Aufklärungsquote auf konstant hohem Niveau
"Wir haben im Jahr 2012 das geringste Straftatenaufkommen seit mehr als 20 Jahren polizeilich registriert und abermals eine gute Aufklärungsquote erreicht", eröffnete Bernd Deutschmann am heutigen Dienstagvormittag die Pressekonferenz anlässlich der Veröffentlichung der polizeilichen Kriminalstatistik für das Jahr 2012 (2012: 16.659 Straftaten, 2011: 17.930 Straftaten, 1990: 17.030 Straftaten).
Die Aufklärungsquote ist seit Gründung der Polizeiinspektion (PI) Cuxhaven / Wesermarsch im Jahr 2004 laut Inspektionsleiter Deutschmann mehrere Jahre lang gestiegen und auch im Jahr 2012 auf einem konstant hohen Niveau (2012: 59,52 %; 2011: 60,77%; 2004: 51,76 %; 1990: ca. 46 %).
Der Inspektionsleiter gab die polizeiliche Kriminalstatistik 2012 für die Bereiche Cuxhaven, Brake, Nordenham, Langen, Hemmoor und Schiffdorf gemeinsam mit Kriminaloberrat Hans-Dieter Rendelsmann im Beisein aller Dienststellenleiter bekannt. Diese standen zahlreichen Medienvertretern anschließend für ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereich Rede und Antwort.
2012 klärte die PI Cuxhaven / Wesermarsch insgesamt 9.915 der insgesamt 16.659 Straftaten auf, was einer beachtlichen Aufklärungsquote von 59,52 Prozent entspricht. 2011 wurden 10.896 von insgesamt 17.930 Taten geklärt. Dies entspricht einer Aufklärungsquote von 60,77 Prozent.
Sichere Regionen
Laut Deutschmann belegen die objektiven Zahlen, dass die Bürgerinnen und Bürger in der Stadt und im Landkreis Cuxhaven sowie in der Wesermarsch nach wie vor in einer sicheren Region leben. Die Häufigkeitszahl im Inspektionsbereich betrug im Jahr 2012 = 5.756 und ist somit im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken (2011 insgesamt 6.157).
Fachleute sprechen im Zusammenhang von Kriminalitätsbelastung in einer Region von der Häufigkeitszahl (Taten pro 100.000 Einwohner). Im Jahr 2012 geschah im Bereich der PI Cuxhaven / Wesermarsch kein Mord.
Dank an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
"Die guten Aufklärungsergebnisse, insbesondere im Bereich der Wohnungseinbrüche, sind der guten Teamleistung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschuldet", sagte Kriminaloberrat Rendelsmann. Ein Einbruch in die eigenen vier Wände bedeute für viele Menschen, ob jung oder alt, einen großen Schock. Dabei machten den Betroffenen die Verletzung der Privatsphäre, das verloren gegangene Sicherheitsgefühl oder auch schwer wiegende psychische Folgen, die nach einem Einbruch auftreten können, häufig mehr zu schaffen als der rein materielle Schaden.
"Deshalb wird die Bekämpfung des Einbruchgeschehens auch weiterhin Schwerpunkt unserer Arbeit bleiben", versprach Hans- Dieter Rendelsmann und bedankte sich in diesem Zusammenhang ausdrücklich für die geleistete Arbeit der Belegschaft der PI Cuxhaven / Wesermarsch.
"Der Dank gebührt jedoch auch vielen wachsamen Zeugen und Hinweisgebern in den Landkreisen Cuxhaven und Wesermarsch, die sich nicht gescheut haben, und bei verdächtigen Beobachtungen auf Nachbargrundstücken sofort den Polizeinotruf 110 gewählt haben. So konnten einige Einbrüche verhindert und manche Täter kurz nach der Tat bereits im Rahmen der Fahndung gestellt werden", ergänzte Rendelsmann.
Dank an Bürgerinnen und Bürger, die Zivilcourage gezeigt haben
Bernd Deutschmann schloss sich dem Dank von dem Leiter des Zentralen Kriminaldienstes an. Sein besonderer Dank galt dabei einem 29-jährigen Nordenhamer, der im Sommer 2012 eine Jugendliche vor einer Sexualstraftat gerettet hat. Der Täter wurde inzwischen zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt.
"Zögern Sie nicht, wenn Mitmenschen Ihre Hilfe benötigen", appellierte der Inspektionsleiter an