Am
Samstagnachmittag überwachte die Autobahnpolizei die Geschwindigkeit auf
der A 27. Vor der Anschlussstelle Stotel stellte sie einen
unfallbeschädigten Mercedes fest, der den Bußgeldkatalog ausgereizt
hatte. Er fuhr über 70 Km/h zu schnell. Bei der Kontrolle wollte der
Fahrer dann schlau sein und sagte der Polizei einfach einen falschen
Namen. Die Beamten blieben aber misstrauisch und besuchten den
25-jährigen in Nordenham. Auch vor seiner
Familie
log er die Beamten weiter an. Als den Beamten die Sache aber langsam zu
bunt wurde und man gemeinsam zur Polizeidienststelle in Nordenham
fahren wollte, gab er schließlich reumütig zu, dass er niemals einen
Führerschein hatte. Nun muss sich der Staatsanwalt darum kümmern, dass
das vorgesehene Bußgeld für das zu schnelle Fahren von 600 Euro
entsprechend erhöht wird. Das Fahrverbot von drei Monaten störte den
Nordenhamer nicht, da er sowieso keinen Führerschein besitzt und kein
Auto fahren darf.