🔥 Dachstuhlbrand in Imsum: Rund 100 Einsatzkräfte verhindern Schlimmeres – Familie bleibt unverletzt
| © Feuerwehr Stadt Geestland |
Imsum – Ein Großaufgebot der Feuerwehr ist am Samstagnachmittag (11. Juli) zu einem schweren Dachstuhlbrand an der Wurster Landstraße ausgerückt. Ein Einfamilienhaus wurde dabei erheblich beschädigt und ist derzeit unbewohnbar. Die dreiköpfige Familie konnte sich glücklicherweise rechtzeitig in Sicherheit bringen und blieb unverletzt.
Gegen 14 Uhr gingen die ersten Notrufe bei der Feuerwehr ein. Als die ersten Einsatzkräfte in Imsum eintrafen, drang bereits dichter Rauch aus dem Dachbereich des Hauses. Aufgrund der schnellen Brandausbreitung wurden umgehend weitere Feuerwehren nachalarmiert.
Mehrere Trupps kämpften unter Atemschutz im Gebäude gegen die Flammen, während weitere Einsatzkräfte den Brand gleichzeitig von außen mit Strahlrohren und über zwei Drehleitern bekämpften. Um alle Glutnester erreichen zu können, musste ein großer Teil der Dachhaut geöffnet werden. Unterstützung erhielt die Einsatzleitung außerdem von der Drohnenstaffel der Feuerwehr Sievern, die mit Wärmebildaufnahmen bei der Lokalisierung der Brandherde half.
Eine besondere Herausforderung war die Löschwasserversorgung. Da das Hydrantennetz vor Ort nicht ausreichte, wurde zusätzlich Wasser aus dem Grauwallkanal entnommen. Über mehrere hundert Meter Schlauchleitungen sowie wasserführende Einsatzfahrzeuge wurde die Versorgung der Einsatzstelle sichergestellt.
Auch die sommerlichen Temperaturen verlangten den Einsatzkräften alles ab. Die Feuerwehrleute mussten regelmäßig ausgetauscht und mit ausreichend Getränken versorgt werden.
Für großen Zusammenhalt sorgten während des Einsatzes die Anwohnerinnen und Anwohner aus Imsum. Sie kümmerten sich nicht nur um die betroffene Familie, sondern versorgten die Einsatzkräfte während der stundenlangen Löscharbeiten mit gekühlten Getränken und Snacks. Für diese außergewöhnliche Unterstützung bedankten sich die beteiligten Feuerwehren ausdrücklich.
Insgesamt waren rund 100 Einsatzkräfte aus der Stadt Geestland, der Stadt Bremerhaven sowie der Gemeinde Wurster Nordseeküste im Einsatz. Unterstützt wurden die Löscharbeiten unter anderem von der Berufsfeuerwehr Bremerhaven mit einer weiteren Drehleiter und einem Tanklöschfahrzeug sowie den Freiwilligen Feuerwehren Bremerhaven-Weddewarden und Wremen.
Nach rund dreieinhalb Stunden konnten die Löscharbeiten beendet werden. Während des Einsatzes blieb die Wurster Landstraße vollständig gesperrt.
Zur Brandursache sowie zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen derzeit noch keine Erkenntnisse vor. Die Ermittlungen dauern an.
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