zur BAB 27 für viele Verkehrsteilnehmer gut zu erkennen.
Durch das schnelle Einschreiten der Polizei und der Feuerwehr konnte
der Brand rasch gelöscht werden. Die Ermittlungen zur Brandursache
dauern an.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Feuer geben
können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Geestland 04743/928-0 zu
melden.
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Nordholz/Wanhöden. Seit einigen Jahren ist die Polizeiinspektion
Cuxhaven für die Dauer des Festivals mit einer eigenen Festivalwache auf
dem Veranstaltungsgelände präsent. Die Besucherinnen und Besucher
erreichen die Polizeiwache auf dem Festivalgelände rund um die Uhr unter
Tel.: 04721 - 573234.
Im Notfall erreichen Sie Hilfe unter dem Notruf der Polizei (110).
Auch in den kommenden Tagen hält die Polizeiinspektion Cuxhaven die Besucherinnen und Besucher des Festivals auf der Seite https://twitter.com/Polizei_CUX auf dem Laufenden.
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Mittwochfrüh (17.07.2019) gegen 3:35 Uhr kam ein 21-jähriger Dortmunder
nach bisheriger Polizeikenntnis auf der A 27 zwischen Stotel und
Uthlede vermutlich aufgrund Sekundenschlafs mit seinem Ford nach links
von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Mittelschutzplanke. Im
weiteren Verlauf wurde das Fahrzeug zurück auf den Seitenstreifen
geschleudert und kam dort zum Stillstand. Der Ford wurde bei dem Unfall
nicht unerheblich beschädigt und musste durch ein Abschleppunternehmen
von der Unfallstelle entfernt werden. Der Schaden wird auf ca. 10.000
Euro geschätzt. Der junge Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt
und in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizeibeamten stellten den
Führerschein des 21-Jährigen sicher.
Wer beim Autofahren die
Anzeichen von Müdigkeit ignoriert, geht ein hohes Risiko ein und
gefährdet damit auch andere. "Beachten Sie die Warnsignale Ihres Körpers
und legen Sie eine Pause ein, um die Müdigkeit effektiv zu bekämpfen",
rät die Sprecherin der Polizeiinspektion Cuxhaven.
Motorradfahrer stößt im Überholen gegen Zugmaschine eines
abbiegenden landwirtschaftlichen Gespanns.
Ein landwirtschaftliches Gespann,
bestehend aus einem Traktor und einem Tieflader, ist am Mittwoch
(17.07.2019) gegen 17:20 Uhr zwischen den Ortschaften Aschwarden und
Wurthfelth, im Abbiegen mit einem überholenden Motorrad
zusammengestoßen. Der zweiundzwanzigjährige Motorradfahrer aus dem
Landkreis Osterholz fuhr dabei mit seinem Fahrzeug frontal gegen die
Seite des abbiegenden Traktors. Durch den Zusammenstoß zog er sich
schwere Verletzungen zu und musste mit einem Rettungshubschrauber in das
Krankenhaus geflogen werden. Der neunundzwanzigjährige Fahrer des
landwirtschaftlichen Gespanns blieb unverletzt. Für die
Rettungsmaßnahmen und die anschließende Unfallaufnahme durch die
Polizei, musste die Kreisstraße 49 bis in den Abend vollgesperrt
bleiben.
.
Morgen startet die Frühanreise für das Deichbrand-Festival in
Wanhöden und heute waren schon etliche auswärtige Deichbrandbesucher auf der Autobahn Richtung Cuxhaven unterwegs. Sicherlich um sich die besten Zelt und Campingplätze ab morgen zu sichern.
Die Polizeiinspektion Cuxhaven weist auf Festival-Tipps des
Landeskriminalamtes Niedersachsen hin, die insbesondere für
Festival-Neulinge wichtig sein könnten:
Auch in den kommenden Tagen hält die Polizeiinspektion Cuxhaven die Besucherinnen und Besucher des Festivals auf der Seite https://twitter.com/Polizei_CUX
auf dem Laufenden.
Wir wünschen viel Spaß beim Feiern beim #deichbrand19
Damit Ihr als Festival-Besucher nur Spaß, Party und gute
Musik habt, hier ein paar Tipps, die insbesondere auch für
Festival-Neulinge wichtig sein können:
Wertsachen:
Nehmt nur das Nötigste mit zum Festival! Lasst nicht benötigte Wertsachen zu Hause! Checkt Euer Portemonnaie und sortiert aus!
Tragt Eure Wertsachen im Idealfall in den Innentaschen Eurer
Kleidung/Brustbeutel oder vergleichbaren Taschen. Leider sind auch immer
Langfinger auf dem Gelände unterwegs. Das dichte Gedränge macht es den
Tätern sehr leicht.
Smartphones gehören nicht in die Gesäßtaschen! Zudem solltet Ihr die
Geräte mit einer sicheren PIN absichern. Macht auch noch ein Backup zu
Hause, bevor Ihr zum Festival fahrt. Im Falle eines Verlustes oder
Diebstahls sind zumindest nicht alle Daten weg!
Lasst keine Wertsachen oder Sachen, die Euch lieb sind, im Zelt zurück. Ein Zelt bietet keinen Schutz vor Diebstahl.
Gewalttätige Auseinandersetzungen:
Solltet Ihr in die Nähe einer gewalttätigen Auseinandersetzung
kommen, informiert die örtlichen Sicherheitskräfte/die Polizei. Holt
Hilfe! Stellt Euch als Zeuge zur Verfügung.Bringt Euch selbst nicht in
Gefahr!
Notfallinformationen:
Notiert Euch wichtige Rufnummern und Ansprechpartner/Angehörige, für
den Fall, dass Euch etwas passiert. Habt diese leicht auffindbar bei
Euch!
Sonstiges
Informiert Euch rechtzeitig über die Anreise- und
Sicherheitsbestimmungen des Festival-Betreibers. Dieser gibt vor, was
Ihr z.B. auf das Gelände mitbringen dürft oder wie Ihr schneller durch
die Taschenkontrolle kommt. Zudem wird es dort eine Sirene geben, die im
Notfall auf wichtige Informationen hinweist.
Auf dem Festival-Gelände findet Ihr in der Regel auch eine Polizeiwache. Zudem gilt: Im Notfall die 110 wählen!